FAQ für Besorgte Bürger

Domiz CampDomiz Camp

Die häufigen Fragen und Antworten (FAQ) für alle, die Angst vor Ausländern, Flüchtlingen und so weiter haben und nicht recht wissen, wen sie frage sollen.

Warum gibt es diese FAQ?
Es gibt genug Menschen, die nicht wirklich rechts sind, aber einfach in einem Umfeld von Menschen leben, die etwas gegen Fakten, Bildung, Politik und Ausländer haben. Diese Leute könne ihre Freunde vieles nicht fragen. Und wen sollen sie sonst fragen? Also sammele ich hier jede noch so simpele Frage und versuche sie zu beantworten. Die Idee stammt aber nicht von mir, sondern von Frank und Fefe.

1. Warum hauen die ab? Die kommen doch aus einem Urlaubsland!
Wenige Menschen machen derzeit in Syrien oder dem Irak Urlaub und da kommen derzeit die meisten Flüchtlinge her. Dort schlachtet der IS alle Menschen ab, die ihnen nicht passen. In Syrien gibt es zusätzlich den Diktator Assad, welcher sein Volk ausbeutet und misshandeln lässt. Andere Flüchtlinge kommen z.B. vom Balkan. Sie haben dort keine Perspektive, keine Zukunft, keinen Job und sehen, dass es den Menschen hier gut geht. Wenn du so ein Leben hättest: Würdest du nicht auch lieber ein besseres haben wollen?

2. Warum kommen die Flüchtlinge nur zu uns?
Die kommen nicht nur zu uns, sondern in viele Länder der Welt. Besonders in die Nachbarländer der aktuellen Kriegsländer Irak und Syrien: die Türkei (2 Millionen), in die Autonome Region Kurdistan im Nordirak (2 Millionen), nach Jordanien (1,3 Millionen) und dann erst in die verschiedenen Länder Europas.

3. Warum kommen nur junge Männer?
Aus einem Kriegsgebiet mehrere tausend Kilometer zu fliehen ist anstrengend, gefährlich und teuer. Die Familie schmeißt ihr Geld zusammen, damit einer von ihnen für 5.000-10.000€ mit Hilfe eines Schleppers fliehen kann. Da ist aber keine komplette Flucht drin, sondern nur die Überfahrt über das Meer oder der Transport für einen Teil der Strecke. Oft laufen die Flüchtlinge zu Fuß mehrere hundert bis tausend Kilometer. Auf dem Weg trifft man nicht nur freundliche Menschen. Es muss also jemand los gehen, der körperlich und geistig stark ist, der die Strecke schafft und dann den Rest nach holen kann. Zusätzlich werden fliehende Männer einfach viel seltener verschleppt und vergewaltigt als Frauen. Wen würdest du aus deiner Familie schicken? Sicherlich auch nicht die Oma. Außerdem werden junge Männer immer wieder zum Kämpfen verpflichtet oder gezwungen, die Frauen nicht.

4. Und der Rest der Familie?
Der Rest der Familie soll nachgeholt werden, wenn einer Asyl hat. Je nach Land geht das einfacher oder schwieriger.

5. Warum wollen die sich nicht in Ungarn registrieren lassen?
Man muss Asyl in dem EU-Land beantragen, in dem man zuerst ankam. Das ist praktisch für Deutschland und Österreich, denn hier kann niemand ankommen, ohne vorher in einem sicheren EU-Land gewesen zu sein. In manchen Ländern geht es den Flüchtlingen besser, in anderen schlechter. In manchen Ländern können sie die Familie nach einigen Wochen (legal) nachholen, in anderen nach Jahren. Klar wollen sie dann in ein Land, in dem sie gut aufgenommen werden und die Familie schnell nachholen können.

6. Warum haben alle Smartphones?
Weil sie nicht alle arm waren, sondern aus dem Krieg kommen. Auch dort gibts Leute, die teure Autos fahren und ein aktuelles iPhone haben. Auch in den ärmeren Gegenden sind Smartphones verbreitet. Statt einen teuren Computer zu kaufen, kauft man für 50€ ein einfaches Smartphone.  Wenn du jetzt fliehen müsstest, würdest du erst mal dein Smartphone wegwerfen? Mit all den Fotos der Familie? Mit Google Maps um den Weg zu finden? Und um mit der Familie telefonieren zu können? Genau dafür brauchen sie es ja auch.

7. Wenn ich Syrer wäre, würde ich für mein Land kämpfen und nicht feige fliehen.
Es gibt derzeit rund vierzig Gruppen, die dort mit- und gegeneinander kämpfen. Die Chance zu sterben, ist extrem hoch. Und die allermeisten Menschen wollen einfach in Ruhe leben und nicht in den Krieg ziehen. Warum sollten sie in einem Krieg kämpfen, den ihnen andere aufgezwungen haben? Man muss auch bedenken, dass es ein Bürgerkrieg ist. Man kann zum Beispiel plötzlich seinen Nachbarn als Gegener haben. Auch so etwas will man nicht haben.

8. Wenn die in den Supermärkten einfach alles mit nehmen sagt niemand etwas
Ich habe viele Supermärkte rund um Flüchtlingsunterkünfte gefragt: Die wissen nichts davon. Hinterfrage das nächstes Mal und frage selber den Filialleiter.

9. Die Straftaten, vor allem Vergewaltigungen sind durch sie extrem gestiegen
Davon weiß die Polizei nichts. Es ist alles, wie bisher. Es gibt immer wieder einzelne Stellungnahmen dazu, so wie diese hier.

10. Bei den Flüchtlingen sind ganz viele IS-Terroristen bei
Die Attentäter vom Olympischen Dorf in München 1972 waren keine Flüchtlinge, die vom Anschlag auf das World Trade Center nicht, bei Charlie Hebdo nicht und im Schnellzug in Frankreich nicht. Das ist viel zu kompliziert so. Es gibt genug radikale Menschen in Deutschland und Österreich, die selber Anschläge verüben können und die die Kultur, Sprache usw. schon können. Wenn, dann droht von denen die Gefahr.
Wenn doch mal ein Terrorist bei den Flüchtlingen sein sollten, wäre eine andere Frage wichtig: Hat der IS ihn als Terroristen los geschickt oder hat er sich erst hier überlegt, Terrorist zu werden – und warum?

11. Moslems sind alle Terroristen
Es gibt überall auf der Welt Terroristen und Idioten. Nur, weil sich jemand auf den Koran beruft, ist es noch kein Problem der Religion. Der Ku-Klux-Klan beruft sich z.B. auf die Bibel. Das heißt aber nicht, dass jeder Christ zum Ku-Klux-Klan gehört. Im Details habe ich das hier erklärt.

12. Und wer kümmert sich um unsere Obdachlosen?
Nun, das kannst du ganz einfach selber machen – und konntest es dein Leben lang. Mir ist nicht bekannt, dass Geld aus den Obdachlosenprojekten auf die Flüchtlinge umverteilt wird.

13. Die bekommen mehr Geld als jeder Hartz 4 Empfänger
Nein. Zunächst dürfen Flüchtlinge im Gegensatz zu Hartz 4 Empfängern (ALG2) meistens gar nicht arbeiten, können also nichts anderes machen. Ein Hartz 4 Empfänger bekommt 399€ pro Monat. Ein Flüchtling hingegen maximal 359€ von denen bis zu 184,07€ auch Bargeldlos als Gutscheine ausgezahlt werden können.

14. Hier müssen bald alle Burka tragen!
Nein, sie fliehen gerade vor Terroristen mit extremen Ansichten. Sie wollen ihren glauben sicher niemandem aufzwingen. Außerdem ist Burka tragen auch bei Moslems eher eine Seltenheit. Die meisten Moslems tragen einfach ganz normale Kleidung, wie alle anderen auch.

15. Die Polizei sagt, die Flüchtlinge machen Probleme und zu viel Arbeit
Der BKA-Chef Holger Münch sagt in einem Interview, dass er die innere Sicherheit nicht durch die Asylbewerber gefährdet sieht. Arbeit machen ihnen die Rechten, die die Asylbewerber angreifen. Jörg Radek, Vize-Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei sagtDer massive Abbau der Stellen bei der Polizei hat uns die Überlastung gebracht – nicht die Flüchtlinge„. Die Polizeigewerkschaft sagt, dass sie durchaus Probleme sehen. Meistens wegen der Massenunterkünfte (siehe nächste Frage). Daher wird mehr, ordentlich ausgebildetes, Personal bei der Polizei gebraucht.

16. Wieso randalieren die in den Unterkünften?
Dort wohnen viele Menschen auf engstem Raum – teilweise 200 Leute in einer Turnhalle. Sie kennen sich nicht und alle sind alle unterschiedlich. Deutsche prügeln sich ja auch immer wieder aus irgendwelchen Gründen. Aber die Deutschen können sich meistens aus dem Weg gehen um das zu verhindern. Die Flüchtlinge in der Unterkunft nicht. Sie  sind oft traumatisiert vom Krieg und ihrer Flucht, müssen mit Menschen zusammen wohnen, die sie vielleicht nicht leiden können und wissen nicht, was die Zukunft bringt. Da kann es auch zu Schlägereien kommen. Aber auch das passiert eher selten. Meistens ist alles ruhig.

17. Die Asylanten bekommen das ganze Geld – für uns ist nichts übrig
2015 hat die BRD 299,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon werden 5-6 Milliarden für die Versorgung der Flüchtlinge benötigt. Das sind 2% – also bleiben 98% für die Deutschen.

18. Was haben wir mit deren Krieg zu tun?
Deutschland gehört zu den größten Rüstungsexporteuren der Welt. Wir liefern Waffen und Panzer an fast jeden, der bezahlt – bis hin zu Regimen wie Saudi-Arabien. Pro Jahr kommen so ca 8-10 Milliarden zusammen. Ohne die großen Waffenexporte könnten keine großen Kriege stattfinden. Z.B. hat der IS in Syrien MILAN-Raketenwerfern aus deutscher Produktion erbeutet und vertreibt damit die Menschen, die hier als Flüchtlinge ankommen. Danach haben wir MILAN an die Peschmerga geliefert, damit diese ähnlich gut ausgestattet sind. Auch Österreich hat fleißig nach Syrien und in den Yemen exportiert.

19. Aber die Regierung und die Merkel sind daran Schuld, nicht ich!
Alle vier Jahren (wenn es gut geht) wählen wir gemeinsam eine Regierung. So funktioniert nun mal eine Demokratie. Die meisten Wähler fanden die CDU oder Merkel gut, da muss man mit leben. Es steht dir frei, jemand anderen zu wählen oder aber selber in die Politik zu gehen und es besser zu machen.

20. Ich habe gehört, wir müssen bald mit arabischen Zahlen rechnen!
Ja, tun wir sogar schon. Das ist ein Scherz. „Unsere“ Zahlen sind die arabischen Zahlen. Im Gegensatz z.B. zu den römischen Ziffern, die aus I V X L C M usw. bestehen.

21. Die Flüchtlinge nehmen mir den Arbeitsplatz weg!
Nur davon, dass sie her kommen, nehmen sie dir keinen Job weg. Sie Dürfen auch nicht einfach Arbeiten, das ist komplizierter. Aber Leute, die alles verloren haben und neu starten müssen, nehmen oft Jobs für wenig Lohn an. Von irgendwas müssen sie ja auch leben, wenn sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen wollen. Wenn du im Niedriglohnbereich arbeitest, dann hast du auf Dauer mehr Mitbewerber um die Jobs. Aber das ist nicht die Schuld der Flüchtlinge, die würden auch lieber in ihrer Heimat sein und dort ein schönes Leben haben. Flüchtlinge schaffen aber auch Arbeitsplätze, so wie es immer mehr Arbeit gibt, wenn mehr Menschen da sind. Die zusammenhänge sind hier ganz gut erklärt.

22. Wieso liefern wir Bundeswehr-Waffen an den IS / die PKK / die Terroristen da?
Die Bundeswehrwaffen wurden an die Peschmerga geliefert. Dies ist die Armee der Autonomen Region Kurdistan und Teil der irakischen Streitkräfte. Somit lieferten Sie es nicht der PKK, keinen Terroristen und auch nicht dem IS. Dennoch kämpfen sehr viele Gruppen vor Ort und man kann leicht den Durchblick verlieren. Hier gibt es einen kleinen Überblick. Und hier ist etwas zum angeblichen Verkauf der Bundeswehrwaffen durch die Peschmerga.

23. Die Flüchtlinge werden in Kasernen untergebracht. Da kommen sie an die Waffen und starten den Krieg
Die Kasernen, in denen Flüchtlinge untergebracht werden, werden von der Bundeswehr nicht mehr benutzt. Oft schon seit Jahren. Waffen, Munition usw. gibt es da selbstverständlich nicht mehr. Aber da Kasernen gebaut wurden, um viele Menschen unterzubringen, eignen sie sich gut.

24. Deutsche werden aus ihren Häusern geschmissen, damit die Flüchtlinge drin wohnen können
Die Schlagzeilen von Enteignungen gingen in letzter Zeit viel rum, stimmen aber nicht. Teilweise wurden Briefe gefälscht um so etwas zu verbreiten. Manchmal hieß es auch nur, man müsse jetzt Flüchtlinge bei sich aufnehmen. Es werden aber immer wieder Wohnungen und andere Unterkünfte beschlagnahmt, in denen derzeit niemand wohnt. Irgendwo muss man die Menschen unterbringen und wir haben keine Flüchtlingsheime auf Vorrat gebaut. Manchmal sind es einzelne Wohnungen oder Hotels, manchmal eben Kasernen.

25. Warum dürfen die umsonst im Hotel wohnen? Machen die hier Urlaub?
Die umgenutzten Hotels haben wenig mit Urlaub zu tun. Meist sind es sehr einfache alte Hotels und die Zimmer werden mit mehr Betten ausgestattet. In einem Doppelzimmer sind eher vier Leute. Zimmerservice und das Animationsprogramm gibt es natürlich auch nicht. Man hat es also in der Einzimmer Wohnung zu hause bequemer, als sie dort.

26. Sie bekommen hier alles und sind so undankbar!

Bist du der Regierung von Bangladesh Dankbar? Dafür, dass ihr Steuersystem günstige Kleidung ermöglicht, die du im Laden hier kaufst? Es gibt viele undankbare Momente im Leben. Aber was genau erwartest du? Dass er bei dir klingelt und sagt „Danke, dass deine Steuern ein System finanzieren, von dem ich gerade Profitiere“? Wenn du Dankbarkeit möchtest, dann geh hin und helfe direkt. Da gibt es auch ein „Danke“. Dafür, dass du im richtigen Land geboren bist und er im falschen gibt’s kein persönliches Lob.

27. Wird nun Weihnachten abgeschafft?

Man kann Weihnachten gar nicht abschaffen. Es ist ein Fest, welches Leute feiern. Man könnte nur den Feiertag abschaffen oder – untermißachtung des Grundgesetztes, Weihnachtsfeiern verbieten. Bisher gab es diese Forderung von keiner politischen Partei. Es gibt keine Beschlüsse dazu, keine Anfragen und keine Gesetzesvorlage. Und warum auch? Davon ab assoziieren heute viele Deutsche eine Coca Cola Werbefigur (den Weihnachtsmann) mit diesem Fest, statt das Christkind. Die wirklich gläubigen Christen sind auch lange nicht mehr in der Mehrheit der Bevölkerung – die meisten Menschen sind nur noch getauft. Christen würden erst mal an die Nächstenliebe gegenüber den Flüchtlingen denken, bevor sie sich Sorgen um Gesetzesvorlagen machen.

28. Warum kaufen die kein Flugticket?

Um als Ausländer in Deutschland per Flugzeug einreisen zu können, benötigt man (meist) ein Visum. Es gibt Ausnahmen im Schengen-Raum und einige Nationen können bei der Landung ein „on arrival“-Visum erhalten. Kriegsgebiete gehören eigentlich nie dazu. „Flucht“ ist auch kein Grund ein Visum zu erhalten. Also können sie zwar ein Ticket kaufen, die Airline würde sie aber schon am Startflughafen nicht mit nehmen, da sie kein Visum haben. Daher bleibt ihnen nur der gefährliche Weg.

29. Warum berichtet die Systempresse nur, was Merkel ihr befielt?

Angela Merkel hat sicher besseres zu tun, als irgendwelchen Journalisten ihre Geschichten zu diktieren. Im großen und ganzen steht in unseren Medien die Wahrheit. Ansonsten steht es einem auch frei, sich selber Dinge anzugucken und sich eine Meinung zu bilden. Es kommt allerdings vor, dass sich die Journalisten für Dinge einfach nicht interessieren und Agenturmeldungen (falsch) zusammenfassen. Das ist dann aber eine Desintresse-Presse und keine Lügenpresse.

Noch fragen?
– Diese Liste wird dauernd erweitert –

Mehr Beiträge zum Thema „Flüchtlinge“ findest du hier

  • Felix Reinders

    Es ist völliger Nonsens wenn wir über Flüchtlinge sprechen, die zu uns kommen. Exakter wäre noch Menschen, ja es kommen Menschen zu uns aus einem ganz anderen Kulturkreis und aus den unterschiedlichsten Gründen, sicher auch Flüchtlinge gehören dazu, jedoch sind das nicht alles Akademiker, die unseren angeblichen Fachkräftemangel eben mal kurz beseitigen können. In unseren Medien wird vieles einfach totgeschwiegen, nach dem Motto was nicht sein darf, kann nicht sein. Wie „blauäugig“ sind manche Menschen eigentlich? Wie weit gehen die Medien mit, wenn z.B. die Aussendung der „XY“-Sendung eines Vergewaltigers und Mörders verhindert wird, nur weil dieser ein Schwarzer ist?

    • Petra

      Falsch.. Der Beitrag wurde bei ..xy…gesendet. Ein Mörder ist der Mann nicht.

      • Felix Reinders

        Richtig ist, dass dieser Beitrag abgesetzt werden musste. Erst als diese zwangsweise Absetzung publik wurde kam es dann doch zu der Ausstrahlung. Signifikante Zusammenhänge der Vorgehensweise in Bezug auf andere Fälle lassen darauf schließen, dass dieser Täter auch für andere Vergewaltigungen, u.a. mit Todesfolge, verantwortlich ist. Durch die viel spätere Ausstrahlung wurde diesem kriminellen Subjekt ermöglicht sich abzusetzen und evtl. weiter zu vergewaltigen oder sogar zu morden.

        • jansalterego

          Immer schön vorsichtig: Ohne rechtskräftige Verurteilung bitte immer nur vom Tatverdächtigen sprechen, wo Sie doch sonst so für die Einhaltung von Gesetzen plädieren. Und nein, „Fluchthilfe“ hat hier juristisch (und darauf kommt es ja an, n’est-ce pas?) niemand geleistet, auch nicht indirekt und jedenfalls nicht durch verzögerte Ausstrahlung einer Sendung, für deren Ausstrahlung es keinerlei Rechtspflicht gibt.

          • Felix Reinders

            Wenn jemand des Lesens mächtig ist, so wird er erkennen, dass auf „etwas schließen lassen“ de jure keine Verurteilung bedeutet, sondern eine unbestätigte Vermutung darstellt, nicht mehr und nicht weniger. In welcher Form hier eine Fluchthilfe vorliegt, das sollen die Gerichte entscheiden. Auch hier gilt: de jure vielleicht keine, moralisch aber sehr wohl, rien ne vas plus – n`est-ce pas que c`est bon?

          • bkifft

            Richtig: „Ohne rechtskräftige Verurteilung bitte immer nur vom Tatverdächtigen sprechen“. Deswegen verurteilen wir als Gesellschaft ja auch alle, die vor einer rechtskräftigen Verurteilung oder nach einem rechtskräftigen Freispruch explizit mit Begriffen wie Vergewaltiger_in oder Kinderschänder_in hantieren.

          • jansalterego

            Als Gesellschaft sind wir, fürchte ich, noch nicht so weit, aber zivilisatorischer Fortschritt ist glücklicherweise im Großen und Ganzen unaufhaltsam.

          • bkifft

            Gut, war auch eher zynisch/ironisch gemeint. Immerhin gibt es aus den verschiedensten Richtungen (links rechts oben unten) regelmäßige Vorverurteilungen, speziell wenns um die (zurecht) allgemein geächteten Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung geht. Und ich find’s massivst Scheiße wen da dann erst noch mit „Prejudice plus Power“ bzw. „Definitionsmacht des Opfers“ rumargumentiert wird bzw. alternativ automatisch die Hatfarbe tatbestimmend wird (vorallem wenn man dann noch ne Portion Sarazin dazu gibt).

            Hoffen wir aber mal ernsthaft dass extremistische Strömungen ganz Allgemein nie Mainstream werden.

          • jansalterego

            Gut, Extremismustheorie ist jetzt nicht so meins, aber dass Vorverurteilungen scheiße sind – egal in welche Richtung, egal bei welchem Deliktsverdacht, egal bei welcher konkreten Person – muss unter Menschen, die den Rechtsstaat ernst nehmen, Konsens sein.

        • Petra

          Richtig ist, dass die Redaktion wegen einer möglichen Hexenjagd auf dunkelhäutige Männer den Beitrag nicht bringen wollte. Als dies bekannt wurde, wurde das Fahndungsfoto so oft geteilt, dass …xy… dann den Beitrag brachte, damit neben der Hetze auch mal ein paar echte Fahndungsansätze berichtet wurden… Aber hey… Was sind schon Tatsachen, wenn man hetzen kann

          • Felix Reinders

            Entspricht das wirklich der Darstellung der ZDF-Redaktion?

  • Petra

    Terroristen… Sauerlandgruppe, waren auch keine Flüchtlinge
    Syrische Flüchtlinge… Es gibt 23 Mio Syrer, 8 Mio. davon sind sogenannte Binnenflüchtlinge, die aus dem Kriegsgebiet um Homs und Damaskus in friedliche Gebiete gezogen sind.
    Kosten…Bald kosten die Schäden durch die „Besorgten Brandbeschleuniger“ mehr als die Unterbringung der Flüchtlinge. Und uns alle – als Steuerzahler und als Versicherungsnehmer

    • Felix Reinders
      • jansalterego

        Nee, wenn Du Einzelfällen verallgemeinerst, dann sind das keine „Zentrumsansichten“ sondern schlicht rechte Standpunkte. Und selbst die Einzelfälle wollen sauber belegt sein, bevor damit argumentiert wird. An „unserer“ Demokratie ist auch nicht viel Diktatorisches, mindestens will auch die gegenteilige Behauptung wenigstens ansatzweise begründet werden, damit man sie ggf. widerlegen kann. Für die Behauptung, dass irgendjemandem „untersagt“ würde, über „Missstände“ zu berichten gibt es auch keinerlei Beleg. Vielleicht magst Du einfach nochmal mit etwas mehr Substanz nachlegen, hm?

        • Felix Reinders

          Wirklich sehr gut jansaltergo, nur benötige ich dafür Zeit und ob ich mir die für dich nehmen soll, darüber denke ich gerade nach. Vorab: belegen werde ich es können…nur mir geht es nicht um rechts, links oder mittig, sondern um Ehrlichkeit, von Wahrhaftigkeit möchte ich in diesem Fall bewusst nicht sprechen, nur können sich Tatsachen, so sie sich unter einem Vorfall häufen, zu einem großen Ganzen subsumieren und eine Erklärung für die vielen Absurditäten manifestieren.

          • jansalterego

            Vorab: Solange Du es nicht belegst, ist auch die Behauptung es belegen zu können nurmehr heiße Luft. „Gehäufte Tatsachen“, mit denen man tatsächlich etwas anfangen könnte, nennen sich „methodisch korrekte Statistik“. Wenn Du gar eine solche anbieten könntest, wäre das nicht nur erstaunlich sondern begrüßenswert.

          • Daarin

            Aber denke daran, wenn er es belegt, sich also die Zeit dazu nimmt, dann macht er das nur für dich, nicht etwa um seine Fakten zu untermauern oder, Gott bewahre, gar eine Beweisführung anzutreten!

      • Martin

        Würde es keine rechten Kriminellen geben (schon witzig genug), wäre es also viel leichter, rechtes Gedankengut in der Bevölkerung zu verbreiten und dann entsprechend zu handeln?
        Oder wem erweisen sie einen Bärendienst?

        • Felix Reinders

          Allen Menschen in Deutschland natürlich, sowohl den Flüchtlingen, den Migranten als auch den Deutschen selbst.

      • Es herrscht kein „Maulkorbjournalismus“, der irgendwas untersagen würde. Und woher bitte kommt die Information über „Frau macht“? Und die Verschmutzung von der Decke bis zum Fußboden? Und des zu erneuernden Inventars? Die Leitung der Akademie hat mitgeteilt, dass die Lehrgänge vermutlich nächste Woche wieder losgehen. Also kann’s ja so schlimm nicht gewesen sein.

        • Felix Reinders

          Über die Vorgänge habe ich berichtet und alles was ich geschrieben habe entspricht der Tatsache, das können Sie mir schon glauben. Warum sollte ich das erfinden? Im übrigen fließt das Geld mit Lichtgeschwindigkeit, wenn es denn um „Flüchtlinge“ geht, auch das ist wahr. Zur Wiedereröffnung gibt es noch keine Angaben:
          http://www.feuerwehrschulen.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=24852&_psmand=188

          • Was steht denn da? Da steht nur, dass der Lehrbetrieb momentan auf Grund der dort lebenden Flüchtlinge ausgesetzt wurde. Da steht nix von zerstörtem Inventar.

            Wenn ich nach „Feuerwehrschule Niedersachsen Flüchtlinge“ google, kommt nichts mit irgendwelchem Vandalismus, sondern das vor 17 Tagen die beiden Feuerwehrschulen des Landes Niedersachsen für die Flüchtlingsunterbringung geschlossen wurden. Es wird explizit gesagt, dass das erstmal unbefristet ist. Insofern glaube ich mal spontan nicht, dass die Flüchtlinge da überhaupt schon wieder raus sind. Also lass bitte solche Lügen.

            EDIT: Was ich damit sagen wollte: Selbst PI News hat nix dazu. Wenn sich selbst die Hetzer vorm Herrn dazu nicht äussern, dann glaube ich eher, das du dir das aus dem Arsch gezogen hast, als das nun alle Medien und Hetzseiten des Netzes darüber stillschweigen bewahren.

          • Felix Reinders

            Es ist alles dazu gesagt, die Medien wurden nicht zur Besichtigung eingeladen. Es steht nix bei Google oder Yahoo. Es kommt auch nicht in den Nachrichten, weder öffentlich rechtlich noch privat und dennoch ist es wahr – nicht komisch?

          • Also wenn ich jetzt sagen würde, das ich von Aliens besucht wurde, aber niemand hat darüber berichtet, es gibt nix dazu bei Google oder bei anderen Webseiten, die behaupten das es Aliens gibt und ich behaupte, das ist nun wahr, dann muss es stimmen?

          • Felix Reinders

            Ich beziehe mich nur auf meine Aussage und die ist wahrhaftig.

          • Daarin

            Nun ja, Ihnen ist es auch nicht verboten über Vorkommnisse zu berichten, aber sie scheinen es auch vorzuziehen sie irgendwo zu behaupten wo sie sie nicht belegen müssen.

          • Daarin

            Lassen sie mich überlegen, warum sollten sie das erfinden? Nein, jeder Grund der mir dazu einfällt würde sie in eine Ecke stellen in der sie nicht stehen wollen. Allerdings sollte man Behauptungen belegen können wenn man nicht in solchen Ecken landen will.

          • Felix Reinders

            Ich werde ganz sicher meine Quellen hier nicht ausschütten, aber wenn ihr mir nicht glaubt, oder glauben wollt, so erkundigt euch doch bitte einmal selbst warum die Feuerwehrschulen renoviert werden müssen. Nachstehend erhaltet ihr die Telefonnummern der Schulen Celle + Loy – ein Handy mit Flatrate habt ihr ja wohl :http://www.feuerwehrschulen.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=24855&article_id=86125&_psmand=188

          • Daarin

            @1: Ich bin nicht dafür da, Ihre Behauptungen zu belegen. Außerdem ist das kein Beweis sondern das Belegen einer Behauptung mit einer weiteren Behauptung.
            @2: Auf welchem Telekommunikationsgerät ich welchen Vertrag abgeschlossen habe überlassen sie dann doch bitte mir.

          • Felix Reinders

            Nun denn, was soll`s, drehe mich wieder um.

          • Michael

            Komme aus Rastede, nächster größerer Ort bei Loy, von Verwüstung war auch hier nichts zu hören

      • sternburg

        Lieber „Felix Reinders“,

        ich finde das wahnsinnig schade, dass in dieser diktatorischen Demokratie ein Maulkorbjournalismus herrscht, der es Ihnen untersagt, über Missstände zu berichten.

        Wie gerne würde ich den ganzen Tag Ihren Berichten über Missstände lauschen. Leider geht das nicht. Ist ihnen schließlich untersagt. Das ist bitter.

        • Felix Reinders

          Lieber Herr Sternburg, da kann ich mich Ihnen nur anschließen, was bleibt mir denn anderes übrig? Einfach nur traurig – nicht wahr! Gott sei Dank habe ich ja noch einige Entfaltungsmöglichkeiten um meinem investigativen Journalismus zu frönen, aber vielleicht auch nicht mehr lange…

        • Martin Möller

          Sie selber tragen dazu bei. Sie mobben Herrn Reinders und machen ihn lächerlich. Damit wird ein soziales Mem der Ausgrenzung etabliert. So wird Hass geschürt, und getrennt. Sie bilden zwei Gruppen. Die gute Gruppe, in der selbstverständlich Sie mitglied sind, und die anderen, die gemobbt werden dürfen.

          • jansalterego

            Falsch. Gaaaanz falsch. Machen Sie doch einfach Raum für die naheliegende Überlegung, dass nicht jede Kritik, auch nicht jede spöttische Kritik „Mobbing“ darstellt. Wer öffentlich faktenfreien Unfug behauptet, muss sich nun einmal Widerspruch gefallen lassen. Lächerlich macht der Herr Reinders sich ganz von allein. Das hat mit „Hass schüren“ aber auch gar nichts zu tun. Wenn Sie wissen wollen, wie sich „Hass schüren“ anhört, können Sie ja mal ’ne Runde pi lesen, sofern Ihr Magen das mitmacht. Also ein für alle Mal notieren: Kritik, selbst spöttische oder gar polemische ist KEIN Maulkorb und KEIN Mobbing.

          • Martin Möller

            Was tausendfach geschieht ist das gezielte Lächerlichmachen von anderen Meinungen, die einer politischen Gruppe nicht angenehm sind. Jeder einzelne Vorfall kann für sich genommen sicherlich nicht zwangsläufig ein Mobbing darstellen, in der Gesamtheit aber sehe ich das so.

            Und Hass wird auf beiden Seiten geschürt. Psychologische Untersuchungen zeigen uns, dass Aggression einer der besten Transportmechanismen für soziale Meme sind, die sich evolutionär bekämpfen.

            Entweder diskutiert man untereinander, und bestärkt sich darin, dass die andere Seite irgendwie geartet „schlecht” ist, oder es wird mit anderen diskutiert, und dann sehen beide Seiten, wie die andere Hass säht. Das wird sich nicht ändern, bis eine der beiden Seiten entfernt wird.

          • jansalterego

            Auch „in der Gesamtheit“ handelt es sich aber nicht um Mobbing, zumal einzelne Äußerer niemals die Gesamtheit der Kritik abbekommen.
            Es stimmt zwar, dass es gesellschaftlich nicht akzeptiert ist, sich bspw. rassistisch zu äußern. Aber es ist halt auch gesellschaftlich nicht akzeptiert, bspw. in der Kantine auf den Tisch zu kacken. Ja, es gibt Verhaltensweisen, die allgemein als nicht sozialadäquat betrachtet werden und mit denen man sich für den zivilisierten Diskurs unmöglich macht.
            Das ist aber keine Freiheitsbeschneidung und auch kein Schüren von Hass, sondern schlicht informelle Sozialkontrolle (ggf. bitte nachlesen). Freiheit bedeutet immer auch und in erster Linie die Freiheit der Konsequenzen ihrer Ausübung zu tragen. Solange das keine staatlichen Konsequenzen sind, sondern private Reaktionen, wir die Freiheit auch nicht eingeschränkt, zumal die Freiheit des einen ja auch immer nur so weit reicht, bis die Freiheit des anderen beginnt.

          • Martin Möller

            > Es stimmt zwar, dass es gesellschaftlich nicht akzeptiert ist,
            > sich bspw. rassistisch zu äußern.

            Was Rassismus ist, und ob man es ist, dafür kann keiner was. Es ist einfach ein Zustand in einer Person. Keiner von uns sucht sich seine Interessen und Meinungen aus. Wir sind gezwungen unsere Geschmäcker zu haben, die wir halt haben. Vor Ihrer Geburt hat Sie auch niemand gefragt, ob Sie 2015 gerne mal Pizza mögen wollen, oder von der Existenz Allahs überzeugt sein möchten.

            Alle unsere Wünschen gehen aus der Gehirnstruktur vor, welche zu einem großen Teil genetisch vorgegeben ist, aber auch durch das Leben (Training neuronaler Netze) angepasst wird.
            Nichts davon können wir beeinflussen. Wenn wir beide „Mein Kampf” lesen, heute, 2015, mit unserem bisherigen Leben, dann interpretieren wir das anders, als wir das 1936 getan hätten. Zu der damaligen Zeit hätten so gut wie alle mitgemacht. Eine leicht andere Konstellation, und die Juden hätten mitgemacht, oder die Amerikaner. Es ist nichts Gutes oder Schlechtes am Deutschen per se, und keiner von uns hat die Möglichkeit zu beeinflussen, wie Informationen im Gehirn neue Datenkanäle anlegen.

            Gleiches gilt auch für die hunderten millionen von Moslems, die den Westen zerstören wollen. Keiner von denen kann etwas dafür dieses Interesse zu haben. Ein Rassist wählte nicht einer zu sein. Ich konnte es mir nicht aussuchen keiner zu sein.

            Aus gutem Grund ist es gesellschaftlich nicht akzeptiert rassistisch zu sein, denn dies verringert potenziell die unser evolutionäre Fitness. Kooperation ist ein wichtiges Kriterium.
            Am aller wichtigsten ist es aber für mich gegen vor allem Rassismus gegen Weiße vorzugehen. Diesen sehe ich in erster Linie beim radikalen Islam (aber auch bei der Antifa, deren Mitglieder zumeist Terroristen sind). Dort gibt es zum einen Rassismus, gegen Nicht-Araber, aber auch ein ideologisch verwandtes Mem, welches Nicht-Moslems ausschließt.
            Der Koran spricht einige Male über Juden, und wenn er dann das Wort „Affen” im gleichen Satz erwähnt, dann ist dies kein Hinweis auf unsere biologische Klassifikation. Auch die Aussage, dass Juden Schweine sind, meint der Koran nicht im freundlichen Sinne.

            Es leben bereits 50 Millionen Mohameddaner in Europa. *Glücklicherweise* viele davon nur nach Pass. Aber von denen, die auch nur schrittweise dem Koran näher kommen, werden immer inkompatibler mit unserer Lebensart. Es gibt keine guten Gründe, warum wir zum einen mehr davon in unser Land holen sollten (oder überhaupt nach Europa), und zum anderen keinen Grund die schon vorhandenen hier zu behalten.

            Ich bin dafür Kriminelle abzuschieben, evtl. nach Haftstrafe, ohne Möglichkeit wieder nach Europa zu kommen. Das soll für alle Ausländer gelten. Am liebsten würde ich auch deutsche Kriminelle des Landes verweisen, was aber bedauerlicherweise keine andere Nation mitmacht. Nicht-integrationswillige Mohameddaner gehören nicht in unsere Kultur, und ich plädiere für Abschiebung.

            Was passiert, wenn ausreichend viele von denen an einer Stelle versammelt sind kann man leicht sehen. Es gibt diverse unterdrückte Nationen, wo die Leute verarmt sind. Z.B. Taiwan.
            Aber man hört dort nicht täglich von Terrorattacken.

            Asiaten fallen in Deutschland nicht auf, mit Forderungen nach Kopftuch in der Schule, nach Burkas beim Schwimmen, nach Kantinen ohne Schweinefleisch, nach dem Bau asiatischer Gebäude, nach einem Gebetsruf einer nicht-europäischen Religion. Jahrzehntelange Weigerung der Integration.
            Ob das Australier sind, Israelis, Asiaten oder Russen. Sehr rasche assimilation. Aber noch heute müssen diverse türkische Ehefrauen ihrem Mann in 50 Meter Abstand folgen, und sprechen kaum Deutsch. Die brauchen wir hier nicht.
            Holen wir lieber ein paar mehr Israelis her!

            Ganze Stadtviertel können in einigen europäischen Hauptstädten nicht mehr von der Polizei betreten werden, ohne, dass der Streifenwagen 28 Personen an der Backe hat. Auch nur die kleinste Konfrontation, und es setzt eine Anzeige, und die Beförderung ist hin.

            In England gab es den Fall von 1200 Vergewaltigungen an britischen Kindern, von muslimischen Vergewaltiger-Banden. Massenvergewaltigungen waren an der Tagesordnung.
            Und die Staatsanwaltschaft wusste davon, und hat sich entschieden es zu verschweigen. Man hat wissentlich akzeptiert das britische Mädchen vergewaltigt werden, weil man sonst Sorge hatte als rassistisch zu gelten.

            Schweden ist mittlerweile *die* Vergewaltigungsmetropole. Seit man seit 30 Jahren Mohameddaner importiert sind die Vergewaltigungen um 1500% angestiegen. Fast jede Vergewaltigung wird von einem Moslem begangen.
            Fakten auszusprechen ist kein Rassismus. Die tatsächlichen Rassisten sind diese Kriminellen, die wir direkt wieder in ihre Heimat schicken sollten, ohne Rücksicht auf Konsequenzen für die Personen. Wer europäische Kinder vergewaltigt hat das Recht hier zu bleiben meiner Meinung nach verwirkt.

            Dieses *verdammte* zensierende Verhalten von Moslems, die mehr und mehr für sich beanspruchen, das können wir nicht länger hinnehmen. Unsere Polizei gilt als Witz, die kann ja nicht groß was machen.
            Nur mal die ersten 90 Sekunden: https://www.youtube.com/watch?v=g0sRmpvdIIk

            Ja wo sind wir denn? Das ist nicht mehr in Ordnung. Null Toleranz gegenüber den Intoleranten.

      • Arno Nühm

        Und weil sich manche Flüchtlinge nicht benehmen kommen, sollen wir sie im Kriegsgebiet verrecken lassen? Oder was ist jetzt ihre Lösung des Problems?
        Wenn wir danach gehen, können wir ja die Pegida-Spacken, die sich nicht benehmen auch direkt runter schicken (siehe z.B.: Demonstranten bespucken Schulkinder).

        Viele von den Flüchtlingen haben nun mal in ihrem Leben noch nie eine Toilette aus Porzellan mit Spülung gesehen und haben vielleicht auch ein paar blöde Ansichten. Ändert nichts daran, dass es immer noch Menschen sind!

        • Felix Reinders

          Natürlich – wir sollten aber auch lernen mehr zu differenzieren zwischen wirklichen Kriegsflüchtlingen und Migranten, die aus rein wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen, das ist schon schwierig genug. Mich persönlich stört die Respektlosigkeit gegenüber Frauen und da habe ich so meine Befürchtungen. Die Integration ist die größte Aufgabe in der Zukunft und bei der Masse eines ganz anderen Kulturkreises kaum lösbar.

          • Daarin

            Nun ja, ich bin jetzt mal ehrlich, das was sie als „wirtschaftliche Gründe“ bezeichnen ist im Zweifel ja immer noch die Frage ob man über den Winter noch was zu fressen hat oder bei den Nachbarn betteln, respektive verhungern muss. Oder was glauben sie warum verlässt man seine Heimat und alles was man kennt auf einer beschwerlichen und gefährlichen Reise?

          • Arno Nühm

            Würde mich auch mal interessieren. Was genau für „wirtschaftliche“ Vorteile sollen die denn hier haben? Wenn die wegen dem Geld kommen, das grade mal zum Leben reicht (Hartz4), dann muss es denen so dreckig gehen dass ich es nachvollziehen kann.

          • Felix Reinders

            Ich meine genau die nicht, sondern diejenigen die keine so beschwerliche oder gefährliche Reise zu uns hatten und diese Migranten sind in der Majorität.

          • LuZi

            Klar gibt es schwarze Schafe unter denen, das ist keine Frage, aber müssten die Deutschen auswandern würde das genauso aussehen. Es ist die menschliche Natur, dass jeder seinen Vorteil zum geringsten Kostenaufwand sucht, das nennt man auch Evolution!

          • Daarin

            Also ich nenne das nicht Evolution, sondern Ökonomie. Sehe hier offen gesagt nicht wie der Begriff Evolution passen kann.

          • Arno Nühm

            Es ist Evolution, dass man alles tut um zu überleben. Vorteil zum geringsten Kostenaufwand sehe ich bei keinem einzigen Flüchtling. Wer hier her kommen will (als „Wirtschaftsflüchtling“, was für ein Scheisswort) weil er von den paar Euro Hartz4 besser leben kann als zu Hause, der muss unter schrecklichen Bedingungen dort leben.

          • Gabi Braun

            Ich nenne das parasitäres Verhalten…..

          • Daarin

            Hmmm… irgendwer hat da eine Statistik gepostet. Die werden sie wahrscheinlich wieder als gefälscht bezeichnen, aber die weißt für den September eine absolute Mehrheit zum Beispiel für Syrien, Irak und Afghanistan aus.

          • Martin Möller

            Die Problematik bleibt: es gibt ein Limit. Jeder kann maximal so viel geben, wie er hat.
            Die meisten geben weniger. Sie zum Beispiel sind so jemand, der weniger gibt, als er könnte.
            Das erkenne ich daran, dass Sie hier etwas posten, und ich mir sicher bin, dass Sie dazu entweder einen eigenen Computer nutzen, oder im Internetcafe sind, und dafür zahlen. Sie könnten den Computer aber auch weggeben, und anderen helfen, die keinen haben. Haben Sie noch Kleidung an gäbe es immer noch das Potenzial auch diese wegzugeben. Ich rate davon ab, aber wahr ist meine Aussage dennoch.

            Doch selbst wenn Sie bereit wären ihr gesamtes Vermögen wegzugeben, und nur noch unter ärmlichsten Bedingungen hausen und sich nur noch Essen leisten, und den Transport zur Arbeit, um weiter Geld für andere zum Helfen anschaffen würden. Selbst dann gäbe es ein Limit. Es gibt aber 3,5 Milliarden Arme Menschen auf der Welt.
            Es gibt also mehr Resourcenverbraucher, als wir physikalisch versorgen könnten, selbst, wenn wir alles gäben, was Sie ja ganz offensichtlich nicht zu tun bereit sind.

            Und fast jeder würde gerne selber noch Kleidung behalten, ein Auto fahren wollen, mal ins Restaurant gehen, ne Wohnung über 12 m² bewohnen, etc.
            Damit schrumpft die Menge an Menschen nochmal dramatisch, denen geholfen werden kann.
            Desweiteren können die Leute, die aus wirtschaftlichen Gründen kommen auch dort bleiben wo sie sind, und Sie überweisen ihnen einfach Geld.
            Die hilfsbereiten Deutschen können sich doch jeweils 1-2 Personen aussuchen, denen man ein Leben lang monatlich jeweils 300 Euro netto schenkt. Schon ist deren Leben besser, und sie können in ihrer Heimat bleiben, bei ihren Familien und Freunden. Sie würden den Menschen noch mehr helfen, weil Sie sie nicht zwängen eine neue Sprache zu lernen, und sie aus ihrer gewohnten Umgebung reißen würden, in ein Land, in dem sie nicht mal willkommen sind. Problem gelöst.
            Können wir uns einigen, dass Sie persönlich einen dieser sogenannten Flüchtlinge überzeugen wieder abzureisen, und sich vertraglich auf eine lebenslange Versorgung einrichten? Danke 🙂

          • Daarin

            Wieso sollte ich jemanden mit Geld dazu überreden wollen abzureisen, gegen den ich nichts habe? Sie sind doch derjenige, der Flüchtlinge nicht mehr bei uns haben will. Dann wollen wir doch mal diesen Post im Schnelldurchlauf durchgehen: Vermengung von Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft, Argumentation ad hominem, Vorwurf nicht alles zu tun was man kann und dann blödsinnige Ideen bringen.
            Natürlich muss der Staat dafür aufkommen, es sind ja schließlich auch seine Regeln nach denen er selbst dann auch spielen muss. Und wenn sie jetzt sagen sie wollen nicht für die Flüchtlinge bezahlen: Ich habe kein Auto und will nicht für Straßen bezahlen, mich fragt danach auch keiner.

          • Martin Möller

            > Wieso sollte ich jemanden mit Geld dazu überreden wollen
            > abzureisen, gegen den ich nichts habe?

            Das sollen Sie ja nicht. Das sollen diejenigen finanzieren, die etwas gegen die Anwesenheit von Kulturfremden haben.
            Wir haben jetzt die große Aufgabe eine Million illegale Migranten abzuschieben. Das wird nicht leicht, aber es ist alternativlos. Die Deutschen sind ein starkes Volk – wir werden das schaffen!

            > Vermengung von Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft,

            > Argumentation ad
            hominem, Vorwurf nicht alles zu tun was

            > man kann und dann blödsinnige
            Ideen bringen.

            Ich bitte um den Beleg von einzelnen Zitaten. So weiß ich nicht, welche Aussagen gemeint sind. Vielleicht bin ich hier zu unflexibel oder nicht klug genug, aber ich bin es aus meinem Umfeld gewohnt, dass Kritik nicht in einem plumpen Satz dahergestammelt, sondern mit einer zeitaufwändigen Analyse kommuniziert wird. Gerne auch granular.

            > Natürlich muss der Staat dafür aufkommen,

            > es sind ja schließlich auch seine Regeln nach

            > denen er selbst dann auch spielen muss.

            Na bitte, dann sind wir ja derselben Meinung.

            Die Abschiebung aller illegaler Migranten, und das einhalten der Regeln. Wer hier in Deutschland ankam, und Deutschland als erstes Land betrat, nachdem er aus seiner Heimat geflohen ist, wo er aufgrund seiner politischen Haltung oder aus religiösen Gründen mit dem Tode bedroht wurde, der ist ein Flüchtling, und da können wir einigen helfen. Es muss da aber ein Limit geben. Wie das aussieht kann man ja demokratisch debattieren. Das kann eine Zahl zwischen 0 und 10 Millionen pro Jahr sein.

            Ich werfe mal 10.000 Asylanten pro Jahr in den Raum. Das wäre zu bewerkstelligen.

            Aber alle, die vorher ein anderes Land betraten müssen schnellstmöglich wieder weg, denn ich bestehe auf das Einhalten von unseren Regeln. Die Verantwortlichen, die unsere Grenze nicht schützten, müssen das übernehmen was sie sind: Verantwortung. Wer verantwortlich ist und das Sagen hat, der muss auch für Fehler geradestehen.

            Für Fehler geradestehen heißt nicht, dass man abgewählt wird, sondern dass es eine rechtsstaatliche Prüfung gibt.

            Zum Beispiel wird beim Amtseid auf das deutsche Volk geschworen. Man schwört nicht die Welt zu retten, sondern den Nutzen für das deutsche Volk zu mehren. Einige Politiker haben diesen Eid mehrfach geschworen.

            Es darf doch in einer Demokratie verlangt werden, dass man unabhängig und neutral und rational prüft, ob dies so geschehen ist.

            > Ich habe kein Auto und will nicht für Straßen bezahlen,
            > mich fragt danach auch keiner.

            Ja, wir leben in einer Volkswirtschaft, und in einer solchen Zahlt das Volk für alles. Und wir sind ein sozialer Staat, und das ist höchstgradig gut für uns. Wenn eine Investition dem Land nutzt, wie zum Beispiel die Pflege von Straßen, dann sollen wir das bezahlen. Wir in der Gesamtheit profitieren ja davon.
            Ich selber fahre übrigens mit dem Fahrrad oder dem Bus.

          • LuZi

            Ich bin eine Frau, und ich fühle mich von den Pegida-Spacke und „besorgten“ Bürgern bedrohter als von irgendwelchem Asylbewerbern! Wenn durch die Straßen eine Masse an Menschen marschieren mit Galgen und Hetzparolen, mit Kindern, die nicht entscheiden konnten, ob sie der gleichen Meinung sind, wie ihre Eltern, DAS bedroht mich! Davor habe ich Angst!
            Dagegen werde ich von jedem Menschen, der verallgemeinert ausländisch aussieht, nett gegrüßt, wenn ich selbst nett Hallo sage. Vielleicht sollte man einfach anfangen den Menschen eine Chance zu geben! Und auf sie zuzugehen!

            Deutschland, und vor allem Ostdeutschland ist einfach eine Demokratie noch nicht gewohnt! Alle, die jetzt sagen es sei momentan eine diktatorische Demokratie, haben sich schön in der Bevormundung der DDR ausgeruht und verstehen einfach das Konzept einer Demokratie nicht!

            Du zentrumsnaher Phrasenquatscher!

          • Daarin

            Also bitte, das ist genauso verallgemeinernd wie das bei Flüchtlingswohnheimen die Kriminalität steigt.

          • Gabi Braun

            Weil Flüchtlinge so nette Menschen sind- verweigert der größte Teil der EU Ländern sich der Aufnahme von Flüchtlingen…
            Warum bloß…
            Also ich kann mit dealenden Neger nichts anfangen….

        • Gabi Braun

          Die hier geltendes Recht mit Füßen treten

          • Freeflight

            Alle zusammen, jeder einzelne, ohne auch nur eine Ausnahme!
            Wie oft hat denn die Gute „Gabi Braun“, welche garantiert nicht einmal eine Frau ist, gegen „hier geltendes Recht“ verstoßen? Noch nie im Parkverbot gestanden? Noch nie den Müll nicht richtig getrennt? Noch nie mit 2-3 Bier intus Auto gefahren? Noch nie zu schnell gefahren? Noch nie schwarz gefahren?

            Nein, Herr „Gabi Braun“ ist der Vorzeigedeutsche welcher noch nie irgendein „geltendes Recht“ gebrochen hat, egal welcher Art. Das hat er Gemein mit den Millionen von anderen „Biodeutschen“, welche alle einen eingebauten „Kann nicht gegen geltendes Recht verstoßen“ Notschalter haben, weswegen Deutschland bisher auch als das „0% Kriminalität“ Land bekannt war.

            Deswegen müssen diese Notschalter, natürlich nur aus deutscher Produktion, jedem Flüchtlings Zwangsimplatiert werden, dann ist das christliche Abendland auch endlich wieder friedlich und gerettet.

      • LuZi

        Stell dir mal vor du bist dein Leben lang auf eine Toilette gegangen, die einfach ein Loch in einem Boden war (ist selbst in südlichen europäischen Gebieten üblich -> Südfrankreich) und dann baut da irgendjemand ein weißes Ungeheuer hin, dann weißt du auch erstmal nicht, wie du es benutzen sollst, wenn es dir keiner sagt. Und lass mich raten, du warst dort und bist Augenzeuge davon, dass sie sagten „Frau macht“??

      • M.A.S.

        2 Feuerwehrschulen im Großraum Celle waren nach einem Kurzaufenthalt von
        jeweils 14 Tagen komplett, und damit meine ich von der Decke bis zum
        Fußboden, einschließlich allen Inventars, erneuerbar – das ist Fakt.

        Ich weiß ja, wie recht sie haben, bin aber wahrscheinlich einfach nicht geschickt genug im Fakten-Suchen – würden Sie deshalb bitte passende Links liefern? Danke.

        In dieser diktatorischen Demokratie herrscht ein Maulkorbjournalismus in
        dem jedem untersagt wird über Missstände zu berichten, weil nicht sein
        kann, was nicht sein darf.

        Da haben Sie allerdings völlig recht. Das schreiben schließlich immer wieder ganz viele Leute in Zeitungen und im Internet. Und Herr Sarrazin beweist das auch – weder ist die inzwischen 4. bzw. 5. Auflage seiner aktuellen Aufklärungsbücher hier im Buchhandel erhältlich noch wird er in der Presse erwähnt oder interviewt oder gar in Talkshows eingeladen.

      • noway

        Kein Richter in Deutschland kann sich legitimieren. Wäre bestimmt ne total gerechte Verhandlung.

        Verstehe nicht warum man sich so aufregt. Willkommen in der Firma.

