Der IS repräsentiert nicht den Islam

enno_lenze_shingal_01_2015

Red Bull verleiht Flügel“ heißt der Werbeslogan, aber niemand erwartet, dass man davon fliegen kann. Beim „Islamischen Staat“ (kurz IS, früher ISIS) denken aber zu viele Menschen, es repräsentiere den Islam. Der IS hat ca. 50.000 Kämpfer, inklusive der Zwangsrekrutierten. Es gibt ca. 1,6 Milliarden Moslems auf der Welt. Der IS macht also gerade einmal 0,0031% der Moslems aus. Wieso stellt man also die anderen 99,997% unter Generalverdacht? So richtig klar ist mir das nie gewesen.

Der Ku-Klux-Klan z.B. hat sich immer auf die Bibel berufen. Dennoch wurde dies nie allen Christen angelastet. Der norwegische fundamentalistische Christ Anders Behring Breivik tötete 2011 achtundsechzig Menschen in Norwegen. Auch hier gab es keinen Generalverdacht der Christen.

Als die RAF in Deutschland deutsche Christen ermordete, gab es Gedenkgottesdienste, öffentliche Solidarisierung mit den Opfern und vieles mehr. Als der NSU Moslems ermordete, wurden die Gardinen im Kinderzimmer der Opfer nach Drogenspuren untersucht. Warum?

In der öffentlichen Wahrnehmung werden Christen und Moslems also deutlich anders behandelt. Dazu kommt, dass christliche Einzeltäter als solche gesehen werden, islamische aber immer als Repräsentanten ihrer Religion. Aber wie korantreu sind die IS-Terroristen eigentlich? Es gibt immer wieder viele Auslegungen des Koran als gewalttätig von Menschen, die den Islam kaum kennen. Dies könnte man genauso bei der Bibel machen. In der Bibel wird z.B. die Steinigung bei Ehebruch empfohlen. Das würde kein normaler Christ heute noch praktizieren. Im Islam ist es genau so: Es gibt viele veraltete und überholte Passagen. Aus der Distanz betrachtet sind Christentum und Islam gar nicht so weit voneinander weg. Eine monotheistische Religion, die ihrer Community soziale Werte mit gibt, aber auch den Kampf erlaubt, um sich zu verteidigen.

Mit den Peschmerga im Shingal Gebirge - Je suis Charlie

Moslems, Jesiden und Christen sagen: Je suis Charlie – im Hintergrund der IS in Shingal

Der IS besteht aber nur am unteren Ende aus Jihadisten, die sich als Moslems sehen. Sie verbreiten einen islamisierten Terror, aber dies ist kein Terror des Islam. In der Führung sind unter anderem Ex-Saddam-Generäle, welche nur auf Macht und Geld aus sind und welche erkannt haben, dass ungebildete sozial schwache junge Männer sich leicht instrumentalisieren lassen. Mit dem Islam hat all dies nicht viel zu tun, eher mit der Erbeuten von Ölfeldern und Raffinerien im Irak und Syrien.

Dieser Beutezug in den IS-Gegenden wird immer wieder von anderen Ländern gestört. So von den alliierten Luftstreitkräften sowie den Spezialeinheiten am Boden. Die Länder, die dort mitmachen, sind besonders gefährdet. Jedoch kommen die Attentäter meist nicht über die Flüchtlingsrouten – dies wäre viel zu kompliziert. Man nutzt stattdessen (selbst) radikalisierte junge Männer aus dem jeweiligen Land, welche sich Fakten und Bildung verwehren und in ihrer eigenen Welt bewegen.

Was genau haben z.B. die Anschläge in Paris mit dem Islam zu tun? Der Konstrukteur des benutzten Sturmgewehres war Kommunist, die schusssicheren Westen kamen aus den USA oder England. Einzig das Logo der selbsternannten Gotteskrieger hat mit dem Islam zu tun. Hätten sie stattdessen ein christliches Kreuz auf der Kleidung, so würde sich an der Tat und den Motiven nichts ändern.

