Die guten und die schlechten Piraten

Die Piratenpartei ist in den letzten Jahren gewachsen. Immer mehr Leute bewegen immer mehr Dinge. Im Programm werden die Lücken geschlossen, Themen die früher Stiefmütterlich behandelt wurden finden in der Diskussion ausreichend Platz.
Auf der anderen verstehen Leute das Prinzip von „jeder darf mitmachen“ falsch. Jeder darf sich einbringen, das ist die Stärke der Partei. Aber das heißt nicht, dass man jedem, der keine Ahnung hat, zuhören muss. Was für mich gut funktioniert:

  • Ich rede mit Jedem, egal auf welcher Seite der Diskussion er steht
  • Ich versuche direkt mit den Leuten zu reden, die ich gut finde oder die mich stören
  • Ich mache nichts davon im Geheimen
  • Ich bin keine Volkshochschule. Wenn jemand keine Ahnung vom Thema hat, aber mit mir diskutieren will, soll er sich vorher informieren
  • Mit Trollen rede ich nicht und vermeide die Kommunikation mit ihnen (auch durch blocken von Mails/witter/anrufen)
  • Ich habe den Tag auch andere Dinge zu tun und wenn ich keine Zeit fürs Ehrenamt habe, dann ist das eben so

Ich denke viele Leute machen gerade den Punkt mit den Trollen falsch. Wir müssen Trolle, Rechte und ähnliches einfach los werden und bis dahin maximal ignorieren oder abstrafen. Meinungsfreiheit heißt nicht hetzen oder andere von ihrer Arbeit abhalten.

Wir müssen auf der anderen Seite die fördern, die sich gerne Engagieren möchten. Dazu wäre es auch gut Fortbildungen zu allen Möglichen Themen durch Experten anzubieten. Ich bin dafür zu ungeduldig, ich blogge lieber ab und zu und verteile Links wenn jemand fragt. Aber durch dieses einteilen in Leute die man Fortbildet, Leute die mit einem Konstruktiv arbeiten und Leute die man Ignoriert kann es auf Dauer gut funktionieren.

  • lonelyPirate

    Wenn das dann jeder gelesen hat und sich dran hält kann man ja fast wieder mitarbeiten 😛