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  • Wuchtamsel

    „Hier müssen bald alle Burka tragen!Nein, sie fliehen gerade vor Terroristen mit extremen Ansichten. Sie wollen die sicher nicht verbreiten.“

    Aaaah, so ist das… Komisch, dass dann angeblich nach offiziellen Statistiken der Großteil der Syrer vor dem säkularen Assad-Regime flieht, und somit offenbar zumindest tendenziell eher auf der Seite des IS zu verorten sein dürfte. Auch sehr seltsam welchen Aufruhr unter diesen „vor Extremismus geflohenen“ ein paar herausgerissene Koranseiten haben. Wenn sich so ein schöner Lynchmob bildet wie in Suhl ist das natürlich eindeutig ein klares Zeichen dafür, dass diese armen Menschen vor Extremismus geflohen sind. Danke für die „Aufklärung“!

    • Eggerten

      „Komisch, dass dann angeblich nach offiziellen Statistiken der Großteil
      der Syrer vor dem säkularen Assad-Regime flieht, und somit offenbar
      zumindest tendenziell eher auf der Seite des IS zu verorten sein dürfte.“

      Nach dieser Logik müsste auch jeder der etwas gegen die CDU/CSU hat also gleich auf Seiten der RAF stehen. Ist Quatsch. Merkste selbst, oder? Die fliehen ja nicht, weil sie Assads Ansichten zu Islam nicht teilen, sondern weil Assad Menschen einsperren und foltern lässt oder gleich Fassbombem auf sie schmeißt, weil sie eine andere Meinung vertreten.

      • Ernst Hagen

        Stimmt. Allerdings lassen sich die Gefahren, dass auch Leute kommen, die nicht mit unseren Vorstellungen von Religionsfreiheit und Säkularismus übereinstimmen nicht leugnen, was auch die Vorkommnisse in Suhl zeigen. Allerdings hat sich dort auch gezeigt, dass unter den Flüchtlingen Leute sind, die aus diesen Gründen geflohen sind und weitere, die sich trotz eigener Gefahr für andere eingesetzt haben. „Die Flüchtlinge“ unter Generalverdacht zu stellen, ist also falsch.

        • Eggerten

          „Allerdings lassen sich die Gefahren, dass auch Leute kommen, die nicht
          mit unseren Vorstellungen von Religionsfreiheit und Säkularismus
          übereinstimmen nicht leugnen“

          Das tut auch niemand. Aber man soll doch bitte nicht so tun, als wäre dies ein Problem, dass man nur mit Ausländern hat. Wieviele Deutsche haben denn auch jetzt schon ein Problem mit Religionsfreiheit, Säkularismus und unserem Grundgesetz allgemein? Jede Woche brennen Häuser, angezündet von besorgten Bürgern. Jede Woche werden andere Verbrechen begangen, planen Rechtsextremisten Anschläge auf Moscheen, Synagogen, Restaurants etc. Und auch mit der Säkularität ist es ja nicht so weit her, wenn ich sehe in wievielen Klassenzimmern in Bayern ein Kreuz hängt oder welche Sonderregeln z.B. bezüglich Arbeitsrecht sich von Steuergeldern finanzierte christliche Einrichtungen herausnehmen. Für Priesterinnen herrscht immer noch ein Berufsverbot.

          Und Suhl da als Beispiel herauszunehmen hinkt auch. Die Leute sind da auf engstem Raum zusammengepfercht, viele traumatisiert und zum Nichtstun verdammt, was sicher auch nicht gerade die Nerven beruhigt. Klar eskaliert das irgendwann. Dafür prügeln sich Deutsche halt im Aldi um ’nen billigen Thermomix. Und Gier ist jetzt nicht gerade eine bessere Entschuldigung für so ein Verhalten.

          Wir sollten halt mal aufhören so zu tun, als hätten wir keine Kriminalität oder Idioten mehr, wenn es keine Ausländer in D gäbe. Am Ende ändert sich schon auf Grund des Gesetzes der großen Zahlen nichts wirklich am Durchschnitt.

        • jansalterego

          Lolwut? Die Bayern (genauer die bayerische Landesregierung) stimmen auch nicht mit „unserer“ Vorstellung von Religionsfreiheit (Art. 4 GG in der Rspr. des BverfG) überein, und stellen dennoch keine ernstliche Gefahr dar. Die Kirchenvertreter in Ethikkommissionen und (als „Experten“) Ausschüssen des Bundestages stimmen auch nicht mit „unseren“ Vorstellungen von Säkularismus (mit denen es rechtlich eh nicht so weit her ist) überein, ohne eine ernstliche Gefahr darzustellen. Die Vorkommnisse in Suhl haben – die eigentliche Ursache betrachtend – wesentlich mehr mit den Bedingungen in den Erstaufnahmestellen zu tun, als mit irgendwelchen Vorstellungen zu Religionsfreiheit und Säkularismus.

      • hhaien

        Woher weißt Du das, das Assad Fassbombem auf sie schmeißt, weil sie eine andere Meinung vertreten ? Aus der deutschen Presse ? Weil deutsche Politiker es behaupten ? Es wurde auch behauptet, das Irak Massenvernichtiungswaffen hat. Oder das die Russen das Flugzeug in der Ukraine abgeschossen haben, oder da einmarschiert sind. Oder im Bezug auf Syrien, das Assad Chemiewaffen gegen seine eigene Bevölkerung eingesetzt hat. Was wurde denn daraus ? Gut, die Amerikaner haben erklärt, das sie Beweise dafür haben. Auf die Glaubwürdigkeit der Amerikaner kann man sich natürlich verlassen, die sagen immer die Wahrheit… Schade, das der Postbote mit den Beweisen für den Giftgaseinsatz seit über ein Jahr zu Fuß untwerwegs ist…
        So ähnlich ist es auch mit den Fassbomben. Es gibt keine Beweise dafür das er sie eingesetzt hat und es wurde von ihm auch bisher bestritten. Abgesehen davon, sollte man doch mal bedenken, was Fassbomben eigentlich sind, keine industriell hergestellten Waffen, sondern mehr im Eigenbau. Im Weiteren, warum sollte er die gegen sein Volk einsetzen ? Wenn er wirklich ein echter Diktator wäre, wäre er doch der beste Freund und Verbündeter der Amerikaner, so wie damals Pinochet in Chile, oder andere frühere Diktatoren.
        Assad wurde doch vor nicht gar so langer Zeit (2014 oder 2015) von der Bevölkerung mehrheitlich gewählt, also was für einen Sinn hätte so etwas. Die Wahrheit, wie man sie nur bei unabhängigen Quellen findet, sieht so aus, das Assad von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird, weil diese in ihm die einzigste Chance gegen den IS sehen. Die Amerikaner fliegen doch schon 1 Jahr Einsätze gegen den IS – nur treffen tun sie ihn nicht, sondern statt dessen hatte er seinen Einflußbereich vergrößert, bis die Russen eingegriffen haben. Das sollte einem doch zu denken geben. Jetzt ist der Russe natürlich wieder der böse und es werden zivile Opfer herbeiphantasiert, die bei westlichen Einsätzen als Kolleteralschäden verharmlost werden. Selbst für die Propaganda, das der Russe gar nicht den IS bekämpft, sondern nur Assad gegen die »guten Terroristen« (bewaffnete und von der CIA ausgebildete Opposition) helfen will, ist man sich nicht zu schade.

        Man könnte noch viel mehr schreiben, wie die ungeschminkte Realität aussieht, aber diese kann jeder für für sich herausfinden. Als Beginn kann man vielleicht den Beitrag auf diesem Blog verwenden. https://propagandaschau.wordpress.com/2015/10/12/systematische-propaganda-in-ard-und-zdf-mit-nicht-repraesentativer-umfrage-oppositioneller-syrischer-aktivisten/ Die Ausdrucksweise bzw. Wortwahl ist da vielleicht etwas zu «kräftig« aber zumindest der Inhalt stimmt. Wenn ich dagegen obigen Beitrag mit den Fragen und Antworten lese, komme ich mir bald vor wie bei den Nachrichten auf dem Kinderkanal. Nichts für ungut, die Absicht zur Aufklärung war natürlich gut, aber die Realität ist nicht so einfach gestrickt, wie mit den Bienchen und Blümchen beim Kinderkriegen. Alternativ kann man sich auch den Beitrag bei den Krautreportern zu der Umfrage durchlesen, das angeblich fast alle wegen Assad fliehen… https://krautreporter.de/1048–die-umfrage-unter-fluchtlingen-die-angela-merkel-bei-anne-will-zitiert-hat-ist-problematisch

        durchlesen.

        • Assad wurde von der Mehrheit der Bevölkerung so gewählt wie Lukaschenko gerade erst. Nämlich gar nicht. Wer glaubt, dass in Syrien freie und geheime Wahlen stattfinden, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet. Dasselbe gilt für die „ungeschminkte Wahrheit“, die man sich gerade bei der „Propagandaschau“ holen soll. Vielleicht noch bei „RT Deutsch“ oder den „PI News“?

          Erstmal: Die „Wahrheit“ gibt es nicht. Von daher ist es Unsinn, diese irgendwo finden zu wollen. Und dann diejenigen, die nach ihr suchen, gerade zu diesen Onlinemärchenonkeln zu schicken, ist nicht mal mehr witzig.

          • nullachtneuner

            Aber DU bist doch im Besitz der Wahrheit, oder? Du bist dir ja dessen bewusst, das RT und „die anderen“ lügen. Dann hätten wir dass ja geklärt. Jedem seine eigene Realitätsblase.

          • jan

            Ist es nicht von Russland bestätigt worden, das RT Deutschland ein Propaganda Kanal ist?!

            Aber glaub mal deiner Filter Bubble ala. „Wenn die sagen was ich hören will, ist es die Wahrheit. Wenn die was anderes sagen, dann sind die Medien gesteuert und falsch“.

            Danke noch mal.

          • nullachtneuner

            Tja, manche informieren sich auch auf beiden Seiten. Sind aber die wenigsten. Ist ja auch mühsam.

          • jan

            Sich bei beiden Seiten zu Informieren ist das eine, Zeit haben ja viele. Man muss nur auch wissen wie man mit den Informationen Umgeht. Zb. mal Quellen prüfen.
            Das können viele leider nicht so gut und da sind solche Sachen wie RT Deutschland und vor allem PI News eher nicht geeignet mit deren sehr Zielgerichteten Berichterstattung.

            Links und Rechts vom Rand schauen okay. Grundsätzlich heißt aber mehr nicht besser vor allem nicht besser Informiert.

          • Ich kann für mich sagen, dass meine Wahrnehmung mehr der Realität entspricht als die Wahrnehmung, die man bei PI, Bachmann und Co. verpasst bekommt. Beispielsweise wird in allen möglichen Foren behauptet, dass in Schweden die Zahl der Vergewaltigungen massiv hochgehen würde und das dies mit den muslimischen Einwanderern zusammenhängen würde und das dies auf andere Länder, Muslime und Einwanderung übertragbar wäre. Schaut man sich jedoch die Zahlen an, stimmt das schlichtweg nicht. Ja, die Statistik in Schweden zeigt einen massiven Anstieg der sexuellen Übergriffe an in den letzten 15 Jahren. Aber es gibt keine Korrelation mit der Einwanderung oder mit den Muslimen. Schweden hat halb so viele Muslime und Einwanderer wie Deutschland und in Deutschland hat sich an der Zahl der sexuellen Übergriffe in der selben Zeit nichts relevantes getan. Vergleicht man das mit anderen Ländern, so fällt auf, dass sexuelle Übergriffe weltweit in etwa gleich oft vorkommen. (Wir rechnen hier natürlich immer umgerechnet auf 100.000 Einwohner.) Egal ob man nun in Westeuropa, Afrika, USA, Asien oder auf der arabischen Halbinsel schaut, die Anzahl hat sich nirgendwo relevant in den letzten Jahren verändert und sie liegen alle in etwa der selben Größenordnung. Lediglich Schweden schiesst massiv aus der Menge heraus. Wenn man nun also nachschaut, muss man sagen, dass irgendwas in Schweden los ist, aber es hat wohl nichts mit Einwanderung, dem Islam oder Muslimen zu tun. Es scheint eher so, als wenn sexuelle Übergriffe weltweit gleich häufig auftreten würden.

            Alternativ kann man natürlich behaupten, das einzig und allein in Schweden die Wahrheit gesagt wird und 7 Milliarden andere Menschen alle lügen.

        • numerix

          Oh, woher man weiß, dass dort Krieg in den Sädten herrscht, wenn man der Presse nicht glauben will? Google Earth ist zwar nicht hochgradig aktuell, aber der Krieg dauert bekanntlich schon eine Weile. Sucht man in Städten mit alawitischer Mehrheit nach sunitischen Stadtteilen, findet man sie größten Teils zerstört.

          Denn Assad führt nicht gegen das ganze Volk Krieg, genauso wie nicht das ganze Volk ihn stürzen will. Assad gehört einer religösen Minderheit (Alawiten -> schiitisch) in Syrien an, allerdings einer sehr mächtigen Minderheit, welche der Mehrheit (Suniten) nicht die gleichen Rechte eingeräumt hat.

          Die Lage in Syrien ganz knapp beschrieben: Die Alawiten möchten ihre bevorzugte Position nicht aufgeben, die Suniten wollen an die Macht und die Kurden wollen einen eigenen Staat. Der IS steht zwar den Suniten nahe, allerdings sind deren Ansichten vielen Suniten deutlichst zu radikal.

          Assad führt also seinen Krieg gegen die sunitische Bevölkerungsmehrheit und die Kurden. Unabhängig davon, ob sie aufständisch sind oder nicht, denn ihm ist klar, dass sie so oder so nicht (und auch nie mehr) auf seiner Seite stehen werden.
          Denn gewinnt Assad, wird er die Suniten vollkommen unterdrücken müssen, um seine Machtposition dauerhaft zu sichern. Gewinnen die Aufständischen, werden sie sich an den Alawiten rächen und es wird einen Kurdenstaat geben, wecher der Türkei (Nato-Staat) ärgste Probleme bereiten wird. Gewinnt der IS, ist sowieso alles verloren.

      • Felix Reinders

        Warum fliehen sie denn erst jetzt? Warum nicht schon viel früher, denn Assad ist nicht erst seit einem Jahr an der Macht. Stimmen denn unsere Statistiken wirklich? Wenn man die Syrer einmal befragt, so erhält man doch ein ganz anderes Bild.

        • Petra

          Für Dich bräuchte es sicher eine ganze eigene FAQ-Abteilung.

          • Felix Reinders

            So, liebe Petra, welche denn? Eine freie Meinungsäußerung hier nicht mehr gefragt…ich hatte bis vor 30 Jahren immer noch geglaubt, dass jeder Demokrat in einer Demokratie seine Meinung (frei) äußern darf ohne gleiche als Rassist beschimpft zu werden. Wie geschrieben bis vor 30 Jahren. Seit den 90er Jahren sehe ich das nun anders. Es ist ein opportunistischer Bürger gefragt, der sich keine eigene Meinung bilden darf. Der investigative Journalismus existiert doch kaum noch und alle Medien berichten im Gleichschritt – erinnert mich an vergangene Zeiten, zuletzt DDR, wobei mir als geborener Westbürger der „Schwarze Kanal“ schon, ob der Agitationen eines Eduard Schnitzler, fehlt. Denke einer eigenen FAQ-Abtlg. bedarf es nicht, da Enno Andersdenkende gern canceled.

          • kleine Nachfrage

            Freie Meinungsäußerung bedeutet dass Du (in Grenzen, wie zB Volksverhetzung, Beleidigung, Üble Nachrede, … ) sagen darfst was Du willst. Es bedeutet NICHT dass Du ein Recht hast dass Andere Deine Äußerungen beantworten, für wahr halten, sie ernst nehmen, sie gut heißen oder sie übernehmen.
            Die Anderen haben übrigens ebenfalls das Recht auf freie Meinungsäußerung. Auch bei ihrer Meinung über Dich, in ebendenselben Grenzen (und „Rassist“ fällt nicht darunter, schon gar nicht wenn Du Dich vorher rassistisch geäußert hast). Und diese Meinung können Sie sich anhand Deiner Äußerungen bilden.

            http://www.sprachlog.de/2014/04/19/xkcd-meinungsfreiheit/

          • Felix Reinders

            Hä, dachte ein „aber“ reicht schon…

          • AhhHaaa

            Artikel 5 GG. besagt dass du deine Meinung frei äußern darfst (sofern sie nicht gegen andere Gesetze verstößt) ohne dafür in den Knast zu wandern oder anderweitig bestraft zu werden.
            Er besagt NICHT dass dich andere dafür nicht kritisieren dürfen! Das wird leider immer wieder falsch verstanden.

            Übrigens steht da auch: „…und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“

            Das wird auch gerne unterlassen. 🙂

        • Ich greife das mal als Frage für die FAQ auf und versuche mal eine Antwort zu liefern. Disclaimer: Ich hab nix mit dieser FAQ zu tun.

          Warum fliehen die jetzt erst und nicht schon viel früher?
          Diese Frage hat mehrere Antworten. So war Syrien nicht von Anfang an komplett ein Kriegsgebiet. Gleichzeitig haben viele gehofft, dass der Konflikt sich vielleicht doch schon bald löst. Natürlich flieht man auch nicht einfach so aus seinem bisherigen Leben und überlegt sich dieses sehr gut. Viele mussten auch erst einmal das Geld ansparen, um sich die Flucht leisten zu können. Parallel dazu sind aber auch bereits seit Jahren sehr viele Menschen auf dem Weg gewesen. Wir haben davon nur häufig wenig mitgekriegt, weil diese in Italien und Griechenland hängen geblieben sind oder schlichtweg auf dem Mittelmeer ertrunken sind. Zu guter letzt hat natürlich auch die Willkommenspolitik in Deutschland die Menschen nicht unbedingt abgeschreckt.
          Es kommen aber ja auch nicht nur Flüchtlinge aus Syrien, sondern auch aus Afghanistan. Dort flüchten die Menschen, weil wir uns mit der Bundeswehr dort vor relativ kurzer Zeit zurück gezogen haben und der Staat selber nicht in der Lage ist, diese Menschen zu schützen. So kommen nun zum Beispiel die Taliban zurück.

    • Barthomoläus Scarabäus Peingeb

      Solche Antworten zeigen dann halt, dass diese FAQ eine schöne Idee ist. Aber angesichts der braunen Horden von Intelligenzverweigerern leider auch nichts bringen wird …

      • Wuchtamsel

        Es ist bemerkenswert, dass man in diesem Land inzwischen zu „braunen Horden“ gehört, wenn man das liberale und rechtsstaatliche Wertefundament dieser Gesellschaft verteidigt. Was dank realitätsblinden, ideologisch komplett verbohrten Spinnern wie Ihnen binnen zehn Jahren aus diesem Land werden wird, werden wir leider alle zusammen erleben müssen!

        • Zum rechtstaatlichen Wertefundament gehört insbesondere die Aufnahme von Asylsuchenden ohne quantitative Begrenzung. Und was realitätsblinde, ideologisch verbohrte Spinner angeht, muss man gar nicht lange warten – die stehen jetzt schon in Dresden auf der Straße, rennen Hirntoten wie Bachmann hinterher und schwenken Schilder mit vier Wörtern und drei Rechtschreibfehlern.

          • Wuchtamsel

            „Zum rechtstaatlichen Wertefundament gehört insbesondere die Aufnahme von Asylsuchenden ohne quantitative Begrenzung.“
            Das wird in absehbarer Zeit das Bundesverfassungsgericht zu entscheiden haben. Jeder Jurist der nicht gerade zufällig in Personalunion Abgeordneter der Grünen ist wird Ihnen bestätigen, wie das Urteil ausfallen wird.

          • jan

            Schön, wie Sie auf die vielleicht stattfindende Betrachtung des Bundesverfassungsgerichts hinweisen und sogar schon das Ende kennen.

            Leider, für Sie, steht das von Ihnen gewünschte Resultat nicht im Einklang mit dem Grundgesetz. Jeder der von alten Werten spricht soll mal seine Großeltern fragen, wie cool Flucht ist, warum auch immer Sie stattfindet.

            Ich frage mich, wenn wir jetzt schon an den Grenzen des machbaren sind, bezüglich der Zuwanderung, wie schafft es dann Italien, Frankreich, Jordanien, … Ach das sind sicherlich einfach die besseren, die auch mal einen Plan machen.
            Seid 2012 ca. (Laut BPK) wusste man spätestens das es viel mehr Menschen werden die kommen. Gemacht wurde genau … nichts. Weil sonst Leute die hier gegen die Menschen wettern ausgeflippt währen. Es kommt es uns viel teurer zu stehen und die Kosten sind viel höher.

            LG

          • Ich wusste nicht, das im GG §16 (1) steht „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht, aber nur bis zu 100.000 Menschen.“ Sag mir, wo dort eine Begrenzung steht. Wenn du meinst, dass wir eine Änderung brauchen wie das der Söder gefordert hat, („nach den Möglichkeiten“) dann sag das. Aber auch diese Änderung ist natürlich Quatsch, denn jedes Recht gilt immer „nach den Möglichkeiten“. Ich verweise da auf den Richter hier: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-fischer-im-recht/komplettansicht

          • Jan Schach

            Nur mal zur Info:

            Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

            Art 16
            (1) Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.

            Aufenthaltsgesetz: § 16
            Studium; Sprachkurse; Schulbesuch
            (1) Einem Ausländer kann zum Zweck des Studiums an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder vergleichbaren Ausbildungseinrichtung eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden. Der Aufenthaltszweck des Studiums umfasst auch studienvorbereitende Sprachkurse sowie den Besuch eines Studienkollegs (studienvorbereitende Maßnahmen). Die Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Studiums darf nur erteilt werden, wenn der Ausländer von der Ausbildungseinrichtung zugelassen worden ist; eine bedingte Zulassung ist ausreichend. Ein Nachweis von Kenntnissen in der Ausbildungssprache wird nicht verlangt, wenn die Sprachkenntnisse bei der Zulassungsentscheidung bereits berücksichtigt worden sind oder durch studienvorbereitende Maßnahmen erworben werden sollen. Die Geltungsdauer bei der Ersterteilung und Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis für ein Studium beträgt mindestens ein Jahr und soll bei Studium und studienvorbereitenden Maßnahmen zwei Jahre nicht überschreiten; sie kann verlängert werden, wenn der Aufenthaltszweck noch nicht erreicht ist und in einem angemessenen Zeitraum noch erreicht werden kann.

          • M.A.S.

            Das wird in absehbarer Zeit das Bundesverfassungsgericht zu entscheiden haben.

            Ich nehme an, Sie meinen damit die ‚Drohungen‘ des Herrn S. aus B. und seiner Regionalpartei, gell? Aber die nehmen Sie doch nicht wirklich ernst, oder? Schließlich wissen Sie doch, wie oft dort die Meinung gewechselt wird. Also warten wir doch erstmal ab, ob überhaupt was kommt. Und dann warten wir ab, ob das BVerfG sich überhaupt mit dem Thema beschäftigen möchte. Und dann gucken wir mal, ob dort mal wieder entschieden wird, ohne sich nach den Vorgaben dieser Herrschaften zu richten.

            eder Jurist der nicht gerade zufällig in Personalunion Abgeordneter der
            Grünen ist wird Ihnen bestätigen, wie das Urteil ausfallen wird.

            Jetzt echt? Könnten Sie mal so ein paar konkrete Beispiele verlinken? Und gibt es da auch irgendjemanden drunter, der irgendwelche ernstzunehmenden persönlichen Konsequenzen ziehen würde, wenn er denn mit seiner Vorhersage unrecht hätte? Nein? Erstaunlich, gell?

          • Charly Autumn

            Hoffentlich ist das nicht Wishful Thinking!

          • arnie arbuckle

            „[…]die Aufnahme von Asylsuchenden ohne quantitative Begrenzung“
            vs.
            „[…]realitätsblinde, ideologisch verbohrte Spinner“

            Wenn ich mal polemisch sein will, was ich hiermit angekündigt habe, dann sei mir der Hinweis gestattet, mal in den Spiegel zu schauen, also nicht in das ehemalige Nachrichtenmagazin.

            Hermetische Weltbilder kann ich derzeit rechts wie links ausmachen –
            daher meine polemische Eingangsbemerkung. Niemand – NIEMAND – ist davor gefeit stets ausgerechnet
            die Informationen zu finden, die dem eigenen Weltbild keinen Schaden
            zufügen. Und natürlich könnte man auch mir daraus einen Strick drehen und meinen, mich würde das Leid der Flüchtlinge kalt lassen oder überhaupt anerkennen, dass sie leiden und demzufolge Hilfe gar nicht notwendig sei. Nun, das wäre kafkaesk. Schuldig ohne Anklage, Hinrichtung ohne Prozess.

            Das FAQ finde ich eine gute Idee, ich versuche gerne auch etwas beizutragen, gerade was den Anteil des Islams oder des Islamismus als Motiv oder Triebfeder für terroristische Anschläge in Europa und Amerika betrifft. Der ist nämlich vergleichsweise gering, auch wenn islamistische Attentate – zynisch ausgedrückt – sehr medienwirksam inszeniert sind. Ich werde die Statistiken von Europol (oder Interpol) bzw. FBI mal rauskramen und verlinken (später). Der Artikel, auf den ich mich übrigens u.a. beziehe, vergleicht die Wahrscheinlichkeit, in Amerika an einem Terrorakt zu sterben, mit der, von einem aus dem Fenster fallenden Kühlschrank. Letztere sei höher.

            Mein naiver Appell daher an alle, die bei PEGIDA/LEGIDA mitlaufen und skandieren sowie die Gegendemonstranten, an alle prekär Beschäftigten, Arbeitslose, Zeitarbeiter, Selbstständige, Arbeiter, Akademiker, Angestellte, also an alle, die nicht zu den 0,1% gehören: Lasst euch nicht gegeneinander ausspielen zeigt Empathie, seid solidarisch, empört euch, ertragt eure scheinbar unverträglichen Positionen. Und wenn ihr die andere Seite nicht versteht, versucht’s nochmal. Wenn’s mit dem Verstand nicht klappt, gebraucht eure Empathie.

        • Petra

          Was’n das’n? Rechtsstaatliches Wertefundament?
          Zufällig so etwas ähnliches wie die deutsche Leitkultur, deren philosophischer „Erfinder“ der syrischstämmige langjährige Professor und Politikwissenschaftler Bassam Tibi ist?

        • Barthomoläus Scarabäus Peingeb

          Jaja, genau, die wilden Flüchtlingshorden die uns überrennen und versklaven. So Leute wie Sie fühlen sich eben aus einem bestimmten Grund angesprochen. Wenn sie solche Angst haben hier überfremdet zu werden, warum ziehen sie dann nicht einfach in das „säkulare Assad-Regime“, in ihren Azugen anscheinend ein Hort der Rechtsstaatlichkeit und des Friedens.
          Alternativ könnten Sie es natürlich auch mal mit ein bisschen Bildunng versuchen. So oder so, behalten Sie ihre wirren, braunen Verschwörungstheorien doch bitte für sich. Sie verteidigen „das liberale und rechtsstaatliche Wertefundament dieser Gesellschaft“ nicht, sie sägen mit ihrer Rassitenscheiße an dessen Grundfesten.

    • Oliver

      … nach offiziellen Statistiken …

      Es gibt keine „offiziellen Statistiken“, die das sagen würden. Es gibt eine nicht repräsentative Umfrage einer parteiischen Organisation, die angeblich genau das raus gefunden haben will, es aber … mit ihrer eigenen nennen wir es mal Umfrage … nicht wirklich untermauern kann (zumindest wenn man sie sich denn auch wirklich durchliest). Eine Anti-Assad Organisation hat also angeblich genau das raus gefunden, was sie sich selbst auf die Fahne geschrieben hat. Überraschung!

      Außerdem nur weil ich denke, dass die große Koalition unser Land in so ziemlich allen Bereichen mit Vollgas an die Wand fährt, muss ich deshalb noch lange nicht zur linken oder rechten Terrorszene gehören und deshalb Autos oder Menschen anzünden. Und nur, weil ich eine Religion ernst nehme, heißt dass noch lange nicht, dass ich deshalb Extremist bin. Das ist genau so unsäglicher Schwachsinn.

    • scupinski

      Am besten (Strom, Wasser, Gesundheitswesen) lebt man in Syrien im Moment in den vom Daesh besetzten Gebieten. Die passen auf das es den Bewohnern da „gut“ geht damit sie nicht an zwei Fronten kämpfen müssen. Der Zustand da ist eigentlich auszuhalten, wären da nicht die Toyota-Pickups mit den bärtigen die die für jeden Scheiß den Kopf abhacken wollen – wenn du Glück hast.
      Ich würde auch zusehen das ich da wegkomme.

    • Charly Autumn

      Wird Ihnen doch in Deutschland als Bereicherung verkauft von offizieller Seite!

  • Jörg

    „Unsere“ Zahlen sind die arabischen Zahlen.“
    Kleine Korrektur: In (Saudi)-Arabien sehen Zahlen anders aus. (Von anderen arabischen Ländern weiß ich es nicht).
    Angeblich hat das damit zu tun, dass unsere „arabischen Zahlen“ während der Kreuzzüge über ARABIEN aus Indien kamen.

    • jan

      Um den Jörg mal noch Fakten unter zu Buttern:

      Zitat „Die indischen Ziffern (in Europa auch als indisch-arabische Ziffern oder umgangssprachlich arabische Ziffern bekannt) sind eine Zahlschrift, in der Zahlen positionell auf der Grundlage eines Dezimalsystems mit neun aus der altindischen Brahmi-Schrift herzuleitenden Zahlzeichen und einem eigenen, oft als Kreis oder Punkt geschriebenen Zeichen für die Null dargestellt werden.“

      aus dem Internet: „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Indische_Zahlschrift&redirect=no“

  • TomTom

    Sorry, daß ich das mal so sage: Aber das hier ist Oberlehrerhaft und behandelt die Leute – auch jene, die Ängste, Sorgen oder sogar Möchte-Gern-Probleme mit den Zuwanderern haben – als wären sie Deppen. Genau so sind die FAQs hier aufgebaut. Schön einfach. Das macht es nicht besser sondern eher schlimmer. Denn die Ängste und Sorgen vieler Menschen sind schon etwas komplexer, als diese FAQs hier aufgebaut sind. Genau so, wie auch die Ursachen de Flucht komplexer sind als „Also, wenn ich Syrer wäre, würde ich für mein Land kämpfen“.
    Ich verstehe, daß ist hier gut gemeint. Aber es ist leider nicht gut gemacht.

    • LuCiferHH

      „als wären sie Deppen“

      Sorry, daß ich das mal so sage: Wieso wären? Guck Dir das Pack doch an, was sich in den Kommentarspalten dieses Landes das Mundwerk zerfetzt. Oder was da im Osten den Galgen für Merkel bereit hält. Der Autor hat mit der FAQ lediglich das Niveau-Limbo der „besorgten Bürger“ mitgespielt und sich auf deren zweifelhaftes Niveau herab gelassen.

      • Baumumarmer

        Prima ,das das Gutmenschen- und Fähnchenschwenker-Limbo die Stange deutlich anhebt

        • Für eine Antwort auf jensalterego hat’s aber nicht gereicht? Oder sonst irgendeinen sachlichen Beitrag? Vielleicht eine weitere widerlegbare These?

        • LuCiferHH

          Sie verwechseln da etwas.

          • Baumumarmer

            Och nö,Jungens,laß ma,tangiert mich äußerst analperipher.Leben besteht ja nicht nur aus Internet,nicht wahr?Und wenn ihr Zeit habt,bitte ich um Aufklärung,wer bestimmt,was ein „sachlicher Beitrag“ in dieser elendigen Asyl-Diskussion ist,und bitte auch vom Oberstudienrat aus Hamburg,was ich nicht verstanden habe,wird gebeten.Danke,ihr Süßen 2!!!

          • LuCiferHH

            „Leben besteht ja nicht nur aus Internet,nicht wahr?“

            Es sah sich aber trotzdem genötigt zu Antworten. Hahaha…..

    • jansalterego

      Na dann tragen Sie dich die ach-so-komplexen „Ängste und Sorgen vieler Menschen“ hier vor, dann kann man diese auch komplexer widerlegen bzw. beruhigen oder zumindest darlegen, warum die „Ängste und Sorgen“ letztlich unbegründet und entweder neid- oder ressentimentbasiert sind. Im Übrigen, wer seine Ängste und Sorgen auf Hörensagen, Kopp-Verlag und/oder Bachmanns Wahnideen aufbaut, darf sich über eine Behandlung als Depp nicht ernstlich beschweren. Und da die oben vorgetragenen Fragen/Standpunkte nach meiner persönlichen, statistisch irrelevanten Erfahrung tatsächlich das Gros besorgt-bürgerlicher Artikulationsversuche darstellt, ist das FAQ hier immerhin ein Ansatz, die gröbsten Fehler in den Prämissen zu korrigieren.

      • nullachtneuner

        Nicht jeder der in der Flüchtlingswelle Probleme sieht, ist ein Anhänger des Kopp-Verlags oder Pegida-Anhänger. Verdammt.

        • jansalterego

          Schon klar, ich mache auch Raum für die Möglichkeit, dass es sich statt um Desinformierte schlicht um Uninformierte handelt.

          • Sebastian

            das würde ja einschließe das SIE die Wahrheit mit Löffeln gefrühstückt haben oder? Damit sind wir dann wieder beim Oberlehrerhaften Verhalten.. für mich ist dieser Artikel einfach nur Stimmungssache für die Gutmenschen die sich selbst bis zum Schluss beiweihräuchern wie toll Sie selbst doch sind weil Sie hier „kopflos“ helfen.

          • jansalterego

            Muss das eigentlich sein, das Nazivokabular? Scheinbar leider schon…
            Ich bin gar nicht so vermessen, von der Wahrheit zu sprechen, aber immerhin verwehre ich mich nicht dem Stand der empirischen Forschung, messe Anekdoten keinen verallgemeinerbare Bedeutung bei, mache die beweisbare Realität und nicht hysterisch-paranoide Wahnvorstellungen zur Basis meiner Überlegungen, und die Rechtslage, also den kodifizierten gesellschaftlichen Konsens, zur Basis meiner Wertungen.
            Das kann kein Pegidist, kein Rassist und kein „besorgter Bürger“ (ich wiederhole mich, Verzeihung) von sich behaupten.
            Mit „kopflos“ meinen Sie sicher „menschlich“, oder? Denn „kopfhaft“ kann nach dem was Sie offenbar vertreten, ja nur meinen, erstmal ein paar Menschen verrecken zu lassen, während man sich einen Überblick verschafft und selektiert, wer es – nach einem willkürlichen Maßstab – Wert ist, Hilfe zu empfangen. Und dann halt den Rest verrecken zu lassen, oder halt zurückzuschicken, was auf dasselbe hinauslaufen dürfte.

      • MrMunch

        Ich bin weiß Gott kein Pegida Anhänger, aber finden Sie nicht, dass Sie es sich etwas zu leicht machen wenn Sie (sinngemäß) sagen: „Jeder, der Ängste äußert, ist einfach nur dumm!“. Nicht jeder Flüchtling ist ein frommes Lamm. In den Flüchtlingsheimen exisitieren Schlägereien, Vergewaltigungen & Clankämpfe. (siehe: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=978600482186412&id=271619909551143&_ft_=top_level_post_id.978600482186412%3Atl_objid.978600482186412&refid=17&__tn__=%2C%3B ). Das heißt nicht, dass ich gegen Flüchtlinge bin, von mir aus darf jeder erstmal reinkommen – die Frage ist aber, ob auch jeder bleiben darf. Den Flüchtlingen muss von Anfang an klar gemacht werden, dass in Deutschland deutsche Gesetze gelten und wer sich nicht daran hält, sollte gleich wieder abgeschoben werden. Ich rede NICHT von denjenigen, die nur in Ruhe hier leben wollen, sondern von denjenigen, die Ärger machen. Und nein, das Problem sind hierbei nicht die Flüchtlinge, sondern die Politik, die solche Situationen nicht in den Griff bekommt. Wieso sollten gewaltätige Flüchtlinge ihren Asylantrag nicht einfach in Haft abwarten können? Warum wurden nicht schon viel früher Unterkünfte gebaut, zumal der Flüchtlingsansturm schon seit vielen Monaten bekannt ist? Also wie gesagt, es existieren sehrwohl Probleme, die „beängstigend“ wirken können.

        • jansalterego

          Das ist – auch nicht sinngemäß – der Inhalt meiner Aussage. Schon die Wahrscheinlichkeitsrechnung gebietet selbstredend, dass nicht jeder Asylbewerber ein „frommes Lamm“ ist. Na und? Solange ein konkreter Asylbewerber aber kein gegenteiliges Verhalten zeigt, darf er auch nicht so behandelt werden, als könnte er ein unfrommer Wolf sein. Bereits dieser Generalverdacht ist ein rassistischer Reflex. Die Probleme in den Erstaufnahmelagern haben exakt nichts mit den Flüchtlingen an sich zu tun und exakt alles mit der Unterbringung. Derartige Verhältnisse sind schlicht konfliktträchtig und daher auch einer der Punkte der bisherigen Asylpolitik, die tatsächlich Kritik verdienen. Und nein, wegen Bagatelldelikten wird in D nicht abgeschoben, schon gar nicht in Länder in denen dem betreffenden Todesgefahr droht (näheres entnehmen Sie bitte dem Aufenthaltsgesetz). Das ist übrigens eine gefährliche Argumentation: Die Flüchtlinge in untragbaren, konfliktträchtigen Verhältnissen zusammenpferchen und dann, wenn die Prophezeiung sich selbst erfüllt, rufen „Kriminelle Ausländer raus!“. Immerhin haben Sie recht, dass sehr viel früher menschenwürdige Unterkünfte hätten gebaut werden müssen. Dieses Versäumnis der Politik ist aber nicht auf dem Rücken der Flüchtlinge auszutragen und wäre auch nicht gar so schlimm, wenn die Faschos (auch die bürgerlichen) nicht alle Nase lang entsprechende Unterkünfte abfackelten.
          Warum „gewalttätige“ Asylbewerber die Bearbeitung ihres Asylantrages nicht „in Haft“ abwarten können sollen? Weil das verfassungswidrig, weil unverhältnismäßig wäre. Haft gibt es in D im Wesentlichen nur zur Verbüßung einer rechtskräftigen (!) Strafe oder zur Sicherung eines Strafverfahrens. Also wie gesagt, sachliche Gründe für Angst vor Flüchtlingen gibt es für die deutsche Bevölkerung nicht.

          • MrMunch

            „Warum „gewalttätige“ Asylbewerber die Bearbeitung ihres Asylantrages nicht „in Haft“ abwarten können sollen? Weil das verfassungswidrig, weil unverhältnismäßig wäre.“ Verfassungswidrig? Hm, im AsylGesetz steht nirgends, dass ein Asylant ein Anrecht darauf hat, seinen Asylantrag in Freiheit abzuwarten. Nenne mir doch bitte die entsprechende Stelle im GG. „Unverhältnismäßig“? Ist es nicht sehr viel unverhältnismäßiger, wenn bei dem gleichen Vergehen (Vergewaltigung o.ä.) ein Deutscher ins Gefängnis muss, aber ein Asylant nicht?

            In den restlichen Ihrer Ausführungen bin ich der gleichen Meinung (wo bitteschön habe ich von „Bagatellen“ oder „Generalverdacht“ gesprochen?) Ich beziehe mich mit meinem Post nur auf die wenigen wirklich schwerwiegende Fälle, die m.M.n. nicht (oder nicht hart genug) geahndet werden.

            Achja, eine Sache noch zu Ihrem Satz:
            „Die Flüchtlinge in untragbaren, konfliktträchtigen Verhältnissen zusammenpferchen und dann, wenn die Prophezeiung sich selbst erfüllt, rufen ‚Kriminelle Ausländer raus!‘.“: Meine Großeltern sind selbst Vertriebene im 2. WK gewesen und auch unter widrigen Bedingungen nach Deutschland gekommen – dennoch ist Ihnen nicht im Traum eingefallen, gewalttätig zu werden: Sie waren einfach nur froh, am Leben zu sein. Man kann also eine möglicherweise widrige Aufenthaltsbedingung nicht als Pauschal-Rechtfertigung für Gewalt nehmen.

          • jansalterego

            Kein Problem: Schau Dir einmal Art. 2 Abs. 2 S. 2 GG an. Der gilt nun einmal für alle. Die Gründe, aus denen jemand in Haft genommen werden darf, führt Art. 5 Abs. 1 EMRK abschließend auf, der auch in D gilt (wenn auch zugegebenermaßen nicht mit Verfassungsrang). Deswegen gilt für Asylbewerber wie für Deutsche vollkommen gleich, dass ihre Freiheit im Wesentlichen nur entzogen werden darf zur Vollstreckung einer Strafe oder zur Sicherung eines Strafverfahrens. Nicht hingegen zu anderen, der Jurist spricht von sachfremden, Zwecken. Ganz einfach. Ihr Beispiel findet in der Realität übrigens schlicht nicht statt (mal ganz abgesehen davon , dass es das „gleiche Vergehen“ schlicht nicht gibt).

            Du hast pauschalisiert und deswegen auch Bagatellfälle erfasst („dass in Deutschland deutsche Gesetze gelten und wer sich nicht daran hält, sollte gleich wieder abgeschoben werden“). Wenn Du „schwerwiegende Fälle“ meinst, musst Du Deine Aussagen auch darauf beschränken. Im Übrigen hast Du für Deine Vermutung, „schwerwiegende Fälle“ (von Kriminalität durch Asylbewerbern, nehme ich mal an), die nicht / nicht hinreichend streng geahndet werden, keinerlei empirische Grundlage. Das liegt daran, dass die Statistik gegen diese Vermutung spricht. Es gibt weder in der Strafverfolgung noch in der Justiz einen irgendwie gearteten „Asylbewerberbonus“ (die Empirie deutet, zumindest für die Strafverfolgung, sogar eher auf einen allgemeinen Ausländermalus hin).
            Im Übrigen darfst Du, statt mit „möglicherweise widrigen Aufenthaltsbedingungen“ herumzueuphemisieren, auch schlicht von zum Teil menschenunwürdigen Aufenthaltsbedingungen sprechen. Das kommt der Realität, bspw. vor dem LaGeSo in Berlin deutlich näher. Und glaubst Du ernsthaft, dass es in den Flüchtlingslagern der Nachkriegszeit in D keine Konflikte, keine Gewalt gab? Wo glühende, aber natürlich entnazifizierte Nazis auf aus dem inneren Exil zurückgekehrte Widerständler trafen, Mitläufer auf Desillusionierte, Täter auf die wenigen überlebenden Opfer? Mag ja sein, das Oppa und Omma Dir einen haarkleinen Bericht geliefert haben, aber wenn dieser komplett konfliktfrei war, dann dürfte er mit ordentlich Trümmerfrauenromantik poliert gewesen sein. Also nochmal anders: Wer Menschen in eine kriminogene Situation steckt, darf die absehbaren Folgen nicht als Rechtfertigung für seinen Rassismus verwenden. Klar soweit?

          • MrMunch

            Und warum bezeichnest du meine Großeltern mit „Omma und Oppa“? Darf ich deine Mama dann auch als „Mütterchen“ betiteln? So eine Bezeichnung ist eine Verniedlichung mit der Konnotation „dumm und naiv“. Und da du meine Großeltern nicht kennst, verbitte ich mir solche Bezeichnungen.
            Zum Thema: Entschuldigung, in dem von dir zitierten Satz habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich mich nur auf die schwerwiegenden Fälle beziehe. In meinem Weltbild zettelt jemand, der vor Krieg flieht, selbst keinen Klein-Krieg an. Diese Leute (schwerwiegende Fälle!) haben kein Asyl verdient. Beispiel: http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Nach-Netto-Vorfall-Angreifer-sollen-aus-Freiberg-wegziehen-artikel9302513.php Ein Asylant hat mehrmals bewaffnet einen Supermarkt überfallen und gedroht, eine Mitarbeiterin umzubringen. Die Folge des Ganzen: Er wird in eine andere Unterkunft verlegt. Das sind die Fälle die ich meine, wo ich mir nur denke: WTF? Wieso wird der nicht direkt abgeschoben – oder muss zumindest eine Strafe verbüßen?

          • jansalterego

            Schön, dass ich Dich für sprachliche Präzision sensibilisieren konnte. „Schwerwiegende Fälle“ erfasst das Aufenthaltsgesetz bereits heute. Ob allerdings ein schwerwiegender Fall vorliegt oder nicht, ist in einem rechtsstaatlich ausgestalteten Strafverfahren festzustellen, an dessen Ende ein rechtskräftiges Urteil steht. Zu einem solchen Verfahren gehört, dass Untersuchungshaft nicht zur Bestrafung sondern ausschließlich zur Sicherung des Verfahrens angewandt wird. Und wenn die Voraussetzungen (dringender Tatverdacht und Haftgrund) dafür nicht vorliegen, wird sie halt gar nicht angewandt. Der betreffende Asylbewerber wird also (noch) nicht abgeschoben weil nicht rechtskräftig ein schwerwiegender Fall festgestellt ist und er muss (noch) keine Strafe verbüßen, weil eine solche noch nicht rechtskräftig ausgeurteilt wurde. Der Rechtsstaat gilt nun einmal für alle gleichermaßen. Damit kannst Du doch nicht ernstlich ein Problem haben, oder?

          • MrMunch

            Juristisch ist das dann wohl einwandfrei, aber ich sehe darin immer noch ein *moralisches* Problem: Der betreffende Asylbewerber kommt hierher weil er etwas von uns haben will und benimmt sich dann so? In meinem Weltbild benehme ich mich als Gast rücksichts- und respektvollervoller als wenn ich in meiner eigenen Wohnung bin. Klar, du kannst eine Strafe nicht abhängig davon machen ob der Täter ein Einheimischer ist oder nicht (das wäre ja sonst rassistisch), aber ich kann die *Beweggründe* (bzw. mangelnde Hemmschwelle) zur Tat bei einem Nicht-Einheimischen noch ein kleines Stück weniger nachvollziehen – eben weil es bei demjenigen noch die zusätzlich Hemmschwelle „ich bin Gast“ geben sollte.

          • jansalterego

            Hm. Aber ob er sich „so“ benommen hat, kann man sinnvollerweise erst nach rechtskräftigem Abschluss eines Strafverfahrens sagen, alles andere ist eine Vorverurteilung. Das ist natürlich sehr abstrakt, wenn man selbst jemanden in flagranti bei einer schwerwiegenden Straftat erwischt hat oder gar Opfer ist, aber jedenfalls in allen anderen Fällen muss das mangels eigener Wahrnehmung der Maßstab sein.

            Aber selbst wenn es zu einer Verurteilung kommt, hilft es Dir ja vielleicht moralisch, wenn Du Dir vor Augen hältst, dass Flüchtlinge ja nicht als Gast auf Urlaubsreise zu uns kommen oder von uns in die Gute Stube zu Kaffee und Kuchen eingeladen wurden, sondern aus schlimmsten Verhältnissen fliehen, einen strapaziösen Weg hinter sich haben (statt mit Germanwings zu fliegen) und hier in konfliktträchtigen Verhältnissen untergebracht sind, zumindest in den Erstaufnahmestellen (und nicht wann immer sie wollen in die eigenen 4 Wände zurückkönnen). Das sind nun einmal Ausnahmesituationen auf die man unsere vergleichsweise wohlstandssatten Maßstäbe nur sehr begrenzt anwenden kann.

            P.S.: Letzteres; sorry nochmal für „Omma und Oppa“ 😉

    • Roger

      Was hindert dich daran diese, „komplexen Ängste und Sorgen“ hier zu formulieren? Du kannst auch gern darauf verlinken.

  • matzregensburg

    Ergänzung zum Burka-Abschnitt: Die Burka ist nahezu ausschließlich in Afghanistan eine übliche Kleidung. Entsprechend wird man sie in Deutschland, wenn überhaupt, nur bei fundamental-religiösen Afghaninnen sehen. Diese sind selbst innerhalb der Minderheit muslimischer Frauen nochmal eine verschwindend kleine Untergruppe.

    • uthomas

      In der Golfregion ist das auch Normalkleidung, heisst nur Abaya (bzw. + Niqab) dort und unterscheided sich minimal

      • anteater

        Hm, deshalb hat der Vorkommentator wohl „nahezu“ geschrieben und nicht „nur“. Hey, aber wen interessiert schon Semantik, gell.

      • „nur minimal“ kann halt bedeuten dass das eine ein Kopftuch und das andere Vollverschleierung ist.

        Es gibt übrigens auch Länder in der Golfregion die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit verbieten. Aber wen interessieren schon Details?

        • uthomas

          Warum so aggressiv ?

          zur Unterscheidung
          http://scanfree.org/wp-content/uploads/2013/07/burqa2.jpg

          90% der einheimischen Frauen in VAE, und 100% in Saudi Arabien tragen den Niqab, der Rest der Halbinsel ist nicht viel anders aus. Welches Golf-Land verbietet bitte den Niqab ?

          Die Burka hingegen ist in Afghanistan eher eine Frage wie die Machtbalance der Taliban (und anderen konservativen Kraeften) und der westlichen Kraefte an dem Ort sind…

    • Jan

      Nett wie die Realität ausgeblendet wird. Kommt doch einfach mal zu uns nach Offenbach, 76% Migranten in der Stadt (amtliche Zahl) und im Straßenbild gibt es jeden Tag Burkas zu sehen. Da mir eine davon auch regelmäßig im Aufzug begegnet und ich neugierig gefragt habe: In Deutschland geboren, aber die wahre Religion gefunden. Vor kurzem auch mit einem afghanischen Taxifahrer über eine Kopftuch-Türkin gelacht, die ihm allen Ernstes das Radio verbieten wollte, da nicht halal. Er hat ihr dann versucht zu erklären, was es mit halal und gemäßigtem Islam auf sich hat – aussichtslos.

      Nicht jeder Flüchtling ist ein salafistisches Ungeheuer – aber hört auf alles gut zu reden. Es wird verdammt viel Ärger auf uns zu kommen, Religion, Kultur, Homophobie, etc. – da ist die Burka nur das Sahnehäubchen.

      • Daarin

        Eins versteh ich nicht. Warum kommen die Weltverbesserer die hier keine Flüchtlinge wollen eigentlich immer mit Homophobie? Ich meine, die behaupten doch die Ankommenden würden eh alle Deutschen hassen, Christen abschlachten wollen und so weiter, soll mit der Abneigung gegen Homosexuelle noch einer drauf gesetzt werden?

        • Martin Möller

          Hallo Daarin. Ich glaube das kommt daher, da die politisch Linke Homosexuellen gegenüber aufgeschlossen ist. Gleichzeitig ist sie aber auch den sogenannten Flüchtlingen gegenüber sehr aufgeschlossen, die nunmal vorrangig Moslems sind. Der Clou aber ist, dass ausgerechnet diese große Gruppe an Menschen gleichzeitig die homophobste ist. Auf diese Weise soll somit hervorgehoben werden, dass hier eine Inkonsistenz vorliegt.

          • Daarin

            Es ist also inkonsistent, wenn man davon ausgeht, dass sich Menschen die zu uns flüchten an unsere Regeln halten können? Ich finde es übrigens inkonsistent, als politisch Rechte, die Homosexuellen dauernd zu unterdrücken, sie aber wenn es gerade passt als die weniger schlimme Gruppe schützen zu wollen.

          • Martin Möller

            Hallo Daarin, vielen Dank für den Kommentar.

            Ich gehe davon aus, dass die meisten Menschen der Welt prinzipiell in der Lage wären, sich an unsere Regeln zu halten.

            Ich gehe davon aus, dass eine kleine Minderheit das nicht tut, dass nicht ausnahmslos alle die Regeln befolgen werden. Tatsächlich bin ich überzeugt, dass so ziemlich jeder hin und wieder mal gewisse Regeln bricht. Ich ging schon mal über eine rote Ampel, und es stand sogar ein Polizist daneben, den ich dummerweise übersehen habe. Er hat mich schief angesehen, einen Kommentar gemacht, und damit war es auch gut.

            Andererseits würde ich nicht einfach in ein andere Land gehen, und Ländergrenzen respektlos unaufgefordert überschreiten. Es beginnt damit, dass diese Menschen keine Flüchtlinge mehr sind. Diesen Status haben sie ab dem Moment abgelegt, wo sie Boden betreten haben, auf dem sie nicht mehr verfolgt werden.

            Eine Weiterreise ist illegale Migration. Das heißt, es beginnt für sehr viele mit einer Straftat.