Mit der gleichen Logik wären Fußballclubs für die Straftaten ihrer Fans verantwortlich, wenn diese während der Tat ein Fußballtrikot trugen.

Insofern wird die Machtbesessenheit und die leichte Verführbarkeit einiger Weniger zum Problem für alle friedlichen Moslems auf der Welt.

  • Hema

    „Im Islam ist es genau so: Es gibt viele veraltete und überholte Passagen.“

    Das sagst Du so, weil Du textkritisch herangehen kannst. Jemand, der den Text für heilig, für direkt offenbart und die letzte Wahrheit hält, kann das nicht. Es kommt dann darauf an, welchen Einfluß er und sein Umfeld der Religion gestatten. Schau mal hier:

    https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf

    • peter
    • Da unterscheidet sich der Islam auch nicht groß von vielen Teilen des Christentums.

      • Albrecht Knabe

        Doch, lieber Herr Arend! Jesus hat auschließlich Liebe gegenüber Menschen gelehrt und gelebt – bis hin zur Feindesliebe. „… Teile des Christentums“? Es gibt freilich „Christen“ denen Jesu Wille egal ist, und alle Christen sind da als Menschen unfertig. Aber sreine Lehre, sein Auftrag zu Liebe und Frieden bleibt. Damit sieht es im Koran schon anders aus, wenn es zum Glück natürlich auch da viele friedliche Menschen gibt. Gleichmacherei ist aber daneben.

        • little_diamond

          „Aber sreine Lehre, sein Auftrag zu Liebe und Frieden bleibt. Damit sieht es im Koran schon anders aus…“
          Im Koran steht: „Niemand von Euch hat den Glauben erlangt, solange er nicht für seine Brüder liebt, was er für sich selbst liebt.“ …Liebe deinen Nächsten wie dich selbst….das ist auch im Koran eine Grundaussage.

          • Albrecht Knabe

            Richtig, „seine Brüder“, nicht deinen Nächsten – ein grundlegender Unterschied. Und es steht dort auch (späte Suren): Tötet sie (die Ungläubigen) wo ihr sie findet! Und ähnliches mehr! So etwas findet man bei Jesus nicht!
            Glücklicherweise sind die meisten Moslems trotzdem friedlich! Herzlichen Dank dafür.

  • Linux Admin

    Aber warum haben der IS und andere Islamistische Mörderbanden wie Boko Haram, Qaida, Taliban, Al Shabab usw es dann so leicht immer neue Rekruten zu finden um ihre Verluste zu ersetzen ?
    Zumindest in teilen der Islamischen Gesellschaften scheint es ja also doch durchaus eine gewisse Unterstützung für solche Gruppen zu geben. Diese sind sicherlich immer noch eine Minderheit aber eben doch genug um ganze Staaten zu destabilisieren. Solche Gruppen gab es in Europa ja auch, NSDAP und Bolschewiki waren auch jeweils nur Minderheiten, dennoch haben sie es geschafft auf ihre jeweilige art und Weise die Macht zu erlangen und teile der Welt mit Terror zu überziehen.

    Auch wenn IS und co in der Islamischen Welt nur eine relativ kleine Minderheit repräsentieren, die Islamisten könnten dennoch die Macht übernehmen und so sehr große kriegerische Auseinandersetzungen provozieren, totalitäre Bewegungen vor ihnen haben das ja schließlich auch schon geschafft. Es liegt also an den Islamischen Gesellschaften und Staaten dem entschlossener gegenüber zu treten.

    • Astim

      Stimmt können sie, aber nur wemn wir darauf hereinfallen Puschalurteile zu fällen. Aich die NPD greift sich junge Schwache die sich radikalisieren lassen. Die Pegida Bewegung ist neuerdings der Einstieg, Schon Kinder werden dort mitgenommen, verängstigt und indoktriniert statt aufgeklärt über unterschiedliche Kulturen in der Welt.
      Gegen jedwede Form der Radikalisierung junger Menschen ist anzugehen. Mit Bildung und mit Kenntnis über die verschiedenen kulturellen Hintergründe.

