#24hPolizei in Berlin

Die Polizei Berlin ist, was das Social Media Team angeht, weit vorne – zumindest im Nationalen Vergleich. Es wird ab und zu gewittert und für grosse Events gibt es einen eigenen Account. Man sieht auch, dass das ganze gut angenommen wird. Derzeit läuft die Aktion #24hPolizei, bei der einfach einen Tag lang der Irrsinn aus der Einsatzzentrale getwittert wird. Immer wieder sieht man da, dass die Polizei echt nicht zu beneiden ist.

Ich finde die Aktion gut. Als normaler Mensch hat man so mal einen bequemen Einblick in das, was passiert. Als Social Media Mensch sieht man, wie dort Leute die neue Technik ausprobieren. Und irgendwo in der Leitung sitzen offensichtlich Menschen, die das ganze in kleinen Schritten zu lassen. Aber wie sieht es im Ausland aus? Recht weit vorne sind die USA. Dort benutzt man Twitter und Facebook schon lange um über die Heldentaten der Polizei zu berichten. Dort hat man bereits gemerkt, dass es Emotionaler sein muss. Bei #24hPolizei fällt auf, dass es sehr Sachlich ist.

Schon Wörter wie „Kraftfahrzeug“ findet man außerhalb von Behörden eher selten im Sprachgebrauch. Auch weckt so ein Tweet kaum Emotionen. Beim New York Police Department z.B. ist immer ein Foto dabei und man nutzt Facebook um ein paar mehr Wörter los zu werden und beginnt mit dem Namen des Polizisten. Somit sieht man den Menschen, der einem anderen Menschen hilft und schafft viel mehr Emotionen.

Gerade bei der Berliner Polizei kann ich mir vorstellen, dass man sich damit schwer tut. Erst seit kurzem gibt es hier überhaupt Identifikationsnummern bei der Polizei, die aus diversen Gründen nicht mal immer getragen werden. Dass man so als Roboter mit Nummer in der Masse und nicht als helfender Individueller Menshc wahr genommen wird, liegt dann auf der Hand.

Ich bin gespannt, wie es hier mit den Social Media Experimenten weiter geht und ob die Ideengeber innerhalb der Polizei sich schneller und mehr durchsetzen können

  • Uli Lichtenberg

    und was willst du uns damit sagen?