            Weiterhin geht es mir gar nicht primär um die Kriminalität. Die steigt durchaus an, mit jedem Menschen, den man sich ins Land holt, um einen statistisch geringen Wert, da halt die wenigesten Kriminell sind.

            Die etwas längerfristigen Möglichkeiten sind aber hier ein Problem. Es ist realerweise nun mal so, dass hier Kulturen aufeinandertreffen, die widersprüchliche Ideen haben. Geheimdienstberichte verschiedener Länder und diverse Studien haben gezeigt, dass ungefähr 15-25 Prozent aller Moslems radikal sind, und den Westen vernichten möchten. Das sind hunderte Millionen. Diese Zahlen sind klar belegt. Sie sind realität, da kann man sich noch so lange versuchen vor zu verstecken.

            Wir sehen auch, dass es mehrere zehnmillionen Deutsche gibt, und hunderte millionen Europäer, die einfach nicht mehr Ausländer hier haben wollen. Es gibt keinen Grund diese Leute zu ignorieren. Wenn wir in einem Raum mit vielen Leuten stehen, von denen auch diverse Nichtraucher sind, dann rauchen wir halt nicht.
            Zumal: den echten Flüchtlingen kann man auch sehr gut nahe ihrer Heimat helfen. Es gibt keinen Vorteil, sie nach Deutschland zu holen. Es gibt dafür aber ganz viele Nachteile.
            Zum Beispiel einen riesigen Geldfluss von Arm nach Reich. Steuergelder werden von hauptsächlich Nichtreichen gezahlt. Das Geld wird für ganz kurze Zeit den Asylanten gegeben, die es dann an Großkonzerne verteilen, für Medikamente, Essen und Kleidung. Auch werden davon die Grundstückbesitzer bezahlt. So kann man schön Milliardenbeträge in die Taschen weniger fließen lassen, die bereits schon sehr viel besitzen.

            > Ich finde es übrigens inkonsistent, als politisch
            > Rechte, die Homosexuellen dauernd zu unterdrücken

            Diese Gedankenrichtung finde ich zu kurz gedacht. Menschen sind bei weitem zu komplexe Systeme, als dass man sie so stark vereinfachend in eine politische Ecke stellen kann.

            Ich kann Pizza lieben *und* trotzdem auch Äpfel.

            Ich selber bin für komplette Gleichberechtigung von Homosexuellen (ist übrigens auch Geert Wilders), mit allem, was dazugehört. Von mir aus sollen Leute auch beim Geschlecht „Transsexuell” angeben können. Das macht mein Leben doch nicht schlechter, und die Wissenschaft zeigt doch einwandfrei, dass dies ein komplett natürlicher Vorgang ist. Seit Jahrmillionen wurde Homosexualität nicht ausselektiert, sondern besteht bei sehr vielen Tieren, wie beispielsweise beim Menschen.

            Mir ist die Identität der Völker wichtig, nicht nur die der Deutschen. Als ich mit meiner damaligen russischen Freundin in der Türkei war haben wir uns sehr an der hohen Zahl von Russen gestört. Wir wollten gerne Türken haben. Das haben wir dann hinbekommen, indem wir mit einfachen Bussen gefahren sind, und uns zum Picknick zu gastfreundlichen türkischen Familien setzten.

            In Moskau empfand ich es als Störend diverse Menschen aus dem arabischen Raum zu sehen, und dann auch noch muslimisch gekleidet. Genau das liebe ich aber bei einem Tunesien-Urlaub.

            Was sagen Sie denn zu den *höchstgradig* homophoben Moslems? Selbst bei den sehr westlichen (aber gläubigen und Mosche-besuchenden) Moslems ist das zu sehen.

            Eine gute Freundin von mir kam als Kind nach Deutschland. Sie ist für die deutsche Fußballmannschaft, hat in Deutschland studiert und zahlt in Deutschland kräftig steuern. Sie produziert etwas und erhöht den Wohlstand Deutschlands. Sie ist eine sehr gläubige Muslimin, und trägt ein Kopftuch. Etwa 50% ihrer (vielen) muslimischen Freundinnen tragen keines, und sie findet das absolut okay. Sie kann aber Homosexuelle nicht ausstehen, findet sie unnatürlich und widerlich. Muss ich so hinnehmen, auch wenn ich ihr versuchte das anders zu erklären. Da scheint aber doch zu sehr der Koran durch.

            > sie aber wenn es gerade passt als die weniger
            > schlimme Gruppe schützen zu wollen

            Das lasse ich mir nicht vorwerfen. Ich bin zu jeder Jahreszeit auf der Situation der Homosexuellen.

      • enno

        Gib mal einen Link zu der Zahl, dass ihr 3x so viele Migranten wie einheimische habt.

        • Hillier

          Hab seine Zahlen gefunden. Bei Wikipedia. In dem Punkt:
          Religionsgemeinschaften

          • Hillier
          • Daarin

            Also ich sehe hier nur dass etwas weniger als zwei Drittel der Stadt keine Christen sind. Darunter fallen Juden genauso wie Atheisten oder Leute die der Gemeinde zugehörig sind, genauso wie Muslime oder Jesus-Freaks.
            Und selbst wenn man auf die aberwitzige Idee käme diese Zahl als 40% Christen, 60% Muslime zu deuten wären das nur 1,5x so viele.

          • Sachlich bleiben

            Nur, damit mal jemand sieht, dass es noch andere Quellen als Wikipedia gibt (das ist ja wie Zahlenwürfeln, die Nicht-angegebenen als Muslime zu zählen)

            Es sind 58,4% Einwohner mit Migrationshintergrund in Offenbach. Davon sind allerdings ein recht großer Teil aus osteuropäischen und damit eher christlich geprägten Ländern (Polen, Rumänien). Bei den „Sonstigen, nicht kirchensteuerberechtigten Religionsgemeinschaften (51,7%) werden alle Atheisten, Muslime, Zeugen Jehovas, Anhänger des fliegenden Spaghettimonsters etc. erfasst.

            Wer das Ganze vertiefen möchte und sich auf seriöse Zahlen berufen möchte:

            https://www.offenbach.de/rathaus/stadtinfo/offenbach-in-zahlen/statistikbevoelkerung.php#SP-grouplist-0-1:2

          • Wolfgang

            Ist doch völlig egal wo sie herkommen. Diese enorme Zuwanderung zerstört Gemeinschaften, schafft Gettos, belastet die Sozialkassen, die Kriminalität steigt enorm. Das, was hier in den FAQ dazu gesagt wird verleugnet die Realität. Zudem lässt man Millionen Alte in Altersheimen verrotten, kümmert euch besser um diese Menschen, die hier seit vielen Jahrzehnten leben und viel für unsere Gemeinschaft geleistet haben!

          • Daarin

            Wann waren sie denn das letzte Mal im Altersheim? Ich frage nur, aber lassen sie uns doch die Wahl um wen wir uns kümmern wollen! Den anderen menschen- und rechtsverachtenden Bullshit lass ich mal besser weg.

          • Martin Möller

            Na, das wäre ja okay, das mit der freien Wahl.
            Wenn die Bedingungen wären, dass Sie jemanden einladen, bei sich wohnen lassen, und komplett für alle Kosten aufkommen, dann hätte ich nichts dagegen.
            Da die Miete schon bezahlt ist reden wir von vermutlich lediglich 600 Euro netto im Monat pro Person. Für Essen, Kleidung, Strom und die Krankenversicherung. Ein Leben lang natürlich.
            Ab hier bin ich aus der Diskussion draußen, das können Sie gerne machen. Auch von mir aus 70 Personen aufnehmen, wenn Sie sich die Behausungen dafür kaufen.

            > aber lassen sie uns doch die Wahl um wen wir uns kümmern wollen!

            Ja, ganz genau!

          • Daarin

            Wenn man keine Argumente hat einfach mal die der Anderen verdrehen. Klappt immer. Sie haben sich selbst beschwert, dass die die Flüchtlingen helfen nicht lieber Alten helfen, die immerhin was für unser Land getan haben. Diese Alten bekommen übrigens auch Geld vom Staat, und das nicht weil sie eingezahlt haben sondern weil das System es so will.

          • Martin Möller

            Hallo nochmal Daarin.

            > Wenn man keine Argumente hat einfach mal
            > die der Anderen verdrehen.

            Können Sie dies bitte konkretisieren? Es klingt anschuldigend.

            > dass die die Flüchtlingen helfen nicht lieber Alten helfen

            Diesen Satz kann ich so nicht verstehen. Ich meine in meiner Antwort auch gar nicht ältere Menschen angesprochen zu haben.

            Natürlich müssen wir Deutschen unsere Landsleute versorgen. Das Volk soll gerne zusammenhalten, und sich unterstützen, und hilfsbereit sein.

            Und ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte, dass wenn wir derart viele Asylanten haben, dann die Leute zahlen, die sich darüber freuen, und die Leute, die da strikt gegen sind, halt nichts bezahlen müssen.

            Wenn wir es wie Japan machen, einer der (meiner Meinung nach) fortschrittlichsten Zivilisationen, und 40 Asylanten pro Jahr aufnähmen, dann kann das natürlich über die gesamte Bevölkerung gelöst werden, und die bekommt man auch integriert.

            https://www.youtube.com/watch?v=HmsM_w-BfgY

          • matzregensburg

            Was machen Sie denn so für die Menschen in Altersheimen? Vielleicht können Sie uns da ja als Vorbild dienen.

          • Karl

            Enorme Zuwanderung??

            80Mio Einwohner, 1 Mio Flüchtlinge. Auf 80 Menschen kommt dieser Jahr genau EIN Flüchtling!
            Stell dir vor du bist in einem Raum mit 80 Menschen. Kommt einer dazu, keiner merkts!

          • Martin Möller

            Wenn das nicht enorm ist, dann können Sie ja gerne dafür finanziell aufkommen.
            Davon abgesehen *sind* ja bereits Millionen Ausländer hier. Und davon abgesehen ist der Ansturm noch nicht vorüber. Und davon abgesehen sind noch nicht deren Familien hier. Und davon abgesehen geht es um exponentielle Trends, für die man allerdings zugegebenermaßen etwas mathematisches Hintergrundwissen braucht.

            Es gibt immer mehr Schulen, an denen die Deutschen in der Unterzahl sind.
            Davon abgesehen bestimmen nicht Sie wieviele Ausländer pro Deutscher okay sind, sondern ich bestimme das.
            Na gut, leider ist dem nicht so. Aber Sie brauchen gar nicht so tun, als ob Ihre Meinung hier maßgeblich wäre. Wie wäre es denn mit ein Flüchtling pro Vierzigtausend Deutschen?

            Eines der hochentwickelsten Ländern das Planeten ist zweifelsohne Japan. Als unsere Vorfahren noch auf Bäume kletterten hatten die Japaner bereits eine Kultur, Schrift, Gelehrte, etc.
            Japan nimmt pro Jahr 40 Flüchtlinge auf. Somit wird die japanische Identität bewahrt.

            Wie wäre es denn damit: wir haben einen Raum mit 80 Nichtrauchern. Es kommt ein weiterer hinzu. Ist es nun okay zu rauchen? Wir wäre es anders herum? Wir haben 80 Leute in einem Raum, die alle Raucher sind. Es kommt ein Nichtraucher dazu. Wäre es nun gut, wenn dort geraucht wird?

            Man sollte hier, wie beim Rauchen, Rücksicht auf diejenigen Deutschen nehmen, die einen geringeren Ausländeranteil haben wollen. Der Grund dafür *warum* es mehrere Zehnmillionen Deutsche gibt, die nur wenig Ausländer haben wollen ist belanglos. Es stört sie einfach. Zwingt ihnen nichts auf!
            Wer gerne von sehr vielen Ausländern umgeben sein möchte ist nur ein Flugticket von der Erfüllung dieses Wunsches entfernt.

          • matzregensburg

            Ergänzung: Eine bedeutsame Gruppe in den sonstigen Religionsgemeinschaften sind die Orthodoxen, die ebenfalls keine Kiirchsteuer zahlen und deshlb nicht registriert werden. Gerade bei den Zuwanderern aus Osteuropa/Russland ist das im Normalfall keine kleine Zahl.

          • enno

            Religionen und Nationen sind aber ein kleiner Unterschied. Ich suche den Beleg für 76% Migranten – also 24% nicht Migranten

        • Jan Schach
          • M.A.S.

            Nö, ist es nicht. Die haben die Briten überstanden, die überstehen auch das Lager am Stadtrand. Und für die Behauptung mit dem Häuschen im Grünen gibt es exakt keinen Beleg, gell? Mal ganz abgesehen davon, daß auch dort die meisten Einwohner nicht in ihrem Häuschen im Grünen wohnen.

          • matzregensburg

            Da werfen Sie aber verschiedene Dinge durcheinander. Hier geht es explizit um -vorübergehende- Unterbringung im Rahmen des Asylverfahrens. Das ist gerade für die kleinen Gemeinden eine große Umstellung und Herausforderung, keine Frage. Diese Asylbewerber werden aber nicht dauerhaft dort leben. sind ergo keine Einwohner im eigentlichen Sinn.

          • Jan Schach

            Vielleicht wird sich die Relation ändern, was relativ wäre, da der Faktor sich nur geringfügig reduzieren würde und NEIN, nicht nur vorübergehend, sondern beständig und das ist mehr als bedrohlich, wenn Sie nur ganz kurzfristig einmal bedenken, dass Nachzügler im statistischen Mittel einen Faktor von 4-7 ausmachen und die Flüchtlingswelle gerade eben erst begonnen hat…oder sehen Sie das wirklich anders – denke einige Leute hier sind völlig realitätsfremd.

      • Jan

        enno : offenbach.de, Offenbach in Zahlen. (https://www.offenbach.de/rathaus/stadtinfo/offenbach-in-zahlen/index.php). 60% Nichdeutsche, Kernstadt 74% Ende 2014. Aktualisierung in der Lokalzeitung in Q3: 76%.

        Es gibt noch weitere Städte, die leider diese Entwicklung mitmachen mussten. In Offenbach ist es im Moment übrigens wieder sehr lustig, jeden Tag sind die neuen ersten Klassen als Klassenfoto in der Zeitung. Wir spielen dann immer ‚Such den Deutschen‘ – meistens ist es nur der Lehrer. Offenbach ist übrigens die Stadt mit der HÖCHSTEN Kinderquote in Deutschland (sucht den Beleg selbst, wenn es aber strittig ist suche ich ihn eben wieder). Bildet euch eure eigene Meinung warum das so ist.

        @enno:disqus (2) / Daarin Daarin: ‚Religionen und Nationen sind ein kleiner Unterschied‘ / ‚…darunter fallen Juden, Atheisten, …‘ – ach Mensch, versucht doch nicht immer alles schön zu reden. Die jüdische Gemeinde in Offenbach ist ein netter Verein, ich kenne viele davon. Aber die kennen sich auch alle – es sind nämlich so wenige. Und meine paar Atheisten-Freunde sind auch übersichtlich. Die Realität ist muslimisch, würde in Offenbach auch niemand relativieren, ist in der Dominanz auch aus der Statistik oben belegbar, aber es reicht auch ein scheuklappenfreier Menschenverstand.

        @Daarin (2): „Warum kommen die Weltverbesserer die hier keine Flüchtlinge wollen eigentlich immer mit Homophobie?“ Ich weiss nicht, ob du mich hier gemeint ist. Wenn ja, dann hast du mich definitiv falsch verstanden. Ich frage mich das genauso: wenn man die einschlägigen Pegida-Nachrichten verfolgt, kommt immer Islamophobie, Homophobie und ganz oft ein Haufen von ‚christlichen Werten‘ zusammen. Fürchterlich. Wie sich jemand Christ nennen kann und im gleichen Atemzug den Islam – vielleicht sogar mit Koran-Auszügen – angreift, muss wohl eher von schlichtem Gemüt sein. Religion ist Abstinenz von Vernunft. Ähnlich sehe ich es mit der Homophobie, wir haben gerade in den letzten Jahren großartige Fortschritte in der Anerkennung einer völlig nachvollziehbaren Lebensausrichtung gemacht. Meine Sorge ist eine völlig andere: Schaut euch den Spiegel-Artikel zu den homophoben Übergriffen IN den Flüchtlingslagern an. Die allermeisten Menschen, die aktuell nach Deutschland kommen, kommen aus Kulturen, in denen Homosexualität mit teilweise extremsten Mitteln verfolgt wird. Das wird sich nicht mit einem ‚Refugee Welcome‘ heilen lassen.

        Ich könnte jetzt noch mit den unterschiedlichen kulturellen Einstellungen zu Gewalt argumentieren, aber bestimmt gibt es so schon genug Reibungsfläche.

        Aber eins noch, an alle ‚Refugee Welcome‘-Fans: Die UNO sieht Ende des Jahrhunderts eine Weltbevölkerung zwischen 10 und 20 Mrd. Menschen, stärkste Steigerungsquote Nigeria (auf knapp 500 Mio) mit Kinderquoten von 1:12. Wir werden in den nächsten Jahren weder Weltfrieden noch Weltwohlstand erreichen, auch das ist wohl unstrittig. Glaubt ihr eigentlich, nach der Mio, die 2015 in DE einfällt hört das irgendwann auf? Nein. Es ist ein Pfad, der mit mehr Füssen breiter getreten wird und für die folgenden einfacher wird (Enno schreibt ja bereits selbst, dass die 70% jungen Männer wohl die Verwandten noch nachholen wollen, wobei das nur ein kleiner Nachschub ist). Wir werden noch viel Spaß haben.

        Jan

        • Schnappi

          Nicht so negativ!
          Hier geht’s nämlich um die Wahrung der Friede-Freude-Eierkuchen-Meinung.
          Gestern wurden alle kritischen Beiträge gelöscht.
          Leider hat der Moderator nur einen verzweifelten Rundumschlag gemacht und viele Posts dadurch zusammenhanglos stehen lassen.
          Übrigens, Offenbach in Zahlen ist momentan nicht erreichbar. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

          • Wolfgang

            Heute hatte ich ebenfalls zweimal sachlich-kritisch, jedoch eine andere Auffassung teilend, gepostet – auch das wurde gelöscht. Das ist Zensur wie ich sie nicht mal bei den Neocons erlebt habe und dort ist es auch unerträglich. Eine ganze Reihe von FAQ-Antworten sind regelrecht haarstreubend. Das ist ideologisch gefärbt und beweist, dass die Verfasser hoch obven im Elfenbeinturm sitzen.

          • Martin Möller

            Hallo Wolfgang.
            Was mich sehr verwundert hat ist, wie stark bei Zeitungen zensiert wird.
            Ich hatte mich schon sehr überschlagen, und nur den sanftesten Hauch von Kritik geäußert, und der Spiegel hat mich eiskalt abserviert. Aber auch die Zeit muss sich da nicht verstecken. Mittlerweile deaktiviert der Spiegel die Kommentarfunktion komplett, denn anders lässt sich das vom Zeitaufwand nicht mehr bewältigen, da zu viele Kommentatoren sehr gute und sachliche Argumente bringen.

            Die große Überraschung erlebte ich bei der „Jungen Freiheit”. Ich hatte mehrfach Postings abgegeben, die sich klar gegen Artikelinhalte richteten. Es wurde ausnahmslos alles veröffentlicht. Das finde ich richtig so.

          • Benjamin K

            Einfach mal die Klammer vom Ende des Links rauswerfen die fälschlicherweise zum Link statt zum Text gezogen wurde. Dann klappt’s auch wieder mit der Statistik 😉

            https://www.offenbach.de/rathaus/stadtinfo/offenbach-in-zahlen/index.php

          • M.A.S.

            ‚Kritische Beiträge‘ ist der Euphemismus des Monats.

            Und wenn Sie bei dem Link oben die Klammer ganz am Ende löschen, ist ‚Offenbach in Zahlen‘ auch erreichbar. (Edit: ich sehe gerade, daß das auch andere schon geschafft haben. Scheint also wirklich nicht so schwer zu sein) Aber so ein bißchen Munkelei nehmen wir immer wieder gern, gell?

          • Martin Möller

            Hallo Schnappi.
            Die Zahlen sind erreichbar. Im Link von Jan ist eine Klammer am Ende. Mal bitte so probieren:
            https://www.offenbach.de/rathaus/stadtinfo/offenbach-in-zahlen/index.php

            Das mit dem Löschen der Beiträge wusste ich leider nicht.
            Generell finde ich das nicht gut. Wann immer eine Idee Zensur bedarf um erhalten zu bleiben, ist das ein klares Zeichen dafür, dass die Idee nicht gut ist. Wer öffentlich im Internet etwas postet begibt sich auf den freien Marktplatz der Ideen. Diese konkurrieren evolutionär miteinander, und wenn man die Evolution nicht versucht zu unterdrücken, dann werden Ideen mit geringer Fitness ausselektiert.

            In meinen Foren würde ich selbst jene Meinungen stehen lassen, die eine 180°-Wendung zu meinen eigenen darstellen. So schlecht und manipulativ ich Herrn Lenzes Videos bei Youtube auch finden mag, so würde ich alles daran setzen zu verteidigen, dass er das auch weiterhin machen darf. Wenn er Unrecht haben sollte, dann muss es möglich sein ihn mit rationalen Argumenten zu widerlegen. Und das ist ein Kinderspiel.

        • Jan Schach
        • Thomas

          Hallo Jan,

          also ich kann der Statistik (wohl nach Wahlbezirken) nur 3 Bezirke mit Anteilen über 50% erkennen. Vielleicht ist mein Reader aber auch mit einem linksversifften Weltverbesserungsbug von den Amerikanern ausgestattet 😉

          Anhand der Länge Ihres Textes kann ich übrigens schon sehen wohin bei Ihnen die Reise geht, lohnt sich nicht darauf noch wieter einzugehen nur soviel: dieses erst den Bogen zur Vielfalt schlagen und dann noch die mahnende Fussnote ist nur die Langversion des „Aber Nazis.“

          • Jan

            Hallo Thomas,

            wenn ein langer Text bei Ihnen ausreicht, den Autor als ‚lohnt nicht‘ in die braune Ecke zu stellen – unkonventionelle Vorgehensweise, aber wenn es fürs persönliche Wohlbefinden hilft. Ich finde den Abbruch von Konversation immer schade und in der Sache nicht hilfreich.

            Inhaltlich sind in dem Thread ja bereits einige Zahlen genannt, ein exakter Blick in die statistischen Publikationen bringt 57% auf die komplette Stadt und die von mir genannten 74,x% in den Kernbezirken.

            Aber unabhängig von den exakten Zahlen: Ist es gut, daß Städte ‚rund‘ 60% – noch dazu sehr einseitigen – Migrantenanteil haben? Ist das nur ‚als Nazi‘ eine kritische Würdigung wert? Die Realität, die mit solchen Zahlen geschaffen wird, bringt leider nur schwer ein friedliches Miteinander zustande. Rapper ‚Haftbefehl‘ (sicher kein Vorbild) nennt es ‚eine schlimme Stadt‘, ‚jeder Zweite am Bahnhof ein Messer‘. (Quelle: FAZ-Artikel, Google-Suche hilft).

            Auch wenn Ihnen der Bogenspann nicht gefällt: Ich halte unsere ‚Einwanderungs‘-Politik für vollkommen verfehlt und sehe tatsächlich die massive Präsenz von Kopftüchern im Straßenbild – sicher auch aufgrund meiner atheistischen Einstellung – für bedenklich. Einer echten Einwanderungspolitik mit Vorbild USA, mit einem Drittel Bildung, einem Drittel Geld und einem Drittel Zufall/Asyl kann ich einiges abgewinnen – der aktuellen Absurdität einer Masseneinwanderung von Armut und Nicht-Bildung ( https://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-integration-101.html ) kann ich nichts abgewinnen und in ihrer Folge wird es noch viele ‚Offenbachs‘ geben.

            Jan

          • Thomas

            wollte eigentlich nichts posten – juckte doch in den Fingern:

            ja da sind sie wieder die Beispiele, der Vorzeige – Migrant dem ja auch alles zu viel wird (wenn DER das sagt muss es ja stimmen, der verkauft dadurch als Gangsta Rapper bestimmt weniger CD’S) , die seriöse Quelle – dann auch noch ausgerechnet die USA als leuchtendes Besipiel, link zur Tagesschau … Gähn. Sie werden mich hier nicht überzeugen (ich denke auch keinen anderen) dieses aneinanderreihen nervt mich einfach nur. Sagen Sie doch einfach: „ich mag keine Ausländer, ich habe Angst vor Fremden, ich muss mein Revier verteidigen“ o.ä. das müssen Sie nicht mit Quellen oder Pseudobeweisen belegen. ich schaue hier morgen früh wieder vorbei – freue mich schon auf Ihre Link / Zitate Sammlung!

          • Jan

            @Thomas: Keine Argumente, aber alle Andersdenkende sind einfach Nazis. Null Punkte, setzen.

          • Thomas

            @Yep, Sie habens erfasst. Ich brauche keine Argumente um meine Haltung zu legitimieren. Ich bin ein linksversiffter Grünfaschist – oder grünversiffter Linksfaschist (können Sie sich aussuchen). Natürlich sind für mich alle Andersdenkende Nazis (wenn Sie mir diesen Oberbegriff gestatten). Wie soll das denn sonst laufen?

          • matzregensburg

            Ein hoher Migrantenanteil ist grundsätzlich mal weder gut noch schlecht, sondern einfach eine Tatsache. Oder sind Migranten grundsätzlich schlechtere Menschen oder problematisch?
            Wie kommen Sie auf den sehr einseitigen Migrantenanteil? Die Nationalitätenverteilung in Offenbach zeigt eine äußerst bunte Mischung mit einem klaren Schwerpunkt auf den EU-Staaten, ähnllich wie in den meisten deutschen Kommunen.
            Sie sprechen von großen sozialen Problemen in Offenbach. Meine Frage: Liegt das tatsächlich ursächlich am großen Migrantenanteil (ergo: Es steckt in der Natur der Migranten, Probleme zu machen), oder steckt da nicht eher etwas anderes dahnter?

          • Martin Möller

            Nochmal hallo matzregensburg

            > Ein hoher Migrantenanteil ist grundsätzlich mal weder gut noch schlecht, sondern einfach eine Tatsache.

            Genau, da kann ich Ihnen gänzlich zustimmen. Bzw.: fast gänzlich.
            Das Wort „hoch” alleine ist schon bereits eine Bewertung. Faktisch wäre es, wenn wir einfach nur die Zahl nennen würden, ohne das Wort „hoch”.

            > Oder sind Migranten grundsätzlich schlechtere Menschen oder problematisch?

            Per se ist nichts und niemand gut oder schlecht. Dinge existieren im Universum. Ich bin weder gut noch schlecht, der Holocaust war weder gut noch schlecht, und Ihnen das Vermögen von Bill Gates zu überstellen ist rein physikalisch betrachtet auch nicht gut oder schlecht. Das Universum gibt uns keine mathematische Formel an die Hand, in welche wir nur eine Situation stecken müssen, und schon kommt eine objektive Bewertung heraus.

            Ob etwas oder jemand „gut oder schlecht” ist, ist eine Meinung. Ein Gehirnzustand, der sich nach Jahren der Erfahrung herausbildet. Ist er erstmal erreicht, kann man ähnlichen Dingen auch rasch eine Bewertung zukommen lassen.

            Was man gut oder schlecht findet kann man sich nicht aussuchen. Ich wurde vor meiner Geburt nicht gefragt, ob ich gerne Pizza mögen möchte. Ich bin gezwungen sie zu mögen, und kann das auch nicht ändern. Sehr wohl kann ich die Worte denken oder aussprechen „Ich finde Pizza sehr schlecht und unappetitlich”. Doch dies ändert nichts an der sensorischen Wahrnehmung auf meiner Zunge, welche ich empfinde, wenn eine Pizza von derselben berührt wird. Auch der Gedanke an eine solche, wenn ich hungrig bin, resultiert zumeist in der Produktion von mich belohnenden Hormonen durch mein Gehirn.

            Ich suchte mir nicht aus heterosexuell zu sein und schlanke Mädchen zu bevorzugen. Ich kann mich nicht dagegen wehren Beethovens Klaviersonaten gut zu finden.

            Es gibt viele zehnmillionen Deutsche, und viele hundertmillionen Europäer, die eine gut ausgebildete Mustererkennung haben, mit der sie detektieren, wer kulturell ähnlich ist, und zur Gruppe der Deutschen oder auch Europäer gehört. Das klappt nicht immer, oft aber schon. Diesen vielen Menschen gefällt es nicht, wenn hier zu viele Ausländer sind. Ein höherer Anteil von Europäern wird ganz anders wahrgenommen. Diese Leute sind zumeist kulturell nah mit unserem Volk verbunden. Insofern ist „Ausländer” nicht gleich Ausländer.
            Wir Menschen bewerten andere Menschen, dies liegt in unserer Natur. Müsste ich wählen, was ich glücklicherweise nicht muss, ob mein Vater sterben muss, oder die vier bedeutensten Politiker irgendeines Landes, dann würde ich meinen Vater am Leben lassen. Solch eine dämliche Wahl muss ich wie gesagt nicht treffen, aber es ist einfach ehrlich zu sagen, dass ich hochgradig meine eigene Familie bevorzugen würde, und bereit bin andere Leute schlechter zu behandeln.

            Das sieht auch fast jeder so. Wenn Sie nach Hause kämen, und mit niemandem dort vor Ort rechnen, und dann Ihre Schwester aber in der Wohnung wäre, so gängen Sie anders mit ihr um, als wie wenn Sie mich dort anträfen. Ich würde wohl nicht lange geduldet werden, und müsste sogar mit Gewaltanwendung rechnen. Vor allem wenn Sie mich pizzafressend bequem auf ihrem Sofa vor dem Fernseher fänden, ganz unschuldig schauend (und mampfend). Gezielte Schläge in mein Gesicht würden vermutlich die beste spontane Reaktion sein.
            Wir alle unterscheiden also sehr stark, wie wir Leute behandeln.

            Nun diesen Abermillionen Deutschen einen hohen Ausländerteil aufzuzwingen, und damit die deutsche Kultur in kurzer Zeit stark zu manipulieren, ist halt sehr bedrohlich.
            So gut und intelligent Migranten auch sein mögen, wie verständlich ihr Wunsch ist hierher zu kommen, wie sehr es auch Fakt sein mag, dass sie nun hier sind – so real ist auch die gänzlich natürliche Ablehnhaltung, und das Bestehen darauf, dass die Migranten wieder hinfortgeschickt werden.

          • matzregensburg

            Tag Herr Möller,

            es ist schön einen Diskutanten zu treffen, der Absätze zu schätzen weiß. Ob „hoch“ nun eine Wertung oder schlicht das Gegenstück zu „niedrig“ ist, lasse ich mal dahingestellt.

            Volle Zustiimmung zu Ihren Ausführungen, dass „gut“ und „schlecht“ moralische Kategorien und keine Naturgesetze sind. Diese bilden sich meist durch Erfahrungen aus, richtg.

            Beim Abschnitt zur Mustererkennung wird Ihre Argumentation allerdings instabil. Sie schreiben, dass es den Menschen mit „guter“ (da ist es wieder) Mustererkennung nicht gefält, wenn hier so viele Ausländer sind. Ergo, dass man grundsätzlich (weil menschliche Natur) ein Problem damit hat, wenn viele „kulturell fremde“ ins Land kommen. Das ist aber nunmal ganz offensichtlich so nicht zutreffend, denn das Meinungsbild hierzu ist in Deutschland, und auch in Europa insgesamt, wieder sehr heterogen bis gespalten. Ich persönlich habe damit kein grundsätzliches Problem, imm Gegentei. Ich finde das eher spannend und freue mich auch viele neue Impulse für unser Land.

            Der Vergleich mit pizzafressenden Fremden auf meinem Sofa erschließt sich mir nicht. Falls das eine Metapher für die aktuelle Flüchtlingssituation sein soll, finde ich das unpassend. Schließlich dringen die Flüchtlinge ja nicht in den unmittelbaren persönlichen Lebensraum der Bürger ein.

            Wenn Sie vor Manipulation deutscher Kultur warnen, dann würde ich gerne ihre Beschreibung deutscher Kultur lesen.

            Zum Abschluss schreiben Sie nochmal von einer gänzlich naürlichen Ablehnhaltung. Wenn diese so natürlich wäre, müsste sie auch bei einer eindeutigen Mehrheit der Bevölkerung zu finden sein. Weisen Sie mir das bitte nach.

          • Martin Möller

            Hallo und guten Tag!

            > Beim Abschnitt zur Mustererkennung wird Ihre Argumentation
            > allerdings
            instabil. Sie schreiben, dass es den Menschen mit „guter“
            > (da ist es
            wieder) Mustererkennung nicht gefält, wenn hier so viele
            > Ausländer sind.

            Hmm, da müsste ich nochmal die Stelle sehen, wo ich das geschrieben habe. Dieser Aussage könnte ich überhaupt nicht zustimmen.

            Mir gelang es anscheinend nicht meine Botschaft gänzlich rüberzubringen, denn Sie haben ja eine andere Interpretation dessen.

            Vielleicht versuche ich es nochmal:

            das Gehirn kann Dinge tun, wenn es gut trainiert ist. Zum Beispiel Farben erkennen. Hier heißt „gut”, dass es eine hohe Trefferquote hat. Sprich: wenn mir 100k Farben gezeigt werden, und dem Testenden bekannt ist, welches die jeweils korrekte Farbe ist, dann kann ich geprüft werden. Ich schaue mir alle Farben an, und klassifiziere sie, z.B. in Blau, Rot, Grün, Gelb, etc.

            Nachdem ich dies bei allen Beispieles getan hat zählt der Tester, wie hoch meine Trefferquote war. Ich mutmaße mal, dass diese für uns beide ziemlich gut wäre. Besonders schlecht wird es dann, wenn man zwei Farben mischt, zum Beispiel 100,02 Liter Rot und 100,00 Liter Blau. Hier wird dann nicht gut gelingen zu sagen, welche Farbe dominiert.

            Aber generell können wir Farben erkennen, und das mit hoher Treffergenauigkeit => das ist mein „gut”.

            In einem Objektiven Test kann man die Treffergenauigkeit bestimmen, und hat einen prozentualen Anteil von, was weiß ich, 80+ Prozent.

            Doch nun der Clou: nur, weil wir etwas gut erkennen/klassifizieren können, heißt das nicht, dass sich die exakten Merkmale dafür gut kommunizieren lassen.

            Es wird schwerlich gelingen, einem Farbblinden oder Blinden die exakte Vorgehensweise zu erklären. Wir können ihn nicht anweisen, einfach bestimmte neuronale Verknüpfungen herzustellen, und diese dann zu aktivieren.

            In einer Fernsehdebatte vor Jahren war ein Türke zu Gast, der gar nicht türkisch aussah, sondern ziemlich europäisch. Dies sagte auch ein anderer Gast, und der Türke empörte sich: ja wie sieht ein Türke denn aus?

            Das ist wieder eine unfaire Frage. Denn obwohl Menschen die Antwort nicht in für Menschen befriedigender Weise kommunizieren können, so existiert sie dennoch.

            Wir könnten ein Modell von Gesichtern anfertigen, indem die molekulare Struktur erfasst wird, und dann einen durchschnittlichen Wert bauen. Wir können die Gesichter in einem extrem hochdimensionalen Vektorraum als Punkte abbilden, und dann Hyperebenen um sie herumlegen. Heraus käme, dass ein Großteil von Türken in einer solchen Hyperebene wären. Und exakt diese beschreibt dann halt, wie ein Türke aussieht.

            So ist es einigen Menschen möglich, wenn sie Fotos sehen und raten müssen, mit einer recht passablen Wahrscheinlichkeit die Herkunft zu erraten. Das hat seine Limits, aber genau von denen sprach ich ja auch. Es gibt schwierige Fälle. Wann ist eine Birne noch eine Birne? Wieviele Moleküle darf ich entfernen? Gibt es den Zustand, dass wenn ich nur noch ein einziges Molekül aus der Birne entferne, sie dann plötzlich keine mehr ist? Und wenn ich es wieder hinzufüge, würden dann alle sagen: „Na, das ist doch völlig offensichtlich eine Birne!”.

            Ich selber kann verhältnismäßig gut Russinnen erkennen, und auch Rumäninnen. Und nein, nicht weil ich etwas gegen sie hätte, sondern weil ich sie im Gegenteil als ausserordentlich attraktiv ansehe. Schon hunderte Male im Alltag sah ich ein Mädchen, welche mir besonders auffiel, und ich dachte mir „Huh, könnte ne russische Dame sein”, nur um dann einen Moment später zu hören, wie sie mit einer Freundin oder einem anderen begleiter anfing russisch zu sprechen.

            Na gut, ich schweife ab. Wie dem auch sei. Ich kann leider nicht definieren, was ein Deutscher ist. Nicht in einer Weise, die sehr befriedigend ist. Ich kann gewisse Kriterien aufzählen, die aber auch wieder nur schwer zu definieren sind. Zum Beispiel sollte die betroffene Person *im Regelfall* aussehen, wie ein Deutscher. Obwohl wir es wie auch die Farbe rot nicht sinnvoll beschreiben können (nein, die Nennung der Wellenlänge erzeugt beim Blinden auch keinen Aha-Moment), sind wir in der Lage beim Vorlegen von Fotos weit besser zu klassifizieren, als dies ein Zufallsgenerator täte.

            In sofern ist diese Frage unfair. Wie sieht ein Deutscher aus? Was ist ein Deutscher? Die Frage ist grammatikalisch korrekt und kurz, und sie erweckt bei vielen, so glaube ich, den Eindruck, sie könne leicht beantwortet werden. Dem ist aber nicht so.

            > Zum Abschluss schreiben Sie nochmal von einer gänzlich
            > naürlichen Ablehnhaltung.

            Ja genau, nämlich wenn man von Konzepten der politisch rechten Idee abstrahiert. Das wären im Kern für mich das Bevorzugen der eigenen Nation, und das Schützen wollen.

            Abstrahiert heißen die Konzepte: man möchte einer bestimmen Gruppe angehören. Familie, Freundeskreis, Fußballmannschaft, Geschlecht, Akademiker, Dorf, Land, etc.
            Aus welchen Gründen auch immer wird man Teil einer Gruppe im Leben. Sogar vieler Gruppen. Einige davon sind einem persönlich wichtig. Diese Gruppe zu erhalten ist dann auch oft ein Ziel.

            Dies ist ein gänzlich natürliches evolutionäres Konzept. Menschen, soziale Tiere, konnten besser überleben, mit dem Wunsch des Lebens und Erhaltens einer Familie und Sippe.
            Auch andere soziale Tiere bilden Rudel und dergleichen, und nehmen ungern ungefragt weitere Mitglieder auf.
            Ich zum Beispiel würde nicht in Ihrer Wohnung akzeptiert werden.

            Meine Deutung ist nun, dass dieses generelle Prinzip in unserer heutigen modernen Welt eine Gen-Expression des Konzeptes ist.
            Nur, weil dies ein natürliches Konzept ist, heißt es natürlich nicht, dass es „gut” wäre, oder, dass es jeden betreffen müsste.

            Fakt aber ist, dass es sehr viele Menschen gibt, die nicht so viele Ausländer hier haben wollen. Der Grund dafür ist auch ganz egal, es löst Unbehagen aus. Ich plädiere dafür, dass wir Rücksicht auf diese Leute nehmen, und sehr viel restriktiver Fremde hier rein lassen, die als solche detektiert werden. Desweiteren müssen wir im Hinterkopf behalten, wie hochgradig rückständig der Islam ist, die derzeit größte Bedrohung der westlichen Welt.

          • Simon

            Hallo Thomas,
            da hast du den Jan aber sehr schön in deine Schubladen einsortieren können. So sehen wir das alle gerne 🙂

          • Andreas Pelz

            Wenn man nur 2 Schubladen hat, ist das Sortiermuster sehr kleinkariert und übersichtlich gehalten. Ich kenne das von einigen unserer Lehrkräfte.

            Schwierig wirds dann, wenn eine der Schubladen beginnt, wegen Überfüllung nicht mehr zu zu gehen.

            Traurige Bilanz in der EU: „Es wird zu viel, zu schnell und überhaupt ausschließlich pauschalisiert!“

            Der Vorteil einer Schubladentechnik? Man braucht nicht mehr selbst zu denken, übernimmt hoffentlich jener, welcher einem übergeordnet ist.

          • Thomas

            Hallo Andreas,

            ich muss Ihnen erstmal widersprechen. Kleinkariert wäre es m.E. wenn es sehr viele Schubladen gäbe (nennen wir es mal „50 shades of brown“). Es gibt in der links – rechts – Thematik imho nur 2 Seiten. Es freut mich das Sie Lehrkräfte kennen, die wissen was eine klare Haltung ist.

            Mit der Überfüllung ist das so ein Thema – es ist ja erfreulich das wir in der linken Schublade so gut aufgestellt sind – wir mögen die Offenheit, deshalb steht unsere Schublade ja auch so vielen offen.

            Das ist bei Siegern übrigens immer so: Mit dem Erfolg kommen die Mitläufer – denken Sie nur daran was uns allein in den letzten Jahren alles gelungen ist: Atomausstieg, Mindestlohn, Verkürzung des Renteneinstiegsalters, Gleichstellung usw. Vor 25 Jahren musste man sich bei der bloßen Erwähnung eines solchen Themas „Geh doch nach drüben“ etc. anhören. Und jetzt? Alles erledigt, und das mit der CDU an der Regierung – das muss uns erstmal einer nachmachen.

            Pauschalisierung – freies Denken. Hmmm ich habe die Posts von Jan deswegen so kommentiert weil es mich nervt, das er (und viele andere) versucht mit Statistiken, Links, Zitaten usw. einzelne Aspekte so zu arrangieren das sie in sein Weltbild passen – der Haftbefehl hat es gesagt, die Tagesschau hat es berichtet… – das ist Pauschalisierung at it’s best. Der Migrantenanteil von Offenbach ist nicht stellvertretend für den Rest der Welt – oder hat auch nur im geringsten etwas mit dem Thema dieses Blogeintrags zu tun. Jan hat nun einmal ein Thema für sich entdeckt – Muslime. Andere wissen ganz genau, wer MH17 abgeschossen hat und können das mit unzähligen ähem unabhängigen Quellen aus dem russischen Staatsfernsehen belegen (nein ich weiß es nicht – und möchte auch hier nicht überzeugt werden).

            Glauben Sie mir – ich wäre froh, wenn ich für den Jan das Denken übernehmen könnte – da er aber ein Atheist sein möchte hat er so seine Probleme mit übergeordneten Stellen. Ich habe übrigens keine Probleme mit langen Texten wenn Sie das denken sollten, ich kann aber trotzdem i.d.R. bereits am ersten Satz und den folgenden, im Textfluss eingebastelten Links erkennen, mit wem ich es zu tun habe – nennen wir es eine Gabe (Bullshitsensor lasse ich auch gelten). Bleiben Sie anständig.

          • Jan

            @Thomas, auch wenn mir Ihre polemische Arroganz nicht sonderlich gefällt, im Ergebnis das Denken des Gegenüber übernehmen zu können, wäre im konkreten Fall in der Umkehrung eine echte Option.

            Aber für meinen Teil genug der Unverschämtheiten. Offensichtlich teilen wir beide ebenfalls noch ein gewisses Interesse am Thema, denn sonst wären wir vier Tage nach Veröffentlichung des Hauptartikels nicht mehr in diesem Thread.

            Leider bleibt es inhaltsfrei, neue Fragen sind gestellt, aber bleiben unbeantwortet. Über darunterliegende Statistiken oder Zitate zu diskutieren kann erhellend sein, aber bei einer so klaren Schublade ist es tatsächlich sinnfrei: Ohne Quelle sind alle ‚gegnerischen‘ Aussagen Gerüchte und Hörensagen, mit Quellen sind es ‚…. gähn…nerv… Aneinanderreihungen‘.

            Es bleibt offensichtlich beim einfachen Weltbild. Wie heißt es so nett: Die nächsten Faschisten werden sich Antifaschisten nennen. Sie sind da offensichtlich ganz vorne dabei.

            Jan

          • Martin Möller

            Anti-Rassismus sst ein Codewort für Anti-Weiß.

          • Thomas

            Hallo Jan,

            die Option, nicht für Sie zu denken habe ich bereits gezogen -läuft. In Ihrem Post haben Sie mir genau 2 Fragen gestellt (es sei denn, Sie meinen den Post von Herrn Möller – Antwort oben)

            Ist es gut, daß Städte ‚rund‘ 60% – noch dazu sehr einseitigen – Migrantenanteil haben? JA!
            Ist das nur ‚als Nazi‘ eine kritische Würdigung wert? JA – vor allem wenn es mit dem Thema des Blogeintrags (es geht um Vertriebene) nichts zu tun hat.

          • Martin Möller

            > Es gibt in der links – rechts – Thematik imho nur 2 Seiten.

            Ja, das Universum ist so simpel. Entweder A oder B. Dazwischen gibt es sehr viele Grautöne.

            > „50 shades of brown“

            Reden Sie hier von Anhängern des Islams, die gerne Israel vernichtet sähen? Wenn nicht, dann zeigt Ihre Bemerkung eine Respektlosigkeit, da die Bemerkung eine klar abwertende Stellung einnimmt.

            > Atomausstieg, Mindestlohn, Verkürzung des Renteneinstiegsalters, Gleichstellung

            Atomausstieg finde ich exzellent. Mindestlohn ist auch okay, sehe ich zwar ökonomisch etwas kritisch, aber letztlich recht okay. Das mit dem Rentenalter geht auch klar. Gleichstellung finde ich schrecklich. Gleichberechtigung ist enorm wichtig, aber nicht Gleichstellung, sprich, das Zugestehen von Vorteilen, ohne die dafür erforderlichen Leistungen erbracht zu haben. Man sollte nicht Friseur oder gutbezahltes Topmodel werden, weil es eine Quote gibt, damit mehr Männer in dieser Berufe gebracht werden, sondern weil man qualifiziert ist, und eine Nachfrage besteht.

            Und obwohl ich diverse linke Positionen vertrete bin ich dennoch ein Patriot und möchte gerne das Land erhalten, wie ich es den Großteil meines Lebens kannte. Mit einem geringen Ausländeranteil.

            Sie gingen dann auf den Punkt ein, dass Sie Jans Posts derart kommentierten, weil er pauschalisiert.

            Das empfand ich nicht so. Es sollte jedem klar sein, dass nur weil aus A => B folgt, nicht auch umgekehrt gilt: B => A.

            Kaum ein Moslem ist Terrorist, aber fast alle Terroristen sind Moslems. Das ist eine wahre Aussage.

            Jegliche Polizeistatistik in den USA zeigt, dass Schwarze die mit Abstand kriminellste Ethnie sind. Dennoch sind beinahe alle Schwarzen gute und friedliche Menschen und Bürger. Ich war mehrfach in meinem Leben emotional aggressiv drauf, ein widerlicher Kerl. Fast mein ganzes Leben über aber war ich freundlich und nett.

            Ich selber habe auch ein paar muslimische Freunde, und verstehe mich ausgezeichnet mit denen.

            Das ändert aber nichts an den Tatsachen. Es wäre dann ein Strohmannargument, wenn es tatsächlich nur 2-3 Fälle gebe, die man herausgreift, und dann gegen alle anderen Argumentiert.

            So geht das natürlich nicht. Aber das Benennen von Fakten muss immer erlaubt sein, und ist niemals nazihaft bullshittish rassistisch, sondern wahr.

            Wir können aus der Kriminalitätsstatistik von Bundesministerium des Inneren ersehen, dass Nichtdeutsche 3x so kriminell sind wie Deutsche. Leider ist nicht genauer aufgelistet, wieviele dieser Nichtdeutschen Tatverdächtigen Dänen, Kanadier, Norweger oder Japaner waren, und wieviele davon Türken oder Araber.

            Wir haben es hier mit einem starken Phänomen zu tun. Das ist wichtig dies zu beachten, sonst könnten wir falsche Entscheidungen treffen. Wie denn sonst, wenn nicht durch genaue Beobachtungen und Führung von Statistiken können wir erkennen, wie die Welt funktioniert?

            Es lässt sich nicht verleugnen, dass Schweden eines der friedlichsten Länder war, vor 30 Jahren, und seit der Masseneinwanderung von Moslems ist es faktisch zu einem Vergewaltigerland geworden. Ist Ihnen bekannt, dass die Zahl der Vergewaltigungen in Schweden um 1500% gestiegen ist? Wir reden hier nicht von einem Einzelfall, wie Sie dies verharmlosend darstellen wollen. Bitte Augen öffnen und in Europa anschauen. Fast sämtliche Vergewaltigungsdelikte in Schweden werden von Moslems an Einheimischen begangen.

            Das auszusprechen ist keine Hetze. Dies durch Zensur und Löschung von Postings zu verschleiern ist jedoch nicht okay, da man Zugunsten von mehr Kriminalität die Wahrheit unterdrückt.

            Ist es okay, dass man in England und Deutschland von Scharia-Polizisten angesprochen wird? Ist es in Ordnung wenn europäische Mädchen in einigen Stadteilen Brüssels angespuckt werden, weil sie ihre Haare nicht bedecken? Es gibt tagtäglich solche Vorfälle, Tendenz steigend. Bitte vergessen Sie den Mythos des Einzelfalls.

            > Jan hat nun einmal ein Thema für sich entdeckt – Muslime.

            Haben Sie auch eines für sich entdeckt? Etwa Mobbing in Foren?

          • Thomas

            Hallo,
            ich lese nur mimimi ich bin ein NAZI….. wenn Sie meinen Post für Mobbing halten: Punkt für mich, danke das Sie mir den Tag versüßt haben (geben Sie es doch zu, in Wirklichkeit sind Sie doch auch ein Linker, und wollen hier nur die anderen Kleingeister ärgern – den Stuß den Sie hier fabrizieren nimmt Ihnen doch nicht mal der Führer ab.)

          • Martin Möller

            Ich hatte bereits erwartet, dass alles Pulver bereits verschossen wurde, dass das Gestammel als „Argumente” schöngeredet wird, und dann nichts weiter kommen kann, als pure Verzweiflung. Die inflationäre Verwendung des Begriffs „Nazi” wird dazu führen, dass die damit verbundene negative Assoziation geschwächt wird. Das kann nicht in unserem Interesse liegen. Es gibt tatsächlich noch einige (sehr wenige) Anhänger des Nationalsozialismus. Beinahe alle politisch konservativ gestimmten lehnen diesen jedoch strikt ab.

            Und in der Tat bin ich in sehr vielen Punkten ein Liberaler Mensch, seien es Frauenrechte, Schutz von Minderheiten (Homosexuelle, Behinderte), und zig weitere Themen. Ein Mensch ist aber nicht derart zu vereinfachen, wie es Extremisten tun: entweder links oder rechts – und das ist ein Exklusiv-Oder! Reell können aber verschiedene Ansichten in einem Menschen von unterschiedlicher Ausprägung vorhanden sein. Ich kann ja auch gerne Pizza mögen, obwohl ich bereits schon Äpfel sehr gut finde.

          • Thomas

            Ah, endlich kommen Sie etwas aus sich heraus, anstatt hier immer nur Behauptungen aneinanderzureihen. Jetzt ist es nur noch ein kleiner Schritt – gestehen Sie es sich doch endlich ein: SIE SIND EIN NAZI!
            Wenn das, was Sie hier bereits verzapft haben nicht in diese „Schublade“ passt – was dann? Sie haben übrigens vergessen zu schreiben „deutsche Minderheiten“. Das Sie in einigen Punkten meiner Meinung sind, macht den Rest Ihrer Ansichten übrigens nicht besser.
            Es liegt mir im Übrigen fern, Ihr Gestammel als Argumente wahrzunehmen, denn es ist ja gerade der Bullshit den Sie um Ihre „Fakten“ herumstreuen, der Ihre Geisteshaltung wiedergibt. Ich habe Ihnen übrigens keinerlei Gegenargumente geliefert – weil Sie sowieso nur mit weiteren Zitaten etc. versuchen würden, mich zu widerlegen. Dann kommen Sie nur spät ins Bett, und Google verdient sich dumm und dämlich. Bleiben Sie anständig.
            Thomas

          • Martin Möller

            > Wenn das, was Sie hier bereits verzapft haben nicht in diese „Schublade“ passt – was dann?

            Die Wikipedia bringt die bestmögliche kurze Zusammenfassung der Definition gleich im ersten Satz:
            Der Nationalsozialismus ist eine radikal antisemitische, rassistische, antikommunistische und antidemokratische Ideologie.