  • Thomas Brueck

    Dazu
    kommt, dass christliche Einzeltäter als solche gesehen werden,
    islamische aber immer als Repräsentanten ihrer Religion

    So
    abwegig ist das leider nicht. Denn während in europäischen Demokratien
    die Trennung von Kirche und Staat weitgehend gesetzlich verankert ist,
    sind in muslimischen Staaten die Religionsfürsten oft mächtiger als die
    Staatsführer. Religion steht weitgehend über dem Staat und seinen
    Gesetzen.

    Mit der gleichen Logik wären Fußballclubs für die Straftaten ihrer Fans
    verantwortlich, wenn diese während der Tat ein Fußballtriko trugen.

    Mit diesem Vergleich ezielst du allerdings ein klassisches Eigentor, um bei der Fussball- Analogie zu bleiben. Denn dort müssen die Vereine tatsächlich für die Taten ihrer Fans Strafen zahlen bis ihn zu Heimspielsperren.

    Was genau haben z.B. die Anschläge in Paris mit dem Islam zu tun?

    Zunächst einmal nichts und in der Berichterstattung wurde auch darauf explizit geachtet, dass man nicht zu viel hinein spekuliert. Als dann die Täter als „islamistische“ Terroristen identifiziert wurden, wird zumindest ein religiöser Zusammenhang hergestellt. Wenn friedliebende Muslime sich zwar (eher zurückhaltend) von solchen Taten im Namen ihrer Religion distanzieren, waren es doch Leute wie Cameron, Obama und Merkel, die sich sehr zeitnah äußerten und die Taten verurteilten. Aus der arabischen Welt kam da wenig an Beileidsbekundungen. Jedenfalls habe ich es nicht gleichermaßen wahr genommen. Dass Staaten wie Saudi- Arabien unverhohlen den IS unterstützen, macht es schwer, den Islam vom islamistischen Terror strikt trennen zu können.

    • Tekin Sahin

      Kluge Besonnene Ansätze bis auf das es schon Beileidsbekundungen gab nur Sendet es hier Niemand wie auch Vieles aus dem Morgenland. Kaum einer Sendete das die “ Diktatoren“ bei 90% ihrer Bevölkerung beliebt waren oder Gaddafi sogar seinem Volk gegenüber Fürsorglicher als Viele Demokraten des Abendlandes (Gab Tatsächlich 90 % der Öl Einnahmen dem Volk zurück). Aber zur IS Unterstützung hast wohl recht sonst wären sie selber dran aber das diese von Großbritannien und Israel gegen Asad gegründet wurde sollte noch erwähnt werden und da die Höchste Führungsebene nicht Moslems sind ! Moslems werden wie von @disqus_npIfUpl6V0:disqus erwähnt weil dort häufig ungebildet als Lakaien und Kanonenfutter missbraucht. P.S. im Koran heißt es Jeder Mord ist eine Sünde, Selbstmord die Größte also nix mit 70 Jungfrauen ! Verteidigung wie auch in Jedem Demokratischen Land ist zum Selbstschutz erlaubt und nur da !

  • Nicht, dass das etwas an Deiner Aussage ändert, aber Du hast Dich verrechnet: 50.000 / 1.600.000.000 * 100 = 0,0031 Prozent.

  • Biggisaywhat?

    Stimmt nicht alles was da geschrieben wird. In

  • The Mgt.

    Es gibt schon einen gewissen Unterschied: das Christentum
    hat das Neue Testament, das relativ friedlich ist, der Islam hat den Koran.

    Etwas auffällig ist schon, dass in Deutschland der Islam
    weitgehen darüber definiert wird, was er nicht ist: natürlich nicht IS, auch
    nicht Scharia, auch nicht Zwangsehe oder Genitalbeschneidung oder
    Frauenunterdrückung …

    Ich lebe in einem sehr liberalen islamischen Land und fühle
    mich auch wohl (sonst wäre ich nicht hier). Auffällig und beunruhigend empfinde
    ich jedoch die „religiöse Gehirnwäsche“. In einem „ganz normalen“ Stadtteil bin
    ich von fünf Moscheen umgeben, fünfmal täglich kommt, zeitlich leicht versetzt,
    der Gebetsruf über die Lautsprecher. Mindestens eine halbe Stunde ist kaum ein
    anderer Gedanke möglich. Hinzu kommen Koranlesungen, ebenfalls über
    Lautsprecher und die können schon mal 12 Stunden oder länger dauern. Nicht nur
    an Feiertagen singen Kinder bis zur Erschöpfung Koranverse (über Lautsprecher).

    Die Religion ist allgegenwärtig, es gibt kein Entkommen. Sie
    ist in Schulen, Behörden, Universitäten, Geschäfte integriert und stellt einen
    wesentlichen Teil des täglichen Lebens dar. Jedes halbwegs offizielle Treffen,
    ob Bürgerversammlung, wissenschaftlicher Kongress, Familientreffen, Sitzung des
    Bauausschusses usw. beginnt mit Gebet, oft vom Iman angeleitet. Das Leben
    richtet sich nach der Religion aus. Man mag sich fragen, was das mit dem Denken
    der Menschen macht.

    • Matthias Kläne

      dann denk mal drüber nach, wie das früher hier in europa mit dem christentum gelaufen ist. ziemlich ähnlich. aber ich sag dazu immer gerne, wir sollten dem islam ein wenig zeit geben. er ist schließlich ein paar hundert jahre nach dem christentum entstanden. was wurde vor ein paar hundert jahren noch alles an scheiße im namen der christlichen religion verzapft. selbst vor 60 jahren war es noch so, daß eine frau nachdem sie ein kind zur welt gebracht hat, sich erst von einem priester wieder segnen lassen musste bevor sie die heilige kommunion wieder empfangen durfte, da sie als unrein galt.

      • Jürgen

        das ist doch komplette scheisse

        was denken sie denn bitte, wie ein reformprozess einer religion abläuft?

        tee trinken, abwarten und plötzlich fällt es den fundamentalisten wie schuppen von den augen?
        wie kann man nur so grenzenlos naiv sein?!
        was treibt sie überhaupt zu der annahme, dass beide religionen den gleichen weg gehen, nur zeitversetzt?

        ich bin heute morgen nach köln gefahren und vor mir ist auf der autobahn einer richtung hannover abgebogen, denken sie nur weil ich jetzt 500 jahre in köln warte kommt der irgendwann vorbei oder was?

        ist humanismus jetzt etwa so etwas wie eine naturgewalt, eine unweigerliche kraft die langsam überall einzug halten muss? können wir uns egal was passiert immer zurücklehnen und sagen: klar das kopfabschneiden ist schlimm aber der humanismus wird schon von alleine kommen, da brauchen wir gar nicht groß drängen und für kämpfen… einfach tee trinken und abwarten dann regelt sich alles von selbst

    • Bandleader

      Danke für den Kommentar. In welchem Land wohnen Sie? Ich habe einen Freund mitten in München, der vor ca 15 Jahren aus Liebe zu einer Frau zum Islam konvertiert ist. Er ist von der Frau seit vielen Jahren geschieden. Als ich ihn einmal fragte, ob er wieder zurück konvertieren würde, war seine Antwort: Das kann ich nicht. Dann wäre ich auf der ganzen Welt für alle Moslems zur Tötung freigegeben.

      • The Mgt.

        Indonesien, das größte, liberalste, demokratischste moslemische Land.
        In meinem Bekanntenkreis gibt es übrigens eine ganze Reihe geschiedener moslemischer Frauen, die wieder verheiratet sind – nach den deutschen Vorstellungen sollten die eigentlich alle tot sein – es gibt auch falsche Vorstellungen! Re-Konvertiten kenne ich allerdings nicht.