            Ich bin gänzlich pro-Israelisch, habe viele ausländische Freunde und lebe selber im Ausland, und würde mich daher nicht als rassistisch bezeichnen. Den Islam als größte Bedrohung der freien Welt zu bezeichnen hat auch nichts mit Rassismus zu tun, da eine Religion keine Rasse ist. Etwas, dem man beitreten kann oder aus dem man austreten kann ist keine Rasse.
            Gegen den Kommunismus bin ich, sah das aber auch bei den Amerikanern nicht als Kriterium, sie als Befürworter des Nationalsozialismus’ zu bezeichnen. Und ich bin ebenfalls überzeugter Demokrat, und hätte im Übrigen gerne mehr echte/direkte Demokratie.

            Die Wikipedia schreibt weiter, dass der Nationalsozialismus einen autoritären Führerstaat anstrebt – das ist eine Kernaussage von 15-25 Prozent aller Moslems. Exakt weil ich diesen nicht möchte bin ich wie der Zentralrat der Ex-Muslime hier am Warnen. Die meisten Menschen wissen einfach nicht von den Umfragen in islamischen Ländern – der Mythos der radikalen Minderheit ist längst wiederlegt.
            Hier ein kurzer Clip dazu, den Sie als Freund Israels sicherlich anschauen möchten:
            https://www.youtube.com/watch?v=g7TAAw3oQvg

            Auch kann ich empfehlen einigen Debatten zum Thema Religion zur verfolgen, etwa mit Richard Dawkins, Lawrence Krauss oder Sam Harris, sowie dem verstorbenen Hitchens.
            Es gibt nicht „den Islam”. Meine muslimischen Freunde sind dem Euro-Islam relativ nahe, den zum Beispiel Sabatina James vertritt.

            Extremistische Ideologien müssen wir aus dieser Welt verbannen. Ich würde sehr gerne noch moderne Technologien in der Medizin miterleben, und im Bereich der künstlichen Intelligenz. Wir können uns nicht erlauben jetzt einen Rückschlag zu erleben, der uns um Jahrzehnte blockiert.

            Es ist leider faktisch eine Bildung von Parallelgesellschaften zu beobachten.
            Nach tausenden Stunden Beschäftigung mit dem Thema tut ein Gehirn halt was es tun muss, es bildet ein Modell. Das sind Gehirne nunmal: modellbildende Systeme. Meiner Einschätzung nach besteht eine reale Gefahr, dass wir hier ein extremistisches System bekommen, was unser Leben nachhaltig ändert. Ich rede nicht von 2% oder dergleichem, sondern ich sehe eine passable Möglichkeit.

            In Brüssel wird bereits gänzlich offen von einer wachsenden Gruppe Moslems klar ausgesprochen, was das Ziel ist. In bereits den 2030ern werden Moslems mitten in Europa (Brüssel eben) die Mehrheit stellen. Dann können nach und nach mehr pro-islamische Forderungen gestellt werden, und der Hauptwunsch dieser Gruppen: Abschaffung der Demokratie.

            Ein Modell mit Prädiktiven Qualitäten wird bei solch komplexen Handlungen niemals sehr Treffgenau sein.
            Ich gehe auch nicht im Traum von einer 60%-igen Wahrscheinlichkeit aus, sondern weniger. Aber immer noch sehr real. Jemand, der sich ebenfalls derart detailliert mit der Thematik auseinandergesetzt hat, und zu einem anderen Schluss kommt, hat auch kein perfektes Modell. Wir orakeln alle.
            Was aber sehr klar ist: wenn die Europäischen Staaten die Massenimmigration stoppen, und den Anteil der Bevölkerung auf den Maßen halten, die über die letzten Jahrzehnte auch super funktionierten, dann wird das obige Szenario *unmöglich* sein. Geht es weiter wie bisher, dann ist es drin, dass die Chancen für Extremisten steigen.

            Ihr Verhalten empfinde ich im übrigen als höchst undemokratisch. Öffentlich andere Leute als Nazi zu diffarmieren, weil Ihnen deren Meinung nicht passt, dass hat nicht im Traum etwas mit Voltaires Interpretation zur Meinungsfreiheit zu tun. Dies sehe ich als eine ganz linke Tour. Schämen Sie sich.

          • Thomas

            jetzt muss ich auch mal das wiktionary bemühen:

            Nazi:
            [1] umgangssprachlich: Kurzform für einen Anhänger des Nationalsozialismus, im engeren Sinne: für einen Anhänger Adolf Hitlers

            [2] angelehnt an Bedeutung [1]: Schimpfwort gegen einen Ausländerfeind oder Rechtsextremisten

            [3] Jargon: Beleidigung gegen jemanden, der die eigenen Verhaltensnormen absolut stellt und anderen aufzwingt.

            Jemand der postet „Anti-Rassismus sst (sic) ein Codewort für Anti-Weiß“. fällt also nicht in diese Kategorie?

            Dazu – wenn Sie im Ausland leben – was interessiert Sie das hier überhaupt? (Das ist nun wirklich dick aufgetragen was kommt als nächstes? „Ich bin ein Außerirdischer Suchmaschinenoptimierer der in seiner Freizeit Kriminalfälle löst“?)

            Weiterhin ist mir aufgefallen : es ist erschreckend das jemand, der sich in 8 Jahren 2000 Stunden mit etwas beschäftigt hat in diesem Gebiet immer nur die falschen Antworten auf seine Fragen findet. Don’t quit your dayjob. Bleiben Sie anständig.

            Thomas

          • Martin Möller

            Die Punkte 1-3 treffen für mehrere hundert Millionen Moslems zu. Da ist der Judenhass gegeben, Hass gegen Minderheiten wie Homosexuelle, Ablehnung der Demokratie – Sie merken es vielleicht, Sie sind im falschen Forum unterwegs.

            Punkte 3… das klingt mir auch nach Ihnen.
            Und es ist das, was wir derzeit mit den illegalen Migranten machen, wir wollen Sie zwingen, sich an unser Grundgesetz zu halten, und da wird es keine Ausnahmen geben.

            Und mich interessiert die Situation in Deutschland sehr, da ich in wenigen Jahren zurück sein werde – und mich interessiert auch die Gesamtsituation auf der Welt, mit einem Fokus auf Europa und einem noch stärkeren auf Deutschland. Aber danke, dass Sie mir *erneut* versuchen Meinungen zu verbieten.

            Ich überlasse gerne den anderen Lesern zu bewerten, wie qualitativ unsere beiden Kommentare jeweils waren.

          • Thomas

            Hallo,
            vor allem trifft es auf Sie zu. Es ist niedlich das gerade Sie, der Patriot, besorgt sind das wir jemanden zwingen sich an das Grundgesetz zu halten – da rennen Sie bei mir offene Türen ein. Nur zu.
            Ich habe Ihnen zu keiner Zeit ihre „Meinungen“ verboten. Ich möchte mir aber trotzdem die Bemerkung erlauben, das der Hass anderer keine Entschuldigung für den Ihren ist.
            Und jetzt ab in die Federn, Sie können mir hier morgen früh noch eine ausführliche Zitatesammlung einstellen, oder wie wäre es mal mit ein paar Diagrammen, die sind so schön übersichtlich. Bleiben Sie anständig.
            Thomas

          • Martin Möller

            Als jemand, der sehr viel mit Mathematik und exakten Definitionen zu tun hat will ich nur mal aufzeigen, wie ungenau das Wictionary da ist. Der Versuch komplexe Sachverhalte mit wenigen Worten auszudrücken gelingt oft nicht. Wenn man jemand anderem versucht die eigenen Verhaltensnormen als nicht oder nur schwer änderbar darstellt, und sie anderen aufdrücken will, dann würde dies halt auch nunmal für das Grundgesetz passen.

            Selbstverständlich *sollten* wir das Grundgesetz derzeit nicht leichtfertig ändern, und ganz klar müssen wir es allen aufzwingen, die in Deutschland leben wollen. Sehr vergleichbare Gesetzgebungen finden wir derzeit auch in anderen europäischen Staaten.

            Ein rationales Vorgehen heißt natürlich auch, dass man alles auf den Prüfstand stellen darf, zum Beispiel auch das Grundgesetz. In einer freien Debatte würde sich dann herausstellen, ob es angreifbar ist.

            Diese *dämliche* Definition von Nazi von oben zum Beispiel können wir direkt mal gleich in den Mülleimer befördern.

            Am ehesten verstehe ich unter einem Nazi einen Anhänger des Nationalsozialismus’. Davon gibt es sicherlich hier und da noch welche, aber Konservative Patrioten möchten gerne die derzeitigen europäischen Gesetze und Verhaltensweise erhalten.

            Für ausländerfeindliche Leute gibt es genau dieses Wort. Aber auch da ist nicht klar: was ist, wenn man gegen einen spezifischen Ausländer ist? Was, wenn es 15 sind? Gegen wieviele Ausländer muss man sein? Was, wenn man gegen 90% der Ausländer ist? Ab wann ist man ein Ausländerfeind?

            Das ist nicht mit drei Worten dahingekritzelt. Das ist natürlich praktisch, und ich mache das auch oft so vereinfachend, aber mein Anspruch ist dies nicht.

            Ich erwähnte das ja auch schon vorher… diese Vereinfachungen. Etwa „Der Islam”, der ist so und so. Es gibt enorm viele Versionen davon, und die meisten Moslems sind auf das selbe aus wie ich: Ruhe und ein vernünftiges Leben, Gesundheit.

            Und nicht nur Moslems, sondern fast alle Menschen wollen das.

            Leider haben wir nicht die technologischen Mittel dafür. Und mit noch mehr Menschen, die dazu kommen, steigender Umweltverschmutzung, stark reicher werdenden wenigen Reichen, Zerbombung diverser Länder, da wird das nicht leichter.

            Erst, wenn wir in der Wissenschaft Durchbrüche erzielen, dann wird sich das ändern. Dann können wir auch 40 Milliarden Menschen in mehr Wohlstand leben lassen, als wie ihn heute die Europäer haben.

            Bis dahin ist es halt einfach Pech. Genau so haben wir Pech an Krebs zu erkranken, oder ungünstig auszurutschen und uns was zu brechen. Oder Opfer von linker Gewalt zu werden, oder eben in einem Hochhaus der Arbeit nachgehen, während der Abschaum der Menschheit da mit Flugzeugen reinballert.

            Wir müssen bei den Kindern ansetzen. Das wissen aber auch die islamischen Herrscher:
            https://www.youtube.com/watch?v=MS2t2e76o8I

            Da kriegen dann auch die lieben Kleinen schon mit, dass Juden Schweine sind. Es muss ja so sein, wenn es in diesem verdammten Buch steht, diesem übelsten Machwerk.

            Daher: wir brauchen einen neuen Koran. Dies fordern doch auch Ex-Moslems, die im Gegensatz zu uns beiden den Koran im arabischen Original gelesen haben:
            https://www.youtube.com/watch?v=EjlTA7Uclc0

            Möglicherweise schauen Sie ja rein, aber ich poste diese Links für zumindest potenziell andere Leser, die sich gerne mit Argumenten beschäftigen, und nicht versuchen alles schönzureden.

            Es gibt mittlerweile Stadtteile in Brüssel, da wird europäischen Mädchen ins Gesicht gespuckt, weil sie keine Kopfbedeckung tragen. In Schweden machen Moslems zwar derzeit noch einen nur kleinen prozentualen Anteil der Bevölkerung aus, begehen aber fast sämtliche Vergewaltigungen. Als Quellenangabe hier das Gatestone Institute:
            http://www.gatestoneinstitute.org/5195/sweden-rape

            Da gibt es auch nichts zu beschönigen, sondern nur zu verurteilen. Die Araber selber sind es, die uns auch die Gründe dafür nennen. Der Koran kann so interpretiert werden, dass dies okay ist. Der Großteil der Moslems sieht es gänzlich anders, aber hunderte Millionen eben nicht. Es gibt mehr Moslems, die den Westen vernichten wollen, als Deutschland, Frankreich, England und Spanien zusammengenommen Einwohner haben.

            Wie es in Europa ausgehen wird weiß keiner. Doch wissen wir ganz genau, dass wenn wir die Massenimmigration stoppen, es ganz sicher nicht zu solchen Zuständen kommen kann.
            Der Wunsch den Leuten zu helfen vor dem IS zu fliehen kann erfüllt werden, indem sie in Ländern nicht all zu fern von ihrer Heimat quartiert werden, wo sie in ihrer Sprache reden können, wo sie willkommen sind, ihre Religion überall um sich haben, und in Sicherheit sind, was zu Essen haben.

          • Thomas

            Hallo Herr Möller,

            also dafür das Sie „sehr viel mit Mathematik und exakten Definitionen zu tun“ haben, pflegen Sie einen erschreckend laxen Umgang mit Zahlen und Fakten (das zieht sich bei Ihnen irgendwie so durch – die tausenden Stunden des Islamstudiums hatten Sie ja bereits erwähnt).

            Vielleicht nehmen Sie sich die Zeit, mir zu erklären warum die Definition des Nationalsozialismus aus Wikipedia richtig ist und die Wictionary – Erklärung des Begriffs „Nazi“ falsch. Vielleicht hilft Ihnen dieser Link:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Selektive_Wahrnehmung

            Ich hoffe nicht, das sich ihre wahnhafte Fixierung auf den Islam auf ihre Jobperformance auswirkt (Sonntag nacht waren Sie auch solange auf, um sich mit dem Herrn Papenberg zu zanken – Sie Schlingel).

            Da Sie ja dem Islam auf so freundschaftliche Weise verbunden sind ein Vorschlag zur Güte:

            Machen Sie doch ihr Hobby zum Beruf – werden Sie Imam – dann können Sie auch den neuen Koran schreiben, den Sie so bedeutungsschwanger einfordern. Sie können dann den hunderten von Millionen Barbaren, die jederzeit über uns herfallen können Einhalt gebieten. Dann bin vielleicht nicht nur ich es, der hier Ihren Schrei nach Aufmerksamkeit vernimmt.

            Da leider keine Bewertungen zur Qualität unserer Postings eingegangen sind, möchte Ich Ihnen meine Benotung des Ihren aber nicht vorenthalten:

            Er war stets bemüht (das kennen Sie vielleicht bereits aus dem Arbeitsleben). Bleiben Sie anständig.

            Thomas

            P.S. ich wusste gar nicht, das Dolly Buster eine neue Youtube – Show hat. Sachen gibt es….

          • Martin Möller

            Auf die einleitenden persönlichen Angriffe, ohne welche Sie unmöglich ein Posting abschicken können, lasse ich natürlich weg.

            Die Definition, die Sie posteten nenne ich nicht falsch, sondern schlecht. Bei Klassifiktationsproblemen haben wir immer die Herausforderung dafür zu sorgen, dass es möglichst wenig False Negatives und False Positives gibt. Laut der obigen Definition aber würden ja alle Politiker Nazis sein, die Ausländern das Grundgesetz aufzwingen wollen, oder unsere Lebensart.

            Definitionen sind halt eine komplexe Sache, und man hat diverse Samples, die man klassifizieren möchte. Dann will man erreichen, dass möglichst nur die Samples in der Klasse landen, die auch tatsächlich dort hinein gehören, und man möchte möglichst wenige Beispiele haben, wo ein Sample einer anderen Klasse erkannt wird.

            Daher ist es leider auch schwer zu definieren, was denn ein „Rechter” oder ein „Linker” sein soll. Stellen Sie gerne einen Kriterienkatalog mit 200 Einträgen auf. Oder machen Sie das doch mal für einen Nazi. Sie sind ja ein Nazitheoretiker, da würde das das bestimmt Spaß machen. Aber bitte aufpassen, dass die eigene Mutter nicht ausversehen mit erfasst wird!

            > ich wusste gar nicht, das Dolly Buster eine neue
            > Youtube – Show hat

            Na, da scheint sich ja etwas erhärtet zu haben. Und ich glaube irgendwie nicht, dass es sich dabei um Verdacht handelte.

          • Thomas

            Hallo Herr Möller,
            es wird ja langsam was mit Ihnen – schön das Sie Ihr Lieblingsthema aus der Diskussion gelassen haben – und hier jetzt mal 80% on Topic (unserer Konversation – nicht des Blogeintrags) posten.
            Sie nannten die Definition „dämlich“, sie gehört in den Mülleimer. Wenn Sie sie aber dennoch für richtig halten reicht mir das, dann haben wir uns ja verstanden.
            Übrigens zwingen Politiker das Grundgesetz auch Deutschen auf – und das völlig zu Recht. Von unserer Lebensart steht aus gutem Grund nichts im Grundgesetz – denn das Grundgesetz schützt auch die Lebensarten die Sie auch nach 2000 Stunden intensivsten googelns nicht verstanden haben.
            Zu dem Kriterienkatalog: den brauche ich nicht. Ich werde aber den Verdacht nicht los, das Sie immer noch davon überzeugt sind, nicht in die Kategorie „Nazi“ zu passen. Sie würden mir nur 200 nicht nachprüfbare Erklärungen liefern (Aufenthalt im Ausland etc.) warum meine Argumentation nicht stimmt. Bei mir können Sie das ja nicht – ich habe mich ja bereits klar positioniert.
            Zu Ihrem restlichen Geschwafel: Sie sind es, der immer viele, viele epische Beispiele bringt – daraus schreit mir der dringende Wunsch nach Anerkennung. „Seht her, ich kann lange Kommentare schreiben und diese mit Youtubeschnipseln o.ä. füllen – dann muss es ja stimmen“ und dann würzen Sie das mit apokalyptischen Prophezeiungen (by the way – was halten Sie von meinem Vorschlag bzgl. ihrer beruflichen Ausrichtung?) .
            Aufgabe für morgen (denn ich gehe jetzt ins Bett): Nennen Sie mir doch mal eine Definition Ihrer selbst, in dem Sie mir den Satz vervollständigen: Wenn Thomas ein Linksversiffter Grünfaschist ist, dann ist der Herr Möller ein…
            Bleiben Sie anständig.
            Thomas

          • Martin Möller

            > Sie nannten die Definition „dämlich“, sie gehört in den Mülleimer.
            > Wenn Sie sie aber dennoch für richtig halten reicht mir das

            Eine Definition kann nicht richtig oder falsch sein. Sie ist einfach.
            Und natürlich können wir jede beliebige Definition verwenden, die Sie vorgeben, und dann prüfen, wie sich die Welt ändert. Wenn Sie die Definition verwenden wollen, dann können wir das machen.

            > Übrigens zwingen Politiker das Grundgesetz auch Deutschen auf

            Damit sind das alles Nazis. Haben Sie und Ihre Freunde schon die Masken aufgesetzt und Böller eingepackt?

            > und das völlig zu Recht

            Sie stimmen dem zu? Dann sind Sie ja nach Ihrer Definition auch ein Nazi.

            > auch nach 2000 Stunden

            Mir ist klar, dass Sie es nur auf der persönlichen Schiene können. Die Abwesenheit von Argumenten, gepaart mit dem Wunsch sich irgendwie in der Freizeit beschäftigen zu wollen und mal reinzuschnuppern wie es ist auch in einer Debatte dabei zu sein, mal fernab des Steinewerfens, macht dies ja klar.

            Mein Tip: versuchen Sie sich mal mit irgendeinem Thema über 10 Stunden zu beschäftigen. Irgendwann ist immer das erste Mal.

            > das Sie immer noch davon überzeugt sind,

            > nicht in die Kategorie „Nazi“ zu passen

            Die Wikipedia bringt die bestmögliche kurze Zusammenfassung der Definition gleich im ersten Satz:
            Der Nationalsozialismus ist eine radikal antisemitische, rassistische, antikommunistische und antidemokratische Ideologie.

            Ich bin gänzlich pro-Israelisch, habe viele ausländische Freunde und lebe selber im Ausland, und würde mich daher nicht als rassistisch bezeichnen. Den Islam als größte Bedrohung der freien Welt zu bezeichnen hat auch nichts mit Rassismus zu tun, da eine Religion keine Rasse ist. Etwas, dem man beitreten kann oder aus dem man austreten kann ist keine Rasse.
            Gegen den Kommunismus bin ich, sah das aber auch bei den
            Amerikanern nicht als Kriterium, sie als Befürworter des
            Nationalsozialismus’ zu bezeichnen. Und ich bin ebenfalls überzeugter Demokrat, und hätte im Übrigen gerne mehr echte/direkte Demokratie. Die Wikipedia schreibt weiter, dass der Nationalsozialismus einen autoritären Führerstaat anstrebt – das ist eine Kernaussage von 15-25 Prozent aller Moslems. Exakt weil ich diesen nicht möchte bin ich wie der Zentralrat der Ex-Muslime hier am Warnen. Die meisten Menschen wissen einfach nicht von den Umfragen in islamischen Ländern – der Mythos der radikalen Minderheit ist längst wiederlegt.

            Schauen Sie sich dazu mal den oben verlinkten Clip an. Ich bin mir aber nicht sicher, dass Sie einem Juden zusehen möchten. Nicht, dass der am Ende noch weitere Argumente bringt.

            > Sie sind es, der immer viele, viele epische Beispiele bringt

            Natürlich sind meine Beispiele episch. So trennt sich halt die Spreu vom Weizen. Tut mir ja leid für Sie.

            > Wenn Thomas ein Linksversiffter Grünfaschist ist

            Das könnte angehen, aber ich kenne Sie natürlich nicht.
            Ich bemerke nur typische Kriterien: Befreitheit von der Fähigkeit Argumente zu nennen, eine vorab schon getroffene Meinung, an der eine Änderung ausgeschlossen ist. Dann die Versuche mir meine Meinung zu verbieten zeugt auch von anti-demokratischen Politikverständnis. Das würde passen.

            Ich würde gerne zum Thema Islam noch dazulernen, aber ich zweifle daran, dass Sie a) überhaupt etwas vorbringen können ausser Polemik und Beleidigungen und Beschuldigungen und ich b) noch auf etwas Neues Stoße, was mir in hunderten Stunden Debatte, Lesen und Zuhören noch nicht untergekommen wäre.

            Wenn Ihr Kurs ist, dass Sie echten Flüchtlingen helfen wollen, dann ist das sehr löblich. Dass Sie aber einer gigantischen Masse von illegalen Migranten (also Verbrechern) helfen wollen, zum Nachteil des deutschen Volkes, das wäre verachtenswertenswerte Eigenschaft.

            Ihnen müsste doch klar sein, dass dies eine dramatische Umverteilung von Vermögen bedeutet. Sie stehen damit klar auf der Seite der Reichen, denen Sie noch mehr Geld auf Kosten der Armen zuschustern wollen.
            Wenn die eine Million Verbrecher hier blieben, dann würden Sie mit deutschen Steuerngeldern versorgt, welche hauptsächlich von Nicht-Reichen bezahlt werden. Dieses Geld kommt für kurze kurze Zeit in die Hand der Invasoren, um dann an deutsche Händler weitergereicht zu werden. Konzernriesen werden schön weiter unterstützt, während man den Landsleuten dann die Milliarden aus den Taschen zieht. Ich kann nur meine höchste Verachtung dafür aussprechen.

            Wirklichen Flüchtlingen helfen – gerne. Ich spende monatlich immerhin 25 Euro. Man kann Flüchtlingen super im Ausland helfen. Dort sind sie nah an ihrer Heimat, können in ihrer Sprache reden, können ihre Religion ausüben, wir unterstützten die schwachen Wirtschaften anderer Länder, die so auf die Beine kommen können, scheffeln unser Geld nicht in die Säcke der Großindustrie und einzelner Unternehmer, und können sogar noch mehr Menschen helfen, da die Kosten im Ausland reduziert sind.

            In unserem Land haben wir bereits einen sehr hohen Ausländeranteil. Der wird über die Jahrzehnte auch steigen, und das ist okay, eine langsame und natürliche Entwicklung.
            Es bringt diesem Land keinen Vorteil zehntausende Kulturfremde ohne Bildung herzuholen.
            Was vielleicht okay wäre, zum Wohle Deutschlands, wenn wir amerikanischen Brain-Drain betreiben, und uns die Top-Leute von dort holen, damit die schön hier produzieren können. Kluge Leute (ich weiß, sie fühlen sich jetzt ausgeschlossen, aber andere Leser können durchaus noch folgen) sind selten religiös, und leichter für Argumente offen. Schade nur, dass dann die Top-Kräfte fehlen, um die armen Länder wieder aufzubauen.

          • Thomas

            Hallo Herr Möller,

            da waren Sie schon auf einem so guten Weg – und dann das. Sie verfallen hier wieder in das Muster, mich mit Argumenten überzeugen zu wollen (und dann haben Sie die auch noch aus vorangegangenen Posts zusammenkopiert – Sie werden fahrig).

            Dabei sind es Ihre Schlussfolgerungen, die ich anzweifle. Denn diese ziehen Sie ganz alleine – da können sie sich im WWW noch so viele Kronzeugen dazugoogeln. Es sind diese wahnhaften, hysterischen Ausfälle die mich ärgern – mittlerweile tun Sie mir sogar ein ganz wenig leid.

            Ich hatte dem Herrn Pelz ja bereits meine Lebenswirklichkeit aus der Perspektive des Siegers geschildert, dem ist nicht allzuviel hinzuzufügen. Mein Vorschlag, ihr Hobby zum Beruf zu machen ist durchaus ernst gemeint. Da ich kein Imam bin wird es da übrigens zu keinem Schwanzvergleich kommen.

            Sehen Sie, ich als Linksfaschist (ich trage diese Krone übrigens erhobenen Hauptes. Sie können mich gerne – auch ohne das ich Ihnen meinen Gedankenkosmos garniert mit diversen „Daten“ und „Fakten“ oder Filmchen darlege – so nennen) sehe gerne das positive in der Welt – so lassen sich Probleme auf jedem Fall leichter lösen, als mit ihrem negativen Schuld-sind-immer-nur-die-Anderen-Gewinsel.

            Benjamin Maack hat gestern den Verbaldurchfall eines weiteren Nazis u.a. so kommentiert (sehen Sie, ich komme Ihnen ein wenig entgegen und zitiere auch mal ein wenig – verstehen Sie das bitte nicht als „Beweis“, ist nur ein Denkanstoss):

            „Jeder kennt Menschen, die wirre Theorien verbreiten, lange Reden halten –
            und sich damit aus der Gesellschaft geschossen haben. Nicht wenige von
            ihnen haben sich um Heim, Familie und Arbeitsplatz geredet. Und wer
            ihnen länger zuhört, sucht – selbst wenn er anfänglich noch Interesse an
            diesen abstrusen Gedankenlabyrinthen zeigte – bald nach einer
            Gelegenheit, das Gespräch zu beenden. Denn diese speziellen Geister
            gebären Wortströme, die selten versiegen.“

            Seien Sie progressiv – ändern Sie den Islam von innen heraus, das prophetische liegt Ihnen doch so gut! In Ihrer Gedankenwelt sind ja alle Moslems leicht zu beeinflussen – trauen Sie sich einfach, schreiben Sie einen neuen Koran und verteilen Sie diesen z. B. in Fussgängerzonen. So verschwenden Sie nicht ihr Potential, es wäre doch schade um die viele Zeit, die Sie vorm Rechner verbracht haben. Ausserdem dieses ewig negative ist doch auch nicht gut für die Gesundheit (vor allem die mentale).

            Die Aufgabe von gestern liefern Sie mir aber noch nach. Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel:

            Wenn die Kuh „Muh“ sagt, dann sagt der Hahn „Kikeriki“

            Wenn Thomas ein Linksversiffter Grünfaschist ist, dann ist der Herr Möller ein…?

            Bleiben Sie anständig.

            Thomas

          • Martin Möller

            > Sie verfallen hier wieder in das Muster,
            > mich mit Argumenten überzeugen zu wollen

            Das tut mir nicht Leid, ich bin das so gewohnt. Und das hat nicht nur etwas mit meinem Hintergrund und dem beruflichen Umfeld zu tun, sondern auch normale Menschen unterhalten sich mit mir so.
            Ich verstehe, dass Sie für Argumente nicht zugänglich sind. Andere Leser jedoch sind es, und für diese schreibe ich – nicht für Sie, Thomas.

            > ich als Linksfaschist (ich trage diese Krone

            > übrigens erhobenen Hauptes […]

            Zuerst deutete ich dies als Ironie, aber Sie meinen es also tatsächlich ernst. Meiner Meinung nach sind Extreme, ob nun Links wie Sie, oder Rechts wie radikale Moslems, sehr schädlich. Ich möchte natürlich weiterhin, dass jeder seine (auch extremistischen) Meinungen nennen darf. Ob das nun Kommunisten sind, welche das deutsche Volk gerne vernichten möchten („Nie, nie, nie wieder Deutschland”), oder rechte Moslems, welche Europa erobern und die Scharia einführen wollen. Auf einer nicht zensierten Plattform werden sie einen schweren Stand haben.

            > ändern Sie den Islam von innen heraus

            Das tue ich bereits. Ich als kleiner unbedeutender Mann kann natürlich nur einen verschwindend geringen Beitrag leisten. Aber ich debattiere mit Moslems, und trete für meine Werte ein. Gegen starken Widerspruch erkläre ich, dass Homosexualität ein gänzlich natürliches Phänomen ist. Ich bringe auch das Beispiel von Lawrence Krauss, der von schwulen Schafen berichtet, die über viele Jahre ein Paar sind.

            Ich erkläre den Moslems den Widerspruch, dass wir einerseits einen freien Willen haben sollen, und gleichzeitig deren Gott alles bis ins subatomare Detail hinein weiß und voraussehen kann. Allah wüsste bevor ich etwas tue, was ich tue. Wann immer ich vor einer Weggablung stehe, und mich für eine Möglichkeit entscheiden kann, und ausnahmslos jedes mal schon gewusst wird was ich tun werde, dann liegt da ein Widerspruch vor.
            Und das wirkt tatsächlich!

            Ich ernte erstmal Kritik. Aber Logik ist eine Saat, die über gewisse Zeit wirken muss. Ich fragte nach langen Zeiträumen nach, dass wenn man denn Kritikpunkte nennen müsste, was wären die überzeugensden, dass man an Allah zweifeln kann. Und dieser Punkt wurde mir genannt.

            Es ist plausibel. Es fällt schwer den Verstand immer abzuschalten. Einerseits muss deren Gott die Zukunft kennen. Sonst wäre er nicht göttlich genug. Aber ohne freien Willen kann es keinen Schuld und keine Sünde und keine Hölle geben, und dann kann der Koran auch nicht korrekt sein. Man kann unmöglich auf eine der beiden Komponenten verzichten.Logisch aber wird es eingesehen, dass wenn man an eine Weggabelung kommt, und es 35 Möglichkeiten (Wege) gibt, dass wenn jemand vorher ausnahmslos immer weiß, wie es weitergehen würde, dass dies dann keine freie Wahl sein kann. Noch bevor ich geboren werde weiß dieser Gott schon, wie ich mich immer entscheiden werde.

            Sowas sitzt. Und immerhin konnte ich damit schon interessante Gespräche führen. Natürlich bin ich eine simple Person, und erreiche nicht die Massen, tue aber immerhin etwas.

          • Thomas

            Hallo Herr Möller,
            tut mir leid, das Sie nur außerhalb Ihres Hintergrundes und beruflichem Umfeld auf normale Menschen treffen. Das belastet Sie sicher sehr. Da wird Ihnen der anstehende Berufswechsel bestimmt gut tun.

            Im weiteren werden Sie etwas weltanschaulich – leider kommt Ihnen da wieder Ihre ausgeprägte selektive Wahrnehmung in die Quere. „…ob nun Links wie Sie, oder Rechts wie radikale Moslems,“ – hier fehlt: „oder Nazis wie ich, Martin Möller, sind sehr schädlich“. Verwechseln Sie bitte übrigens nicht den Kommunismus mit dem Linksfaschismus – das sind grundverschiedene Dinge (Literaturtipp: „1984“ von George Orwell – dann wissen Sie auch, wohin für Sie die Reise gehen wird, wenn wir die Theorie vom oligarchischen Kollektivismus weiter in die Praxis umgesetzt haben.)

            Mit Ihrer Definition von „innen“ in Bezug auf den Islam liegen Sie aber sowas von daneben, denn es ist dann nicht „deren Gott“, sondern der Ihre, Herr Möller! Aber mit der Sorgfalt nehmen Sie es ja nicht so genau, wie wir wissen. Wie muss ich mir eigentlich Ihre Diskussionsabende so vorstellen? Der Herr Möller wandelt auf den Pfaden der Erleuchtung und legt den Schäfchen zu seinen Füssen die einzig wahre Logik dar – auch wenn die Einfältigen lange brauchen wird doch alles gut. Das Sie dabei dann auch noch klein und bescheiden bleiben, Hut ab! (Oder „Helm ab zum Gebet!“?)

            Es wird Sie sicherlich freuen, das ich einen ihrer Ratschläge tatsächlich befolgt habe: „versuchen Sie sich mal mit irgendeinem Thema über 10 Stunden zu beschäftigen.“
            Das habe ich: mein Thema sind SIE, Herr Möller! Ein denkbarer Untertitel könnte sein: „wenn selektive Wahrnehmung, religiöser Wahn und Paranoia zusammenkommen“. Wenn Sie mir das nicht glauben wollen, hier ein paar Erkenntnisse die ich in meinem Studium gewonnen habe:
            – der Herr Möller denkt, es verschafft ihm Glaubwürdigkeit wenn er behauptet er lebe im Ausland. Dabei schreibt er oft, wenn er Deutschland meint „hier“ und „in unserem Land“ usw.
            – er behauptet einem naturwissenschaftlich – technischem Umfeld zu entstammen und auch beruflich in diesem tätig zu sein. Dabei verliert er sich aber häufig in mäandernden, philosophischen Erklärungsversuchen. Dazu wirken seine Postings unstrukturiert, oft verliert er zwischendrin den Faden. Offenbar denkt er, dies verleiht seinem Sermon einen seriösen Anstrich.
            – er scheint in seinem privaten Umfeld ein ziemlicher Heuchler zu sein. Er lässt seine ausländischen Freunde (insbesondere den Muslimen unter ihnen) über seine wahre Gesinnung im Dunklen, während er hier kein Blatt vor den Mund nimmt.
            – Es fehlt ihm die Selbsterkenntnis, das er auch nach jahrelanger Beschäftigung mit einem Thema (Islam) ihm einfach das Rüstzeug fehlt, die gewonnen Erkenntnisse sinnvoll anzuwenden.
            – Es fehlt ihm in seinem privaten Umfeld an positiver Rückmeldung. Würde er sonst – obwohl ihm ein Troll jeden Tag Beleidigungen um die Ohren haut – diesem treudoof weitere Eigentore und Steilvorlagen Frei Haus liefern, in der vagen Hoffnung wenigstens irgendeine Form der Bestätigung zu bekommen (vielleicht ist er auch ein Masochist)?
            So Herr Möller, ich verabschiede mich ins Wochenende. Wenn Sie mir en Detail antworten möchten, brauchen Sie nichts zu überstürzen, ich werde Ihnen vor Montag nicht antworten. Lesen sie stattdessen doch ein gutes Buch (s.o.).
            Bleiben Sie anständig
            Thomas

          • Martin Möller

            Erneut kann ich leider nichts lesen, was zum Thema gehört.
            Es ist von Anfang kein Argument von Ihnen erbracht worden, und ich glaube auch nicht, dass überhaupt noch irgendwelche kommen werden. Es wird stattdessen der Versuch unternommen mich persönlich anzugreifen, ohne etwas Substantielles zu nennen. Sie geben selbst zu ein Troll zu sein, und das wird auch den Lesern aufgefallen sein.

            > der Herr Möller denkt, es verschafft ihm Glaubwürdigkeit wenn er
            > behauptet er lebe im Ausland. Dabei schreibt er oft, wenn er
            > Deutschland
            meint „hier“ und „in unserem Land“ usw.

            Mir war das beim Schreiben oft bewusst, manche male aber auch nicht. Ich lebe seit einiger Zeit erneut im Ausland, was ich mehrfach schon tat. Doch nach Jahrzehnten in Deutschland und dem Wissen in 0,5-3 Jahren wieder in DE zu sein, ist dies halt etwas, was sprachlich geschehen kann.

            Es bringt nichts hier groß auf den gequirlten Unfung einzugehen. Bitte Argumente bringen.
            Mein Eindruck, dass Sie ein rassistischer Nazi sind bekräftigt sich, die Weißen hassend, aufgrund eines unerträglichlichen Schuldgefühls. Sie möchten gerne einsehen, dass der radikale Islam (hunderte Millionen Moslems auf der Welt) eine sehr gefährliche Ideologie ist. Schauen wir uns die Vergewaltigungshauptstadt Schweden an, wo uns das Gatestone Institute belegt, dass hauptsächlich Moslems für Vergewaltigungen verantwortlich sind. Schauen wir uns Brüssel an, wo jeder vierte der unter-23-Jährigen Marokkaner bereits verhaftet wurde, im Gegensatz zu Dänen oder Japanern.

            Viele Zehnmillionen Deutsche und hunderte millionen Europäer möchten gerne, dass in den jeweiligen EU-Ländern hauptsächlich Weiße leben, zu den jeweiligen Ländern gehörend. Derzeit gibt es in Europa einen starken Rechtsrutsch, und ich hoffe, dass dieser sich weiter intensiviert.
            Die Lügenpresse ist massiv am Verlieren, Auflage und Einschaltquote fallen. Parteien, welche ihren Ländern gut tun wollen, gewinnen an Stärke.
            Keine Ahnung, wie es ausgehen wird. Vielleicht ist bereits die linke Manipulation seit 1945 in Deutschland zu groß, als das sich noch etwas ändern könnte. Dann werden wir sehen, ob letztlich alles gut ausgeht, was durchaus möglich ist, oder ob wir hier (<==) mehr Ausländerfeindlichkeit und bürgerkriegsähnliche Zustände bekommen werden. Für die ganzen Toten, die Sie dann mitzuverantworten haben, wird sie dann vielleicht niemand zur Rechenschaft ziehen, vielleicht erhalten Sie aber auch dann den wohlverdienten Lohn, und bücken sich schön regelmäßig gen Mekka.

            Wir müssen jetzt die Grenzen schließen und alle illegalen Migranten abschieben. Ganz Europa braucht eine Massen-Deportation von Millionen Menschen, zurück in deren Heimatländer. Wie Australien müssen wir mit größter Härte unseren Grenzen schützen, und Europa wieder den Europäern überstellen.
            Dann kann man immer noch tatsächlichen Kriegsflüchtingen helfen, optimalerweise in Lagern im Ausland. Und wir können beim Wiederaufbau deren Länder behilflich sein.

            Glücklicherweise setzt der Rechtsruck langsam ein. Die Regierung plant schon die Deportation vieler illegaler Migranten mit Transall-Maschinen, ohne vorherige Ankündigung der Abschiebung. Gute Parteien werden an Stärke gewinnen, und mit etwas Glück ändert sich dann so einiges in Deutschland.

          • Thomas

            Hallo Herr Möller,

            Sie hatten doch Zeit bis heute – und dann liefern Sie hier wieder so eine schlampige Arbeit ab. Schade das Ihre selektive Wahrnehmung es Ihnen wieder nicht ermöglicht, meine Argumentation nachzuvollziehen.
            Ich versuche übrigens nicht nur Sie persönlich anzugreifen, ich tue es von Anfang an, die ganze Zeit. Da unterscheiden wir beiden uns nämlich am deutlichsten. ICH greife SIE direkt an. Sie wiederum diffamieren alles, was Ihnen so in den Sinn kommt. Das macht aus Ihnen den Nazi, der Sie sind. Allerdings hasse ich Sie nicht – nicht mal für ein bisschen Verachtung reicht es – Sie tun mir einfach leid.
            Ich habe übrigens das Wochenende genutzt, um das International Mindfuck Institute of Martin Möller Studies zu gründen (ein linksfaschistischer Thinktank). Bereits heute kann ich Ihnen weitere, sensationelle Erkenntnisse der Martin-Möller-Forschung präsentieren:

            – Er glaubt tatsächlich, das dies hier auch noch andere lesen, ein grandioser Beleg für seine Selbstüberschätzung.

            – Er ist ein Masochist bzw. weist sein Verhalten auf eine masochistische Persönlichkeitsstörung hin. (Aus der Wikipedia: „Der Masochist empfindet Sehnsucht nach Unterordnung und Demütigungen, teils sogar nach persönlichen Misserfolgen“) Er giert förmlich danach, stets auf sein Fehlverhalten hingewiesen zu werden.

            – Er hat trotz aller Unterwürfigkeit einen Hang zum Größenwahn – er glaubt, er tue das hier zum Erkenntnisgewinn anderer, und verkennt das dieser Schriftwechsel einzig der Belustigung eines Trolls dient.

            Mein Fazit möchte ich Ihnen heute übrigens mit Hilfe der Mengenlehre präsentieren (sehen Sie, ich bin gar nicht so fies und werfe Ihnen auch mal einen Knochen zu.)
            Bleiben Sie anständig. Thomas

          • Martin Möller
          • thomas

            Hallo Herr Möller,

            ich mache mir so langsam wirklich Sorgen um Sie – diese überproportionale Fixierung auf Vergewaltigungsphantasien entspringt doch nicht etwa ihrem Hang zum Masochismus? Denn dann sollten Sie sich wirklich professionelle Hilfe suchen, bevor Sie etwa noch in schlechte Gesellschaft geraten. Ich sehe es übrigens mit einem lachendem und einem weinenden Auge, das Sie meiner Wochenendvertretung gestanden haben ein Rassist zu sein – das hätten wir auch leichter haben können. Jetzt mehr denn je:

            Bleiben Sie anständig.

            Thomas

          • Martin Möller

            Ach, da sind Sie ja wieder. Haben recht lange gebraucht um zu antworten. Wieder mal zu viel Dolly Buster geschaut?

            Mir ist klar, dass Sie ein Rassist sind, und Weiße hassen, und dass Sie Ihrer Definition nach ein Nazi sind.

            Vielleicht kommen Sie aber noch drauf, gegen wen Sie uns Deutsche eintauschen wollen:
            https://www.youtube.com/watch?v=f0CF9c8B_3M

            Mit freundlichen Grüßen kann ich ja nicht schreiben, da ich ihre Zensurfantasien und ein anti-demokratisches Verhalten verachte.

            Die Grenzen sollten sofort geschlossen werden, und eine Massendeportation der illegalen Einwanderer muss beginnen.

          • thomas

            Hallo Herr Möller,

            es ist schon traurig, wie sehr Sie sich danach sehnen von mir abgekanzelt zu werden. Na zumindest fassen Sie sich jetzt kürzer und versuchen mir auch mal auf der persönlichen Schiene zu kommen. Doch kommt Ihnen ihr Hang zur Schlampigkeit doch wieder in die Quere – ich als Linksfaschist glaube nicht an das Konzept der „Rasse“, das tun nur Nazis wie Sie.

            Ich haße auch per se keine Gruppen/Ethnien/Angehörige von Religionsgemeinschaften etc. – da unterscheiden wir Beiden uns gewaltig voneinander. Insbesondere da ich mir sehr wohl bewusst bin, wo ich stehe.

            Sie winden sich aber mmer noch. Sie denken immer noch, Ihre Ansichten sind nicht extrem – ich mache mir da keine Illusionen. Sie sind leider in Ihre Persönlichkeitsstörung so tief eingesunken, das Ihnen gar nicht mehr auffällt, wie schrill sich das liest was Sie hier posten. Sie können ja mal ein kleines Experiment an sich durchführen. Stellen Sie sich mal im Badezimmer vor den Spiegel und sagen Sie diesen Satz laut und mit fester Stimme:

            „Die Grenzen sollten sofort geschlossen werden, und eine Massendeportation der illegalen Einwanderer muss beginnen.“

            Und schauen Sie sich dabei selbst in die Augen.

            Aber Sie machen sich – lassen Sie doch zukünftig noch die Multimediashow, dazu kennen Sie meinen Standpunkt bereits (trotzdem schön, das Sie diese Perlen der Weisheit vor meinen Zensurfantasien gerettet haben, für all die unwissenden Leser da draussen;-). Allerdings hilft es Ihnen nicht, wenn sie nur noch 2-3 Sätze schreiben. Ihre zwanghafte Sehnsucht nach Zurechtweisung baut ja auch da wieder genug Steilvorlagen mit ein, ohne das Sie es merken.

            Ich hatte Ihnen ja schon mal einen Tipp gegeben, wo nachzulesen ist (ganz unzensiert!) wie der Linksfaschismus die Welt gestalten wird. Was Sie noch nicht verstanden haben:

            Wir werden Sie nicht vernichten. Wir werden Sie zu einem von uns machen. Sie werden dann behaupten, Sie wären schon immer einer von uns gewesen. .

            Ein weiser Mann hat mal gesagt: „Just because you’re paranoid, doesn’t mean they’re not after you.“ In diesem Sinne:

            Bleiben Sie anständig

            Thomas

          • Martin Möller

            Ich habe den Schwachsinn jetzt nicht gelesen, da von Ihnen bis auf Gestammel nichts kommt. Sie sind ein Volksverräter, der andere Leute niedermachen möchte, und ein Rassist sind Sie obendrein auch noch.
            Ich wünschte mir, Sie würden Moslems so inflationär als Hassprediger bezeichnen, wie Sie es mit Ihren Mitmenschen tun.

            Neben den Gefahren gibt es aber auch andere Konsequenzen, dass die illegalen Einwanderer einfach mal in Luxushotels einquartiert werden. Schade für die Angestellten und Shopbetreiber, die am nächsten Tag ohne Vorankündigung nicht mehr reingelassen werden:
            https://www.youtube.com/watch?v=qcqeoMy-NFk

          • thomas

            Hallo Herr Möller,

            Sie pauschalisieren wieder – ich mache nicht alle meine Mitmenschen nieder – sondern nur Sie! Sie ganz allein, Ihnen widme ich meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Aber Sie versuchen ja wenigstens jetzt mal mir direkt Paroli zu bieten (wenn auch wieder sehr linkisch und mit dem Vokabular eines Nazis).

            Das Ihnen mein Schreibfluss wie Gestammel vorkommt liegt daran, das ich nicht erst aus einem fremdsprachigen Dialekt (sächsisch? schuldeutsch mit Muttersprache russisch?) ins hochdeutsche übersetzen muss. Das scheint Ihnen ja Probleme zu bereiten – warum formulieren Sie sonst auch so umständlich und ohne Struktur. Das wird mit Neusprech alles bald vorbei sein. Doppelplusgut!

            Ich habe Sie bisher noch nie einen Hassprediger genannt, aber hey – wenn das die Definition ist, die Sie für sich beanspruchen – dann will ich mal nicht so sein.

            Danke, das Sie mir zutrauen über Nacht ein heruntergewirtschaftetes Abschreibungsobjekt in eine Goldgrube zu verwandeln. Da sind meine Steuergelder nämlich jetzt besser angelegt als bei der Alimentierung von Aussendienstlern, deren Assistentinnen zu blöd sind rechtzeitig zur Messe Zimmer in Leipzig zu buchen. (Das Sie hier der durchzensierten, öffentlich-rechtlichen Lügenpresse
            Glauben schenken, wenn es Ihnen ausnahmsweise in den Kram passt ist
            übrigens nur ein weiterer Beweis Ihrer Kleingeistigkeit)

            Aufgabe fürs Wochenende:

            Erklären Sie mir bitte anhand der von mir getätigten Aussagen in meine vorigen Posts, weshalb ich ein „Volksverräter“ bin. Und zwar ohne Links, Videoschnipsel oder Verweise auf andere Wirrköpfe aus dem WWW – versuchen Sie doch mal – ohne Beistand bei anderen zu suchen – meinen Vorwürfen entgegenzutreten (oder sind sie etwa einer der immer nach seiner Mami schreit wenn es eng wird?). Sie können sich ruhig bis Montag Zeit lassen und sich mal so richtig an mir austoben. (Oder meinen Sie wenn Sie „Wir sind das Volk“ brüllen etwa nur sich selbst aufgrund Ihrer multiplen Persönlichkeitsstörung?)

            Bleiben Sie anständig.

            Thomas

          • Martin Möller

            Ich bekomme immer nur Wortfetzen mit. Z.B. hier unten, wo ich auf „Antworten“ klicken kann sah ich gerade, dass ich ohn Beistand auf Vorwürfe eingehen solle.
            Ich sah keine in den Tagen zuvor, nur Unfung stattdessen, mit Versuchen zu zensieren. Daher lese ich *tatsächlich nicht* was Sie schreiben. Das sind nicht nur Worthülsen, ich scrolle über Ihren Text einfach hinweg, da ich einem Troll nicht zu viel Zeit widmen möchte.
            Es war aber dennoch schön zu sehen, wie leicht es mir fiel Sie auseinander zu nehmen, da halt bis auf Parolen nichts kam. Zum Glück bin ich mehr als einen Steinwurf weit von Ihnen entfernt.

            Wie schon ausführlich erklärt: man kann echten Flüchtlingen auch außerhalb von Deutschland helfen, und außerhalb von Europa.
            Armen kann auf freiwilliger Basis geholfen werden. Spenden Sie gerne so viel und so oft von Ihrem Geld, wie sie möchten.

            Wir können ja auch einigen gerne hier helfen. Es ist definitiv klar, dass wir helfen müssen, das ist eine moralische Pflicht. Und da sind sich auch so ziemlich alle einig. Die Kernfrage ist halt die Anzahl. Das könnten 0 pro Jahr sein oder 20 Millionen. Irgendwas dazwischen wird es sein. Ich selber würde für weniger als 20k pro Jahr plädieren, aber gerne mehr als die 40, die Japan im Jahr aufnimmt.

            Es entsteht für Deutschland kein Schaden, wenn man Kriminelle direkt gen Süden schickt, zurück in die Heimat. Zum Beispiel diesen 15-jährigen irakischen Schwerverbrecher:
            http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/vorfall_in_fluechtlingsheim_nrw_polizei_verhoehnt_vergewaltigungsopfer

          • thomas

            Schwach, einfach nur schwach – und dazu so konfus – haben Sie das etwa mit Tränen in den Augen geschrieben? Diese Wortfetzen habe ich in einer aussterbenden Sprache geschrieben, man nennt Sie „deutsch“. Ihr kümmerlicher Versuch, diese zu imitieren stimmt mich immer wieder aufs Neue traurig. Hätten Sie mal die tausenden Stunden des Islamstudiums in etwas sinnvolles investiert.

          • Martin Möller
          • Martin Möller

            Hier ein berühmter und kluger SPD-Politiker im kurzen Interview:
            https://www.youtube.com/watch?v=hw85NJASjR8

          • Martin Möller
          • Martin Möller

            Und es wird munter weiter vergewaltigt. Hier die Quelle, der MDR:
            ”http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/vergewaltigung-magdeburg100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html

            In der Einleitung steht schon:
            „Schon wieder hat es in Magdeburg einen Übergriff auf eine Frau gegeben.
            Es ist der vierte allein im Oktober. Kurz nach der Tat nahm die Polizei drei Männer fest. Offizielle Angaben über die mutmaßlichen Täter gibt es nicht. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT handelt es sich um Asylbewerber.”

            Der Artikel beschreibt dann noch weitere Straftaten und erklärt dazu:
            „Jedes Mal beschrieben die Opfer die Täter als Personen mit südländischem Aussehen.”

            Natürlich werden Rassisten wie Sie das abtun. Das müssen Deutsche mit Afghanen-Maske gewesen sein. Hätte man also Recht gelten lassen und keinen illegalen Einwanderer ins Land gelassen, dann wäre das auch passiert.

            Schönen Dank für die Schändung deutscher Mädchen an die ungewollten Ausländer, welche von Thomas am liebsten millionenfach hergeholt werden sollen.

            Haben Sie auch ein paar Zitate für mich parat, wie ihre Parteifreunde, oder sind Sie gerade mal wieder einen Steinwurf weit von einer Pegida-Demo entfernt?

            Cem Özdemir 1998 auf einem Parteitag: „Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!”

            Caudia Roth zur Welt, was sie sich wünsche: „Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.”

            Linksextremist Joschka Fischer: „Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.”

            Sieglinde Frieß: „Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.”

            Renate Künast in der Sendung „Beckmann“ vom 30.08.2010: „Integration fängt damit an, dass Sie als Deutscher mal türkisch lernen!”