        Jakarta Globe, eine liberale Zeitung brachte vor zwei Tagen recht stolz einen Artikel, dass die überwiegende Mehrheit der Indonesier Daesh (IS) ablehnt. Die wirkliche Statistik war erschreckend: 79% lehnten Daesh tatsächlich ab – 4% waren offene Unterstützer, das sind (wenn man von der sicher mit Fehlern behafteten Statistik hochrechnet) 10 Mio Indonesier! Ich bin ganz sicher, dass der Anteil der Unterstützer in anderen islamischen Ländern deutlich höher ist. Das bedeutet weit mehr als 70 Mio Daesh-Anhänger weltweit – nicht eingerechnet die „moderaten Islamisten“, die in Details nicht mit Daesh einverstanden sind (man darf Ungläubige nicht mit dem Messer den Kopf abschneiden! Der Koran schreibt vor, dass man das mit einem Schwert machen muss!).
        Wir haben tatsächlich ein massives Problem! Der Krieg gegen Daesh wird von nicht-islamischen Ländern geführt. Das läd zu (teilweise) berechtigter Kritik ein: wer gibt euch das Recht, in unsere religiösen Angelegenheiten einzugreifen?
        Andererseits: die Feststellung „Daesh repräsentiert nicht den Islam“ reicht nicht, um den Terror zu beenden.
        Wer macht’s dann?
        Matthias Kläne: was das Christentum „verzapft“ hat (und auch heute noch verzapft), sollte man nicht vergessen. Es war aber nie eine gute Entschuldigung zu sagen „… aber die anderen haben doch auch …). Ich befürchte, dass die Entwicklung hier in die falsche Richtung geht. Ich lebe in einer kleinen Community liberaler Moslems. Mein persönlicher Eindruck ist, dass sie sich immer stärker nach außen abschottet, um frei und offen reden zu können.

        • Bandleader

          Danke für Ihre Antwort! Ich sehe gerade einen Bericht, nachdem in Indonesien Christen unterdrückt werden. Da ist von christlichen Schulmädchen die Rede, die auf dem Weg zur Schule geköpft wurden. Können sie so etwas bestätigen? Grüße aus dem kalten Oberbayern

          • The Mgt.

            In der Regel werden weder christliche Kinder auf dem Schulweg geköpft, noch muslimische Kinder gekreuzigt 😉
            Religiöse und etnische Auseinandersetzungen sind (etwas) stärker ausgeprägt als in Deutschland, es gibt (etwas) mehr Verrückte wie z.B. NSU in Deutschland. In Deutschland wird mal in einer Ausländersiedlung gezündelt, hier wird mal eine Kirche abgebrannt (in christlichen Enklaven aber auch schon mal eine Moschee!). Es gibt Gegenden in Indonesien, wo ich nicht sein möchte – die gibt es auch in deutschen und anderen europäischen Großstädten. Weitgehend einig sind sich (nach meiner Erfahrung!) die Indonesier darin, dass man Chinesen und Araber (!) nicht mag. Das ist kein Rassismus – oh, nein – die sind einfach doof und unangenehm! Das ist die Begründung. Trotzdem geht man ins Chinarestaurant und fühlt sich dort wohl.
            Ich will das keinesfalls „kleinreden“, es gibt Probleme, sie sind stärker ausgeprägt als in Deutschland, die Richtung der Entwicklung beunruhigt mich etwas, trotzdem fühle ich mich sicher – vielleicht sicherer als zurzeit in Deutschland?
            Noch ein Eindruck: Indonesier sind friedlich. Es ist auffällig, dass Aggression im täglichen Leben deutlich weniger ausgeprägt ist als in Deutschland, ob im Straßenverkehr, im Supermarkt, in der Nachbarschaft. Allerdings sagt man mir auch, dass Aggressivität extrem wird, wenn sie dann mal aggressiv werden (s. „Säuberungsaktionen“ gegen Chinesen und Kommunisten). Ich hab’s noch nie erlebt.
            Das ist etnische Mentalität und hat nichts mit Islam zu tun, aber vielleicht ist es etwas beruhigend, dass das größte islamische Land eine recht friedliche Grundeinstellung hat.
            Das und die in der Verfassung festgeschriebenen Freiheiten (einschließlich Religionsfreiheit) sollten von Deutschland/Europa massiver unterstützt werden. Das könnte im Endeffekt wirksamer (und billiger!) sein, als ein ziemlich hoffnungsloser (aber auch kaum vermeidbarer) Krieg gegen Daesh (IS).