            Vorstand Bündnis 90/Die Grünen in München: „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”

          • thomas

            Hallo Herr Möller,

            ich habe tatsächlich ein paar Zitate – finden Sie doch mal heraus von wem die stammen:

            „Lösung hier: alle Deutschen, die wollen übernehmen eine (auch gerne lebenslängliche) Patenschaft für beliebig viele Bewohner von armen Menschen.“

            „Der Kern der Leute ist friedlich.“

            „Ich kann es absolut nachvollziehen, dass die Leute versuchen wegzukommen, und damit meine ich nicht nur die vom IS bedrohten Syrer.“

            „die überwiegende Mehrheit der Verbrecher in Deutschland sind Deutsche“

            „Würde man die reichsten 2% so weit enteignen, dass sie noch weiterhin Ultrareiche sind, dann ließe sich damit schon was erreichen“

            Bleiben Sie anständig

            Thomas

          • Martin Möller

            Ah, eine kurze Nachricht. Die habe ich nun mal gelesen.
            Sie haben jemanden der schreiben kann Folgendes diktiert:
            „ich habe tatsächlich ein paar Zitate – finden Sie doch mal heraus von wem die stammen”

            – diese Aussagen scheinen von einem gottesgleichen Wesen gemacht worden zu sein. Anders kann ich mir nicht die Ausdrucksstärke und Weisheit, komprimiert in so wenige Wörter, erklären.

            Und alle diese obigen Aussagen kann auch ich selber so unterschreiben. Ich kann das richtig finden, und für Gleichberechtigung Homosexueller sein, für komplette Umstellung auf Solar- und Windenergie, für eine strikte Regulierung von großen Geldflüssen: die Banken arbeiten bereits an unserer nächsten Wirtschaftskrise. War es Buffet oder Sorros, der sagte: „Es findet derzeit ein Krieg statt zwischen reich und arm – und reich gewinnt.”

            Alle diese Positionen kann ich vertreten und dafür einstehen. Und gleichzeitig kann ich dafür sein den Syrern in Nachbarländern zu helfen, wo wir mit Milliardenbeträgen weit mehr ausrichten können, als hier im Innland 70.000 von denen zu helfen.
            Die Regierung beginnt ja schon die Afghanen wegzuschicken, es geht langsam los. Der Balkan wird bald folgen. Dabei geht es um Armut, und diese müssen wir auch bekämpfen. Es hilft nicht, dass die 85 reichsten Menschen so viel Geld besitzen wie die ärmsten 3,5 Milliarden.

            Doch ohne moderne Technologien werden wir das ganze nicht lösen können. Es brächte nichts jetzt 5000 Milliarden Euro aus Europa wegzuenteignen und auf 7,5 Milliarden Menschen zu verteilen. Europa wäre danach arm und gelähmt, und jeder Mensch bekäme 650 Euro. Das reicht an einigen Orten sicherlich eine gewisse Zeit, aber wenn jeder diese Summe hat, werden sofort die Preise steigen, und es reicht dann doch wieder nicht für 4 Monate. Nach einer Einmaligen Massenenteignung könnten die Armen für zwei Monate, oder von mir aus auch zwei Jahre leben. Das Geld der Einkäufe geht dann aber letztlich wieder in die Taschen von wenigen.

            Wenn wir der Welt Frieden und Wohlstand bringen wollen brauchen wir eine verbesserte Technologie. 3D-Druck, und Energie im Überfluss. Das wird in den nächsten Jahrzehnten kommen, zusammen mit starker künstlicher Intelligenz. Dann haben wir Computer, die Einstein um das Millionenfache übertreffen und ununterbrochen, Sekunde für Sekunde, an der Lösung unserer Probleme arbeiten werden. Wenn es Lösungen gibt werden sie gefunden werden. Krebs, Alter, Übergewicht, Armut, Hunger. Alles kann angegangen werden.

          • thomas

            Hallo Herr Möller,

            na sehen Sie – ich wusste doch immer, das Sie ein Linker sind (oder ich Sie zu einem gemacht habe – ganz der Doktrin des Engsoz folgend;-). So gefällt mir das. Ihre Prophezeiung in allen Ehren: Für den Anfang reicht es mir, wenn die Bevölkerung eines der reichsten Länder der Welt sich gegenüber anderen einfach nur anständig verhält.

            Daher: Bleiben Sie anständig

            Thomas

          • Martin Möller

            Ich finde es zu einfach Menschen in Kategorien „links” und „rechts” zu stecken. Daher fände ich ein System mit mehr direkter Demokratie gut. Natürlich möchte ich nicht täglich 17 Abstimmungen tätigen, die Politiker sollen schon noch etwas tun. Doch ansatzweise ein paar Schritte Richtung Schweiz fände ich nicht verkehrt, und dazu muss man auch nicht groß das Politik-System ändern, sondern einfach mehr verbindliche Volksentscheide abhalten.

            Wir können 100 oder von mir aus auch 1000 politische Situationen nennen, für die wir eine Entscheidung haben wollen, und uns auf einer künstlichen Skala von links bis rechts darauf positionieren. Die Frage bliebe natürlich, wer bestimmt zu welcher Richtung eine Entscheidung gehört. Das kann auch gerne per Zufallsgenerator entschieden werden. Dann bin ich glaube ich nicht der Einzige, der regelmäßig Punkte von beiden Seiten wählt, mit unterschiedlich starken Ausprägungen.

            Mit der jetzigen Kategorisierung gewisser Themen würde ich mich bei recht vielen von leicht rechts bis stärker links orientieren. In einigen Punkten bewege ich mich stark nach rechts. Eine deutliche Einordung meiner Person fällt damit nicht leicht. Ich wehre mich dagegen mir von irgendeiner Partei etwas vorschreiben zu lassen, wie meine persönliche Sicht der Dinge sein sollte.

            Für anständiges Verhalten anderen gegenüber bin auch ich, und möchte, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht.

            Das mit dem Reichtum sehe ich jedoch etwas kritischer. Etwa hier redet der Pisper davon, dass jeder von uns 60k besitzt:
            https://www.youtube.com/watch?v=BGHlFIJCoMU

            Während ich selber zufälligerweise recht passable Einkünfte habe, so kenne ich fast niemanden, der auch nur annähernd so viel Geld besitzt, wie Pispers das da benennt. Sein Vorschlag: 10 Jahre lang geben die 10% der reichsten Deutschen 5% ihres Vermögens ab, und das würde keiner von denen im jeweilligen Jahr bemerken. Danach wären dann die Schulden der Nation beseitigt. Er sagt dann aber auch ganz klar am Ende: Sie kriegen in einer Demokratie keine Mehrheit für eine Politik, von der 90% der Bevölkerung profitieren würde.

            Was die linken Parteien nun aber mit ihren extremen Forderungen bewirken ist ein Rechtsruck, der andere Nationen auch noch weiter in ebendiese Richtung treibt. Polen hat abgestimmt, in Frankreich bekommt Marine LePen mehr und mehr Zustimmung, und in Deutschland pendelt sich die AfD vielleicht auch bei 5-9 Prozent ein, und könnte eine Stimme in allen Parlamenten werden. England stellt Elektrozäune auf, Österreichs Innenministerin will Europa in eine Festung umbauen, Ungarn setzt mit großen Erfolgen Tränengas ein, im verdummten Schweden haben die Richtigen mitlerweile deutlich über 20%, und wir sind erst am Anfang.

            Mit jedem weiteren Nicht-Europäer, der nach Europa kommt wird die Entwicklung weitergehen. Je mehr die linke Politik hier einführt, desto stärker bringt sie das System zu kippen.

            Anders würde das laufen, wenn man über das ganze Jahr verteilt täglich 10-20 Leute ins Land ließe. Dann kämen Tausende und Tausenden, Jahr für Jahr nach Deutschland, und keiner würde es merken. Es ginge schleichend, und die Generationen würden das als immer normaler ansehen. Durch starke und schnelle Veränderungen ruft man aber nur die andere Seite aufs Programm, und intensiviert deren Bemühungen. Und diese sind erst ganz am Anfang, ich glaube es wird noch deutlich zunehmen.

          • Martin Möller

            > Was halten Sie von meinem Vorschlag bzgl.
            > ihrer beruflichen Ausrichtung?

            Ich hätte davon nichts mitbekommen. Zudem interessieren mich Ihre Vorschläge nicht sonderlich.
            Auch möchte ich eigentlich keinen beruflichen Schwanzvergleich anstreben – die Chancen sind gegeben, dass Sie diesen verlieren könnten. Was kommt als nächstes? Muss ich die Ergebnisse mehrerer Intelligenztests hochladen? Die Nationalität meiner Freundin bekannt geben?

            Das klingt mir doch sehr nach einer linken Tour…

        • Harald Schmidt

          Offenbach war schon immer ein Ghetto. Da ändert auch Syrien nichts dran.

        • matzregensburg

          Zu den Klassenfotos: Können Sie Ihre Definition von „Deutsch sein“ dazu schreiben? Ich habe nämlich den Eindruck, dass Sie hier eher nach Aussehen als nach dem deutschen Pass sortieren…

          • Martin Möller

            Hallo matzregensburg.
            Sie hatten mich gar nicht angesprochen, aber ich finde Ihre Frage sehr gut. Sie ist berechtigt.
            Die Frage könnte allerdings den Eindruck erwecken, als habe sie einen Anspruch darauf mit einem einzigen markanten Satz beantwortet werden zu können. Tatsächlich ist es gar nicht sonderlich klar, wie man Dinge definieren möchte. Wenn ich eine Birne habe, und dort reinbeiße, ist es dann noch eine Birne? Wenn ich Gramm für Gramm abtrage, wie lange bleibt die Birne eine solche?
            Die Grenzen verschwimmen.

            Die ausführliche Antwort würde sehr viel Mathematik bedürfen, und
            auch einiges an Wissen zum Bereich der Gehirnforschung, Evolution,
            Machine Learning, Physik, neuronaler Netze, Psychologie und künstlicher
            Intelligenz bedürfen. Tatsächlich ist dies ein Problem aus dem Bereich
            der Mustererkennung. Dazu kann man ein ausführlich trainiertes
            neuronales Netz nehmen. Wenn man nun diverse Kriterien einer Person als
            Eingabe in das Netz nimmt, dann erhält man die Antwort: Deutsche(r)
            Ja/Nein. Man müsste dann eine Liste der Gewichte ausdrucken, das wäre
            eine Liste von vermutlich vielen hundert Millionen Zahlen, und ebenfalls
            müsste die Topologie des Netzes erklärt sein.

            Damit kann man
            dann alles definieren, und auch, was ein Deutscher ist. Das wäre dann
            sehr ausführlich, doch gleichzeitig unverständlich, denn was würden wir aus einer Auflistung von, beispielsweise, 280 Millionen Zahlen erkennen können?

            Eine Schwierigkeit ist es, solche neuronalen Mustererkennungsprozesse in Worte zu fassen. Dennoch funktionieren die Prozesse sehr gut. Sie können vermutlich ziemlich zuverlässig verschiedene Farben erkennen, und auch Gesichter von Freunden. Wie dies passiert ist Ihnen nicht zugänglich, und eine Beschreibung würde von sehr bescheidener Qualität sein. Gleichzeitig aber funktioniert die Erkennung trotzdem hervorragend. Ich kann mit quasi annährend 100%iger Trefferquote meine Mutter erkennen. Es passierte mir bislang noch nicht, dass ich meinte, ich hätte Kennedy vor mir, während es tatsächlich die geliebte Mutter war.
            Ich könnte sehr wohl versuchen zu erklären, wie ich sie erkenne, aber nützlich wäre es kaum.

            Das besondere an Ihrer Frage ist, dass sie sehr clever ist. Die wenigsten Menschen haben ein ausreichendes Hintergrundwissen um zu durchschauen, dass die Frage ziemlich unfair ist, denn sie kann kaum befriedigend beantwortet werden. Selbst wenn ich einen Katalog von 200 Punkten nennen würde, dann könnten wir vermutlich leicht Beispiele finden, bei denen diverse Leute plötzlich keine Deutschen mehr sind, die ich aber dennoch als Deutsche ansähe, und bei denen möglicherweise Personen, die nie in Deutschland waren, aufeinmal unter die Definition fallen.

            In ganz kurzen Zügen aber ließe sich sagen: alle Menschen der Welt stammen von Afrikanischen Affen ab, und sind somit alle seit ca. 250.000 Jahren Leute mit Migrationshintergrund. Wir alle sind das.
            Nun schauen wir uns aber mal die an, bei denen die Migration der Vorfahren vor mehr als 80 Jahren erfolgte. Personen, deren Vorfahren schon vor 80 Jahren in Deutschland lebten, sind Deutsche.
            Aus diesen bilden wir ein durchschnittliches Verhalten ab. Dazu gehört klar das aussehen, aber auch gewisse Meme, Geschmäcker, Ansichten und Meinungen. Verhaltensweisen, Humor.
            Dies müssten wir in Skalen abbilden, und definieren, wie weit man von diesen Punkten abweichen darf. Ich würde sagen: nicht all zu stark (ohne zu erklären, was das denn heißt).

            Wenn nun Leute hierher ziehen, und 10+ Jahre hier leben, deutsch sprechen, anderen zugestehen Mohammed-Karrikaturen zu zeichnen, deutschen Humor verstehen, dann sind das ziemlich gute Kandidaten, als deutsche durchzugehen.

            Beispielsweise meine frühere Arbeitskollegin, eine muslimische Araberin. Sie kam als Kind her, hat hier studiert, arbeitet hier und zahlt hier Steuern, ist sehr friedlich. Deutsche. Auch: Sabatina James – Deutsche.

            Bitte, lieber Matz aus Regensburg, seien Sie sich künftig bewusst, dass diese Frage unfair ist. Erst, wenn sie anderen erklären können, wie sie ihre Mutter erkennen können, erst dann fragen Sie bitte nochmal, was ein Deutscher denn eigentlich ist.

          • matzregensburg

            Wieder mal Hallo Herr Möller,

            Sie legen sehr ausführlich und eloquent dar, wie schwierig eine Definition des Deutsch-seins ist, wenn man dies nicht ausschließlich entweder am Deutschen Pass oder einem wie auch immer behaupteten „Deutschen Blut“ festmachen möchte. Wie das jeder für sich persönlich definiert ist sicher extrem unterschiedlich.

            Die einzige eindeutige Definition ist aber nunmal die juristische. Der hat nunmal demokratisch legitimiert festgelegt, dass man auch durch Einbürgerung unter gewissen Voraussetzungen deutscher Staatsbürger werden kann. Wenn man nämlich einen langjährigen legalen Aufenthalt und Integrationsleistungen nachweisen kann. Das ist durchaus nachvollziehbar. Die meisten neugeborenen Deutschen bekommen die Staatsangehörigket immerhin ohne jegliche Eigenleistung bzw. Leistung der Eltern.

            „Wenn nun Leute hierher ziehen, und 10+ Jahre hier leben, deutsch
            sprechen, anderen zugestehen Mohammed-Karrikaturen zu zeichnen,
            deutschen Humor verstehen, dann sind das ziemlich gute Kandidaten, als
            deutsche durchzugehen.“
            – Viele durch und durch Deutsche sprechen kein besonders gutes Deutsch, haben große Probleme mit Andersdenkenden und verstehen kaum Humor. Wie kategorisieren Sie die?

          • Martin Möller

            > Die einzige eindeutige Definition ist aber nunmal die juristische.

            Ich sehe ein, dass wir eine Definition benötigen. Das Wort „eindeutig” sollten wir streichen, denn nicht mal eine hochgradig komplexe mathematische Definition würde exakt sein. Es gibt, wie in einem anderen Posting erwähnt eine Sphäre (genauer genommen eine Hyperebene), um einzelne Samples der Testmenge. Und es gibt zugehörige Elemente, welche außerhalb liegen. Und es kann auch Querschläger geben, die nicht enthalten sein sollten, es aber dennoch sind. Und permanent verändert sich auch noch das Verständnis. In sofern muss ich leider sagen, gibt es keine eindeutige Definition. Mit einer ausführlichen mathematischen Beschreibung aber könnten wir einer solchen zumindest enorm nahe kommen.

            Dass dies Juristen nicht können liegt natürlich auf der Hand! 🙂

            Aber ja, wie gesagt, ich sehe ein, dass wir irgendeine Definition brauchen, und gleichzeitig wissen sollten, dass diese vermutlich ziemlicher Quatsch ist. Und wie auch immer die jetzige Definition sein mag sagt nichts darüber aus, dass wir sie nicht ändern können.

            > Wenn man nämlich einen langjährigen legalen Aufenthalt und
            > Integrationsleistungen nachweisen kann.

            Das müsste man sicherlich genauer aufstaffeln. Aber ja, ich bin der Ansicht, dass man sich eine Zugehörigkeit erarbeiten kann.
            Eine muslimische Freundin von mir lebt seit 20 Jahren in Deutschland, hat dort studiert, arbeitet dort und zahlt dort Steuern.
            Wenn Fußball gespielt wird, dann ist sie immer für die deutsche Mannschaft, auch dann, wenn gegen ihr arabisches Heimatland gespielt wird, welches sie aber immer noch schätzt.

            Sie trägt immer Kopftuch und glaubt tatsächlich an die Existenz einer göttlichen Entität. Würde sie mich damit meinen wäre alles klar, würde dann natürlich stimmen. Sie meint jedoch verblüffenderweise Allah.
            Ich verstehe mich gut mit ihr. Wir hatten desöfteren das Gespräch zu klären, wie ihre Identität sei. Ich ermutigte sie sich als Deutsche zu sehen. Sie gehört mittlerweile einfach dazu.

            Hier wären wir auch wieder bei unserer Herkunft, des sozialen Tiers. Man kann durchaus Mitglied einer anderen Familie werden. Aber es ist völlig klar, dass dies Ausnahmen sind, und es schwer ist. Typischerweise wird man immer abgelehnt, nicht selten auch getötet, wenn man sich anderen Gruppen nähert, oder einfach in sie hineinplatziert.

            > Die meisten neugeborenen Deutschen bekommen die
            > Staatsangehörigket
            immerhin ohne jegliche Eigenleistung bzw.
            > Leistung der Eltern.

            Exakt. Denn es ist eine erbliche Sache, und weniger etwas, was man sich erarbeitet. Ich kann mir nicht erarbeiten Ihr Sohn zu sein.
            Ich meinte ja auch an anderer Stelle schon, dass man als grobes Kriterium aufnehmen könnte, dass zum Beispiel einige oder sogar alle Vorfahren vor 80 Jahren bereits Deutsche gewesen sein müssen, und hier gelebt haben müssen. Das wäre nur ein einzelnes Kriterium, sicherlich mit zig zig Ausnahmeregeln. Wie gesagt => viele viele Megabytes an Zahlen, für die Gewichtungen in einem neuronalen Netz. Es wäre absurd anzunehmen in weniger als 2-3 Seiten Text auch nur ansatzweise so etwas vernünftig definieren zu können.

            Wer von deutschen Eltern geboren wird ist sofort Deutscher. Herzlich willkommen, du bist einer von uns, einfach per Geburtsrecht und Glück.

            Es spielt dabei keinerlei Rolle, ob dies als fair empfunden wird oder nicht. Es ist nunmal eine Gruppe, und diverse Mitglieder der Gruppe sind dagegen sie zu öffnen, und für andere zugänglich zu machen. Es ist ein „exklusiver Club” und soll einer bleiben.

            > Viele durch und durch Deutsche sprechen kein besonders gutes
            > Deutsch, haben große Probleme mit Andersdenkenden und
            > verstehen kaum Humor. Wie kategorisieren Sie die?

            Per Geburtsrecht Deutsche, mit vollen Ansprüchen und Rechten.
            Das ist wie bei geistig behinderten Kindern. Die Familie ist für sie da und hält zusammen. Und kommen andere und versuchen den Behinni zu attackieren, dann wird auch schon mal Materie beschleunigt, mit dem Gesicht des Angreifenden als Ziel.

            Wir sind halt immer noch relativ primitive Tiere, unsere Genetik hat sich seit 40.000 Jahren nur wenig weiterentwickelt.
            Erst jetzt beginnen wir durch Technologie Software-Updates bereitzustellen (Gentherapien).

            Leuten, die ähnlich aussehen, wird es aber einfacher fallen akzeptiert zu werden. Die Holländer singen in ihrer Nationalhymne „Wir sind von deutschem Blute”. Würden wir zwei Millionen Flüchtlinge von dort bekommen (und da würde der Begriff Flüchtling auch stimmen, im Gegensatz zu den illegalen Einwanderern, die wir derzeit haben), so wäre das eine gänzlich andere Situation!

            Gleichzeitig akzeptiere ich es aber auch, dass ich vermutlich niemals ein Aboriginie Australiens werden kann, oder ein Indianer. Dies steht mir halt einfach nicht zu.

          • jansalterego

            So viel Geschwurbel, wenn es doch wieder nur auf einen Ariernachweis, wenn auch in Version 2.0, hinauslaufen soll… da lobe ich mir die rein binäre juristische Sicht, die eben tatsächlich völlig eindeutig ist, weil sich die Frage ohne weiteres – und vor allem ohne Möglichkeit bei der Antwortfindung durch willkürliche Kriterien auf Grundlage der eigenen Agenda willkürliche Ergebnisse zu erzielen – beantworten lässt. Wer die deutsche Staatsangehörigkeit hat, ist Deutscher. Wer nicht, nicht. Und da die deutsche Staatsangehörigkeit erworben werden kann, gilt diese Unterteilung auch immer nur für eine juristische Sekunde. Eine solche nüchtern-juristische Definition entzieht den Deutschtümlern und völkischen Romantikern wie auch den Rassereinheitsspinnern letztlich auch ihre ohnehin bereits dünne – und offenbar nur noch durch Biologismen straight out of vorletzte Jarhundertwende aufrecht zu erhaltende – Argumentationsgrundlage.

          • Martin Möller

            > da lobe ich mir die rein binäre juristische Sicht,
            > die eben tatsächlich völlig eindeutig ist

            Ich merke, Sie sind fachfremd. Was Sie meinen ist nicht eine binäre juristische Sicht/Definition. Sondern Sie meinen eine vereinfachte Erklärung, die nicht versucht genau zu sein.
            Auch eine 5000-Seiten lange Definition kann am Ende dann ein binäres Ergebnis ausspucken.

            Ja, man kann einfach eine Definition wählen, und diese ist dann bindend. Damit ist es dann in vielen praktischen Fällen leicht etwas zu identifizieren.
            Die Problematik ist jedoch, dass es mehr oder weniger Leute geben kann, die der Definition nicht zustimmen. Man könnte ja zum Beispiel Sie als Entscheider einsetzen. Wem auch immer Sie die deutsche Staatsangehörigkeit zu sprechen ist korrekterweise ein Deutscher. Sie könnten dann entscheiden, dass ich gar kein Deutscher bin, und damit wäre ich dann auch ein illegaler Einwanderer.
            Ich sähe in einer solchen Vorgehensweise aber Schwächen.

            Es müsste stattdessen vielmehr eine Debatte geben, was die Kriterien sein sollen. Das mit Ariern nichts zu tun, die Sie aus heiterem Himmel in die Diskussion brachte, die ich nicht mal nannte und an die ich auch nicht eine Sekunde dachte. Ich kenne Sie natürlich nicht, aber Anti-Weiße Rassisten diskutieren ebenfalls nach diesem Muster.

            > Eine solche nüchtern-juristische Definition entzieht
            > […] Argumentationsgrundlage.

            Das könnte auch genau andersherum laufen. Eine Definition könnte geändert werden, so, dass ich zum Beispiel kein Deutscher mehr bin. Oder dass Leute, die Sie gerne als Deutsche sähen dann keine mehr wären. Oder Leute, die Sie nicht als Deutsche sehen dann plötzlich deutsche wären.

            Eine muslimische Freundin von mir lebte über 20 Jahre in Deutschland, hat hier studiert, arbeitet hier und zahlt hier ihre Steuern. Sie hatte noch immer den Pass aus ihrem arabischen Ursprungsland. Sie fragte mich, als was sie sich sehen sollte. Ich sagte ihr: als Deutsche. Sie hat sich ihre Zugehörigkeit erarbeitet. Aus meiner Sicht wäre es wahrlich dumm, sich hier auf juristischen Quatsch zu berufen. Sie ist selbstverständlich auch ohne juristische deutsche Staatsangehörigkeit eine Deutsche. Wenn man ihr den Ausweis wieder abnähme, dann wäre sie noch immer eine. Gleichzeitig kann ich nicht einfach in Kenia auftauchen, mir einen kenianischen Pass kaufen, und dann sagen, ich sei Kenianer. Nur, weil ich juristisch gesehen dazugezählt werde.

            Und das ganz hat selbstverständlich auch etwas mit Biologie zu tun. Ob es nun Homosexualität ist, die man einwandfrei biologisch begründen kann (wird gerne von inteligenten Linken gemacht), so kann man auch erklären, warum es hunderten Millionen Europäern gefällt, dass man den Status der Eltern mit einbeziehen sollte.

            Bei eigenen Nachkommen ist es ja auch ziemlich klar, dass dies dann Familienangehörige sind. Über Blutsverwandschaft (was letztlich nur eine gewisse genetische Nähe ist) fühlen sich Leute stärker zusammengehörig. Das klappt überall in der Natur so. Warum sollten wir als Affen dies nicht auch so handhaben? Was spräche denn dagegen?

            Und zu den Definitionen: ein System muss nicht unbedingt von vielen gemocht werden. Sie sagten, man kann sich eine Zugehörigkeit auch erarbeiten. Das sehe ich ebenfalls so.
            Aber ohne Leistung in der Gruppe geboren zu werden, das ist der leichtestmögliche Einstieg. Sie sind eben nicht von Geburt an ein australischer Aborigine, und es wird nicht leicht, dass Sie einer werden. Durch ein Jahrelanges Zusammenleben mit den Aborigines könnten Sie von diesen als einer der ihren akzeptiert werden. Aber ohne Weiteres geht das nunmal nicht, während Aborigine-Kinder sofort diesen Status bekommen.
            Ihre Kinden sind sofort in Ihrer Familie Mitglied. Dass ihre Kinder Obamas werden, und Mitglied in deren Familie, das ist schwieriger. Zurecht.

            Ich bin dafür, dass das *Hauptkriterium* sein muss, dass die Eltern Deutsche sind, und am besten auch die Großeltern. Aber so leicht ist das halt nicht, das bedarf einer großen und komplexen Definition, und man muss alle Seiten mit debattieren lassen.

          • jansalterego

            „Fachfremd“ ist natürlich witzig, wenigstens einen Ansatz von Humor kann man Ihnen nicht absprechen.
            Vielleicht sollten Sie aber einfach beim Thema bleiben. Die juristische Definition, wer Deutscher ist, passt in einen einzigen Tweet. Sie basiert auf dem kodifizierten gesellschaftlichen Konsens, dem Gesetz, hier dem StAG, in dem sich gar die Definition selbst findet.
            Wie in einem Rechtsstaat üblich, gibt es strenge formelle Vorschriften, nach denen sich Erlangung und Verlust der Staatsangehörigkeit richten. Sicher kann man das StAG (und VwGO und VwVfG) ändern, aber eben nur in den Grenzen des verfassungsrechtlichen Willkürverbots, das selbst in seinem (Menschenwürde-) Kern unveränderlich ist (vgl. Art. 79 III GG, iVm einem guten Lehrbuch zum Verfassungsrecht).
            Eine Debatte darüber, wer Deutsche ist „muss“ es also nicht geben. Es kann sie sicherlich geben, wenn man an so etwas Spaß hat, erforderlich oder auch nur nützlich ist sie sicher nicht.
            Übrigens, der Verweis auf den Ariernachweis kommt natürlich nicht von ungefähr. Sie selbst schlagen für Ihren „Deutschennachweis“ die Abkunft von Deutschen („seit mind. 80 Jahren) vor. Inwiefern sich das vom Ariernachweis, der eine Abkunft von Ariern erforderte unterscheiden soll, ist schleierhaft. Mit diesem naheliegenden Vergleich ist ja noch längst keine Unterstellung verbunden, was denn dann mit den danach Nichtdeutschen Ihrer Ansicht nach geschehen soll. Apropos, was wären da so Ihre Vorstellungen?
            Die einzig unwillkürliche, von persönlicher Ideologie unabhängige und daher der Gerechtigkeit am nächsten kommende Definition ist das, was Sie als „juristischen Quatsch“ bezeichnen. Als was man sich ganz persönlich sieht hingegen, ist – wenn man denn eine solche Zuordnung nötig hat – davon vernünftigerweise unabhängig. Aus dem juristischen Status resultieren Rechte und Pflichten, aus der persönlichen Einstellung nicht.
            Warum das ius sanguinis „hunderten Millionen Europäern“ gefällt lässt sich auch ohne jeden Rückgriff auf die Biologie schlicht durch das Privileg erklären, das aus der Geburt als weißer Europäer resultiert. Besitzstandswahrung nennt sich das. Diesbezügliche Abgrenzungen zur Wahrung des eigenen Wohlstands gibt es natürlich auch innereuropäisch, daher der Widerstand gegen die innereuropäische Freizügigkeit.
            „Wir als Affen“ haben – im Gegensatz zu allen anderen Tieren – die Fähigkeit, uns über tierische Instinkte hinwegzusetzen. Im allgemeinen wir dies als zivilisatorischer Fortschritt bezeichnet. Mit Biologismen lässt sich Rassismus jedenfalls nicht mehr schönreden.
            Ich wünsche weiterhin viel Spaß bei der Debatte zu den Kriterien des „Deutschseins“, möchte Ihnen aber eindringlich raten, dabei auf dem Boden der Verfassung zu bleiben und nicht zu versuchen an diese Ihre herbeidebattierte und mit hoher Wahrscheinlichkeit a priori willkürliche Definition des Deutschseins irgendwelche Rechte und Pflichten zu knüpfen.

          • Martin Möller

            > Die juristische Definition, wer Deutscher ist,
            > passt in einen einzigen Tweet.

            Ja, und das heißt, dass es eine stark vereinfachte Definition ist.
            Wir könnten auch eine ganz andere Definition nehmen: Deutscher ist, wer von Herrn Salterego als ein solcher bestimmt wird.
            Ist schön kurz und funktioniert, dennoch ist diese Definition Mist.

            Ich bin dafür, eine solide Definition zu haben, und akzeptiere nicht gedankenbefreit das, was man mir vorsetzt, sondern sehe alles skeptisch (inklusive meiner eigenen Überzeugungen). Alles muss regelmäßig auf den Prüfstand, und nichts ist per se vor Kritik sicher.
            Sie scheinen mir staatshörig zu sein. Wenn der Gesetzgeber die Definition ändert, dann prüfen Sie nicht, ob sie immer noch plausibel ist, sondern nehmen das hin?

            > Inwiefern sich das vom Ariernachweis,
            > der eine Abkunft von Ariern erforderte unterscheiden soll,
            > ist schleierhaft.

            Einigen Leuten ist es schleierhaft, evtl. vor allen jenen, die auf kurze Definitionen stehen, seien sie auch noch so problematisch.
            Das mit der Herkunft war ein Kriterium, welches ich als das wohl Wichtigste nehme. Ich hatte das doch lang und ausführlich erklärt. Da muss ich wohl nicht gründlich genug gewesen sein, da es immer noch scheinbar intelligente Leser gibt, die es nicht erfasst haben.

            Es ist ein Kriterium, von vielen. Das heißt, wenn sich zum Beispiel mehrere Marsmenschen vor 120 Jahren in Deutschland niedergelassen hatten, und Kinder bekamen, und deren Nachfahren noch heute hier leben, dann sind das Deutsche. Per Geburtsrecht. Ohne, dass sie Arier sind/waren. Wir sehen aber hier schon das erste Problem: die Intelligenz fehlt in der Definition, sonst wären ja auch die meisten Schweine und Ameisen Deutsche.
            Sie sehen, eine Definition ist nicht trivial.

            > was denn dann mit den danach Nichtdeutschen Ihrer
            > Ansicht nach geschehen soll

            Wie oben schon gesagt, ich bin für solide Definitionen. Die ermöglichen es zum Beispiel Arabern als Deutsche zu gelten, obwohl sie keine Staatsbürgerschaft haben.

            Und die nicht-Deutschen, was Leute einschließt, die erst kurze Zeit überhaupt in diesem Land sind, die müssen gewisse Bedingungen erfüllen, um sich in Deutschland aufhalten zu dürfen. Und das gleiche muss auch für Deutsche gelten, die zum Beispiel Aborigine oder Türke werden wollen. Für Identitäre ist es nicht okay, dass Sie, Herr Salterego, einfach mal in die Türkei reisen und dann Türke sind. Auch, wenn man Ihnen einen Ausweis gibt, dann sind Sie keiner. Sehen Sie sich als ein Türke?

            Eine russische Freundin hat ein Diplom an einer staatlichen russischen Uni gemacht und hat dann 5 Jahre in Deutschland gelebt und studiert. Ihre Mutter hat einen deutschen Vater, sie ist also zu 25% Deutsche. Sie spricht super deutsch, hat zwei akademische Abschlüsse, und als sie die deutsche Staatsbürgerschaft nach Jahren des Aufenthalts beantragt hat, wurde dies abgelehnt.
            Logischerweise muss das dann für alle gelten. Ich habe den Beamten direkt gefragt, auf welche Stelle seines Körpers ich mich übergeben soll.
            Nach dieser Logik, dass Akademiker mit exzellenten Deutschkenntnissen und jahrelangem Aufenthalt hier, und ziemlich großer kulturellen Ähnlichkeit und relativ nahen deutschen Vorfahren (Großvater) abgelehnt werden setzt die Messlatte natürlich nach oben. Fairniss ist geboten. Sie war entsetzt, über diese ungerechte Entscheidung, und ich ebenfalls.

            Aber davon abgesehen, worauf sie natürlich hinaus wollen: für Nicht-Touristen, und Personen, denen kein Asyl gewährt wurde, und die keine Staatsangehörigkeit haben, die sollen abgeschoben werden. Und das muss konsequent passieren, in kurzer Zeit. Kein Ärzteschwachsinn oder Winterquatsch darf da als Ausrede gelten.

            Nein, ich will die Leute nicht in Kampfgebiet des IS mit Fallschirm abspringen lassen. Es gibt eine Möglichkeit der ansatzweise humanen Ausweisung. Wer sich nicht wehrt ist komplett sicher. Je größer der Widerstand, desto härter die Abschiebenden.

            > Die einzig unwillkürliche, von persönlicher Ideologie
            > unabhängige und
            daher der Gerechtigkeit am nächsten
            > kommende Definition ist das, was Sie
            als „juristischen Quatsch“
            > bezeichnen.

            Ich bitte Sie!!!
            Es geht mir um extrem vereinfachte Definitionen. Eine Definition muss gut durchdacht sein, vor allem wenn sie weitreichende Konsequenzen hat. Ob der Apfel da jetzt nen Granny Smith oder ein Braeburn ist, das ist die eine Sache. Aber eine saloppe Definition von „Türke” kann potenziell deren Identitätsverlust mit sich bringen. Wir sehen doch wie sich alle europäischen Länder weigern die illegalen Einwanderer aufzunehmen. Klar, kurz durchreichen nach Deutschland oder Schweden ist okay. Aber der Aufenthalt muss klar auf ein paar Wochen begrenzt sein.
            Nur die sich schuldig fühlenden Deutschen bringen Europa in Richtung Verderben 🙁

            > Geburt als weißer Europäer resultiert

            Exakt, das ist vielen Menschen wichtig. Weiße sehen ähnlich aus, und haben sich etwas erarbeitet. Sie sind weder per se besser noch schlechter als andere. Dieser latente Rassismus gegen Weiße ist zum Kotzen. Anti-Rassismus ist ein Codewort für Anti-Weiß. Ich möchte, dass Europa hauptsächlich weiß bleibt. Sehr gerne Multikulti – die Engländer in England, die Polen in Polen, die Deutschen in Deutschland, die Kenianer in Kenia, etc.

            Eine sanfte Mischung ist okay und gewünscht. Die ist das Salz in der Suppe, erst dadurch schmeckt es richtig gut. Aber noch 2-3 mal nachwürzen und das Ding ist für den Ausguss.

            Warum sollen die Israeler Israel haben, die Afrikaner Afrika, aber Europa alle? Das möchte ich nicht. Europa den Europäern.

            Wir haben hier enorme Vielfalt, in allen Ländern unterschiedliche Musikrichtungen und Gebäude, leckere Gerichte und Kunstwerke, ausführliche Literatur und verschieden aussehende Menschen.

            Es gibt keinen Grund sich eine größere Zahl von Nicht-Weißen herzuholen. Das Leben ist hier schon vielfältig und gut genug.

            > Diesbezügliche Abgrenzungen zur Wahrung des eigenen

            > Wohlstands gibt es natürlich auch innereuropäisch

            Ja, und auch innerhalb Deutschlands. Merkel lässt bei sich keine 20 Asylanten wohnen, auch wenn sie netto das 20-fache von einem Durchschnittsverdiener einsackt.

            Und Sie selber teilen Ihren Wohlstand auch nicht mit mir.

            Wenn die illegalen Migranten zurück in ihre eigenen Länder gehen, oder die illegalen Migranten die kürzlich noch Flüchtlinge waren zurück in die Türkei, oder in ein Land nahe ihrer Heimat, dann können Sie immer noch für die Leute spenden, wie Sie dies schon seit Jahrzehnten mit Sicherheit tun, da sie ja sehr gerne Arabern helfen mögen.

            > möchte Ihnen aber eindringlich raten, dabei auf
            > dem Boden der Verfassung zu bleiben

            Es ist egal, wie die Verfassung jetzt ist. Und es spielt auch keine Rolle, wie sie vor 70 Jahren war, und wie sie vor 900 Jahren gewesen wäre. Die einzig legitime Frage ist, wie *sollte* sie sein.
            Das Verständnis davon ändert sich ständig. Es ist unwahrscheinlich, dass die jetztige Verfassung bereits optimal ist. Wir sind halt (noch) keine Götter. Wenn wir die Definition ändern, dann ist das halt die neue Verfassung, und das Gute und Richtige.

      • matzregensburg

        Dann sehen Sie aber wohl jeden Tag die selben Burkas, oder Sie werfen andere Kleidungsstücke mit der Burka in einen Topf. Denn laut den amtlichen Statistiken gibt es in Offenbach nur etwa 250 Afghaninnen. Selbst wenn man da noch 50 weitere Deutsche mit afghanischen Wurzeln dazuspekuliert, können das gar nicht allzu viele Burkas sein.
        Und woher kommen die 76 Prozent Migranten? In den amtlichen Statistiken der Stadt, die Sie selbst gepostet haben, steht ein Anteil von 58,4 Prozent!?

        • Freeflight

          Zitat aus seinem Text:

          Da mir eine davon auch regelmäßig im Aufzug begegnet und ich neugierig
          gefragt habe: In Deutschland geboren, aber die wahre Religion gefunden.

          Also eine Deutsche welche den Islam als Religion für sich gefunden hat. Das ist nichts wirklich Neues, oft genug kommen die radikalsten Vögel aus den gemäßigten Ländern siehe zB so Typen der Sorte Pierre Vogel.

          Was mich an der Geschichte allerdings wundert: Fromm genug zum Burka tragen, aber dann trotzdem mit fremden Männern reden? War da eine männliche Aufsichtsperson aus der Familie anwesend?

          Nun aber die große Preisfrage: Was hat diese Geschichte mit Flüchtlingen zu tun?!
          Eine Biodeutsche welche zum Islam konvertiert ist, super! Das passiert tagtäglich und auch andersherum (Menschen konvertieren zum Christentum). Der Zusammenhang mit dem Thema Flüchtlinge sehe ich noch immer nicht.

        • Jan

          Hallo matzregensburg,

          Sie haben Recht, offensichtlich komplexer als ich dachte: Nach der aufklärenden Grafik weiß ich nun, daß ich über Frauen im Niqab reden. Burkas sind mir tatsächlich noch nie live begegnet. In der direkten Wahrnehmung sehe ich jetzt allerdings nicht so den ganz großen Unterschied…

          Danke,
          Jan

    • Claus Mühlenkamp

      vermutlich kennen Einige nicht den Unterschied zwischen Kopftuch und Burka

    • Martin Möller

      Diese Darstellung ist so nicht korrekt. Der Islam fordert die Ganzkörperverschleierung. Ich selber würde sehr gerne auf dieses frauenverachtende Bild in Deutschland und auch ganz Europa verzichten. Was halten Sie davon, dass es im Herzen Europas, etwa Brüssel, dazu kommt, dass europäischen Mädchen in einigen Stadtteilen ins Gesicht gespuckt wird, weil sie ihre Haare nicht bedecken? Weil Sie persönlich dies noch nicht erlebt haben, heißt es nicht, dass dies nicht vorkommt.

      • matzregensburg

        „Der Islam fordert die Ganzkörperverschleierung.“ Dass das so nicht korrekt ist können Sie sehr einfach feststellen. Entweder Sie googlen das einfach mal, dann können Sie sehr schnell feststellen wie heterogen hierzu das Meinungsbid in islamisch geprägten Ländern und auch hier in Deutschland ist.
        Oder Sie machen einfach die Augen auf und werden feststellen, dass nur eine sehr kleine Minderheit in Deutschland eine Ganzkörperverschlleierung trägt. Die meisten Muslimas in Deutschland tragen übrigens nicht mal ein Kopfuch. Das fällt dann nur nicht so auf, weil sie dann nicht mehr offensichtlich als Muslima wahrgenommen werden. Quelle: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Sonstige/muslimisches-leben-kurzfassung-deutsch.pdf?__blob=publicationFile

        Was werde ich wohl davon halten, wenn Mädchen ins Gesicht gespuckt wird? Finde ich natürlich super…

      • matzregensburg

        „Der Islam fordert die Ganzkörperverschleierung“ Dass dies nicht korrekt ist können Sie sehr leicht feststellen. Entweder Sie googlen genau diesem Satz. Dann sehen Sie schnell wie heterogen dazu das Meinungsbild sowohl in islamisch geprägten Ländern als auch in Deutschland ist. Die meisten Musliminnen in Deutschland tragen nichtmal ein Kopftuch. Das fällt Ihnen wohl nicht auf, da sie dann nicht mehr offensichtlich als solche erkennbar sind.
        Quelle: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Sonstige/muslimisches-leben-kurzfassung-deutsch.pdf?__blob=publicationFile

        Was werde ich wohl davon halten, wenn Mädchen ins Gesicht gespuckt wird? Finde ich natürlich super…

        • Martin Möller

          [Al-Qur’an 24:30-31]. Ich fände es sehr gut, wenn die Moslems weltweit mehr und mehr dazu übergängen, eine europäische Interpretation der Verschleierung zu bevorzugen – nämlich, dass keine notwendig ist.
          Das Problem ist aber wie gesagt, dass es im Koran steht. Dringend wird ein europäischer Koran benötigt, was aber Aufgabe der Moslems ist, einen solchen zu erstellen. Und natürlich wird auch schon daran gearbeitet.
          Problem bleiben jedoch viele hundert millionen Radikale, die es anders sehen. Und in diesem großen Buch kann man sich die schönsten Kirschen herauspicken. Damit kann alles mögliche gerechtfertigt werden.

          Wenn wir erstmal eine Welt haben, in der es so implementiert wird, dass man nur noch ein paar wenige Spinner hat, die behaupten, eine Verschleierung sei Pflicht, dann können wir beruhigter sein. Fakt ist aber, dass es viele hundert Millionen Leute gibt, die den Koran an dieser Stelle wörtlich nehmen. Daher ist es fair zu sagen, dass der Koran dies vorschreibe. Ich selber habe übrigens eine sehr gute Freundin, die Muslimin ist, und die Kopftuch trägt.

  • Robert Limburg

    Hallo

    Wan werden wir erkennen das unser Klauben die Verneblung
    Maschine die uns vormacht das oder das ist richtig. Machen wir uns klar das alles
    was wir wissen wir von Mensch haben und daher immer eine Ungenauigkeit haben im Fachgespräch
    heizt das jette Wiedergabe hat Fehler und systematische Fehler die beherbergt
    werden bekannt oder nicht, bin sicher alle hallten das auf Anhieb für falsch,
    alle sagen bei mir nicht aber das ist so und ihr könnt das bei euch auch sofort
    über prüfen zum Beispiel an Hand der Politik was hast du bei der Lasten Wahl gewählt.

    Egal was du hast es aus klauben gemacht! Und teilwiesen?

    Was tu bist von dem was du gewählt hast überzeugt!!

    Aus wiesen oder teilwiesen Kenntnis oder vom Vormachen
    das bei dir selbst zu einem Ergebnis führt und es selbst weiter entwickelt hat.
    Auf der Voraussetzung von wiesen aus Bücher von Menschen und dem Eindruck man kann’s
    rauskriegen ist nicht schwer wen man die Systematische Feller bedängen. Und immer
    aufbrassen auf das eigene Wunschdenken.
    Ziele Möglichkeiten aber sehr unwahrscheinlich das man da auf Systematische Ursache
    Kommen Kann das ist leider immer und überall möglich aber unwahrscheinlich.
    Daher all das ungerechter auf der Welt vorhanden ist kann sofort, gleich gelöst werden, im Kopf. Aber in der Realität
    nicht wegen des aufgezeichneten Rangehens weise.

    Gehen
    wie also mahl von einer recht Systematik deiner Entscheidung aus!

    Was sind deine Anforderung an die Politik:

    1. Wirtschaft:

    2. Arbeit;

    3. Sicherheit:

    4. Demokratie:

    5. Ausland:

    6. Freiheit:

    7. Soziales:

    8. Umwelt:

    9. Stabilität:
    Guckt meinen Weltretter an aus denkleichen grünten wie aufgeführt

    • WATT????

      Rembrandt?????

    • jansalterego

      Das liest sich so, wie sich ganz, ganz abstrakte Kunst anschaut.

      • Petra

        Das muss der 4. unentdeckte Romulanische Dialekt sein, nachdem er durch den Google-Universalübersetzer gejagt wurde

      • scupinski

        Aber wirklich,
        Da fehlt in der FAQ noch der Abschnitt: „Die Refugees sind erst drei Wochen in Deutschland, aber können schon besser lesen und schreiben als ich. Und ich bin schon 25 Jahre hier.“

      • Robert Limburg

        Du hast keine Ahnung wie einfach das sein kann wen
        man alle aber und wen weglassen tut. Mann dann das ungeschminkte Gesicht sehen tut,
        Wenn am einen verstehen viel kann man das aber wen die Emotionen ins Spiel
        kommen werden immer die reine Überzeugung rauskommen nicht wen Schauspielerei
        im Spiel ist, aber nicht wen man ein Wort verwechselt hat.

        Es geht nicht um gescheit sondern um das wie hängt
        das zusammen das ist tausend mal interessanter als recht zuhaben, das ist sowie
        so nur einen Augenblick der gleich wieder unwichtig ist, wie wen man eine Frage
        beantwortet hat entstehen immer zwei neue und nur wem es gelikt sein Natürliche
        negierte sein Lebenslang in Watte zu packen kann egal was er erlebt immer den haut
        antrieb raus finden aber wir sind zum rechthaben erzogen geworden dar es in der
        Schule einem beigebracht wurden. Nur der lehre der im Stande ist in den Gesichter
        seiner Schüler im Gesicht sehen kann wie es einem gehen tut. Weis mit Sicherheit
        wie er einen daraus holen kann. So ist es aber nur wenn der Lehrer wie bei
        jedem anderen Mensch nicht andauernd im Lebensstress unterworfen ist???? Also Zeit
        neugierig und es werden euch Welten und vor allem Methoden auf gehen wie
        vorsätzlich man ca.80% der Bevölkerung mit unvorstellbarer Aggression künstlich
        Arm hält. Das könnt Ihr zum Beispiel beim Bundesamt für Statistiken die Daten
        über Reingewinne von 1948 bis 1970 und bis heute. Keiner will das Klauben weiter
        alle vermögen die alle 10-11-12 Jahre Anden Böhrnsen vernichtet wurden alle zu
        100% Eigentum das lieber zerstört würde. durch die von den Lobbyisten ausgesuchten
        Politikern nur in den Parteien weiterkommen sollen. ??

        Keine Lust mehr

        • Entschuldige, aber ich verstehe deinen Text einfach nicht. Die Wörter sind so wild durcheinander geschrieben und teilweise so ohne Zusammenhang, das ich den Sinn daraus nicht lesen kann. Entweder ist das in einer fremden Sprache geschrieben und dann durch Google Translate geschickt worden, oder du hast einen schweren Fall von Dyslexie. Vielleicht kannst du jemand anderen da noch einmal drüber lesen lassen, der deine Fehler korrigiert?

          • Daniel Hommers

            tl;dr

            Er bittet um ein spirituelles Innehalten und einen unverstellten Blick auf die Welt jenseits von Zeitgeist und Gesellschaftsdoktrin, um dann kreiselnd in einer dumpfen Verschwörungstheorie Bruch zu landen.

      • Robert Limburg

        Für den Anfang ist das mit ziemlicher Sicherheit so aber wenn
        du hingehen tust und eine Frage die dir wichtige ist und fiel Geduld hast die Fragen
        wie ein 3 Jahre altes Kind stellen Kannst Alls klar und rein Mus die Fräcke
        schon sein und auch in seiner Antwort. Wierstu vielleicht völlig überrascht
        sein.

        Keine Lust mehr

        • jansalterego

          Jackson Pollock mit Worten. ich verneige mich vor derartigem Getrolle. Awesomesauce.

    • Ja, genau so hab‘ ich mir die Typen immer vorgestellt…!

      • Robert Limburg

        ich denke du hast 1000send mal mehr Vorstellung Kraft das
        nur so eine Nebensächlichkeit. Ich unterstelle du kannst viel mehr Danke!!

    • Oliver

      Das muss dieses „anständige Deutsch“ sein von dem immer all reden. m(

    • scupinski

      Alter, ich hoffe doch daß das hier eine Perisflage war. Falls ja, Wahnsinn, das wie 5 Stunden mit ner Lesebrille auf der Autobahn mit 220 Sachen. Falls nein, WTF?!

      • Robert Limburg

        nein sebst tu kans das brauch nur zeit und ausdauer

  • Samael Falkner

    Kleine Korrektur: (alleinstehende, kinderlose) ALG II Empfänger erhalten aktuell 399 Euro und der Betrag wird ständig angehoben.

    • Allgäu Elvis

      Jein. Die können auch weniger erhalten wenn das Amt sparen möchte dann wird gekürzt und man muss erstmal klagen. Oder auch mehr wenn z.B. Ernährung besonders gestaltet werden muss. Erhöhung sind jetzt 3 oder 5 Euro zum n Jahr hin wenn ich mich nicht irre.
      Dazu kommen natürlich auch noch Kosten für Unterkunft, die können je nach Region und Angebot auch nochmals denselben Betrag ausmachen. Und Krankenkasse wird auch gezahlt, wer z.B. als Privatpatient in ALG2 rutscht bekommt einen Spezialtarif seiner privaten Kasse bezahlt: Der Tarif deckt dasselbe wie die gesetzliche Kasse ab und wird von der Kasse zum halben Preis angeboten. Das sind fürs Amt dann nochmal gute 200-300 Euro.
      Insofern kommt ein ALG2 Empfänger ohne Zuverdienst auch locker mal auf 1000 Euro und mehr.
      Der Flüchtling hingegen hat aktuell sicher nicht die Wohnkosten in einer Gemeinschaftsunterkunft, auch wird das Amt nicht 2-3x so viel für eine Krankenversicherung zahlen.

      • arnie arbuckle

        Dann lasst uns die Hartz4-Leistungen kürzen, solange bis sie auf Flüchtlingsniveau sind. Da sind endlich alle gleichgestellt und wir können uns alle umarmen. Gehören Sie zu den 0,1% und haben Angst um Ihren Fuhrpark und hetzen den Pöbel gegeneinander auf oder bekommt Ihnen die Höhenluft im Allgäu nicht?

        Ernsthaft, merken Sie nicht, dass Sie sich da womöglich etwas verlaufen haben? Sind wir jetzt schon soweit Schwache gegen Schwächere auszuspielen? Und sei es nur der Argumentation wegen? Wenn den PEGIDA-Anhängern die Empathie fehlt, die Nöte der Flüchtlinge nachzuvollziehen, dann scheint es Ihnen an sämtlicher Empathie zu mangeln, denn Sie scheinen das Flüchtlingsproblem mathematisch lösen zu wollen. Blöd, dass in Ihren Gleichungen auch Menschen vorkommen.

        Entschuldigung, hier war wieder etwas mit Polemik gewürzt, aber besonnener vermochte ich es nicht zu formulieren.

        • Allgäu Elvis

          Ich wollte weder das Problem lösen noch mit meinen mathematischen Kenntnissen glänzen. Anstatt gegen mich Stunk zu machen könnte man einfach nachfragen da anscheinend Verständnisprobleme vorliegen. Aus gesundheitlichen Gründen bin ich komplett ins ALG2 gerutscht und wollte nur darstellen, dass die im Text aufgestellte Rechnung so nicht stimmt weil es eben große Unterschiede gibt und man das Problem eben nicht trivial mathematisch lösen kann mit der Gegenüberstellung von 2 Zahlen.
          Dürfen die Flüchtlinge i.d.R. den Landkreis nicht verlassen, freu ich mich schon wenn ich fit genug bin das Haus verlassen zu können – also sollen die Flüchtlinge sich nicht beschweren. Das ist übrigens echte Polemik und nicht ernst gemeint.
          Aber selbst der PEGIDA Vollidiot mit Resthirn lacht über diesen Vergleich im Text, da z.B. die Sache mit den Wohnunge nämlich tatsächlich ein Problem werden wird und ein Kampf um Wohnungen entstehen wird. Wird jetzt für den ALG2 Empfänger die Wohnung bezahlt, wird für die Flüchtlinge bald weitaus mehr Geld ausgegeben werden. Da wird der Staat dann eben mal „schnell“ Wohnungen bauen, was er für die eigene Bevölkerung kaum gemacht hat und sich viele Leute benachteiligt fühlen werden deswegen. Das ist Fakt, selbst bei uns im reichen Süden der Republik sieht man das Problem kommen und appeliert jetzt schon, 1-2 Jahre „zu früh“, gemeinsam eine Lösung zu finden und sucht händeringend nach Bauplätzen. Vereinfacht gesagt: Wir bauen den Flüchtlingen schöne Häuser und zahlen ihnen die Miete während jemand mit ALG2 i.d.R. in den sozial schwachen Vierteln eben wohnen „darf“. Und ich verstehe da Leute, dass die deswegen „besorgt“ sind; leider machen die den Fehler, dass sie Probleme auf Religion, Hautfarbe und Herkunft reduzieren – also rassistisch denken. So wird das Problem nicht gelöst; auch 2 Zahlen, die man gegenüberstellt, werden solche Menschen nicht beruhigen oder bekehren. Man muss versuchen, ins Detail zu gehen und zeigen, dass die Probleme, die es gibt und geben wird, nicht an der Herkunft, Hautfarbe oder Religion liegen.
          Ich hingegen denke, dass Flüchtinge sogar mehr Geld und Leistungen bekommen sollten als ich, denn ich hatte und habe alles und lebte immer in Frieden. Und bezahlbaren Wohnraum sollte es so oder so viel mehr geben, daran sind ja nicht die Flüchtlinge schuld, das Problem gibt es schon länger.
          Insofern sind die FAQ hier nett und ich freue mich über jeden, den sie überzeugen. Aber die tiefe Gesinnung wird es nicht ändern wenn man den Rassismuss nicht an der Wurzel packt und tief einsteigt und aufzeigt, dass die Welt nicht nur aus 2 Zahlen besteht.

          • arnie arbuckle

            Dann hab ich Sie in der Tat falsch verstanden. Mir ging es ja eben darum Leid oder „Schwäche“ nicht gegeneinander aufzuwiegen. Wenn Sie sich in der von Ihnen beschriebenen persönlichen Situation befinden, dann wünsche ich Ihnen ehrlich, dass Sie sich da wieder rauswühlen. Und wenn Sie trotz aller Perspektivlosigkeit nicht zur einfachsten Erklärung greifen und sich solidarisch zeigen mit denen, die leiden, dann sehe ich Hoffnung. Dann sind wir schon zwei. Nur sollte Solidarität nicht befohlen werden und drückt sich schon gar nicht durch #refugeesarewelcome aus. Das reicht für einen Tweet und Punkte aufs Karmakonto.

            Um Buffett zu paraphrasieren, die Reichen haben den Armen den Krieg erklärt, und so wie es aussieht werden sie ihn gewinnen.

            Wenn jetzt Flüchtlinge gegen Arbeitslose oder prekär Beschäftigte oder hart am Existenzminimum knabbernde Selbstständige oder Rentner oder Arbeiter ohne Mindestlohn oder oder oder deren Schlachten kämpfen sollen aber tatsächlich sich nur um Brotkrumen zanken, dann ist die Grenze überschritten. Da fühle ich mich an Mandingo-Kämpfe erinnert.

            Es wird Zeit, dass Konzerne und Vermögende sich über ein entsprechendes Steuersystem beteiligen. Das kann nur der Gesetzgeber veranlassen und bitteschön ohne Lobbyeinfluss genau derer, die es betrifft, und zum Wohle des Volkes, zum Wohle aller Völker, denn eigentlich ist das gar nicht mehr national zu lösen. Und es wäre auch nett, nicht ständig Wirtschaftskriege anzuzetteln, die Handelswege, Ressourcen und Märkte sichern oder Renditen erhöhen – USA, Deutschland, Großbritannien u.a. ihr seid gemeint.

            Insofern kann ich den Versuch mit Informationen wie mit diesem FAQ quasi zur Tagesordnung zu rufen, nur loben, aber da muss noch mehr Fleisch dran, ist mir noch zu vegan. Wenn wir jetzt noch lernen nicht jeden sofort in die Nazi- oder Gutmensch-Ecke zu stellen, dann würden wir den Ausspruch „Keine Toleranz der Intoleranz“ nicht weiter aushöhlen und ad absurdum führen.

          • Allgäu Elvis

            Dem kann ich im Großen und Ganzen zustimmen.
            Gerade der letzte Absatz ist „witzig“. Ein Großteil der Diskussion findet ja mittlerweile nur noch statt indem man irgendwo irgendwas kommentiert. Und da ist das Niveau z.B. auf Facebook eher dürftig und außerdem bezweifle ich, dass es einen größeren Sinn gibt, wenn 1500 Menschen irgendeine schlecht recherchierte Clickbaitmeldung aggressiv kommentieren – das liest im Endeffekt eh keine Sau bei der Masse. Und falls doch, dann geht es um Gutmenschen oder Nazis. Aber selbst die, die Nazis sind, muss man menschlich behandeln. Ein „Nazis raus“ hilft keinem, v.a. war das Ausland nicht begeistert als das letzte Mal viele Nazis aus Deutschland in die Welt zogen.
            Aus Spaß habe ich mal vor Monaten gesagt, dass man Flüchtlinge weltweit ganz einfach nach einem Schlüssel verteilen könnte: Einzige relevante Größe für den Verteilungsschlüssel sind die Einnahmen durch Waffenexporte der einzelnen Länder. Und dann wären wir automatisch bei den o.g. wie USA und Deutschland.

  • Neulaender

    Alles gut. Naja bis auf „Die meisten Wähler fanden die CDU oder Merkel gut, da muss man mit leben.“, was einfach nicht wahr ist. Nur 37% der 71% Wähler haben CDU (als stärkste Kraft) gewählt. Das sind also rund 80 Millionen * 0,37 * 0,71 = 21Millionen. Das sind knapp ein Viertel und nicht mehr als die Hälfte…
    Selbst wenn wir die SPD mit 29% noch dazunehmen, sind es nur (0,37+0,29)*0,71 = 46%. Wenn wir jetzt noch die Traditionswähler/-idioten rausnehmen, …. Naja…

    • Sinep Krake

      Es gab da mal eine Werbung gegen politischen Extremismus mit dem einfachen Slogan „Auch wer nicht wählt, wählt.“ Das gilt in beide Richtungen, findest du nicht auch?
      Denn von denen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben haben nun einmal die meisten sich für eine große Koalition entschieden (so auf die Konsequenz blickend). Natürlich kannst du nun hypothetisieren, dass ja die Nichtwähler ja völlig anders gewählt hätten und das kann ja auch alles sein. Aber sie haben ihre Chance verwirkt. Sie haben zum Ausdruck gebracht, dass es ihnen egal ist und das die anderen für sie mitentscheiden dürfen. Aus welchen Gründen auch immer.

      • Neulaender

        Das ist definitiv ein guter und berechtigter Punkt, den du da ansprichst. Leider stimme ich ihm nicht zu ;). Und zwar bin ich der festen Meinung, dass es für zu viele einfach keinen Sinn mehr macht zu wählen. Wirkliche alternativen braucht man nicht zu wählen (Piraten, Rentner, etc.) weil die Leute kein Interesse an kleinen Parteien haben. Alleine, dass die Partei „die Partei“ im EU-Parlament gelandet ist, zeigt schon wie frustriert die Leute von dem Haufen gekaufter Leute da oben sind.
        Wenn ich jetzt teilnehme und zum Beispiel die Piraten wähle, habe ich im Endeffekt für die nächste Regierung nichts getan (da die so schnell nicht mehr in der Regierung landen), außer mit meiner Teilnahme die aktuelle Regierung zu legitimieren. Bleibt also nur noch ungültig wählen. Die meisten sind da wohl einen Schritt weiter als ich und wählen dann lieber gar nicht – denn auch ungültig ändert nichts.

        • und weil die Wahrscheinlichkeit dass eine „Richtige“ Wahl mehr bringt als die „offensichtlich Falsche“ so gering ist…

          …nehmen wir die Variante die garantiert nichts bringt.

          Deine Logik ist fehlerhaft.

          • Neulaender

            Also ich habe zum Beispiel letzte Wahl die Piraten gewählt (ob gute oder schlechte Idee sei jetzt mal dahin gestellt). Was hat es mir gebracht? So quasi jede Entscheidung der Regierung, außer der Pro-Asylpolitik ist genau konträr meiner Meinung. Hätte ich nicht gewählt und mein gesamtes Umfeld nicht, wäre das Ergebnis immer noch das gleiche, aber einige dutzend bis hundert Leute weniger Wähler. Irgendwann gibt es eine kritische Masse (sagen wir mal eine Wahlbeteiligung von 30%), bei der es neuen Parteien mit tatsächlich positiven und Menschenfreundlichen Werten wieder einfach haben, da man nicht mehr gegen eine überwältigende Mehrheit von Traditionswählern ankämpfen muss.
            Ja ich bin mir sicher, dass sowohl SPD, als auch CDU zu mindestens 50% oder mehr von Traditionswählern und nicht aus Überzeugung gewählt werden. Andernfalls lassen sich die Wahlen für diese asozialen (SPD) oder verfassungsfeindlichen (CSU/CDU) Parteien nicht mehr erklären.

          • > Also ich habe zum Beispiel letzte Wahl die Piraten gewählt (ob gute oder schlechte Idee sei jetzt mal dahin gestellt). Was hat es mir gebracht?

            ja, vermutlich mal nichts… und?

            > Hätte ich nicht gewählt und mein gesamtes Umfeld nicht, wäre das Ergebnis immer noch das gleiche, aber einige dutzend bis hundert Leute weniger Wähler.

            ja, hätte dir auch nichts gebracht

            > Irgendwann gibt es eine kritische Masse (sagen wir mal eine Wahlbeteiligung von 30%), bei der es neuen Parteien mit tatsächlich positiven und Menschenfreundlichen Werten wieder einfach haben, da man nicht mehr gegen eine überwältigende Mehrheit von Traditionswählern ankämpfen muss.

            So funktioniert das halt leider nicht. Wenn doch, wäre es nicht sinnvoll erst bei 31% nicht mehr wählen zu gehen und bis dahin Parteien mit Wahlchance und mehr Schnittmenge mit deinen Vorstellungen zu wählen?

            > Ja ich bin mir sicher, dass sowohl SPD, als auch CDU zu mindestens 50% oder mehr von Traditionswählern und nicht aus Überzeugung gewählt werden. Andernfalls lassen sich die Wahlen für diese asozialen (SPD) oder verfassungsfeindlichen (CSU/CDU) Parteien nicht mehr erklären.

            Und genau diese Leute werden weiter wählen gehen und verhindern dass du bei 30% Wahlbeteiligung ankommst. Fällt dir was auf?

            Wie gesagt… du ersetzt „ich erreiche ja mit meiner Wahl eh wahrscheinlich nichts“ nur durch „ich wähle nicht, dann erreiche ich definitiv nichts“. Ich kann keinen Vorteil sehen.

          • jan

            Es hat schon was gebracht, da man gesehen hat, das die Bürger doch Richtung Piraten gehen. Obwohl die Piraten nur sehr wenigen „Richtigen“ Politischen Erfolg hatte. Haben Sie doch die Politik der anderen Parteien wie der CDU und SPD zumindest kurzzeitig beeinflusst, eher in die Richtung für die auch die Piraten standen.

            Nur weil die Partei die man wählt nicht an die Macht kommt, nicht mal Opposition, heißt es nicht das die Stimme keine Wirkung erzielt. Parteien müssen ja auch schauen, das zukünftig nicht noch mehr Bürger wie du wählen und Ihnen die Leute Wegrennen.

        • Daniel Hommers

          „Wirkliche alternativen braucht man nicht zu wählen (Piraten, Rentner, etc.) weil die Leute kein Interesse an kleinen Parteien haben.“

          Schöne Tautologie. Ohne Energie keine Bewegung 😀

    • …und die Nichtwähler hat’s halt nicht interessiert was politisch gemacht wurde und sie beschweren sich jetzt dass was falsches gemacht wurde.

      Dein Argument war?

  • wasauchimmer

    Was für eine schwachsinnige Scheiße, lauter halbwahrheiten und undifferenziert!

    • Ralph

      Sehr differenziert und fundiert Deine Kritik. Bravo!

    • Para Graf

      Leider ist wasauchimmer nur ein Nazi und kein Rechtschreibnazi.

      • bkifft

        citation needed

      • Daniel Hommers

        hmm? 2 Fehler in einem Satz finde ich schon qualifizierend.

  • Allgäu Elvis

    Ergänzung zu den jungen Männern: Im wehrfähigen Alter müssen die teilweise mit oder werden sonst bestraft/entführt/ermordet.

    Auch sollte man nicht ausschließlich auf dem IS rumhacken. Es gibt durchaus Gegenden im Kriegsgebiet, in denen es die Menschen am besten haben unter IS Herrschaft was Nahrung, Wasser und Strom angeht – im Gegenzug muss man halt die Klappe halten und mitspielen. Nicht gerade toll, aber besser als nichts. Insgesamt eben kompliziert.

  • kleine Nachfrage

    Unter „Was haben wir mit deren Krieg zu tun?“ > „Pro Jahr kommen so ca 8-10 Milliarden zusammen“
    Milliarden was? Euro, Pistolen, Schuss Munition, Tote?

  • Daniel Hommers

    Also eine Frage würde ich gerne noch ergänzen, auch wenn ich mir die Antwort teilweise denken kann..

    Wenn viele Flüchtlinge gerade jetzt kommen, weil die in irgendwelchen Hilfslagern im Ausland verhungern, warum nutzt die Politik nicht die einfache und vermutlich im Vergleich spottbillige Möglichkeit, die Versorgung „vor Ort“ zu verbessern?

    Ich nehme mal an, das ist zum einen der Inkompetenz der Politiker , bürokratischer „Eile“ und nicht zuletzt Korruption am Zielort geschuldet?

    • bkifft

      Würde es dir gefallen auf unbestimmte Zeit in Zelten leben zu müssen?

      • Daniel Hommers

        Nicht ansatzweise. Aber wir werden auch nicht binnen Wochen so viele Häuser aus dem Boden stampfen – wobei ich nicht daran zweifle, dass das letztendlich klappen wird. (Ist ja kein Bahnhof / Flughafen :D)

        Mein „Vorschlag“ bezog sich insofern nur auf einen Teil eines Maßnahmenkataloges die Übergangssituation „erträglicher zu machen“ / zu entschärfen. (Wer hungert schon gerne während er auf unbestimmte Zeit in Zelten lebt? Und die Flucht kann (sich) nicht jeder leisten)

        Ich habe diese Frage auch nur gestellt, weil ich nicht verstehe, dass diese Möglichkeit „unterbenutzt“ wird – und ich versuche sie anders zu beantworten, als irgendwelche Verschwörungstheoretiker.

    • Weil die Leute _jetzt_ unterwegs sind und wenn man die Versorgung vor Ort jetzt ändern will das diesen Leuten nicht mehr hilft?

      Wie lange braucht der deutsche Staat üblicherweise für irgendeine Reform im Inland? Ging da schon mal irgendwas in wenigen Monaten? Warum sollte es im Ausland besser sein?

      Wir müssen halt mit der aktuellen Situation irgendwie umgehen. Die Leute stehen zu lassen und zu sagen „ihr bekommt in 2 Jahren bei euch zuhause was zu essen, lauft schon mal los!“ ist nicht hilfreich.

      • Daniel Hommers

        ok es wundert mich aber immer noch, dass nicht so ein Populist wie z.B. der Seehofer an jedem verfügbarem Rädchen dreht um die Flüchtenden „dort zu halten“ – doch eher Inkompetenz als Bürokratie?

        • Ich verstehe nicht was du gerade schreiben wolltest.

          Versuche trotzdem mal zu antworten:

          Wenn Seehofer populistisch handelt, warum sollte das durch Inkompetenz oder Bürokratie verursacht sein? Es kann durchaus absichtlich populistisch gemeint sein, offensichtlich gibt es ja genug Wutbürger die potentielle Wähler sind.

          • Daniel Hommers

            ok, ich habe mich unklar ausgedrückt – ich versuche es mal anders..

            Wenn ich mir jetzt so einen Politiker wie Warren Buffet anstelle von Seehofer vorstelle, der würde m.E. seine ganze Trickkiste benutzen um das Verbleiben der Millionen von Flüchtlingen (in der Türkei, Kurdistan, Jordanien) dort wo sie sind sicherzustellen.

            Das soll übrigens keineswegs intentionell formuliert sein oder meine Meinung wiedergeben. Ich interessiere mich nur für die Hintergründe, die jeweilige Agenda und die politische Mechanik der Geschehnisse.

          • und wie willst du sicherstellen dass die Leute dort bleiben? Zäune bauen (funktioniert nur mit Schießbefehl oder ähnlichen Maßnahmen um zu verhindern dass die Leute einfach immer wieder gegen den Zaun laufen bis er umfällt) und Boote der Schlepper versenken?

            Das kann man tun, da sterben dann halt Menschen.

            Denen geht es halt scheiße und sie sehen dass es ihnen hier besser gehen könnte. Also kommen sie. Klar könnten wir dafür sorgen dass es ihnen in ihren Ländern besser geht, aber das hat halt die letzten 20 Jahre keinen interessiert und das werden wir dieses Jahr auch nicht mehr geändert bekommen.

          • Daniel Hommers

            Die haben es auch echt lange ausgehalten in dem Elend.

            Dass die meisten die hierher kommen, das auch bei freier Wahl des Aufnahmelandes tun würden, bezweifle ich übrigens.

            Ich meinte übrigens vorwiegend die Methode „mit Geld schmeißen“ 😉

          • Mastacheata

            Streiche Warren Buffett (Der ist zwar auch US Unternehmer und stinkreich, aber ist nicht als Politiker aktiv und hat sein Geld mit der Investmentfirma Berkshire Hathaway gemacht)
            und ersetze Ihn durch Donald Trump (US Unternehmer, Immobilientycoon, republikanischer Präsidentschaftskandidatenkandidat, hetzt gegen Personen mit MIgrationshintergrund oder direkt aus Süd- und Mittelamerika)

          • Daniel Hommers

            Oha, das kommt davon, wenn man 2 Minuten nach Feierabend kommentiert 😀

            Danke für die Korrektur, den meinte ich.

          • Donald Trump hat in der Tat eine Lösung dafür genannt und steht offen dazu. Er hat eine hohe Mauer nach Mexiko gefordert und das man sich mit Waffen dagegen schützt, das jemand darüber kommt. Konkret bedeutet das, das wir eine Mauer wie zwischen Ost- und Westdeutschland einmal komplett drum herum aufstellen müssten und dann wirklich auf Kinder und Frauen schiessen müssten, um diese draußen zu halten.

        • jan

          Ist ganz einfach. CDU ist eher konservativ, die CSU schon immer eher rechter Rand („Niemand soll Politisch Rechter als die CSU sein). Nun sieht Seehofer durch die Flüchtlinge die chance viele Wähler abzugreifen auch von der „Mutter“Partei der CDU.

          Deswegen redet er es ja auch so Unsagbar schlecht alles. „Die Bürger sind Überfordert, wir schaffen das nicht, das kann niemand schaffen, …“

          Er zeigt einerseits, die Politik der Merkel ist falsch, kann sich noch rechter Politisch aufstellen (Stimmen die sonst vielleicht an rechtere Parteien gegangen währen).

          Kann sich später brüsten, wie toll Bayern unter der CSU es dann ja doch geschafft hat die Menschen zu betreuen. (Obwohl es teilweise ja gar nicht so schlimm ist / war).

          Manche bösen Menschen reden vielleicht sogar davon, das es Politiker geben könnte die Bewusst sowas herbeigeführt haben könnten. (streichung von Geldern bzw. keine Zusätzlichen Gelder, …)

          Italien zB. schreit ja nicht erst seit diesem Jahr, das zu viele Menschen nach Italien kommen oder die Türkei, …
          Da hätte man vielleicht mit besserer Planung was machen können.

          Aber wie auch andere sagen, Geld ins Ausland, das ist ganz schlecht für die Politiker die das Entscheiden, bevor die Menschen in Deutschland nicht wirklich leiden.

          • Daniel Hommers

            Danke, gut erklärt.

          • bkifft

            Ist die einzige Wahl bei der die CSU in direkter Konkurenz zur CDU steht nicht die Europawahl? Oder wo sonnst versucht Seehofer Stimmen der CDU abzugreifen?

          • jan

            Es geht ja nicht immer um das Offensichtliche. Wenn laut umfragen in ganz Deutschland lieber Leute die CSU wählen würden bzw. der Seehofer vielleicht viel beliebter in Deutschland ist als ein CDU Kandidat dann würde auch mal der Seehofer vielleicht Bundeskanzler Kandidat. Auf jeden Fall bringt Zustimmung im Volk macht eine Gewisse macht im für die Politische Arbeit die auch inner Parteilich genutzt werden kann.

    • Auch wenn ich die anderen Antworten ein wenig wiederhole: Entwicklungshilfe ist ein SEHR langfristiges Projekt. Selbst wenn wir innerhalb von einer Woche hier bei uns das Geld und Personal zusammen hätten um irgendwo nun anzufangen zu helfen, würde sich so etwas über Jahre hin ziehen, bis es spürbare Auswirkungen gibt. Zuerst müsste ein Projekt gefunden werden, welches man umsetzen will. Die Leute brauchen ja keine Brunnen oder Feldbetten, (die haben sie meistens schon in den Flüchtlingslagern) sondern sie bräuchten feste Häuser, eine Zukunftsaussicht mit Arbeit und sozialen Einrichtungen, usw. Dann müsste man vor Ort Leute finden, denen man das Geld in die Hand gibt und die dafür das entsprechende Projekt umsetzen. Dabei geht es nicht nur darum, dass das in Korruption versumpft, sondern auch, dass das Geld innerhalb der Gemeinde bleibt. Wenn ich da Bilfinger Berger runterschicke um die Häuser zu bauen, stehen da zwar Häuser rum, aber es gibt immer noch keine Wirtschaft. Und dann müssen die Leute ja immer noch qualifiziert sein, diese Arbeiten auch auszuführen. Gut gewollt ist noch nicht gut gemacht. Da läuft EXTREM viel Zeit auf, bis dann die Leute aus ihren Zelten in Häuser ziehen könnten. Dazu kommt ja auch noch der kleine Punkt, dass Länder wie Jordanien oder die Türkei ja gar nicht wollen, dass diese Leute sich dort dauerhaft sesshaft machen. Denn ein Land wie Jordanien mit 6,5 Mio Einwohnern ist mit einem Ansturm von irgendwo zwischen 1 und 2 Mio Flüchtlingen wirklich überfordert.

      Ein Seehofer wird den Teufel tun und vorschlagen, dass unser gutes Geld irgendwo ins Ausland getragen wird. Deswegen wird er so etwas niemals vorschlagen.

  • Daniel Hommers

    Achso und was ich noch sagen wollte:

    Früher hab ich gedacht, dieses Dublin Abkommen ist doch der blanke Hohn, wie fein wir Deutschen da raus sind..

    Ich verstehe aber langsam das Prinzip dahinter und muss sagen, letztendlich ist es doch ganz clever..

    Die „sicheren Drittstaaten“ sollen die Flüchtlinge nicht für lau aufnehmen – dafür gibt es Wirtschaftsförderung – und in anderen Ländern ist die Versorgung und Unterbringung im Vergleich zu Deutschland wesentlich günstiger ist und weil auch etwas für die Versorgung der Drittstaaten abfällt.

    • Peter

      Als das Dublin Abkommen eingeführt wurde hatte Deutschland noch eine EU-Außengrenze.

  • bkifft

    Alte Vorurteil belastete Aussage die wieder die Runden macht und in der FAQ noch fehlt (sinngemäß): „Wenn die Flüchtlinge alle Ihre Kinder holen und die bei uns in die Schule kommen, halten die den Unterricht auf und lassen Ihren Frust an den Deutschen Kindern aus.“

    • FrauFooBar

      Leider ist das kein Vorurteil sondern bereits Realität. In einer Schule bei uns sind jetzt 5 Flüchtlinge in einer normalen Klasse. Die können kein Deutsch und entsprechend ist die Lehrerin nur noch mit den 5 beschäftigt. Die bisherigen Kinder fallen hinten runter da der Unterricht nicht weiter geht.

  • Schlangenmann

    >Andere Flüchtlinge kommen z.B. vom Balkan. Sie haben dort keine Perspektive, keine Zukunft, keinen Job und sehen, dass es den Menschen hier gut geht. Wenn du so ein Leben hättest: Würdest du nicht auch lieber ein besseres haben wollen?

    >Warum kommen nur junge Männer? Aus einem Kriegsgebiet mehrere tausend Kilometer zu fliehen ist anstrengend, gefährlich und teuer.

    Du mich auch.

  • Para Graf

    Neben unserem Kindergarten ist ein Flüchtlingsheim, Grundtenor der Elternschaft:
    – Die machen Fotos von unseren Kindern und fragen nach ihrer Anschrift
    – Die bewerfen unsere Kinder mit Steinen
    – Die Pinkeln an den Zaun und spielen dann vor unseren Kindern mit dem eigenen Genitalien

    Bei all diesen Vorwürfen gab es keinen Betroffenen, alles nur Hörensagen. Auch die Erzieher haben davon nichts mitbekommen oder wurden von Kindern angesprochen.
    Ich habe mich selten auf einem Elternabend so sehr fremdgeschämt.

    • Freeflight

      Das ist das selbe wie die ganzen gefälschten Briefe über Enteignungen die dieser Tage überall die Runde machen: Alles inszenierte rechte Propaganda.

  • sternburg

    Ich finde diese FAQ eine sehr verdienstvolle Idee und auch gut ausgeführt. Der kurze Überblick über den Rest dieser Kommentarspalte zeigt ja, wie nötig das ist und mit was für Asozialen sich viele Menschen abgeben müssen.

    Aber eine Frage sei gestattet: „Die Flüchtlinge werden in Kasernen untergebracht. Da kommen sie an die Waffen und starten den Krieg“ Das hat nicht tatsächlich jemand behauptet?

    Ich habe ja schon viel Schwachsinn gelesen (so manches davon heute erneut hier). Aber das dürfte mindestens in die Top 15 kommen.

    • Ich fand „die entsorgen ihren Müll nicht richtig“ ein noch viel besseres Argument warum Asylbewerber nicht ins Land dürfen sollten.

    • Polygon

      Ich habe schon etwas früher bei den arabischen Zahlen eine Augenbraue angehoben. Keiner kann so blöd sein und entsprechend gefragt haben, oder?

    • Dexter Douglas

      Trolle beider Seiten sind ja nicht ausgeschlossen

  • antiantianti

    Und jetzt alle: Lügenpresse, Lügenpresse.

    Gut gemacht und gut gemeint, aber bei besorgten Bürgern und anderen Merkbefreiten kommt man mit Fakten und Argumenten ungefähr so weit, wie man ein Klavier werfen kann.

  • petra
  • Thomas

    Gestern so die Frage „Warum kann man sich als normaler Bürger nicht mal so eine Flüchtlingsunterkunft anschauen? Warum darf ich da nicht rein?“. Die Juristin die die Frage beantworten musste: „Ich sags mal ganz plakativ…. ‚Das ist KEIN Zoo!'“

    Ein Flüchtling, ein Deutscher und ein Banker sitzen am Tisch. In der Mitte steht eine Schale mit 20 Keksen.
    Der Banker nimmt sich 19 davon und sagt zum Deutschen „Pass auf, der Flüchtling klaut dir deinen Keks!“

    • davon abgesehen dass es meist für Anwohner irgendwelche Möglichkeiten gibt sich das anzusehen, so auf Informationsveranstaltungen oder ähnliches.

      Aber dafür müsste man halt aktiv werden und mal hin gehen, statt sich nur am Stammtisch oder im Internet darüber zu beschweren dass man so „Ängste“ hat.

    • Arno Nühm

      Es gibt immer wieder Tag der offenen Tür in verschiedenen Einrichtungen. Man muss sich nur informieren.
      Kann ich jedem nur empfehlen, dann sieht man nämlich in den Gesichtern der Menschen, wie sehr man ihnen hilft und was es ihnen bedeutet.

  • Martin Hillebrand

    Zum letzten Punkt: Es ist leider eine Tatsache, dass einigen Mietern in kommunalen Sozialwohnung gekündigt wurde, um dann daran Flüchtlinge unter zu bringen. Ob die Kündigung allerdings rechtens ist, bezweifelt der Mieterbund, da eine Kommune kein „Eigenbedarfsrecht“ habe. Das müsste aber ein Gericht klären.
    Ebenso gilt es zu bedenken, dass bei zumindest einigen Fällen der „Bedürftigkeitsfall“ für die Sozialwohnung weg gefallen ist.
    Quelle: http://www.mimikama.at/allgemein/kndigungsfall-eschbach-ist-ebenfalls-besttigt/

    • und es stellt sich halt auch die Frage (also wenn das so funktionieren würde):

      Warum sollten Gemeinden in ihren (viel zu geringen) Bestand an sozialen Wohnungen an diejenigen vergeben die den größten Bedarf haben? Klar ist das scheiße für eine Familie die da schon seit Jahren wohnt, aber gekündigte Mietverträge kommen in Deutschland nunmal vor. (wenn auch selten, da wir afaik eins der Länder mit dem weltweit stärksten Mieterschutz sind)

      • Martin Hillebrand

        Der springende Punkt ist, dass es gerichtlich gekärt werden müsste, ob eine Kommune als Rechtskörper überhaupt einen Eigenbedarf anmelden kann BGB §573 Abs 2 ist da ziemlich pingelig. So, wie es ausschaut, hatte die Frau ein unbefristetes Mietverhältnis.
        Warum da keine gerichtliche Klärung statt gefunden hat, müsste man die gute Frau selbst fragen.

        • Ja, darüber dass das geklärt werden muss brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. (Zumindest sehe ich keinen widersprechen). Grundsätzlich bin ich der Meinung dass sowas einer Kommune mindestens so zusteht wie einem Unternehmen. (da gab es ja vorher bereits Urteile die dem Unternehmen recht gegeben haben, aber natürlich nur mit einer _sehr_ guten Begründung)

          Für mich stellt sich auch die Frage warum man soziale Wohnungen überhaupt unbefristet vermietet. Aber wir reden immerhin von einer Stadtverwaltung die generell so unbedacht für eine einzelne Wohnung politisch Suizid begeht, da scheint es nicht um die hellsten zu gehen.

    • Walther Fechner

      Ja leider wahr, aber hier haben nicht die Asylanten die Schuld sondern die Politik der Staedte wo so etwas passiert, das schoene an der Lokalpolitik ist aber dass man als Buerger schneller und leichter einen Fuss da reinbekommt als man denkt, man kann solche Misstaende relativ leicht beseitigen lassen, wenn man bereit ist auch mal nach oben zu treten.

      • Martin Hillebrand

        Das ist nicht der springende Punkt! Der Punkt ist, dass die Aussage „Deutschen werden für Flüchtlinge die Mietwohnungen gekündigt“ verkürzt erst einmal im Raum steht. Dass das nicht die Schuld der Flüchtlinge ist, ist klar. Das ist ebenso klar, dass es nicht die Schuld der Flüchtlinge ist, dass in Ihrem Land bspw. Krieg herrscht.
        Man bekommt da leider nicht „mal schnell einen Fuß“ rein, weil man gegen die Gemeinde klagen müsste (klageberechtigt ist aber nur die gekündigte Mieterin) – oder eben alternativ der Gemeinde einen handfesten Vorschlag unterbreiten müsste, wo sie denn kostengünstig, schnell und winterfest die ihr zugeteilten Flüchtlinge unterbringen kann.

        Hier setzt die Politik ein völlig falsches Signal und wirft Rassisten und Rechten Wasser auf die Mühlen. Auch wenn die Motivation der Gemeinde zunächst einmal nachvollziehbar scheint. Aber mehrschichtiges Denken und differenziertes Analysieren war ja noch nie die Stärke unserer „toitschen Freunde“ und „besorgter Bürger“.

        • Jan Schach

          „Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?

          Bertolt Brecht (1898-1956), dt. Dramatiker u. Dichter

        • Walther Fechner

          Dann nehmen Sie das da mal aus dem Raum, nachher stolpert noch jemand drüber. Warum muss man immer Gerichte bemühen wo es auch ein Gespräch geben kann? Sicher gibt es Städte deren Bürgermeister mit ihren Bürgern nichts zu tun haben wollen, aber da frage ich mich doch dann wer diese Bürgermeister gewählt hat wenn nicht die Bewohner der Stadt selbst. Dass Rechte rechte Sachen machen die mitunter link sind ist schon klar, da muss man dann halt sachlich gegen argumentieren.

          • Martin Hillebrand

            Boah, fünf Euro bitte in die schlechte Wortspiel kasse.
            Man, d.h. ganz konkret die gekündigte Mieterin, müsste das Gericht bemühen, wenn sie den Sachverhalt klären wollte, ob eine Kommune ein Eigenbedarfsrecht hat. Reden hilft da nicht viel, da offensichtlich schon viel gesprochen wurde (siehe mein Link – bitte doch mal lesen – danke), und die Gemeinde nicht von der Kündigung absehen will.
            Und stell Dir vor: Man kann den Bürgermeister selbst nicht gewählt haben und er ist es trotzdem geworden. Sowas.
            Bitte einmal in der echten Welt ankommen.

          • Walther Fechner

            Nur wenn Sie 10 Euro in die Deppenleerzeichenkasse werfen 😉
            Das ist dann schon ein relativ dicker Hund den die Gemeinde da abgelassen hat, dann muss sich der Gemeinderat auch nicht wundern dass er direkt die „diffusen Ängste besorgter Bürger“ real werden lässt und die damit indirekt der rechten Bewegung einen Grund geben sich das auf die Fahnen zu schreiben. Da kann man dann halt nichts machen, den „Shitstorm“ der daraus resultiert den haben die sich selber eingebrockt.

  • FrauFooBar

    Einleitung: Wenn man die Leute beschimpft die man danach educaten will ist das nur bedingt hilfreich.

    Urlaubsland:
    1) Sehr polemische Frage, die so wahrscheinlich gar niemand stellt. Warum so überziehen wenn die Argumente stark genug sind?
    2) Zwecks Balkan und dem Wunsch auf ein besseres Leben. Den Wunsch hat jeder Mensch. Aber auch ein Europäer kann nicht einfach nach Canada oder in die USA nur weil er gerne dort leben möchte. Wenn wir den Maßstab anlegen, dann hätten Mrd. von Menschen einen Anspruch hierher zu kommen.

    Nur zu uns: Eine tendenziöse Frage. Spanned wäre zu beantworten warum, wenn man die Region verläßt, man zwingend nach Nordeuropa geht und nicht nach Saudi Arabien, VAE, Katar, US, Canada, China, Japan und die vielen anderen Länder der Welt. Worin besteht Nordeuropas besondere Verantwortung. Die zweite Frage wäre was bei dieser Krisensituation anders ist als in allen bisherigen Konflikten. Warum geht das übliche Vorgehen über die Nachbarländer und den UNHCR in diesem Fall nicht?

    Junge Männer: Die Antwort sollte auch beleuchten ob es wirklich realistisch ist, dass ein Famlienvater aus dem Kulturkreis seine Familie im Krieg zurückläßt um nach Europa zu gehen um Monate oder Jahre später seine Familie nachzuholen. Ist es nicht realisitischer dass die schon in der Türkei oder einem anderen Nachbarland in Sicherheit sind?

    Ungarn: Hier wird also zugegeben dass es nicht mehr um Flucht vor dem Krieg geht, sondern um die Auswahl des Landes in dem man gerne sein möchte. Leider sehen die geltenden gesetzlichen Regeln das aber nicht vor.

    Supermärkte: Hinweise gibt es schon. Anbei ein extremeres Beispiel. http://www.sachsen-depesche.de/regional/freiberg-asylbewerber-bedroht-supermarkt-personal-mit-machete-und-pfefferspray.html

    Obdachlose: Es stimmt dass sich auch hier jeder engagieren kann und konnte. Allerdings gibt es bei begrenzten Resourcen sehr wohl Verteilungskämpfe. Beispiele anbei:
    http://www.focus.de/politik/ausland/er-hilft-fluechtlingen-am-salzburger-bahnhof-soldat-berichtet-kriegsfluechtlinge-aus-syrien-sind-dankbar-ganz-anders-als-die-wirtschaftsfluechtlinge_id_4956208.html
    http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article205899729/Hamburger-Tafel-verhaengt-Aufnahmestopp-wegen-Fluechtlingen.html

    Krieg/Milan: Bei den Milan Raketen fehlt noch der Hinweis dass wir die ganz offen da hin geliefert haben um zu helfen.

    Wahlen: Soweit korrekt, aber vor 4 Jahren hat Merkel damit gewonnen dass sie den Menschen „es wird sichts ändern, alles ist toll“ verkauft hat. Jetzt hat sie massiv den Kurs geändert. Wenn sie etwas von Demokratie halten würde, dann würde sie bei einer so fundamentalen Veränderung für das Land sich einen neuen Auftrag holen. Man kann von Tsipras halten was man will, aber er hat das gemacht als klar war, dass sie eben doch weitere Einschnitte durchziehen.

    Arbeitsplätze: In der Antwort wird ja bereits zugegeben dass es zu Druck im Niedrichlohnbereich kommen wird. Es gibt darüber hinaus erste Stimmen die in Richtung Abschaffung des Mindestlohns argumentieren. Es ist richtig dass der einzelne Flüchtling daran keine Schuld trägt, gleichzeitig entsteht aber diese Situation erst durch die Massen an neuen Menschen. Dass hier auch bewußt die Grenze zwischen Flucht/Asyl und Einwanderung verwischt wird wäre ein andere zu berücksichtigender Punkt.

    Aus Wohnung geworfen: Aus Häusern nicht, aber aus Wohnungen der Gemeinde schon. Da die Berichterstattung der Fälle (NRW und Schwarzwald) breit war, verzichte ich hier auf Links. Was die Leute aber auch beunruhigt ist, ist die Tatsache dass das neue Gesetz in Hamburg bewußt das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung einschränkt. Es wird zwar begleitend argumentiert es ginge nur um größere Gewerbeimmobilien, aber der Gesetzestext bereitet weitaus mehr vor.

    • zu 1) Natürlich stellen die Leute solche Fragen. Viele haben bei Syrien/arabische Halbinsel nur ihren letzten Türkei- oder Ägypten-Urlaub im Kopf. Dass die Gegend in Syrien ganz anders aussieht, zählt da nicht.
      zu 2) Nur verlässt man eben seine Heimat nicht mal eben so. Sonst wäre Deutschland in den 90ern komplett entvölkert worden, als es uns wirtschaftlich schlecht ging. Viele meiner Klassenkameraden haben nicht mal meine Heimatstadt verlassen nach ihrem Schulabschluss. Und dann soll man mal eben auf alle seine Freunde und Familie scheissen und in ein anderes Land gehen, dessen Sprache man nicht spricht und wo man sich nicht auskennt?

      zu dem Fluchtziel: Die Leute gehen nicht in die von dir genannten Länder, weil einige (Saudi Arabien et al) keine Flüchtlinge aufnehmen, andere schon sehr viele aufgenommen haben (Libanon hat 4 Mio Einwohner und 2 Mio Flüchtlinge, Jordanien hat 6,5 Mio Einwohner und 2 Mio Flüchtlinge) und USA und Kanada nun mal noch einige tausend Kilometer weiter entfernt sind als eben Deutschland.

      zu den jungen Männern: Bitte die Antwort in der FAQ noch einmal lesen.

      zu Ungarn: Mag sein, dass wir den anderen EU-Staaten diese Gesetze reingedrückt haben. Die haben sich das ja nun auch brav viele Jahre gefallen lassen. Aber nun haben die halt auch die Schnauze voll. Kann man verstehen. Ich persönlich wundere mich, dass die das so lange mit sich haben machen lassen.

      zu Supermarkt: Und sobald wir nicht mehr von Einzelfällen reden, sondern von einer messbaren Zahl, können wir gerne darüber diskutieren.

      Zu „aus Wohnung werfen“: Unglaublich, aber wahr: Man darf auch in Deutschland jemandem den Mietvertrag kündigen. Wenn die Dame ein lebenslanges Wohnrecht dort haben will, muss sie die Wohnung kaufen. Du kannst nicht oben einfordern, das wir uns alle an die Gesetze halten müssen und dich dann unten drüber beschweren, das Leute das tun.

      • FrauFooBar

        Heimat verlassen: Nur ist der Lebensstandard bei uns und in Afrika und Afghanistan deutlich anders. Sprich Deine Freunde hatten noch ein Sozialsystem welches sie aufgefangen hat. In den genannten Kontinenten/Ländern gehörst Du aber zur absoluten Elite wenn es Dir so geht wie einer Durchschnittsfamilie hier. Das Incentive sich zu bewegen ist also größer, zumal wenn man wenig zurückläßt.

        Junge Männer: Ich habe die Antwort schon gelesen, aber sie ist nicht glaubhaft. Der Mann ist der Herrn im Haus und läßt nicht die Frau vor die Tür, macht sich dann aber auf den Weg um Monate lang weg zu sein? Während das Heimatdorf zerbombt wird? Never ever.

        Ungarn: Klar ich denke auch dass die Regelung schwierig für die Länder in Randlage ist. Aber das sind nun mal die Gesetze wie sie aktuell sind. Aber es ist ja schon unklar warum man überhaupt bis Ungarn reist. Sicher war es in der Türkei und Griechenland auch schon. Auf dem Balkan, wo der andere große Teil herkommt, war es auch sicher.

        Supermarkt: Klar, sind alles Einzelfälle. Das ist immer so und somit muss man sich auch nie Gedanken machen. Praktisch. Da die FAQ ja aber nahelegt dass es die Fälle gar nicht gibt langt ja schon ein Beispiel als Gegenbeweis.

        Aus Wohnung werfen: Ja die Gemeinde darf Mietverträge kündigen. Aus Eigenbedarf darf sie nach der Auffassung der meisten Experten aber nicht, da sie keine natürliche Person ist. Das es zusätzlich auch politisch unklug bzw. ausgesprochen dumm ist versteht sich von selbst. Besser kann man Empörung in der Bevölkerung nicht erzeugen und die Menschen haben auch ein moralisches Recht empört zu sein.

        • zu Heimat verlassen: Das Sozialsystem ist hier doch erstmal völlig egal. Willst du mir erzählen, das ein Flüchtling aus Syrien so klug ist nachzuschauen wieviel Hartz er hier kriegt und wie er von Homs aus nach Deutschland kommt, dort Asyl beantragt usw. und dann zu doof ist zu merken, das er sich von den 400 Euro Hartz4 in Deutschland nix leisten kann? Das Sozialsystem in irgend einem Zielland spielt für die initiale Entscheidung zur Flucht erstmal keine Rolle. Wenn du mir allerdings damit sagen willst, das dir an deinen Freunden und deiner Familie so wenig liegt, das du für ein Leben am sozialen Rand in einem fremden Land jederzeit eben jenes soziales Umfeld verlassen würdest, muss ich dir einfach nur sagen, das du mir leid tust.

          zu junge Männer: Worüber reden wir denn nun? Über die jungen Männer, die zum Dienst in einer der Milizen/Armeen gezwungen werden oder über die Familienväter? Wenn du von jungen Männern redest, gehe ich von Personen zwischen 16 und 25 Jahren aus. Entgegen anderslautender Gerüchte muss man (auch in Syrien) mit 25 noch nicht verheiratet sein und 10 Kinder haben. Bei Männern in diesem Alter reden wir eher davon, das die noch bei Mama und Papa unterm Dach gewohnt haben. Nun haben diese die Qual der Wahl: In einem sinnlosen Krieg zu sterben oder die Familie zu verlassen. Und ich soll verdammt sein, wenn meine Eltern in so einer Situation nicht Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hätten um mich aus dem Land zu bringen.
          Schauen wir aber auf die Familienväter, dann kann man sich natürlich auf die Position stellen, dass diese da im Patriarchat leben und die Frauen nix zu melden haben. Oder aber diese Menschen sind genauso wie wir, wo eine Beziehung zwischen Mann und Frau normalerweise auf Augenhöhe abläuft. Zumindest ist das bei meiner Frau und mir so. Zudem kommen ja eben auch ganze Familien an.
          In Deutschland sind die Männer noch vor 30 Jahren nach Berlin geflüchtet um sich um den Wehrdienst zu drücken und hier war nicht einmal Krieg und dann soll es nicht glaubhaft sein, dass sich junge Männer in anderen Staaten ungerne als Kanonenfutter verheizen lassen wollen?

          zu Supermarkt: Ja, das hier ist ein Einzelfall. Auch 20 Vorfälle sind noch Einzelfälle, denn ohne das im Kontext der bisherigen Straftaten einzuordnen bringt dir so eine Aussage nichts. Wenn du mir sagen kannst „In den letzten 10 Jahren hatten wir jedes Jahr ca. 100 Fälle bei denen Ladendiebe bewaffnet waren und mit Gewalt gedroht haben. Seit 6 Monaten (und damit seit dem Beginn der Flüchtlingswelle) haben wir einen Anstieg von über 50%.“, dann reden wir nicht mehr über Einzelfälle, sondern eine Statistik über die wir diskutieren können. Wenn ich dir aber nun 5 solche Fälle mit Flüchtlingen aufzähle, wir sowas aber 5000 Mal pro Jahr haben, dann ist das so aussergewöhnlich und besorgniserregend wie zwei richtige im Lotto.

          zu Aus Wohnung werfen: Was ist denn die Alternative? Gehen wir einmal davon aus, dass ein Container-Gebäude sinnvoll wäre. Bei einem Ort mit 2400 Einwohnern gibt es da normalerweise nicht so viele Flächen, wo man sowas hinstellen könnte. Und ich kann dir garantieren, dass dann die nächsten Schreihälse kommen, die sich darüber beschweren, dass das Container-Ding die Landschaft verschandelt.

          • FrauFooBar

            Heimt verlassen: Es ist doch hinlänglich bekannt dass die Smartphones zur Kommunikation eingesetzt werden. Somit sind die Infos auch schnell im Herkunftsland. Die Bilder der #RefugessWelcome Laola vom Münchner Bahnhof natürlich auch.
            Passender Auszug aus der Zeit:
            Beirut, vergangene Woche, im Taxi. Die Ampel steht auf Rot, eine syrische
            Bettlerin kommt ans Fenster des Wagens. „Geh nach Deutschland!“, sagt
            der libanesische Fahrer. „Da geben sie dir Geld.“
            http://www.zeit.de/politik/2015-09/fluechtlinge-syrien-libanon-tuerkei-deutschland

            Junge Männer: Die Frage ist doch würde man im Krieg seine Familie schutzlos zurücklassen um dann irgendwann mal die Familie nachzuholen? Ich würde es nicht machen und es fällt mir schwer zu glauben dass in mittleren Osten die Männer weniger Beschützerinstinkt haben. Wenn dann würde man komplett in ein sicheres Land (Türkei) flüchten. Von da „flüchtet“ der Mann dann als Vorhut in ein Land von dem man sich noch mehr erhofft. Kann man menschlich verstehen, hat aber nichts mehr mit Flucht aus Angst vor dem Krieg zu tun.

            Supermarkt: Für die Statistik werden wir uns noch ein wenig gedulden müssen, denn die Situation ist ja erst seit Sommer da. Aber jeder Einzelfall der existiert ist einer mehr als vorher. Ich glaube den Mitarbeitern vor Ort ist es auch egal ob das jetzt statistisch relevant ist oder nicht.

            Aus Wohnung werfen: Die Alternative? Die Alternative seine eigenen Grenzen zu kennen und nicht die ganze Welt aufnehmen wollen. Das Container-Dorf ist auch nicht schön, kommt zusätzlich ja aber trotzdem. Im Beispiel aus dem Schwarzwald hat die Gemeine genau 2 Wohnungen. Diese 2 hat sie gekündigt. Sie muss aber eine dreistellige Zahl aufnehmen. Sprich die beiden Wohnungen machen null Unterschied, aber sie senden das klare Signal dass die einheimliche Bevölkerung „sch**ß egal“ ist und man aber alles macht für die „Flüchtlinge“. Dass das nicht gutgehen kann müsste eigentlich jedem einleuchten.

          • zu junge Männer: Du wohnst in einer sicheren Gegend. Es ist klar, das hier die nächsten Monate erstmal nix passiert, denn der Krieg gleicht eher dem Stellungskrieg im 1. WK als das sich an den Frontverläufen groß etwas tut. Es ist aber klar, dass die momentanen Machthaber (ob das nun Assads Armee ist, die Kurden, die Rebellen oder ISIS) durch die Städte und Dörfer gehen werden und alle wehrfähigen Männer verpflichten werden. Die meisten davon werden in ihrem Einsatz sterben. Aus welchem idiotischen Grund sollte ich dann als Familie sagen, das mein Sohn nur dann flüchten soll, wenn wir alle flüchten können? Noch einmal: Wir reden nicht von den mit-vierzigern, die Frau und Kinder haben und nun ihre Frau dort zurück lassen. Diese kommen entweder bereits mit ihrer ganzen Familie, oder ihre Familie ist in der Heimat schon abgeschlachtet worden. Such es dir aus. Wir reden hier von jungen Männern, die eben noch keine Familie haben. Wie ich in einer vorherigen Antwort bereits geschrieben habe, wird man in Syrien nicht mit 14 zwangsverheiratet, sondern genauso wie hier heiraten die Leute da irgendwo zwischen Mitte-20 und Mitte-30 Jahren. Diese jungen Männer sind die Söhne, die sonst verheizt werden. Also sag mir, aus welchem Grund irgend eine Familie wollen würde, das der Sohn da bleibt und nicht flüchtet?

            zu aus der Wohnung werfen: Erstens ist es ja nun mal nicht so, dass die Bevölkerung scheiß egal wäre. Die Frau ist nicht von heute auf morgen rausgeworfen worden, sondern sie lebt da noch bis Ende des Jahres und hat die Kündigung irgendwann im Frühjahr (März?) gekriegt. Ausserdem hat man ihr angeboten, ihr zu helfen eine neue Wohnung zu finden. Zweitens gilt unser Grundgesetzt zum Glück nicht nur so lange, bis irgendwer sich davon gestöhrt fühlt, sondern immer. Das heisst, dass du auch dann noch deine Meinung sagen darfst, wenn sie den meisten Leuten nicht gefällt und das du auch dann noch ein Anrecht auf dein Leben hast, wenn du anderen Menschen schwerstes Leid zugefügt hast. Das heisst aber auch, dass das Asylrecht gilt. Dauerhaft. Ich möchte gerne, dass sich unser Staat erst einmal an das Grundgesetz hält und in zweiter Linie an weitere geltende Gesetze und erst danach zählt die Meinung der Bevölkerung. Wie es aussehen würde, wenn es anders wäre, überlasse ich deiner Fantasie.