  • Alex

    Egal welche Religion. Alle sind dazu gedacht Menschen zu manipulieren und leider funktioniert das in unserer aufgeklärten Welt immernoch sehr gut.

    • Tekin Sahin

      Religion also Glaube hat nix mit Aufgeklärtheit zu tun ! Oder warum renen Leute in ein Stadion und kucken sich 22 Idioten an die einem Ball nachlaufen ob sie nicht genug Geld hätten sich alle ein eigen Ball zu Kaufen ! Ihre Aussage ist genau so wie dies jetzt. 😉 Religion ist Ethik die in der Aufgeklärten Welt vielen abgeht. Terror ist nicht Religion und Religion kein Terror !! Bei Normalen Menschen zumindest.

      • Lisa

        Leider ist Religion eben NICHT Ethik, sondern eine Rechtfertigung sich selbst für etwas Besseres zu halten. Letzten Endes ist doch genau das der Gedanke, der sowohl hinter fleißigem Kirchen- oder Moscheegehen, als auch hinter feigen und hinterhältigen Morden steckt. Religion ist das Gift des Volkes und sollte – wie viele andere Gifte – in der modernen Welt verboten werden! http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19496-2015-11-06.html

  • PhilLC

    sie sind 100% falsch mit her Einschätzung. Wie viel % von Moslems wollen die Sharia überall in der Welt? bestimmt nicht nur 0.000031% sondern vile mehr als 50%. Houston, we have a problem! Meine Großeltern mussten von der Osmanischen reich vor 100 Jahre flüchten – ausser den verwandten die umgebracht wurden; was hatte dieses Reich mit islam zu tun? Sie haben noch viel über den Islam zu lernen und so schnell wir möglich!

    • Tekin Sahin

      von was Träumst du nicht mal 50% von 0,000031 wollen das, vielleicht 50% von den 50 % der 0,000031 % der Kämpfer ! das ist Recht aber halt etwas Ungesund. Nix mit Verpflegung und Unterkunft auf Staatskosten wie hier.

  • Barbara Lindemann

    Zum Einen handeln Sie unter dem Loge des Islams. Zweitens werden Moslems immer mit dem IS in Verbindung gebracht, weil in den Moscheen zur Gewalt aufgerufen wurde und immer noch wird. Islamisten rekrutieren Christen um Christen zu töten. Das ist für mich ein gewaltiger Grund sie dem Islam zuzuordnen. Unter Hitler gab es auch die SS, Gestapo und SA. sie gehörten auch zum Nazi-Regime. Da die Islamisten „Mein Kampf“ von Hitler als Grundlage haben, haben die auch diese Splittergruppen. Die einen töten und schlachten ab, die Anderen sind der Stille Hintergrund. Aber alle gehören se zusammen und sind daher auch für diese Taten verantwortlich. Genauso wie alle Deutschen für den Hollocoust verantwortlich gemacht wurden. Warum sollte man diese Leute nicht dafür verantwortlich machen. Den Deutschen wurde auch vorgeworfen, dass sie sich nicht dagegen gewehrt hatten oder angeblich nichts unternommen haben. Es steht schon in der Bibel geschrieben, dass die Gerechten mit den Ungerechten leiden müssen.