            Die Sache ist aber ja auch nicht, dass diese Leute nicht in Container-Dörfern untergebracht werden können. Die Sache ist, dass alle diese Container-Dörfer, Turnhallen, Baumärkte, etc. nur eine Übergangslösung sind und die Menschen dort so schnell wie möglich raus und in eine echte Wohnung kommen müssen. (Oder abgeschoben werden, je nach entsprechendem Fall) Das heisst, dass wir in dem nächsten halben Jahr für eine (vorsichtig geschätzte) halbe Million Menschen neue, feste Wohnungen finden müssen, ob nun von Privat gemietet, von der Stadt, neu gebaut oder alt-saniert. Nun kann die Stadt entweder hingehen und für teures Geld private Wohnungen anmieten und dort die Flüchtlinge unterbringen oder sie kündigen ihren bisherigen Mietern und bringen die Leute dort unter. Das eine kostet viel, das andere weniger Geld. Wo willst du deine Steuergelder hinfließen sehen?
            Und nun stehen wir also vor dem kleinen Problem, dass wir bereits jetzt in einigen Städten zu wenig Wohnungen haben, so das sich die Leute dort darum prügeln und nun kommen auch noch die Flüchtlinge und das beste was dann einige anscheinend zu tun haben ist, die Wohnungen für die Flüchtlinge anzuzünden, womit der Markt noch angespannter wird und noch viel eher die Stadt ihren Mietern kündigen muss.
            Denn die Alternative sind eben gerade Container-Ghettos, in denen sich niemand integrieren kann und in der Gewalt und Kriminalität herrscht.

          • FrauFooBar

            Asus Wohnung geworfen: Du kannst es drehen und wenden wie Du willst, was bleibt ist der Fakt dass langjährigen Mietern (rechtlich fraglich) gekündigt wird um Flüchtlinge in die Wohnung zu tun. Darin enthalten ist die klare Aussage, dass den Entscheidenden die Flüchtlinge wichtiger sind als die eigenen Bevölkerung. Das macht auch eine längere Kündigungsfrist oder „Hilfe“ nicht weg. Wenn es so einfach ist, trotz Wohnungsnot, eine andere bezahlbare Wohnung zu finden, warum mietet die Gemeinde dann nicht diese Wohnung für die Flüchtlinge an? Und ja ich will dass man mit den Steuergeldern umsichtig umgeht, aber es gibt da Grenzen wo man den sozialen Frieden gefährdet. Das ist hier der Fall. Aber ich könnte auch Hartz4 Sanktionen nehmen, auch da wird etwas in unserem Namen am eigenen Volk durchgezogen was inhuman ist.
            Letztlich bleibt dass einfach viel zu viele Menschen in das Land gelassen werden. Nur dadurch entstehen jetzt diese ganzen Konflikte und Engpässe. Jetzt sind die #RefugeesWelcome Fans ja sogar überrascht dass es im Oktober langsam auf den Winter zugeht. Eine solche Situation sehendes Auges herbeizuführen und dann zu jammern ist aber unredlich. Man muss sich eben vorher Gedanken machen ob man das wirklich schafft und ob die Bevölkerung es überhaupt schaffen will.

            Zum Grundgesetz: Wenn wir ehrlich miteinander sind, dann verstößt Frau Merkel mit der ganzen Aktion gegen das Grundgesetz. Die Asylparagraphen sind eindeutig genug. Was sie dazu berechtigt und ermächtigt Dublin 3 außer Kraft zu setzen konnte mir bisher auch noch niemand erklären.

            Asylrecht ohne Limits: Das ist zwar nach dem Gesetz richtig, aber mich würde interessieren was Deine Lösung im Bezug auf die Realität ist. Unsere Kapazitäten sind endlich. Ich bin der Meinung wir sind schon über die Grenze, Du denkst wahrscheinlich wir können mehr nehmen. Also lass uns mal annehmen es kommen noch 3 Millionen, 5 Millionen oder 10 Millionen. Letztlich egal, es wird einen Punkt X geben an dem echt nichts mehr geht. Was machen wir dann bei der X+1’ten Person? Auch die hat ein Anrecht. Und jetzt? Wieviele Menschen auf der Welt könnten denn nach der aktuellen Auslegung hier her kommen? Wahrscheinlich eine sehr grosse Zahl die in zwischen Millionen oder gar Milliarden schwankt. Auch die Bottom Billion würde wahrscheinlich gerne hierher flüchten. Der geht es auch objektiv schlecht, aber können wir das? Gut gemeint und gekonnt ist leider zweierlei.

          • Zum GG: Mein Informationsstand ist, das nicht Frau Merkel Dublin 3 aussetzt, sondern eben die anderen Länder drum herum. Die Randstaaten hätten die Aufgabe, alle Flüchtlinge bei sich zu registrieren und dann gilt Dublin 3. Nun kontrollieren die eben nicht so wie wir uns das wünschen und die Flüchtlinge gehen bei uns über den Grenzübergang und sagen „Ich habe mich gerade hier hin gebeamt. Ich bin nirgendwo sonst registriert.“ Also werden ihre Daten aufgenommen und somit sind sie offiziell bei uns als erstem EU-Land eingereist. Das kann man nun gut oder doof finden, aber das ist nach meiner Info momentan der Zustand. (Ich persönlich finde Dublin 3 sowieso falsch, aber das ist ein anderes Thema.)

            Zum Asylrecht: Meine Lösung im Bezug auf die Realität ist: abwarten. Ich glaube nicht, das wir schon über unsere Grenzen sind, denn wenn sehr viel ärmere Länder um ein vielfaches mehr aufnehmen können wie wir (Jordanien), dann sollten wir wohl auch noch einiges schaffen. Die Grenze ist ja nicht, wenn es uns anfängt zu stören, sondern die Grenze ist da, wo wir es weder finanziell noch vom Platz noch von den Ressourcen her verkraften können und an diesem Punkt sind wir noch lange nicht. Ich verweise da erneut auf diesen Artikel: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-fischer-im-recht/komplettansicht
            Unabhängig aber von unseren Grenzen und Kapazitäten ist die Frage wie es weiter geht. Ich sage deswegen, das wir abwarten sollen, weil nichts so heiss gegessen wird wie es gekocht wurde. Fakt ist, das wir bisher nicht einmal eine Million Menschen aufgenommen haben und davon waren weniger als die Hälfte syrische Flüchtlinge. Das ist nur das, was die Statistiker basierend auf den Zahlen bis August prognostiziert haben. Im September sind die Flüchtlingszahlen aber bereits zurück gegangen, stärker als erwartet. Es wird aber eben auch nicht die ganze Welt kommen und sich hier einquartieren wollen. Ich denke, die momentane Situation ist am ehesten mit einem neuen iPhone oder Computerspiel zu vergleichen. Ja, hier stehen jetzt gerade einige hunderttausend Leute an der Tür, die das haben wollen, aber das heisst nicht, dass die nächsten 10 Jahre ständig weitere hunderttausend kommen werden. Aber natürlich ist das sowohl von mir als auch von dir erst einmal nur Spekulation und wir werden erst in etwa einem Jahr sehen, wie sich das wirklich entwickelt. Erst wenn wir wissen, wieviele der Asylsuchenden nicht sowieso wieder abgeschoben werden, wieviele hier bleiben und wieviele in den nächsten 12 Monaten noch kommen, können wir einen Trend absehen. So haben wir bisher nur 3 Monate, in denen viele hier her gekommen sind. Man könnte das auch mit dem Urlauberansturm auf Mallorca verwechseln. Wenn sich das also nächstes Jahr so wiederholt, dann können wir fundierte Diskussionen darüber führen, was man machen kann.

            Bis dahin sollten wir das nicht als Angriff betrachten, sondern als Chance zu zeigen was wir hier in diesem Land können und diese Menschen mit einem Lächeln begrüßen.

          • FrauFooBar

            Zum GG: Natürlich hat Frau Merkel Dublin 3 ausgesetzt (siehe Artikel). Erst das hat ja den Andrang erzeugt. Jetzt sagen die andern Ländern natürlich zurecht „ok, wenn ihr alle haben wollt, dann bitte hier lang“. Da der Grossteil seit der Entscheidung in Mutti „Theresa“ Merkel’s Land der Fleischtöpfe möchte haben die Staaten aktuell auch gar keinen grossen Anreiz die Grenzen zu schützen. Man hat ja am Beispiel Ungarn gesehen wie auf ein Land eingeprügelt wird das versucht die geltenden Gesetze und Abkommen umzusetzen. Die Schleuserfahrten der Deutschen Bank haben wir dabei noch gar nicht betrachtet.
            http://www.tagesspiegel.de/politik/wende-in-der-asylpolitik-deutschland-setzt-dublin-regeln-fuer-aus-syrien-fluechtende-aus/12229884.html

            Zu Abwarten und Tee trinken: Wir haben ca. 1 Mio Menschen genommen und schon jetzt herrscht Chaos. Turnhallen sind blockiert, die Polizei ist im Dauereinsatz, die Schulbildung unserer Kinder leider durch Flüchtlingskinder die von jetzt auf gleich in bestehende Klassen gesetzt werden. Das langt bereits jetzt schon. Ich habe keinen Bedarf zu warten bis es noch schlimmer wird.
            Es werden weitere Millionen kommen da Frau Merkel immer weiter einläd und in der Anne Will Sendung ja sogar offen die Kapitulation ausgesprochen hat. Wir können die Grenzen nicht schließen / wir haben keinen Einfluß darauf wie viele kommen / die Leute entscheiden selbst ob sie bleiben. Was will man da noch erwarten. Das ist die übliche Merkelsche Politik des nichts machens. Nur dieses mal steigt der Druck täglich an. Die Euphorie der #RefugeesWelcome Fangruppen ist schnell verflogen (hier war die iPhone Methapher passend, denn genau an diese Events haben mich die Bilder aus München erinnert) und dann kommt der Frust.

            Chance: Das Problem ist dass ein großer Teil dies nicht als Chance sondern als Jahrhundertkatastrophe für Deutschland sieht. Daher gibt es auch gar keinen Willen das zu schaffen. Wozu? Wofür? Die Leute wollen ihre Ruhe haben, genau dafür haben viele Merkel gewählt. Keine wurde gefragt ob er diese neue „Challenge“ annehmen will oder ob wir nicht vielleicht lieber unsere Kräfte darauf konzentrieren unsere eigenen Probleme zu lösen. Da gibt es seit Jahrzehnten genug Baustellen (Bildung, Gesundheitssystem, Rentensystem, Arbeitslohn finanzierte Steuer in Zeiten der Automation und Robotik, Grenzen des Wachstums, Energiewende,…). Dafür könnte man einen nationalen Kraftakt ausrufen. Zu Merkels Bewerbung als UN Generalsekretärin sicherlich nicht.

          • MrMunch

            „Wie ich in einer vorherigen Antwort bereits geschrieben habe, wird man
            in Syrien nicht mit 14 zwangsverheiratet, sondern genauso wie hier
            heiraten die Leute da irgendwo zwischen Mitte-20 und Mitte-30 Jahren.“ Woher nimmst du diese Information? Meinem Kenntnisstand nach ist das schlichtweg falsch: Das _durchschnittliche_ Heiratsalter für Frauen beträgt 25 Jahre. 25% der Frauen zwischen 15 und 19 Jahren sind verheiratet, geschieden oder verwitwet. Zudem dürfen in Ausnahmefällen Frauen ab 13 und Männer ab 15 Jahren heiraten. Des Weiteren haben syrische Familien sehrwohl viele Kinder: 40% der Syrer sind unter 14. Viele Kinder zu haben bedeutet dort gesellschaftliches Ansehen. Kannst du auf dieser Basis das Zurücklassen von Frau und Kindern weiterhin moralisch rechtfertigen? Dauraf aufbauend wäre es noch sehr interessant, eine Stellungnahme zu Jans 3. Punkt zu erhalten, dieser wurde bislang komplett ignoriert:
            „(3) Zum Thema junge Männer: Du schreibst „Auf dem Weg trifft man nicht
            nur freundliche Menschen. Es muss also jemand los gehen, der körperlich
            und geistig stark ist, der die Strecke schafft.“ Ist es nicht recht
            wahrscheinlich, daß die natürliche Selektion des Stärkeren auf diesem
            Weg vor allem eher verrohte, gewalterfahrene und -bereite Männder in
            unser Land bringt? Sollte mir das nicht sorgen machen, vor allem
            aufgrund der Anti-Gewalt-Erziehung, mit der wir zurecht schon lange
            unsere Kinder sozialisieren?“
            Ich bin wirklich gespannt (keine Ironie!) auf deine/eure Antwort(en). Schönen Sonntag noch!

          • Zum Punkt 3) kann ich nichts belastbares sagen. Natürlich kann es sein, dass die von ihrem Heimatort aus hier hin flüchten und das ganze dem Film Running Man oder Death Race gleicht. Darauf aufbauend kann man davon ausgehen, das lediglich Mörder und brutalste Verbrecher hier bei uns ankommen. Da wir jedoch von der Fluchtstrecke bisher keine Mad Max-Bilder gesehen haben, gehe ich eher davon aus, dass es erst einmal darum geht, wer körperlich fit ist und diese Strapazen durchsteht, als das es in erster Linie darum geht mit möglichst viel Gewalt sich durchzuschlagen.

            Ich gehe eher davon aus, dass die hier ankommenden jungen Männer verängstigt und hilfebedürftig sind und wahrscheinlich weniger Gewalt ausüben werden, als die deutschen Männer in dem Alter, die wir hier haben.

            Aber natürlich hängt das alles von der eigenen Sichtweise ab. Wenn man auf diese Menschen als das Übel der Welt herabsieht, dann wird man natürlich annehmen, dass diese skrupellos ihre Familie verlassen haben und nun hier nur auf Gewalt aus sind.

          • Holger Winterstein

            normalerweise muss man gar keine Begründungen abgeben. Es gibt Recht und Gesetz in Deutschland und das ist einzuhalten. Demzufolge sind alle diese Einreisenden illegal in diesem Land und ohne Pass so wie so. Wie soll man von Rechtsbrechern erwarten dass sie sich jemals integrieren.
            Die Leute sollen sich beim nächsten Massenabschieben bitte bei denen bedanken, die sie mit falschen Versprechen ins Land oder auf den Meeresgrund gelockt haben.

      • Martin Möller

        Ihr Punkt 2): Nur verlässt man eben seine Heimat nicht mal eben so.

        Stimmt. Lösung hier: alle Deutschen die wollen übernehmen eine (auch gerne lebenslängliche) Patenschaft für beliebig viele Bewohner von armen Menschen. Freiwillig überweisen Sie so oft sie wollen so viel Geld wie sie wollen. Nun können die Leute bei ihren Familien und Freunden bleiben, und es geht ihnen sogar noch besser, als wenn sie hier wären. Alle Bekannten sind da, die gewohnte Umgebung, die gleiche Sprache, die gleiche Kultur, eine Win-Win-Lösung.

        > zu den jungen Männern: Bitte die Antwort in der FAQ noch einmal lesen.

        Der FAQ-Eintrag ist fehlerhaft. Richtig muss es heißen: Asylberechtigt sind Verfolgte, nicht Arme, die (verständlicherweise) gerne mehr Resourcen zur Verfügung stehen haben wollen. Politisch verfolgte sterben vermutlich, wenn sie bleiben wo sie sind. Wäre dem nicht so, dann wären die Menschen sicher und nicht asylberechtigt.

        Die Männer sind also entweder ohne Familie, oder opferten diese, um selber zu entkommen.

        > zu Supermarkt: Und sobald wir nicht mehr von Einzelfällen reden, sondern
        > von einer messbaren Zahl, können wir gerne darüber diskutieren.

        Muss es zwangsläufig der Supermarkt sein? Oder können wir Straftaten generell nehmen?

        > Du kannst nicht oben einfordern, das wir uns alle an die Gesetze halten
        > müssen und dich dann unten drüber beschweren, das Leute das tun.

        Ah okay, die Gesetze. Ausweisung von ca. 98% der Asylbeantrager.
        Deutschland hat eine Vereinbarung getroffen, die gilt, und die es sich zu halten gilt. Wir dürfen keinen Leuten Asyl gewähren, die aus einem sicheren Land kommen. Wer durch 7 europäische Staaten gereist ist, ist kein Flüchtling. Das Gesetz ist ganz klar: das sind illegale Einwanderer, und damit nach dem Gesetz halt Kriminelle. Sofortige Abschiebung ist die Konsequenz.

        • zu Armen-Adoption: Nun könnte ich ebenso patzig antworten, das wir das mit den neuen Bundesländern doch schon machen, aber das bringt uns hier genauso wenig weiter, wie Ihre Forderung. Denn an den Menschenströmen, die nun kommen, ändern wir ohne Blutbad nichts.

          zu den jungen Männern: Entschuldigung. ich bin sicher, das Enno gerne das Wort „Arme“ durch „Verfolgte“ ersetzen wird. Das ändert jedoch nichts an den Menschen. Und wenn Sie nicht akzeptieren wollen, das Menschen in gundsätzlich sicheren Gegenden wohnen können, einzelne aus der Familie aber vielleicht doch verfolgt werden und deswegen flüchten, brauchen wir auch nicht darüber weiter zu diskutieren. Dann rede ich gegen Windmühlen und Ihre Ansicht ist die Wahrheit.

          zu den Straftaten: Natürlich dürfen wir alle Straftaten dazu nehmen. Wenn wir in einem Jahr auf 100.000 Einwohner gesehen signifikant mehr Straftaten haben als in 2013, dann haben wir in der Tat ein Problem. Wenn sich aber rausstellt, dass sich nichts getan hat, behaupten Sie dann bitte nicht mehr, dass das alles Verbrecher wären? Natürlich gibt es auch unter den Flüchtlingen Ladendiebe, Räuber, Einbrecher, Vergewaltiger und Mörder. Allerdings prophezeie ich Ihnen, das der Anteil unter ihnen nicht größer ist als unter der restlichen deutschen Bevölkerung. Nun können Sie sich überlegen, ob Sie wegen einem Ladendieb auf 100.000 Einwohner alle Flüchtlinge in Lager stecken oder (mit Waffengewalt) fernhalten wollen, oder ob das Schwachsinn ist. Allerdings fordere ich dann die selbe Lösung auch für die deutsche Bevölkerung. Denn wenn die Verbrecher unter der Bevölkerung so gefährlich sind, dann sollten wir wirklich alle schützen und nicht nur vor dem 1% der Verbrecher, die gleichzeitig Flüchtlinge sind.

          zu den Gesetzen: Grundgesetz überstimmt andere Gesetzgebung. Deswegen gilt das Recht auf Asyl, auch wenn die Menschen dafür eine europäische Vereinbarung gebrochen haben. Deswegen haben wir ein Bundesverfassungsgericht, welches grundgesetzfeindliche Gesetze wie z.B. die Vorratsdatenspeicherung regelmäßig aufhebt. Wenn Sie auf das GG verzichten möchten, dann bitte schön. Allerdings nicht mit mir.

          • Martin Möller

            > Nun könnte ich ebenso patzig antworten, das wir das
            > mit den neuen Bundesländern doch schon machen

            Klar, das sind ja auch Landsleute, und Mitglieder des eigenen Volkes.
            Ich würde meinen Kindern ja auch meine Resourcen zur Verfügung stellen. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe kann halt Vorteile mit sich bringen, und wenn die Gruppe als Eintrittskarte nunmal hauptsächlich die Geburt als Nachkomme von bestehenden Mitgliedern nimmt, dann ist es sehr schwer, sich die Zugehörigkeit zu erarbeiten. Wir beide werden vielleicht niemals australische Aborigines werden können, selbst, wenn wir wollten.

            > wenn Sie nicht akzeptieren wollen, das Menschen in
            > gundsätzlich sicheren
            Gegenden wohnen können,
            > einzelne aus der Familie aber vielleicht doch
            verfolgt
            > werden und deswegen flüchten

            Ich kann jetzt leider nur wenig dazu schreiben, weil ich diesen Punkt nicht verstehe. Könnten Sie ein paar reale Beispiele nennen?

            > Natürlich dürfen wir alle Straftaten dazu nehmen.

            Gut, das ist eine rationale Position.

            > Wenn wir in einem Jahr auf 100.000 Einwohner gesehen
            > signifikant mehr
            Straftaten haben als in 2013, dann haben wir in
            > der Tat ein Problem.

            Volle Zustimmung.

            > Wenn sich aber rausstellt, dass sich nichts getan hat,
            > behaupten Sie dann bitte nicht mehr,
            > dass das alles Verbrecher wären?

            Ich würde auch nicht mal jetzt solch einen Humbug behaupten. Der Kern der Leute ist friedlich. Mit einer kleinen Einschränkung: es sind schon die meisten davon Verbrecher, weil es sich um illegale Einwanderer handelt. Wer durch 7 europäische sichere Länder gereist ist, wurde nicht mehr verfolgt.
            Es muss doch möglich sein, den Status eines Verfolgten ablegen zu können. Dies passiert dann, wenn die Verfolgenden einen nicht mehr erreichen können.
            Wenn ich von einer üblen Bande verfolgt werde, und dann Zuflucht in einem Haus finde, dann muss ich nicht zwangsläufig noch eine lange Reise antreten, um in die Wohnung von Bill Gates zu gelangen. Sind die Verfolger weg, bin ich kein Flüchtling mehr. Das war in der Türkei schon gegeben. Gehe ich in Bill Gates’ Haus, dann bin ich ein Krimineller. So einfach ist das auch schon. Es spielt keine Rolle, ob man mir vorher mein ganzes Geld geraubt und in den Magen getreten hat, und meine Frau ermordete. Wenn ich es geschafft habe zu entkommen, dann ist mein nächster Gedanke nicht „Nee, ich muss zu Gates, und zwar schnell, das ist der Weg um sicher zu leben”.

            Nun aber mal eine Gegenfrage: sollten die Asylanten überdurchschnittlich straffällig werden, würden Sie dann aufhören zu behaupten, es wären friedliche Menschen? Wäre es dann okay nach sofortiger Ausweisung zu verlangen?

            Dann dazu mal ein paar Zahlen. Das Bundesministerium des Inneren veröffentlich Statistiken. Wir sehen, dass 2013 ca. 2 Millionen Tatverdächtige ermittelt wurden. Davon waren 500.000 nicht-Deutsche. Und das, obwohl die Nicht-Deutschen nur 7% an der Gesamtbevölkerung ausmachen. Wir sehen also schon bereits dort, dass Ausländer viel krimineller sind als Deutsche.

            Darunter sind allerdings auch diverse Kanadier, Dänen und Norweger. Leider ist es der Polizei untersagt, wieviele Verbrecher aus Monacco kamen, oder aus der Schweiz und Holland.

            Nehmen wir aber nun mal die Asylanten. Wussten Sie, dass eine Rekordzahl von 38.000 Asylbewerben 2014 angeklagt wurden, in Deutschland eine Straftat begangen zu haben? Der Polizei wurde ein Maulkorb angelegt, aber ein vertraulicher Bericht ist dennoch durchgesickert:
            http://www.presseportal.de/pm/30621/3080198

            Der Anstieg der Kriminalität – darunter Vergewaltigungen,
            andere sexuelle Übergriffe und Körperverletzungsdelikte,
            Messerstechereien, Einbrüche, Raubüberfälle und Drogenhandel – fällt zusammen mit einem Rekordzustrom von Flüchtlingen aus Afrika, Asien, dem Nahen Osten und dem Westbalkan.

            Und das war 2014, also bevor die eine Million neuen 2015 gekommen sind, und die 3-7 Millionen 2016.

            Unabhängig davon schätzen die deutschen Behörden, dass mindestens 290.000 Migranten und Flüchtlinge unregistriert ins Land gekommen sind; ihr Aufenthaltsort ist unbekannt:
            http://www.zeit.de/news/2015-09/30/un-g7-kuenden-zusaetzliche-gelder-fuer-fluechtlinge-an-30111403

            „Die Politik betreibt seit Jahren Augenwischerei und lässt die
            Bevölkerung über die tatsächliche Kriminalitätslage im Unklaren…
            Anstatt den Bürgern die Wahrheit zu erzählen, werden diese für dumm verkauft” — André Schulz, Vorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamter

            Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft sagt: „In Berlin oder im Duisburger Norden gibt es Stadtteile, in denen sich die Kollegen kaum noch trauen, ein Auto anzuhalten – weil sie wissen, dass sie dann 40 oder 50 Mann an der Backe haben.“ Diese Übergriffe seien fast schon „ein gezieltes Kräftemessen mit dem Staat, in dem sich die Verachtung der Täter für unsere Gesellschaft ausdrückt“.

            In ihrer Missachtung des deutschen Rechts werden die Migranten immer zügelloser. Am 11. September etwa versuchten zwei Asylbewerber aus Libyen, Waren aus einem Netto-Markt im sächsischen Freiberg zu stehlen; als sie dabei gestellt wurden, wurden sie gewalttätig und konnten fliehen:
            http://www.sachsen-depesche.de/regional/freiberg-asylbewerber-bedroht-supermarkt-personal-mit-machete-und-pfefferspray.html

            Kurze Zeit später kamen die Männer mit Pfefferspray und einer Machete bewaffnet in den Laden zurück und bedrohten die Angestellten. Als die Polizei am Tatort eintraf, wurden die Beamten von den Männern angegriffen und sahen sich gezwungen, Warnschüsse abzugeben. Einer der Migranten wurde festgenommen, der andere konnte entkommen.

            Wenige Stunden später wurde der Festgenommene – ein 27 Jahre alter Mann, der auf Kosten der Steuerzahler in einer Flüchtlingsunterkunft in Freiberg lebt – ohne Strafanzeige freigelassen. Am nächsten Morgen tauchten die beiden Männer erneut in dem Supermarkt auf, zückten ein Messer und drohten damit, die Angestellten zu enthaupten.
            Wie die lokalen Medien berichten, habe die Staatsanwaltschaft die Polizei angewiesen, die Männer auf freien Fuß zu setzen.

            Ich hoffe, dass die FAQ diesbezüglich aktualisiert wird, und Sie die kriminellen Ausländer scharf verurteilen. Danke sehr 🙂

            Ich könnte hier noch hunderte Fälle nennen, die in den großen Medien einfach nicht gebracht wurden, und zeigen, dass Asylanten die mit riesigem Abstand kriminellste Gruppe von Menschen in Deutschland ist. Vielen Dank, die noch weiter zu importieren.

            Sie waren vorher alle in Sicherheit. Wir können ihnen sehr gut und viel besser helfen, wenn sie in Ländern nahe ihrer Heimat untergebracht wären. Es ist absolut unnötig jemanden hierher zu holen. Wenn es ums Helfen von echten Flüchtlingen geht, laut Genfer Konvention, dann gerne in Nachbarländern.

            Wenn es ums Helfen geht, von Menschen, die gerne ein besseres Leben haben, dann sollten wir auch diese in der Heimat belassen. Und Deutsche, wie Sie, die helfen wollen, können ein Leben lang freiwillig so oft und so viel spenden, wie Sie wollen. Auch dafür muss man niemanden herholen. Selbst wenn Sie 800 Milliarden Euro besäßen, und sie aus Deutschland rausschicken würden, um damit Armen zu helfen, so fände ich das okay, auch, wenn die Folgen für Deutschland sehr problematisch wären, wenn plötzlich so viel Geld fehlen würde. Aber das wäre dann halt Ihr Ding.
            Sie könnten mit diesem Geld jedem der 3 Milliarden ärmsten Menschen einmalig 266 Euro zur Verfügung stellen. Davon könnten die einen Monat überleben, dann wäre das Geld weg. Nochmal könnten Sie keine 800 Milliarden schicken, aber es gibt dennoch einen Folgemonat, an dem wieder Geld benötigt wird.

            In sofern ist es gänzlich ausgeschlossen, selbst wenn Europa sein ganzes Vermögen weggäbe. Wir hätten dann 700 Millionen Arme mehr, die erledigt wären. Dafür ginge es 3 Milliarden Menschen für zwei Jahre ein klein wenig besser, und dann wäre auch dieses Geld wieder weg. 700 Millionen Verarmte, nur, um 3 Milliarden die Lebensqualität um 3% zu erhöhen, müssen die Europäer die ihre um 80% reduzieren. Das steht in keinem Verhältnis, den Armen können wir nicht ohne neue Technologien helfen. Nur Wissenschaft hilft hier, und kein Gutmenschentum.

          • Ok, selten so einen Schwachsinn gelesen.
            Zu den sicheren Gegenden: Die Menschen in Syrien, die etwas entfernter vom Frontverlauf leben, leben dort relativ sicher. Für sie besteht keine direkte Gefahr an Leib und Leben. Allerdings fahren alle Parteien des Kriegs, also die offizielle „Armee“ Syriens, die Rebellengruppen, der IS und die Kurden durch ihre jeweiligen Gebiete und greifen junge Männer im wehrfähigen Alter auf und zwingen sie, für sie zu kämpfen. Das heisst also: Mama Aishe, Onkel Ahmed, Papa Reccip und Schwester Merydem sind absolut sicher und denen geht es wunderbar. Aber der Bruder Mohammed ist jetzt gerade 18 Jahre alt und er weiss, dass sie ihn bei nächster Gelegenheit mitnehmen und an die Front schicken. Dort kriegt er ein Gewehr in die Hand und muss auf seinen Nachbarn und Freund schiessen, den die gegnerische Gruppe vor einem Jahr zwangsrekrutiert hat. Die Familie ist nicht bedroht, allen geht es gut. Nur bei Mohammed ist klar, das er ermordet werden wird. Was machst du? Aus der Logik, die hier bisher geäussert wurde, bleibt Mohammed natürlich bei seiner Familie und wartet auf seinen Tod, da man ja entweder zusammen oder gar nicht flüchtet.

            Zu der Behauptung, es wären alle Verbrecher: Ja, dann sind wir alle allerdings ebenfalls Verbrecher im Sinne des Geldwäsche-Gesetzes: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/geldwaesche-fischer-im-recht/komplettansicht

            Zu der Behauptung, es hätte einen Anstieg der Verbrechen gegeben: Woher ziehen Sie diese Information? Wenn ich jetzt in die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik für 2014 schaue, hat sich da relativ wenig getan. In der einen Gruppe ist es mal etwas nach unten gegangen, in der anderen mal leicht nach oben. Bei den Vergewaltigungen hat es einen Rückgang von 0,9% gegeben, bei den Raubdelikten um 3,7%. Grundsätzlich ist die Gewaltkriminalität um 2,1% zurück gegangen. Selbst Wohnungseinbrüche sind leicht zurück gegangen. Also alles bezogen auf 2013. Nun kann man darüber streiten, was die PKS überhaupt taugt (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-05/polizei-kriminalstatistik-aufklaerungsquote-aussagekraft/komplettansicht) aber einen signifikanten Anstieg der Kriminalität lässt sich daraus nicht ableiten. Vergleicht man die letzten 15 Jahre, ist das schlichtweg gleich geblieben, teilweise sogar eher gesunken.

            Zu der Behauptung, Ausländer wären überrepräsentiert bei den Verbrechern: Auch dort wieder: Woher ziehen Sie diese Info? Sie haben nur die Zahl derjenigen, die mit der Polizei in Kontakt gekommen sind. Was diese Leute getan haben, wissen Sie nicht. Ob diese Personen verurteilt wurden, wissen Sie nicht.
            Ein kleines Beispiel: Sie sind Flüchtling und möchten sich gerne in Deutschland in Berlin bei der LaGeSo registrieren und einen Asylantrag stellen. Sie denken sich „Oh, ich komme da mal früh hin, dann muss ich nicht so lange warten.“ Sie erscheinen also um 5 Uhr mit Ihrer fünfköpfigen Familie vor Ort und wollen darauf warten, dass das Amt aufmacht und Sie sich registrieren können. Dummerweise steht dort nur die Polizei und muss von rechtswegen aus Ihre Personalien aufnehmen und eine Anzeige gegen Sie aufgeben, denn die Polizei hat Sie als illegalen Einwanderer aufgegriffen. Geschützt vor dieser Anzeige wären Sie nur, wenn Sie sich zu den Öffnungszeiten in der Warteschlange vor dem Amt befunden hätten. Sie waren leider schon 3 Stunden vorher da und nun haben Sie eine Anzeige am Hals. Das macht für die Polizei 5 Fälle, für den Staatsanwalt 5 Einstellungsbescheide und für die Statistik 5 illegale Einwanderer. Und das haben wir zig tausendfach.
            „Tatverdächtiger“ heisst noch lange nicht, dass diese Menschen auch wirklich eine Tat begangen haben.

            Zu dem Fall von den beiden gewalttätigen Ladendieben: Und? Soll ich nun die Fälle von Gewalt durch Rockerbanden und Drogensüchtige raus suchen? Ich kann Ihnen die Story von 3 Deutschen erzählen, die eine Bombe in Köln gelegt und 10 Menschen umgebracht haben und die Polizei hat 10 Jahre lang nichts gemacht.

            Ich kann Ihnen noch hunderte Fälle aufzählen, die ebenfalls nicht in den Massenmedien gebracht wurden und die von Deutschen begangen wurden. Alleine die Anzahl der Sachbeschädigungen an Wahlbüros der Linken in Ostdeutschland ist schon imposant. Und da ist garantiert kein Syrer vorbei gegangen und hat gesagt „Verdammt, die wollen uns helfen, denen muss ich eine Lektion erteilen!“

            Zum Thema helfen: Fangen wir das doch einfach mal anders an. Rechnen wir die 200 Milliarden, die wir jedes Jahr mit unserer Wirtschaft aus anderen Ländern abziehen um auf die 3 Milliarden Menschen, die Sie anführen. Das wären ca. 66 Euro pro Mensch und Jahr. Wenn wir von absoluter Armut sprechen, dann reden wir von Menschen mit weniger als ein Dollar pro Tag. Würden wir also diese 200 Milliarden an die 3 Milliarden armen Menschen verteilen, hätten die zwar pro Tag gerade einmal 18 Cent mehr, aber das wäre für die bitter Armen eine Einkommenserhöhung um 18%. Selbst für eine Familie von 3 Personen, die von 300 Euro im Monat lebt, wäre das immer noch eine Einkommenserhöhung von 5,5%. Und das dauerhaft, jeden Tag, jedes Jahr. Wir kämpfen hier im Arbeitskampf um Erhöhungen von ein oder zwei Prozent. Das ist gerade einmal das Geld, was wir jedes Jahr mit unserer Wirtschaft aus anderen Ländern abziehen. Das ist mehr als das Bruttoinlandsprodukt von Syrien und Afghanistan zusammen. Syrien und Afghanistan bräuchten 1,5 Jahre lang nicht arbeiten und könnten sich nur darum kümmern, ihre Probleme zu lösen, von dem Geld, was wir anderen Staaten abnehmen.
            Das heisst nicht, das wir von unserem ach so hart erarbeiteten Geld auch nur einen Cent abgeben müssten. Wir müssten nur genauso viel importieren, wie wir exportieren. Wir würden also eine Gegenleistung dafür kriegen. Das Privatvermögen aller Deutscher zusammen beträgt übrigens momentan etwa 5 Billionen Euro. Das ist mehr, als die gesamte EU im letzten Jahr erwirtschaftet hat.

            Für die Bankenrettung hatten wir ne Billion übrig. Für die Flüchtlinge ist jeder Cent zu viel.

            Ach ja, zu Ihrer Aussage, wir könnten diesen Leuten doch vor Ort viel besser helfen und wir müssten sie nicht hier her holen: Niemand holt die her. Die kommen von alleine. Das ist ja gerade der Trick an der Sache. Und wenn wir denen hätten helfen können, wieso haben wir es die letzten 60 Jahre nicht getan?

          • Peter

            Wenn wir mehr noch mehr Rohstoffe für uns beanspruchen geht es den armen Ländern besser? Offenbar hat „Hannes Papenberg“ da Grundsätzliches nicht verstanden…

          • Herzlichen Glückwunsch, sie haben also keine Medienkompetenz. Ich schrieb nicht, das wir mehr Rohstoffe für uns beanspruchen sollen. Ich schrieb, das wir ebenso viel importieren sollen, wie wir exportieren. Ob dies nun heisst, das wir unsere Exporte verringern oder unsere Importe erhöhen oder einen Mix daraus und was wir importieren, ist da erst der nächste Schritt. Wir brauchen mitnichten nur Rohstoffe.

          • Peter

            Was du das schreibst, ist völlig konfus und wird auch durch dein nachgereichtes Gefasel nicht besser. Soll es den Armen dieser Welt besser gehen, so müssen wir von unseren Anteil am Weltrohstoffverbrauch etwas abgeben. Wie das mit

            „Das heisst nicht, das wir von unserem ach so hart erarbeiteten Geld auch nur einen Cent abgeben müssten.“

            vereinbar sein soll ist nicht zu erklären.

          • Ich sprach von unserem Export-Überschuss. Sie schmeissen einfach Rohstoffverbrauch, Exportüberschuss, Ungleichverteilung von Vermögen und Armutsbekämpfung wild in einen Topf. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas gegen Armut zu tun, die Verringerung des Export-Überschusses wäre eine davon. Ein geringerer Ressourcenverbrauch von unserer Seite ist unabhängig von allen anderen Faktoren so oder so sinnvoll, hat aber nur indirekt einen positiven Einfluss auf die Armut in der Welt. Mit dem Wegfall der Arbeitsplätze in den Rohstoff-abbauenden Ländern durch unseren Minderverbraucht könnte es sogar passieren, dass die Leute in eine größere Armut geraten. Aber das sind alles Aspekte, die Sie in die Diskussion gebracht haben und auf die wir alle nur einen begrenzten Einfluss haben. Auf unseren Export-Überschuss haben wir aber einen sehr viel stärkeren Einfluss.

          • Ernst Rübikow

            Mit Verlaub Herr Papenberg, unserer Exportüberschuss allein erlaubt es uns überhaupt, hier weitreichende soziale Absicherung zu schaffen, Waren aus der dritten Welt zu kaufen, und jedes Jahr fast ein dutzend Milliarden Euro in Entwicklungshilfe zu versenken. Der deutsche Wohlstand basiert auf was? Haben wir Rohstoffe? Kolonien? Vielleicht mehrere tausend Kilometer Küstenlinie zu exklusiven Nutzung? Dreimal Nein. Unser Wohlstand basiert darauf, daß die Hälfte der Bevölkerung arbeiten geht, gut ausgebildet ist, und gekoppelt mit innovativem Denken Produkte herstellt die weltweit mit Kußhand Abnehmer findet. Dafür geht dieses Volk auch deutlich später in Rente und wird dank extrem hoher Produktivität vergleichsweise schlecht bezahlt.

            Der größte Teil unseres Handels geht in die EU, und wir bezahlen diese Exporte indirekt selber, indem wir die Bilanz-Defizite durch Anleihenkauf ausgleichen.

            Erst muss etwas erwirtschaftet werden bevor wir es verteilen können!
            Und da Sie sich als Verharmloser von Migrantengewalt hervortun, sei es aus Uninformiertheit oder weil sie der Rechten damit in die Karte spielen wollen mache ich Ihnen einen Vorschlag: zu jeder Meldung über Gewalt gegen Asylanten bringe ich Ihnen zwei (drei, vier) Pressemeldungen von Gewalt durch Asylanten. Nehmen Sie an?

          • Martin Möller

            Nabend Herr Papenberg.

            > Ok, selten so einen Schwachsinn gelesen.

            Hui, ein rhetorisch optimaler Einstieg in ein Gespräch.

            > Zu den sicheren Gegenden

            Okay, danke für das Beispiel. Nun ist klarer, was Sie vorher meinten.

            Das kann man sicher als einen Fluchtgrund gelten lassen. Es bleibt dabei, dass dann eine Flucht über ein paar hundert Kilometer an einen sicheren Ort der richtige Schritt ist. Gänzlich unnötig ist es zu versuchen nach Deutschland zu kommen, wo diese Leute von vielen zehnmillionen Bürgern nicht gewollt werden.

            Das mit dem Falschgeld ist falsch gedacht. Man kann so viel Geld drucken, wie man will. Wenn ich einen Gegenstand X habe, und eine hypothetische Währung namens „Papenberg”, dann kann ich zum Beispiel einen Papenberger drucken. Dieser stünde dann für X. Drucke ich noch 999 weitere, dann würde ein Papenberger ein 1000-stel X wert sein.

            Dann brachten Sie dieses an den Haaren herbeigezogene Beispiel mit den Frühaufstehern. Die korrekte Reaktion hätte eine Verurteilung der Kriminalität sein müssen. Aber ich befürchte, Sie haben sich bereits vor dem Gesprächseinstieg festgelegt, und daher gilt hier das, was vorher mal von Ihnen erwähnt wurde.

            Ich rede hier gegen eine Wand.

            > Ich kann Ihnen die Story von 3 Deutschen erzählen, die eine

            > Bombe in Köln gelegt und 10 Menschen umgebracht haben

            Am liebsten würde ich auch diese sofort aus dem Land verweisen. Wir sind aber für unsere eigenen Leute verantwortlich.

            Davon abgesehen kann ich Ihre Verharmlosung nicht ausstehen. Wenn Sie bei einem Unfall einen Finger verlieren, wollen Sie dann einen weiteren Abschneiden? Es lohnt nicht die Leute herzuholen, von denen wir wissen, dass einige von ihnen hier kriminell werden können. Die Forderung nach Sicherheit ist woanders schon gegeben. Sprechen Sie es doch klar aus: Sie wollen das Deutsche Volk aushölen. Oder Sie wollen irgendeine gefühlte Schuld begleichen.

            Nur weil es deutsche kriminelle gibt (die überwiegende Mehrheit der Verbrecher in Deutschland sind Deutsche, aber die relativ gesehen schlimmsten Verbrecher sind Ausländer, sorry, aber das ist ein Fakt, schauen Sie in die Statistiken) müssen wir nicht *noch mehr* Kriminelle herholen.

            Und das noch unter dem Deckmantel der Hilfsbereitschaft. Es sind keine Flüchtenden mehr.

            > Ich kann Ihnen noch hunderte Fälle aufzählen,

            > die ebenfalls nicht in den
            > Massenmedien gebracht wurden und die von Deutschen

            > begangen wurden.

            Natürlich kann man nicht alle Fälle bringen. Aber gerade die Straftaten der Ausländer sind jetzt besonders interessant, nun, wo ohne Volkbefragung entschieden wurde noch eine Million Leute zu importieren. Es bringt doch nichts, diese linke Manier weiter zu fahren, und die Kriminalität zu verharmlosen und wegzulügen.

            Die Realität gewinnt, und in dieser sind nun mal, sorry tut mir ja Leid für Sie, die Ausländer deutlich krimineller. Zumindest einige Gruppen. Ausländer ist ein zu weit gestreckter Begriff.

            Eher selten wird ein Herzspezialist aus Monacco hier erwischt, wie er ein Auto zerkratzt.Leider verbietet es die Politik, dies genau statistisch zu erfassen. Es entsteht dabei kein Extraaufwand und es ist auch nicht schädlich gründlicher vorzugehen.

            Man könnte damit doch auch dann schön beweisen, dass die Polizisten lügen, wenn sie behaupten, dass Türken, Kurden und Araber überrepräsentiert sind. Selbst ein türkischer Freund von mir ist sich dessen sicher.

            Natürlich ist klar, dass nur weil fast alle Terroristen Moslems sind, nicht automatisch gilt, dass fast alle Moslems Terroristen sind.
            Hitler war auch Vegetarier…

            Aber gutmenschlich die Wirklichkeit ausblenden zu wollen, selbst wenn ich Ihnen Quellenangaben schickte, das hilft nicht.
            Zum Glück sehen mehr und mehr Leute in Europa das ein, dass hier noch was zu tun ist.
            Es hat überhaupt keinen Vorteil für uns Kriminelle hier in Europa zu belassen. Je nach Tat kann man sie augenblicklich abschieben, und eine Haft in dem Heimatland antreten lassen, ohne Rückkehrmöglichkeit nach Europa.
            Ich rede natürlich nicht davon, dass mal jemand bei Rot über die Ampel geht.

            Sie rechneten dann weiter, was wir mit dem Geld so alles bewirken könnten. Hier sitzen wir sicherlich im selben Boot. Auch ich sehe es als problematisch an, dass die reichsten 85 Menschen der Welt so viel Geld besitzen, wie die ärmsten 50% der Menschheit: http://www.theguardian.com/business/2014/jan/20/oxfam-85-richest-people-half-of-the-world

            Würde man die reichsten 2% so weit enteignen, dass sie noch weiterhin Ultrareiche sind, dann ließe sich damit schon was erreichen. Dieses Geld sollte vor allem in die Forschung gesteckt werden, um dann der gesamten Menschheit Wohlstand zu bringen.

            Das wird ein langer Prozess sein.

            > Für die Bankenrettung hatten wir ne Billion übrig.

            > Für die Flüchtlinge ist jeder Cent zu viel.

            Kaum verständlich. Aber so läuft das hier halt. Verluste müssen von der Allgemeinheit getragen werden, während Gewinne privatisiert werden.

            Genau dies passiert auch gerade mit den Asylanten. Das ist eine große Umverteilung von Arm nach Reich, in riesigem Ausmaß.

            Das Geld, welches die Asylanten bekommen wird komplett ausgegeben. Ein kleiner Teil geht ins Ausland, der Rest geht an reiche Deutsche. Ein Bekannter von mir fährt Medizin an Asylantenheime aus. Dessen ziemlich reicher Chef hatte sich erst neulich einen großen BMW zugelegt und freut sich jetzt über die ganzen Neueinnahmen. So werden wunderbar Steuergelder in seine private Tasche geschaufelt. Auch die Vermieter profitieren sehr schön davon.

            Der einzige Weg tatsächlich anderen zu helfen ist, dass dieses Geld aus Deutschland ausgeführt wird, in andere Länder. Ansonsten verbleibt es immer bei den Reichen hier vor Ort.

            > Niemand holt die her. Die kommen von alleine.

            Es wird unterstützt, dadurch, dass Rettungsboote nicht sofort wieder Kurs auf Afrika nehmen. Es muss sich rumsprechen, dass die 7000 Euro für den Schlepper komplett herausgeworfenes Geld waren. Und Merkel befeuert es noch.

            > Und wenn wir denen hätten helfen können, wieso haben
            > wir es die letzten 60 Jahre nicht getan?

            Es ist sehr schade, aber nur durch harte Maßnahmen können wir die Leute loswerden. Würden wir sie wirklich wollen, dann hätten wir sie, wie Sie es selber sagen, ja schon lange hierher geholt. Dass dies aber nicht geschah zeigt, dass diese Leute uns egal waren, und auch noch immer größtenteils sind. Wir selber sind uns verständlicherweise weit wichtiger.

            Wenn ich könnte, dann würde ich jedem ne Million in die Hand drücken und eine gute Heimreise wünschen. Geht halt leider nicht.
            Die Flüchtlinge sehen hier aber, wie gegen sie demonstriert wird, sie bekommen bald auch weniger Geld. Das muss noch deutlich schlechter werden, und dann wird sich das auch rumsprechen, und sehr viele abhalten. Sie werden sich dann wünschen lieber woanders hinzugehen.
            Das müssen wir mit einem kostenlosen Flug an deren Wunschziel koppeln.

          • Ich weiss nicht, wie sie auf Falschgeld kommen. Der von mir verlinkte Artikel hatte etwas mit Geldwäsche zu tun,

            aber nichts mit Falschgeld. Haben Sie den Artikel gelesen?

            Das Beispiel mit den Frühaufstehern ist nicht an den Haaren herbei gezogen, sondern momentan so Realität an der LaGeSo laut eines Zeitungsartikels, den ich letztens gelesen habe. Ich hab ihn gerade nicht zur Hand, aber wenn Sie das ebenfalls gerne lesen möchten, kann ich das gerne raussuchen. Ansonsten verweise ich bzgl. Ihres erneuten Hinweises auf Kriminalität auf diesen Kommentar, der anscheinend dort mehr Fachwissen im Bezug auf Dublin 3 hat als ich: https://ennolenze.de/faq-fuer-besorgte-buerger/2073/#comment-2311250588
            Ich verweise auch darauf hin, dass der Staat zwar Gesetze erlässt, aber nicht zwangsläufig alle Vergehen dazu immer zu einer Verurteilung bringen will, da das Verfahren und eine mögliche Bestrafung in keinem Rahmen zur Straftat stehen.

            Ich wüsste nicht, was es für ein deutsches Volk auszuhöhlen gäbe und schuldig fühle ich mich auch nicht. Ich glaube allerdings an zivilisatorische Tugenden, die wir in Europa in den letzten 300 Jahren entwickelt haben. Dazu gehört zum Beispiel die Abschaffung der Sippenhaft. Nur weil einer aus dem Dorf ein Pferdedieb ist, brenne ich nicht das ganze Dorf nieder, sondern bestrafe nur den Pferdedieb. Dazu gehört auch die Unschuldsvermutung. So lange, wie ich der Person keine Straftat nachweisen kann, ist sie dieser auch nicht schuldig. (Etwas was wir in den letzten Jahren vergessen haben zu scheinen.) Und ich stehe immer noch auf diese Jahrtausende alte Idee der Gastfreundschaft, bei der man erstmal jemanden freundlich aufnimmt und ihm hilft, soweit es einem möglich ist.

            Zu der Frage der Kriminalität frage ich Sie erneut: Woher haben Sie diese Zahlen? Sie behaupten einfach, dass die krimineller sind, ohne belastbare Beweise vorzulegen. Eine Statistik der Verbrechen aufgeteilt nach Verbrechensart verübt durch Ausländer würde ja schon helfen. Dann könnten wir darüber diskutieren, ob nun bei einer halben Million Fälle mit Beteiligung von ausländischen Mitbürgern nun der Anteil an regulären Straftaten höher ist als im Rest der Bevölkerung, oder ob sich dieses mehr alles auf ausländerspezifische Straftatbestände zurück führen lässt. Und erneut empfehle ich Ihnen erst einmal den Artikel zu lesen, den ich zur PKS verlinkt habe. Niemand behauptet, das keiner von den Flüchtlingen straffällig wird und dass das alles Chorknaben sind. Genauso wenig wie alle Deutsche nur gesetzestreu sind und immer hart arbeiten.

            Die Flüchtlinge sehen zum Glück hier, dass sie freundlich willkommen geheißen werden und das sich die Bürger gegen Menschen wie Sie entgegen stellen. Ihre Argumentation ist die selbe wie bei Hartz4. „Wenn wir das nur alles mies genug ausgestalten, dann werden die faulen Schweine sich aus der sozialen Hängematter erheben und uns nicht mehr auf der Tasche liegen. Die wollen doch alle nur nicht arbeiten. Die machen unser Deutschland kaputt!!“ Oder aber Hartz4 ist gar nicht so toll und Flüchtling-sein auch nicht und diese Menschen würden viel lieber arbeiten oder in ihrer Heimat sein, aber können beides nicht.

          • Martin Möller

            Ich hatte ja schon diverse Artikel verlinkt, zur Kriminalität. Diese hat natürlich nichts mit der Genetik zu tun, sondern ist durch das Aufwachsen bedingt. Ob der genetischste Chinese oder Afrikaner (na gut, wir sind ausnahmslos alle Nachfahren von afrikanischen Affen), wer als z.B. Ihre oder meine Tochter aufwüchse, wäre genau so wie wir, und auch ähnlich kriminell.
            Eine sehr gut aufgestaffelte Statistik ließe sich dann erstellen, wenn es politisch wieder erlaubt würde. Per se glaube ich nicht, dass Deutsche die weltweit kriminellste Gruppe sind. Für unwahrscheinlich halte ich es, dass alle Kulturen/Religionen/Gruppen/Völker exakt gleich kriminell sind. Alleine in 2014 wurde eine Rekordzahl von 38.000 Anklagen gegen Asylbewerber erhoben: http://www.presseportal.de/pm/30621/3080198

            Hatte ich schon verlinkt, von Ihnen aber leider nur Beschwichtigungen gelesen. Ohne Asylbewerber wäre die Anzahl auf exakt 0 gesunken. Warum zu den kriminellen Deutschen noch mehr dazuholen? Gut, damit sie in Sicherheit sind => geht auch in Lybien und der Türkei, im Balkan, etc.
            Vor Armut flüchten geht nicht, es ist technologisch noch nicht möglich genug Wohlstand für alle herzustellen.
            Es könnte sich aber dadurch eine leichte Besserung ergeben, wenn man deren Länder nicht mehr wegbombt, und wenn die Reichsten der Welt Teil-Enteignet würden. Eine Lösung bringen nicht die Deutschen. Bis auf unsere Top 3% ist der Rest auch nicht spitzenmäßig aufgestellt.
            Eine gute Freundin ist Molekularphysikerin, und verdient dennoch nicht enorm viel. Wobei sie es m.E. verdient hätte. Anita Sarkeesian hat bei Kickstarter für ein Feminismusprojekt ein paar hunderttausend Dollar verdient, und dafür binnen mehrere Jahre einige Minuten Videomaterial erzeugt.

            Leid tun mir die Leute schon sehr, aber es lässt sich nicht ändern.
            Sie hier zu lassen, würde die Asylanten nur zu einem Spielball werden lassen, einer Umverteilung von Arm nach Reich, und das Problem nur verschärfen, und auch noch mehr Deutsche arm machen. Helfen wir den sehr wenigen tatsächlich echten Flüchtlingen, deren Leben bedroht ist, schön nah an ihrer Heimat.