    • Tekin Sahin

      wann waren sie in einer Moschee und da gerade zu Gewalt aufgerufen wurde ? Null Ahnung wo du so ein mist hast. Ich möchte nur deine These zusammenfassen und anders Wiederholen. Ist sie gehören alle zusammen also sind sie Gleichermaßen schuld genau so gemeint das „Alle Deutschen“ Nachfahren von aus dem 3. Reich sind und „Alle Deutschen“ PEGIDA sind „Alle Deutschen“ mit Hakenkreuz auf stehen und zu Bett gehen sind Wirklich „Alle Deutschen“ so auch sie BARBARA LINDEMANN auch Nazi Fremdenfeindlich und Hitler Ideologie Treu ? glaube das sie es nicht sind oder ?

  • little_diamond

    Hier mal ein Vergleich, Herr Albrecht Knabe…

    • Albrecht Knabe

      „Thema verfehlt“ würde ich da mal antworten. Zu Flüchtlingen hatte ich KEIN Wort gesagt in meinem Kommentar. Persönlich bin ich als Christ für die Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen und helfe wo ich kann mit (seit mindestens 18 Jahren). Probleme habe ich jetzt mit der fehlenden Organisation und mit der Ignoranz gegenüber „falschen Flüchtlingen“. Das hat aber mit obrigem Thema nichts zu tun. Hier ging es um die Behauptung, dass islamischer Terror wie zB. IS nichts mit dem Islam zu tun hätten!
      Das ist Lüge! Uns wird als Christen zum Beispiel das Geschehen um die Kreuzzüge heute noch angelastet, nach fast 1000 Jahren. Obwohl sich das eindeutig NICHT mit dem Vorbild und dem Auftrag Jesu begründen lässt, er hat Liebe uns Achtung gegenüber anderen Mensche gepredigt! Mit der Verhalten „muslimischer“ Organisationen und dem Koran/Mohamed sieht es da schon anders aus – selbst in den bereinigten Übersetzungen ins Deutsche, die ich gelesen habe. Das heißt jetzt aber NICHT, das ich alle Moslems als Gewalttäter verurteile! Es gibt da viele friedfertige Menschen.
      Das ändert aber nichts an der Feststellung: IS und andere Terrororganisationen gehören auch zum Islam!

  • Mistmade

    Wo ist der *Aufschrei* der Moslems die sich von all dem Distanzieren ???? Ich glaube nicht das Moslem = Islam = IS ist !!! Aber es gibt soooooooo viele Moslems , müsste da nicht der PROTEST gegen all die Grausamkeiten gegen den Terror gegen den Verrat an ihren Glauben so laut zu hören sein das…………….!!!

    • Antona

      Distanzieren setzt ja eine Nähe voraus! Die Nähe haben wir Muslime aber nicht.

      • The Mgt.

        oh doch!
        Wenn jemand unter meinem Namen Unrecht begeht, kommt er mir sehr nahe und ich muss mich von ihm distanzieren – immer wieder! Das ist lästig – ich habe nicht die Nähe dieses Menschen gesucht aber er drängt sie mir auf und missbraucht sie – und ich bin im Zugzwang.

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  • Jürgen

    Hier die Fehler in ihrem verwirrenden Artikel:
    Neues Testament > Altes Testament
    Koran + Hadith welche Grundlage der Scharia bilden =/= Gesellschaftliche Richtlinie der Bergpredigt
    Rechtsextremismus =/= Christentum
    Linksextremismus =/= Christentum
    Rassismus =/= Christentum (sie können ja mal nachschlagen was die Kriche für eine Haltung zur Sklaverei hatte)

    Wenn Sie nicht den Zusammenhang zwischen Sunnitischem Islam und dem IS sehen, empfehle ich Ihnen die Umfrage von Al Jazeera wie viele Saudi Araber der Meinung sind der IS würde sich an die Gesetze Allahs halten.