            Das wird eine große Aufgabe, die alle wieder hier raus zu bekommen. Aber es ist alternativlos, und: wir schaffen das!

          • Ich hab noch Ihren Kommentar zu Rainer Wendt („Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft“) vergessen: Diesen Mann können Sie gerne in einem Atemzug mit Lutz Bachmann oder Hans-Werner Sinn nennen. Alle drei werden Ihnen ALLES erzählen, solange es zu ihrer Agenda passt.

          • Martin Möller

            Mit Verlaub, Herr Papenberg, diesen Eindruck habe ich auch von Ihnen.

            Sie meinen es vermutlich wirklich gut, und finden es ungerecht, dass es so arme Menschen gibt. Das ist sehr löblich.

            Doch gibt es immer noch eine Realität, und es bringt nichts die Homophobie und den Judenhass von Moslems wegzureden, und diverse Elemente in deren Kultur und Glauben, die unserer Lebensweise komplett zuwider sind.

            Das lässt sich nicht integrieren, da wird es nur möglich sein einen Gewinner und Verlierer zu haben. Entweder dürfen wir Mohammed-Karrikaturen zeichnen und veröffentlichen, oder nicht.
            Entweder dürfen wir einen Koran verbrennen oder eben nicht. Das war hier seit bestehen des Korans möglich, und deswegen nie interessant. Wo uns Europäern aber nun gesagt wird, dass dies nicht ginge, da wird es höchst interessant.

            Ich beschäftige mich seit über 8 Jahren mit dem Islam und dem Christentum, habe über 2000 Stunden mit der Thematik verbracht.

            Was soll passieren, wenn gefordert wird, dass es kein Schweinefleisch mehr in der Kantine geben darf? Es ist nicht damit gemeint, dass es ein zusätzliches Gericht ohne Schwein geben soll, sondern das Fleisch soll aus dem Programm der Kantine gestrichen werden, damit die Küchenutensilien nicht verunreinigt werden.
            Jeder einzelne Moslem hier bringt ein Stück mehr Islam zu uns, etwas mehr Islamisierung. Das möchte ich nicht, das möchten viele nicht. Wieso sollen wir uns das aufzwingen lassen?
            Es stört mich, wenn ich Mädchen mit Kopftuch sehe. Das habe ich auch ausführlich mit meiner muslimischen Bekannten diskutiert. Sie ist was das angeht sehr offen, und hat früher in ihrer arabischen Heimat keines getragen. Ich muss es ihr zugestehen, und möchte es auch, verlange aber gleichzeitig meine Abscheu dagegen aussprechen zu dürfen. Es ist ein frauenfeindliches Bild, und ich möchte *viel weniger* davon in Deutschland sehen, und nicht noch mehr!

          • Ich weiss nicht, was Sie mit „armen Menschen“ meinen. Wenn Sie damit die finanzielle Seite meinen, haben Sie den Begriff Flüchtling nicht verstanden. Ein Flüchtling ist nicht automatisch arm. Wenn Sie auf Menschen in schlimmen Situationen hinaus wollen, bitte schön. Mir ist allerdings natürlich klar, dass es Ungerechtigkeit auf der Welt gibt. Die werden wir auch nicht weg machen. Das Ganze hat aber weder etwas mit Ungerechtigkeit, noch mit Armut zu tun, sondern schlichtweg damit.

            Wenn Sie meinen, Sie müssten einen Koran zum Feuer anmachen verwenden, dann viel Spaß damit. Erwarten Sie nicht, dass Sie eine bessere Reaktion von Christen kriegen, wenn Sie das selbe mit einer Bibel machen. Titanic, Charlie Hebdo und zahlreiche Karikaturisten können Ihnen ein Lied davon singen, wie wenig man in Deutschland Karikaturen über das Christentum akzeptiert.
            Sie verwechseln hier einmal wieder das Recht auf freie Rede mit dem Recht auf konsequenzfreie Rede. Natürlich dürfen Sie Ihrem Chef sagen, dass er ein arrogantes Arschloch ist. Aber dann müssen Sie auch damit leben, das er Sie feuert.

            Wenn Sie sich erst seit 8 Jahren mit dem Islam beschäftigen, ist das nicht unbedingt eine Glanzleistung. Für mich begann das Thema 2001 mit dem Einsturz der Türme und wie so häufig ist die Geschichte nun einmal nicht ganz so einfach. Natürlich kann man sagen, dass das alles religiöse Fundamentalisten sind. Man kann aber auch in die Vergangenheit schauen und sehen, wie westliche Regierungen die Demokratie in diversen arabischen/muslimischen Staaten untergraben haben und aktiv mithalfen, dort Diktatoren einzusetzen. Gaddafi, der Schah von Persien, Assad, Saddam Hussein, die saudische Königsfamilie, Mubarak, die Taliban in Afghanistan sind alles Menschen und Gruppierungen, die wir an die Macht geführt und dort gehalten haben. Wie verzweifelt müssen die Menschen im Iran gewesen sein, dass sie sich lieber hinter einem religiösen Fundamentalisten vereinigt und den Schah gestürzt haben, als weiter diesen Terror auszuhalten. Würden Sie sich hinter den Papst stellen um Merkel zu stürzen? Schauen Sie sich Bilder aus Afghanistan, dem Irak und Iran oder Ägypten an, bevor wir diese Menschen an die Macht gehoben haben. Der einzige Unterschied zu hier war der Sonnenschein. Sie mögen das vergessen haben, aber diese Menschen nicht. Für jedes Land im Nahen Osten oder Nordafrika kann ich Ihnen aufzählen, wie der Westen (Und damit meine ich die USA, Deutschland, Großbritannien und Frankreich) ihren Staat zerstört hat und wie diese Sachen noch bis heute nachwirken. Und das heisst, das es in jeder Familie Menschen gibt, die wegen unserer Taten ihr Leben oder ihre Freiheit verloren haben. Wenn man das im Hinterkopf hat, kann man verstehen, dass es einige Leute gibt, die durchdrehen und sich radikalisieren.
            Diese Menschen hassen Juden nicht mehr und sind nicht homophober als es die Deutschen sind. Der einzige Unterschied ist wahrscheinlich, das wir es in 70 Jahren den Leuten anerzogen haben, dass sie mit solch einer Meinung einfach mal die Schnauze halten sollen.

            Sie stört, das Sie Mädchen mit Kopftuch sehen? Mich nerven diese scheiss Baseballkappen. Aber genauso wie es genug christliche Großmütter gibt, die mit Kopftuch rumlaufen und bei denen Sie das akzeptieren, akzeptiere ich, dass es halt Deppen gibt, die mit Baseballkappen rumlaufen. Was juckt es Sie, wenn diese Frauen das anziehen? Die wissen ganz genau, wieso sie das machen und brauchen garantiert nicht Ihre Hilfe bei der Entdeckung des Feminismus. Wenn für Sie das Prädikat „frauenfeindlich“ ausschlaggebend ist, sollten wir viel eher über die Freizügigkeit diskutieren und Kampagnen gegen diese Fleischbeschau an jedem Kiosk und im TV veranstalten. Aber das gehört ja wieder zu unserer Kultur und hat mit Frauenfeindlichkeit nichts zu tun….

            Bisher hat keines Ihrer Argumente irgendwie einer näheren Betrachtung standgehalten und es läuft bisher darauf hinaus, dass Ihre Argumentation ist „Ich will die hier nicht haben, weil ich die hier nicht haben will!!“ Und so langsam verstehe ich Ihre Position. Sie haben Angst. Sie haben Angst, das sich etwas in Ihrer Welt verändern könnte. Diese Leute könnten Sachen und Ideen mitbringen, die Sie am Ende noch gut finden. Die könnten am Ende arbeiten und fleißig sein und es weiter schaffen als Sie selber. Die könnten die Straßen bunter machen. Und Sie haben Angst davor. Sie tun mir Leid. Ein ständiges Leben in Angst muss hart sein. Aber ich kann Ihnen nur empfehlen, sich einfach mal darauf einzulassen. Schiessen Sie die Bedenken um die Sicherheit des aktuellen Status Quo einmal in den Wind und lassen Sie sich auf etwas neues ein. Sie werden sehen, es ist alles gar nicht so schlimm. Schlimm wird es nur, wenn Sie das wollen.

          • Ernst Rübikow

            Dann verbrennen wir mal eine Bibel Öffentlichkeitswirksam vor Gläubigen direkt vor der Kirche zum höchsten Feiertag und machen das ganze nochmal mit einem Koran vor einer Moschee. Ich nehme den Bibelpart, sind Sie dabei?

          • Martin Möller

            Ich kann es absolut nachvollziehen, dass die Leute versuchen wegzukommen, und damit meine ich nicht nur die vom IS bedrohten Syrer. Sondern auch die Leute, die in den Medien sehen, wie schön es im Ausland sei, und was die Menschen dort alles haben. Wenn man in Rumänien mit 200 Euro im Monat auskommen muss, in Deutschland aber für jedes der fünf Kinder diesen Betrag schon an Kindergeld einfach so geschenkt bekommt, dann reizt das.

            Wir können die Armut leider nicht beseitigen, das wird erst durch Technologien gehen, die in hoffentlich 10-70 Jahren zur Verfügung stehen werden. Bis dahin ist es halt leider Pech für die anderen. Genau so wie es Pech für die ca. 100 milliarden Menschen war, die vor uns lebten, und keine Betäubung bei einer Zahn-OP bekamen. Genau so ist es Pech für uns, dass wir vielleicht sterben müssen, und die Unsterblichkeit erst dann erfunden wird, wenn wir schon tot sein werden. Wie unser beiden Vorfahren (ich mutmaße mal, dass die jetzt nicht enorm reich waren) Pech hatten ohne ein schönes Auto auskommen zu müssen, so müssen das nun leider auch ein paar andere milliarden Menschen. Die werden halt weiter dreckiges Wasser trinken müssen und nix haben.

            Und die können sich dann schöne Feuerwerke anschauen, welche die amerikanischen Drohnen so lustig abliefern.
            Den politisch/religiös verfolgten Syrern kann man in Nachbarländern helfen, den Armen dieser Welt nicht, die müssen da jetzt leider durch.

            > Wenn Sie sich erst seit 8 Jahren mit dem Islam beschäftigen,

            > ist das nicht unbedingt eine Glanzleistung.

            Hey kommen Sie, wenn schon dann denn schon! Ich habe für den Schwanzvergleich extra angegeben, dass es über 2000 Stunden waren, also täglich eine Stunde. Das ist nur der Durchschnitt. An einigen Tagen waren es Null, an anderen Fünf. Den Koran habe ich gelesen, die Bibel ebenfalls.

            Sie können gerne meine Stundenzahl überbieten. Was aber klar sein sollte: in 2000 Stunden kriegt man was mit. Man kann sich kaum mit einer Thematik so lange beschäftigen, und noch immer Newbie sein.

            > Erwarten Sie nicht, dass Sie eine bessere Reaktion

            > von Christen kriegen

            Da muss ich es mit den Worten von Sam Harris halten: wenn Sie meinen, dass die Amish eine Bedrohung darstellen, dann lesen Sie einfach die falsche Seite Ihrer Tageszeitung.

            Hier sehe ich nun aber ein klares Defizit an zeitlicher Beschäftigung. Genau das ist zu erwarten. Machen Sie den Vergleich: während des Gottesdienstes in eine Kirche gehen und eine Bibel verbrennen. Und nächste Woche dann in einer Mosche die Aktion mit dem Koran bringen.

            Wenn ich Sie zwingen könnte, genau eine der beiden Sachen zu machen, welche wäre das wohl?

            Gerade in Europa sind die Christen zahnlose Tiger geworden.

            Sie waren mal ein großes Übel, aber was das größte Übel ist ändert sich permanent. Und derzeit ist der Islam die größte Bedrohung der westlichen Welt. Der Mythos der radikalen Minderheit wurde vielfach wiederlegt.

            Schauen Sie sich gerne diesen Clip an:
            https://www.youtube.com/watch?v=Ry3NzkAOo3s

            > Sie stört, das Sie Mädchen mit Kopftuch sehen?

            Es ist nicht das Kopftuch an sich, sondern die dahinterstehende Begründung. Wenn Sie sich eines anzögen, dann störte mich dies überhaupt nicht. Bei Nonnen stört es mich ebenfalls. Diesen begenete ich in einigen Teilen Deutschlands in mehreren Jahrzehnten *gar nicht*, in anderen Teilen Deutschlands vielleicht einmal die Woche. Den Kopftuchgirls aber begegne ich überall, hundertfach täglich. Ich habe keinen Bock auf Istanbul – in Deutschland!

            > Mich nerven diese scheiss Baseballkappen.

            Dito. Interessant ist, dass Richard Dawkins mal exakt diesen Vergleich brachte. Haben Sie auch einige hundert Stunden Dawkins auf Youtube angesehen? Hier ein grandioser Clip, nur 3,5 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=LvvQJ_zsL1U

            Er spricht es klar aus. 100% Zustimmung.

    • Ben

      Ja klar. Und weil die Sachsen-Depesche voll seriösen Journalismus betreibt, verstecken sich die Betreiber hinter einer Neuseeländischen Firma. Und eine politische Agenda steht bei der Seite bestimmt nicht dahinter. Ist bestimmt alles wahr. Und ja, ich meine das ironisch.
      Was du mit den anderen beiden Artikeln sagen willst, erschließt sich mir nicht.
      Mensch, plappert doch nicht immer allen Scheiß unreflektiert nach!

      • FrauFooBar

        Alles was einem nicht passt ist *ische Kackscheiße, schon klar!

        Sachsen Depesche: Wenn das alles Nazi-Propaganda ist, dann solltes ja ein leichtes für Dich oder die Qualitätsmedien sein den Artikel zu widerlegen.

        Andere 2 Artikel: Obdachlose Einheimlische werden von Essensausgaben für Flüchtlinge ferngehalten. Wenn das alles hier aber im Namen der Menschlichkeit geschieht, warum hilft man dann nur einer bestimmten Gruppe von Menschen und nicht einfach allen die da sind und Hilfe brauchen? Die andere Link zeigt dass es sehr wohl endliche Resourcen an Spenden und Helfern gibt. Wenn mehr auf diese Resourcen zugreifen, dann bekommen die bisherigen weniger (oder „müssen ein Stück vom Kuchen abgeben“, wie es im Artikel euphemistisch genannt wurde).

        • Ben

          Ich soll also einen Artikel finden, in dem steht, dass das so nicht stattgefunden hat? Ernsthaft?
          Die Akademiker-Bildzeitung „Focus“ zitiert also einen österreichischen Soldaten. Der erzählt was von Wirtschaftsflüchtlingen und dass Obdachlose denen das Essen wegnehmen. Das ist sehr traurig, aber für Obdachlose gibt es Anlaufstellen und die Möglichkeit in unser Sozialsystem zu kommen. Flüchtlingen bleibt nur Asyl zu beantragen und sie haben ein Recht drauf menschenwürdig dabei behandelt zu werden.

          Vom Abendblatt kann ich dank Paywall nur die Überschrift lesen. Abgesehen davon, dass ich von dem Blatt auch nicht viel halte, steht da doch nur dass wir als eines der reichsten Länder der Welt nicht hinbekommen die Ärmsten unserer Gesellschaft zu versorgen. Ja, schämen sollten wir uns.
          Zu den endlichen Ressourcen: „etwas vom gestohlenen Kuchen zurückgeben“ wäre vielleicht die richtige Wortwahl. Wir Europäer beuten seit Jahrhunderten die restliche Welt aus und verdienen mit dem Leid in den Krisengebieten Milliarden. Entwicklungshilfe heisst auch nur: deutsche Firmen im Ausland Geld in den Rachen werfen, dass dann vermehrt zurückfließt. Ressourcen sind genug da. Nur ungerecht verteilt.

          • Freeflight

            Die Akademiker-Bildzeitung „Focus“ zitiert also einen österreichischen
            Soldaten. Der erzählt was von Wirtschaftsflüchtlingen und dass
            Obdachlose denen das Essen wegnehmen.

            Besonders interessant finde ich bei diesem Artikel, und den Leuten welchen das Ding gerne herumreichen, das niemand da wirklich unterscheidet zwischen Deutschland und Österreich, als wäre der Anschluss noch voll aktuell.

            So blöd es klingen mag, aber was interessieren mich, als Deutschen, die Obdachlosen in Österreich?! (Auf die selbe doofe Art wird ja auch gegen Flüchtlinge Argumentiert „Was interessiert mich der Bürgerkrieg in deren Land?!“)
            Bzw. wieso werden Obdachlose plötzlich so „wichtig“, nun wo man die Obdachlosen gegen die Flüchtlinge ausspielen kann?

            Wo war denn die große Sorge um die ganzen Obdachlosen in all den Jahren davor, als die Gentrifizierung so richtig in Fahrt gekommen ist? Wo war denn die große Sorge um die Obdachlosen als Armutsberichte von der Regierung geschönt werden mussten? Wo war denn die große Sorge um die Obdachlosen als selbige organisiert und Deutschlandweit, aus dem „Stadtbild“ vertrieben wurden? Wo waren da denn die ganzen besorgen Bürger?!

            Auf linken/sozialistischen Demos, welches sich eben gegen genau diese Zustände richten? Nö, ganz bestimmt nicht. Aber um gegen Flüchtlinge zu hetzen, dafür taugen die Obdachlosen dann gerade so noch.. Menschenverachtend, so nennt man dieses Verhalten.

          • FrauFooBar

            Gegenartikel: Habe ich nicht geschrieben, aber wenn man sicher ist dass es so nicht stattgefunden hat, dann sollte es doch ein leichtes sein vor Ort nachzufragen. Und ich würde denken dass die Qualitätspresse dankbar für so einen Aufhänger wäre, könnte man doch rechte Propaganda entlarfen.

            Obdachlose: Und ist es menschenwürdig die einen Bedürftigen wegzuschicken weil hier die Ausgabe für die anderen Bedürftigen ist? Wäre es nicht human an der Ausgabe beiden was zu geben?

            Kuchen: Die fast abgelaufenen Lebensmittel die bei den Tafeln verteilt werden würde ich jetzt nicht als aus der restlichen Welt gestohlenen Kuchen charakterisieren. Ich halte von der aktuellen Entwicklungspolitik auch wenig, aber das eine hat gerade nichts mit dem anderen zu tun. Hier geht es darum dass die Tafeln eine gewisse Menge an Gebern und Helfern haben und dass im Rahmen der Flüchtlingssituation die selben Resourcen in Anspruch genommen werden. Das ist aus menschlicher Sicht verständlich (siehe oben der Stichpunkt Obdachlose), aber man soll es dann auch klar benennen und nicht so tun als würde die Resourcen mit dem Bedarf mitwachsen. Darum ging es mir.

  • Pingback: FAQ für Besorgte Bürger | Enno Lenze | www.mensch-und-maschine.de()

  • Jonathan Schock

    An sich sehr gute und wichtige Sammlung aber…
    Es gibt eben doch erhöhte Gewalt von eingewanderten Muslimen http://www.zeit.de/2014/32/fluechtlinge-deutschland-christen-verfolgung-muslime oder http://www.welt.de/politik/deutschland/article146919471/Islamisten-bedrohen-Christen-in-Fluechtlingsheimen.html

    Es gibt Integrationsprobleme. Es gibt Verteilungsprobleme. Wir haben zu lange die Augen zu gemacht vor der Flüchtlingsproblematik und dadurch wichtige Handlungsoptionen verspielt (z.b. mehr Unterkünfte bauen etc.). Da fehlt mir doch etwas eine übergreifende Betrachtung. Schreib doch mal was zu Dublin, Königsteiner Schlüssel etc.

    Außerdem würd ich mich noch die Antwort zu dem Klassiker wünschen:

    “ Warum kommen die Flüchtlinge nicht einfach mit dem Flugzeug?“

    Weiter so!

    • > Da fehlt mir doch etwas eine übergreifende Betrachtung. Schreib doch mal was zu Dublin, Königsteiner Schlüssel etc.

      Wäre halt ein anderer Artikel. Ich glaube nicht dass das zielführend ist.

      > „Warum kommen die Flüchtlinge nicht einfach mit dem Flugzeug?“

      gibt keins, Fluggesellschaften haften für abgelehnte Asylbewerber

    • Niemand sagt, dass das alles Engel sind und wir nun alle im Zuckerwatte-Land leben werden. Unter jeder Menschengruppe gibt es welche, die gewalttätig werden oder andere mobben. Oder muss ich jetzt auf Pegida und Brandanschläge verweisen? Letztendlich kann ich nur die Maßstäbe an andere anlegen, die ich auch selber erfülle. Wenn ich dann ein Flüchtlingsheim anzünde, kann ich mich nicht darüber beschweren, dass ein Flüchtling vielleicht mal gewalttätig geworden ist.

      Was ich damit sagen will: Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass es selbstverständlich ist, das dort nicht nur uniforme, christliche Einser-Abiturienten hier ankommen, sondern eben ein bunter Haufen, wie wir eben auch.

      • FrauFooBar

        Dann sollte es aber auch selbstverständlich sein dass es Leute gibt die Bedenken bezüglich des problematischen Teils des bunten Haufens haben. Wenn dann, wie am Anfang, in den Medien 24/7 berichtet wird dass nur Ärzte, Ingenieure etc. kommen dann fühlen sich die Menschen zu Recht nicht ernst genommen.

        • Dann stelle ich die Frage, wieso diese Leute kein Problem mit dem problematischen Teil des Haufens hier vor Ort haben? Wieso fordern dieselben Leute nicht, dass alle jungen Männer im Alter von 12-22 hier in Deutschland einfach mal prophylaktisch eingeknastet werden, weil sie ja so hormongesteuert sind, dass sie alle naselang jemanden vergewaltigen. Oder das alle Obdachlosen unbegrenzt in den Knast wandern, weil sie ja sowieso nur klauen? Oder das man allen Hartz-Empfängern die Bezüge komplett streicht, weil die ja sowieso nur zu faul sind um zu arbeiten? Diese Aussagen werden in den einschlägigen Foren bzgl. Flüchtlingen getätigt und der einzige Unterschied zwischen den Menschen ist, das die eine Gruppe schon länger hier wohnt und die andere gerade erst frisch dazu gekommen ist. Aus welchem Grund ist es für die, die hier schon länger wohnen, okay und für die Flüchtlinge nicht? Wieso gibt es gerade in Dresden so eine Furcht vor vergewaltigenden Muslimen, wenn Dresden unter 1000 Muslime in der Stadt hat, Köln dagegen ca. 150.000 und Dresden selbst von den absoluten Zahlen mehr Vergewaltigungen hat als Köln, obwohl Köln größer ist? (alles bezogen auf 2013. Köln hatte damals ~170 Vergewaltigungen, Dresden knapp 300)

          Der Anteil der Verbrecher an den Flüchtlingen wird in etwa gleich groß sein zu dem Anteil in der deutschen Bevölkerung. Wenn das 10% wären, wären das bei 1 Mio Flüchtlinge 100.000 Verbrecher. FURCHTBAR! Aber das heisst auch, das wir 8 Mio deutsche Verbrecher hätten. Ich hätte vor 8 Mio Verbrechern, die sich hier auskennen, wissen wie man um das Gesetz herum kommt, die Sprache beherschen und mit einem deutschen Pass auch einfach noch mal eben wild in Europa umher reisen können, mehr Angst, als vor 100.000 Flüchtlings-Verbrechern, die die Sprache nicht sprechen und sich immer am selben Ort aufhalten müssen.

          • bkifft

            Ganz böse möchte ich den Slogan „Teach boys not to rape!“ in den Raum werfen, und der kam nicht wirklich von Rechts. Das mit ALG 2 Abschaffung wird öfters mal aus der „liberal“-konservativen Ecke Vorgeschlagen, kann sich am Stammtisch aber nicht durchsetzen.

            Und wenn Ich meinen inneren Söder heraufbeschwöre (ich hoffe ich krieg ihn wieder los, der Söder den ich rief und so) haben viele (wenn nicht sogar die meisten) Flüchtlinge geltendes Recht in den Transit-Staaten und in Deutschland gebrochen. Man muss ja beknackter weise erst mal illegal in Deutschland einreisen, um Asyl beantragen zu können. Dazu kommen dann noch die, die vollkommen nachvollziehbar, keinen Bock haben in irgendwelchen Sammellagern zu bleiben und weiter ziehen. Das macht sie dann meistens zu Vergehern, aber manchmal eben auch zu Verbrechern.

          • Wenn du mit „Teach boys not to rape“ darauf anspielen willst, das unter den Flüchtlingen Vergewaltiger wären, dann verweise ich auf meinen anderen Kommentar, der relativ breit darlegt, dass das Bullshit ist.

          • Elisabeth Schmidt

            Entschuldigung, aber an dieser Stelle möchte Ihnen nun doch widersprechen! Natürlich gibt es unter den Flüchtlingen Vergewaltiger, und zwar allein schon statistisch gesehen – genauso wie in Deutschland eben leider auch. Für diese Aussage muss man nicht mal tiefer in die Materie einsteigen, nach welcher es tatsächlich ernsthaften Grund zur Besorgnis gibt, was die Vergewaltigungsrate in Flüchtlingsheimen anbelangt.

            Die Unterbringung vieler Menschen auf engem Raum, wie es in einem Zeltlager oder in großen Massenunterkünften der Fall ist, bedeutet eine soziale Stresssituation für die betroffenen Menschen, was offenbar den Raum aufmacht für die Bildung hierarchischer Strukturen, für ein Recht des Stärkeren. Und ein Teil der Motivation zur Vergewaltigung ist immer auch das Durchsetzen dieses Rechtes des Stärkeren ( -> toxische Männlichkeit -> Definition der eigenen Männlichkeit in Opposition zur schwächeren Weiblichkeit (oder auch zu einem schwächeren männlichen Gegenüber, wie sich anhand der Instrumentalisierung von Vergewaltigung gegen Kriegsgegner als Mittel der Entmannung zeigt)).

            http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-09/fluechtlinge-unterkunft-sexuelle-uebergriffe

            http://www.huffingtonpost.de/2015/09/28/uebergriffe-vergewaltigungen-situation-vergewaltigung-frauen_n_8206072.html

            http://www.news.de/politik/855622195/fluechtlingskrise-sexuelle-uebergriffe-in-fluechtlingsheimen-fluechtlingsheime-vergewaltigungen-und-gewalt-bei-fluechtlingen/1/

            Die besondere Gefährdung von Frauen und Jugendlichen/ Kindern (?) Opfer eines sexuellen Übergriffs im Flüchtlingsheim zu werden, mag vielleicht etwas mit dem kulturellen Hintergrund zu tun haben, den Menschen aus anderen Ländern mitbringen und speziell im Fall von Syrien sicherlich auch mit gesammelten Kriegserfahrungen (Stichwort Traumaverarbeitung), ist aber an dieser Stelle wohl primär darauf zurückzuführen, in welche Lebenssituationen wir die Geflüchteten zwingen.
            Natürlich kann nicht davon die Rede sein, dass wir uns hier „einen Haufen Vergewaltiger“ importiert hätten. Es scheint aber tatsächlich nötig zu sein, ein besonderes Augenmerk auf den Aspekt der Beförderung sexuell motivierter Gewalttaten von HeimbewohnerInnen gegen HeimbewohnerInnen durch wohnliche und andere Strukturen zu legen und schwächere Glieder des sozialen Gefüges (Frauen und Kinder) präventiv schützen.

            Deshalb empfinde ich es als herzlich unüberlegt und als Schlag ins Gesicht, wenn Sie bkiffts Einwand mit einem einfachen „Vergewaltigung gibt’s da nicht“ abtun.

          • Arno Nühm

            Und selbst wenn es unter 10 Flüchtlingen 3 Vergewaltiger gäbe, sollen deshalb 7 gute Menschen leiden oder im Kriegsgebiet verrecken?

          • Und wenn Sie meinen Kommentar gelesen hätten, hätten Sie die ausführliche und durch Statistiken belegte Antwort gehabt. Also hier noch einmal für Sie:
            In rechten Foren und auf Seiten wie PI News geht die Aussage herum, dass Schweden seit einem vermehrten Zuzug von Muslimen einen riesigen Zuwachs an Vergewaltigungen hat. Dazu wird eine Statistik der UNO herangezogen. Diese Statistik zeigt in der Tat einen riesigen Anstieg an sexuellen Übergriffen in Schweden in den letzten 15 Jahren. Wir reden hier über Steigerungen von mehreren tausend Prozent in der Zeit. Die Aussage ist dann immer, dass das die Muslime wären und wenn die nun zu uns kommen würden, dann wäre das bei uns auch so schlimm.
            Wenn man sich allerdings nun dieselbe Statistik genauer anschaut, dann sieht man, das quasi alle anderen Länder weltweit im Bezug auf die Anzahl der sexuellen Übergriffe pro 100.000 Einwohner in den letzten 15 Jahren in etwa in der selben Größenordnung liegen. Die Fallzahlen haben sich in dieser Zeit nicht relevant verändert und sie sind eben in etwa gleich. Dabei ist es egal, ob ich nun auf die USA, Westeuropa, Afrika, Asien oder die arabische Halbinsel schaue. Natürlich können wir uns dann darüber streiten, ob nun im gleichen Maße die Fälle erfasst werden wie bei uns, aber das spielt nur eine untergeordnete Rolle. Wenn ich in Deutschland z.B. 150 Übergriffe pro 100k Einwohner hätte und es in Syrien konstant ca. 300 pro 100k sind, ist das nicht schön, aber das ist immer noch innerhalb der selben Größenordnung. Die schwedische Statistik spricht aber von irgendwo etwas um die 6000 Übergriffe pro 100k Einwohner. Ich habe keine Ahnung, was da los ist, aber es lässt sich eben auch nicht mit der Zuwanderung erklären. Denn wenn die Zuwanderung solch ein Problem wäre, müssten wir dieses Problem auch in Deutschland haben, denn im Gegensatz zu den ca. 2,5% Muslimen in Schweden in der Bevölkerung, haben wir hier über 5% in Deutschland. Würden also die Vergewaltigungen in irgend einem Zusammenhang mit dem Anteil der Zuwanderer/Muslime in Zusammenhang stehen, dann müssten wir ebenfalls so hohe Fallzahlen haben wie in Schweden. Eigentlich sogar noch sehr viel höhere. Dem ist aber nicht so.
            Geht man nun einmal von der internationalen auf die nationale Ebene, so gibt auch diese diesen Zusammenhang nicht her. Vergleicht man zum Beispiel Köln und Dresden, so sieht man das Köln insgesamt irgendwo um die 500 Übergriffe im Jahr 2013 hatte, Dresden dagegen etwa 300. Das entspricht ungefähr den Größenordnungen der beiden Städte (1 Mio zu 0,6 Mio), aber Köln hat einen Anteil der Muslime von etwa 10%, während in Dresden laut Wikipedia weniger als 1000 Muslime leben. Davon sind statistisch gesehen die Hälfte Männer und Vergewaltiger sind nun mal fast ausschliesslich männlich. Wären also Vergewaltigungen ein muslimisches/Flüchtlings-Problem, dann wäre so zusagen jeder der 500 männlichen Muslime ein Vergewaltiger und wenn 200 der 300 Fälle pro Jahr von einem diesen muslimischen Männern kommen würden, dann wäre an der Behauptung in der Tat etwas dran … und es gäbe nach 2-4 Jahren keine muslimischen Männer mehr in Dresden.

            Oder aber wir Menschen sind alle gleich und vergewaltigen leider auch in etwa gleich, so das wir uns anteilsmäßig nicht mehr Vergewaltiger ins Land holen wenn wir nun diese Flüchtlinge aufnehmen.

            DISCLAIMER: Ich hab die Zahlen vor Monaten mal genau rausgesucht und mich dabei auf das Jahr 2013 bezogen. Leider finde ich das von damals nicht mehr und habe das dementsprechend aus dem Kopf aufgeschrieben. Ich erhebe keinen Anspruch auf 100% exakte Zahlen, jedoch stimmt die Tendenz hier.

          • Jan Schach

            Dass auf deine Kommentare niemand vernünftig antworten kann oder will versteht sich doch von selbst – oder?

          • Wieso? Es wird die Angst bedient, dass mit den Flüchtlingen nun die Vergewaltigungen massiv steigen werden und ich habe lediglich dargelegt, dass das bullshit ist.

          • Jan Schach

            Deshalb: Wer kommt denn wohl in eine Statistik?

            Antwort: Maximal doch nur diejenigen, die einen Vorfall zur Anzeige gebracht haben, wenn überhaupt!

            Und welche Frau bringt wohl den Vorgang einer versuchten und/oder wirklichen Vergewaltigung, besonders im Hinblick auf das Spießrutenlaufen und die evtl. Beschimpfungen als Rassistin zur Anzeige, wenn diese im späteren nur weitere Probleme mit sich bringt ( Polizei, Anwalt, Gerichtsverhandlungen etc.) und die Erfolgsaussichten einer Bestrafung des Täters gering sind?

            Wo oder bei wem liegt denn wohl die Beweislast, was glaubst du denn wieviele Zeugen sich melden können, die behaupten mit dem Vergewaltiger Karten gespielt zu haben?
            Fakt ist: Die meisten Frauen gehen aus den verschiedensten Gründen (es gibt da noch viele mehr, z.B. Verleumdungen, Familie etc.) leider nicht zur Polizei. Erst bei der Einlieferung in das Krankenhaus, der schwere der Verletzungen wegen, gibt es kaum noch eine Möglichkeit sich der Anzeige zu entziehen, dennoch passiert es auch in diesen Fällen.
            Wie naiv bist du eigentlich:

            Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

          • Ich habe nie behauptet, das es keine große Dunkelziffer gibt. Aber diese Dunkelziffer ist nicht ein spezifisch deutsches oder west-/ostdeutsches Problem, sondern ein weltweites. Natürlich ist jeder sexuelle Übergriff (der nicht direkt eine Vergewaltigung sein muss) einer zu viel, aber wir reden hier nicht davon, dass wir hier keine Übergriffe haben und nun mit den Flüchtlingen auf einmal alles ganz furchtbar wird, sondern wir reden davon, das sich an dem Status Quo wohl nichts verändern wird. Wir werden weiterhin in etwa gleich viel sexuelle Übergriffe pro 100k Einwohner pro Jahr haben wie bisher. Wenn du Autos baust ist es ja für dich auch nicht interessant, ob du nun 100 oder 200 defekte Wagen hast, sondern ob das nun 100 von 500 Wagen sind, oder 200 von 500.000.

          • Jan Schach

            Ich denke es ist nicht angebracht in diesem ernsten Thema Autos mit Frauen zu vergleichen und schon garnicht defekte Autos mit vergwaltigten Frauen. Frauen sind keine Objekte und somit scheidet auch eine objektive Vergleichbarkeit aus. Wenn ich von defekten Autos spreche, so sind diese Defekte Fakt und somit erfaßbar, bei
            Frauen verhält sich das ja dann doch wohl völlig anders…

          • Entschuldigung, ich wollte natürlich nicht Frauen objektifizieren.

          • Jan Schach

            …objektivieren. Naja, Schwamm drüber. Gehe davon aus, dass du noch keine Erfahrungswerte besitzt; du beziehst dich auf irgendwelche Quellen, die du dann ungeprüft übernimmst. Ich hingegen könnte dein Vater sein und habe diese fleißig eingesammelt. Daher rate ich dir nicht alles zu glauben was du liest. In der Praxis stellt sich vieles anders dar, die Amerikaner sind schließlich auch nicht die Weltpolizei, sondern das genaue Gegenteil und nicht jeder der anderer Meinung in der Flüchtlingsfrage ist, wobei hier überhaupt nicht differenziert wird, ist ein Nazi.

          • Oh, du darfst gerne anderer Meinung sein in der Flüchtlingsfrage. Ich persönlich kann mir für mich auch vorstellen, das es einen Punkt gibt, an dem auch ich sage „Das sind zu viele.“ Aber aus meiner Sicht haben wir diesen Punkt noch lange nicht erreicht. Unabhängig von meinen oder deinen Gefühlen gibt es aber zum einen eine Realität und zum anderen ein geltendes Grundgesetz und bisher habe ich keine Lösung für die Situation gehört, die sowohl in der Realität umsetzbar, als auch mit dem GG vereinbar ist und nicht in Waffengewalt ausartet.
            Nein, natürlich kann ich meine Quellen nicht überprüfen. Dafür fehlt mir die Zeit und das Geld. Aber ich kann Quellen in glaubwürdig und unglaubwürdig unterteilen. Der Kopp Verlag und die BILD gehören für mich in die unglaubwürdige Ecke, Statistiken von der UNO in die glaubwürdige. Aber ich hoffe nicht, das du mir erzählen willst, das du bei jedem Zeitungsartikel den du liest selber vor Ort vorbei fährst um zu überprüfen ob das denn stimmt, was die da geschrieben haben.
            Solltest du so alt sein wie mein Vater, dann gratuliere ich dir als Mitglied der Silver Surfer.

          • Jan Schach

            Vielen Dank! Eigentlich ist es doch so wie bei einem Restaurantbesuch. Du liest in der Speisenkarte, hast die Gerichte bildlich vor Augen und bestellst. Nachdem du probiert hast führst du vollkommen automatisch einen unreflektierten Abgleich mit deiner Vorstellung von Geschmack, Konsistenz etc. durch und stellst fest, dass
            hierbei keine Kongruenz besteht, ergo sogar konträr deiner Vorstellung ist. Du rufst den Koch, der dir nun nach Prüfung mitteilt, dass das Essen sehr wohl korrekt den Angaben auf der Karte zubereitet und qualitativ vom Feinsten sei. Jeden Tag kämen schließlich über 100 Gäste um genau dieses Gericht zu bestellen und alle seien
            voll des Lobes, ob der unvergleichlichen Qualität, sogar Dankschreiben erhielte er jeden Tag in riesigen Mengen.
            Was denkst du nun:
            1. der spinnt mich voll
            2. alle Gäste übertreiben maßlos
            3. kenne es zwar anders, aber es wird schon stimmen, so sie ja alle der gleichen Meinung sind.

          • Ich weiss ehrlich gesagt nicht so ganz, worauf du hinaus willst, aber leider passen deine Antworten nicht bei mir.
            Ich würde denken:
            4. Es ist mir egal was du als Koch sagst, MIR schmeckt es nicht.

            Meine Reaktion wäre eine modifizierte 1):
            1. würde akzeptieren und das Lokal nicht mehr betreten.

            Wenn du bei dem ganzen darauf anspielst, dass ja die bisherigen Flüchtlinge nicht mit deinen Wunschvorstellungen übereinstimmen, dann weiss ich ehrlich gesagt immer noch nicht, wo das Problem ist. Niemand zwingt dich, mit denen befreundet zu sein. Du kannst einfach an ihnen vorbei gehen und jeder geht seines Wegs. Genauso wie in einem Restaurant. Ich muss da ja schliesslich nicht hingehen, wenn es mir nicht schmeckt und wenn andere das so toll finden, dann sollen sie da hingehen und gut.

          • Jan Schach

            Es ging wirklich nicht um Flüchtlinge, Migranten oder Reisende etc.

            Ich z.B. hätte 1+3 gewählt, allein deshalb auch um zu erfahren ob ich völlig falsch liege. Habe da eine ganz andere Einstellung: Jeder sollte sich selbst ständig hinterfragen. Jeder kann irren und eine ständige Überprüfung ist nicht nur sinnvoll, weil es eben nicht nur schwarz und weiß gibt. Es gibt Menschen, die trennen auf diese unglaubliche Art und Weise und lassen Meinungen Andersdenkender nicht zu, meist in Unkenntnis und Arroganz und das finde ich furchtbar.

          • Jan Schach

            Jo

          • Elisabeth Schmidt

            Genau das habe ich auch gemeint „Natürlich gibt es unter den Flüchtlingen Vergewaltiger, und zwar allein schon statistisch gesehen – genauso wie in Deutschland eben leider auch.“ Es war nirgendwo die Rede davon, dass unter Flüchtlingen ein höherer Anteil an Vergewaltigern herrschen würde als unter anderen Bevölkerungsgruppen. Ich habe mich vielmehr daran aufgehangen, dass Sie geschrieben haben „Wenn du mit „Teach boys not to rape“ darauf anspielen willst, das unter den Flüchtlingen Vergewaltiger wären, (…) so ist das Bullshit“. Wenn Sie geschrieben hätten „Wenn du mit „Teach boys not to rape“ darauf anspielen willst, das unter den Flüchtlingen Vergewaltiger mehr Vergewaltiger als unter anderen Bevölkerungsgruppenwären, (…) so ist das Bullshit“, hätte ich keinen Anlass gehabt einen Kommentar zu verfassen. Es gibt also gar keine Meinungsverschiedenheit, sondern es ist – wie so oft – an einer Kommunikationsungenauigkeit gescheitert ;).

          • matzregensburg

            Ein großer Einflussfaktor auf die vergleichsweise hohen Zahlen in Schweden ist sicherlich die dortige rechtliche Definition von Vergewaltigung, die deutlich weiter gefasst ist als in den meisten anderen Staaten. Dazu kommen Unterschiede in der statistischen Erfassung. Infos hier: http://www.bbc.co.uk/news/magazine-19592372
            Sehr viele Fälle, die z.B. in Deutschland anderswo in der Statistik landen würden, werden deshalb in Schweden als Vergewaltigung gezählt:
            „But the major explanation is partly that people go to the police more
            often, but also the fact that in 2005 there has been reform in the sex
            crime legislation, which made the legal definition of rape much wider
            than before.“

            Außerdem wird dort jede einzelne Vergewaltigung eines Opfers als separater Fall gezählt, während in anderen Ländern pro Opfer nur ein Fall gezäht wird:
            „In Sweden there has been this ambition explicitly to record every
            case of sexual violence separately, to make it visible in the
            statistics,“ she says.
            „So, for instance, when a woman comes to
            the police and she says my husband or my fiance raped me almost every
            day during the last year, the police have to record each of these
            events, which might be more than 300 events. In many other countries it
            would just be one record – one victim, one type of crime, one record.“

            So einfach sind eben Vergleiche zwischen verschiedenen Ländern nicht. Diese Hintergründe sind schon lange bekannt, werden von den Besorgten aber natürlich geflissentlich verschwiegen oder ignoriert.

          • Ja, in der Tat sind Vergleiche insgesamt schwierig. Wie ich gestern gelesen habe, scheint die Statistik mindestens schwierig zu interpretieren zu sein: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-05/polizei-kriminalstatistik-aufklaerungsquote-aussagekraft/komplettansicht
            Auch wenn die Statistiken keine einfachen Antworten geben, hoffe ich jedoch, das wir uns darauf einigen können, dass ähnliche Fallzahlen weltweit und ähnliche Fallzahlen in Deutschland über die letzten 20 Jahre diesen Mythos des Zusammenhangs zwischen muslimischer Zuwanderung und Vergewaltigungen entkräften.

          • bkifft

            Ne. War als Antwort auf dein „Wieso fordern dieselben Leute nicht, dass alle jungen Männer im Alter
            von 12-22 hier in Deutschland einfach mal prophylaktisch eingeknastet
            werden, weil sie ja so hormongesteuert sind, dass sie alle naselang
            jemanden vergewaltigen.“

            Denn es gibt durchaus extreme Feminist_Innen* die das gerne so in die Tat umsetzen wollten. Die Einstellung, die mehr (aber zum Glück bei weitem keine Mehrheit) zuspruch findet ist das von mir Angesprochene „Teach boys not to rape“, also die Forderung ALLEN Männern (egal welcher Herkunft, Bildungsschicht, Religion, Schuhgröße) explizit beizubringen das man nicht vergewaltigt, weil sie es sonnst ja täten.

            Meine Einstellung zu dieser sinnlosen Nebendebatte Vergewaltigung vs. Gleichstellung hat EMN sehr treffend gezeichnet: https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2015/10/11/schaut-euch-die-heuchler-an/

          • MrMunch

            Die Angst besteht ja nicht vor den gewalttätigen Flüchtlingen an sich, sondern dass die Regierung nichts dagegen unternimmt: Wenn ein Deutscher gegen das Gesetz verstößt, wird er bestraft. Die Gewalttaten in Flüchtlingsunterkünften hingegen werden kaum bis gar nicht verfolgt und das ist halt das Problem was viele sehen. Die Angst/Wut richtet sich nicht gegen die Flüchtlinge, sondern gegen die Regierung.

          • Und woher nimmst du die Info das Flüchtlinge nicht bestraft werden? Ich wüsste keinen Vorfall, wo diese Behauptung der Wahrheit entsprochen hätte.

          • MrMunch

            ca. 1:50 bis 2:50: https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=978600482186412&id=271619909551143&_ft_=top_level_post_id.978600482186412%3Atl_objid.978600482186412&refid=17&__tn__=%2C%3B Quote: „Sie können tun und lassen was sie wollen, der Staat reagiert kaum.“, „sie haben keinen Respekt vor unserer Rechtsordnung“ und „das Asylverfahren nimmt keinen Einfluss auf ihr Verhalten“ …und das ist nicht irgendein ahnungsloser Spinner, sondern der Chef der Polizeigewerkschaft. Natürlich ist es die Minderheit, auf die diese Aussagen zutreffen, aber eben diese müssen konsequent belangt werden.

          • Du willst also mit Argumenten von Rainer Wendt argumentieren? Der Mann, der unser Verfassungsgericht abschaffen möchte, VDS fordert und sich vehement für die Totalüberwachung durch GCHQ und NSA ausgesprochen hat? Dieser Mann ist nur einen Anzug von Bachmann entfernt. Rainer Wendt wird dir alles erzählen, solange das Resultat daraus ist, das es härtere Strafen gibt und mehr Polizei. Egal ob es um geklaute Kaugummis, rauchende Jugendliche oder Vergewaltiger geht.

          • MrMunch

            Touché, mit R. Wendt hatte ich mich bisher noch gar nicht befasst: Seine Vita liest sich in der Tat schrecklich. Womöglich hast du Recht, wenn du sagst, dass er überdramatisiert. Aber im Allgemeinen ist es nicht gerade der beste Stil, wenn man Aussagen aus der Vergangenheit heranzieht und damit die aktuelle Aussage bewertet im Sinne von „der hat früher scheiße gelabert, also hör ich mir den gar nicht erst an und glaube pauschal daran, dass er jetzt wieder (immer) scheiße labert“.

          • Ich bin erst einmal gegenüber allem offen, allerdings verfolge ich die Aussagen von Herrn Wendt seit ziemlich langer Zeit und dieser Junge hat mir einfach schon vor Jahren zu oft „WOLF!“ geschrien. Das heisst nicht, das ich mir nicht anhöre, was er wieder einmal zu sagen hat, nur gebe ich eben nichts auf seinen Wahrheitsgehalt.

            Nebenbei gibt es bei der ganzen Sache ja noch einige andere Spitzfindigkeiten, die man nun rausholen könnte. So gibt es einmal die Gewerkschaft der Polizei und einmal die Polizeigewerkschaft. Die eine Organisation ist eine ordentliche Interessenvertretung und deren Aussage höre ich mir auch gerne an, die andere Organisation, deren Vorsitzender Herr Wendt ist, dreht einfach völlig frei. Leider kann ich sie nicht wirklich auseinander halten und muss jedes Mal neu nachschauen, welche zum Herrn Wendt gehört und welche nicht. Ausserdem könnte man dann noch anfangen zu argumentieren, wieso Beamte eine „Gewerkschaft“ haben, aber das geht dann auch schon in Polemik von mir, weswegen ich das nicht mache. 😉

          • FrauFooBar

            Wer sagt denn dass es keine Empörung über den problematischen Teil vor Ort gibt. Genau das vor Augen haben die Leute doch Angst dass es jetzt mehr wird. Man konnte auch schon vor der Flüchtlingskrise Abends nicht mehr raus, hatte auch vorher schon No-Go Areas. Die Leute haben davor Angst dass es jetzt _noch_mehr_ davon wird.

          • Ich hab bisher in 4 (Groß-)Städten in Deutschland gelebt und in keiner habe ich mich je unsicher gefühlt. Für mich gabs da auch keine No-Go-Areas. Das einzige Problem, was ich bisher hatte, war ein Rechter, der mir ans Leder gegangen ist. Ich habe auch noch nie Probleme mit Ausländern gehabt. Wenn ich natürlich nach BILD und PI News gehe, steht hinter jedem Baum entweder ein Mörder oder Vergewaltiger, aber wenn ich nach den Kriminalitätsstatistiken gehe, ist Deutschland in den letzten Jahren nie gefährlicher geworden, sondern immer nur sicherer.

            Wenn du Angst vor (Gewalt-)Verbrechen hast, können weder ich noch die Flüchtlinge etwas dafür. Begründet ist die Angst nicht.

          • Jan Schach

            „Reden über Angelegenheiten, die durch Reden nicht entschieden werden können, muß man sich abgewöhnen“.

          • FrauFooBar

            Tja, unterschiedliche Erfahrungen.

            Ich lebe in einer mittelgroßen Stadt und hier gibt es z.T. schon No-Go Areas. Auch außerhalb derer habe ich Abends schon Erfahrungen mit Kulturbereicherern gemacht.

            Einen Skinhead habe ich nur einmal in Dresden gesehen und der war ein Problem weil er nicht damit umgehen konnte das Leute unterwegs waren die Englisch gesprochen haben.

            Somit ist meine persönliche Statistik N:1 Fälle.

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  • guest

    1) Die Gemeinden „enteignen“ nicht, wie immer behauptet wird, sondern mieten. Da aber die Nachfrage nach Unterkünften hoch ist und wächst, das Angebot relativ gering ist und der Staat ja ohnehin keine Alternative hat, ist absehbar, was mit den Mieten passiert, wenn nicht bald politisch was passiert. So verdienen sich einige an all dem Elend auch noch eine goldene Nase, während alle auf die Flüchtlinge schimpfen, die schließlich nehmen müssen, was sie kriegen …

    2) Die Kaserne Kellinghusen (war selbst schon da) z.B. hat seit Ewigkeiten keine Pflege mehr gesehen (Gras wächst meterhoch, Räume dringend renovierungsbedürftig, Trinkwasserversorgung – heißt es – marode, wohl aber inzwischen instand gesetzt) – soviel zu „das ganze Geld geht an die Flüchtlinge“. Das ganze hat die ersten Wochen fast ausschließlich durch freiwillige Hilfe und Ehrenamt überlebt. Und trotzdem waren die Flüchtlinge froh, ein Dach über dem Kopf und ein „Bett“ für die Nacht zu haben!

    3) Im Sportverein lassen wir Asylbewerber gratis mitmachen (jede Sparte soviel sie verkraften kann), das ist sehr lustig, wenn auch nicht immer leicht. Aber daher weiß ich auch, wie schwierig das für die Menschen ist, wenn sie den ganzen Tag nichts machen können als aus dem Fenster gucken, weil sie ja nicht arbeiten dürfen und es sonst nix gibt. Die waren super froh, abends zum Sport zu gehen, und zwar möglichst jeden Abend, egal welche Sportart. Inzwischen sprechen und verstehen sie auch gut Deutsch und haben sich gut eingefunden. Und keiner von denen, die ich kennen gelernt habe, kam her, um hier „vom Sozialstaat“ zu leben.

    • Daarin

      Da es bei uns Gerüchte gibt, dass die Asylbewerber oder Asylanten bei uns in eine Arbeitsmaßnahme gesteckt werden sollen hätte ich eine Frage: Wie sieht es mit den Englischkenntnissen dieser Personengruppe aus? Sind das eher sehr viele oder kaum jemand?

      • Marie

        Ich arbeite in einer Unterkunft wo auch vorwiegend Syrer wohnen. Die meisen sprechen Englisch – auch nicht auf einem akademischen Level, aber so, dass man sich sehr gut unterhalten kann. Die, die kein Englisch sprechen, bekommen es übersetzt von den anderen (wir haben auch ein paar Französisch-Sprachige dabei, aber das sind eher Einzelfälle)

  • Dä Vädder

    Interessante Seite.
    Guter Wille steckt dahinter jedoch ist es nicht so einfach. Hier geht es um den Spielball der Supermächte und deren Interessen. Alleine darum.
    Es wäre dich ein leichtes für eine Staatengemeinschaft ein Land zu “ befrieden“.
    Nur ist das gewollt? Eher nicht.
    Die Türkei nimmt Millionen Flüchtlinge auf nutzt jedoch din Stunde um den Kampf gegen die PKK wieder zu entfachen .

    Weltpolitik ist einfach?

    Hier redet jeder von Asylanten. Ich rede von Flüchtlingen welche bleiben dürfen bis ihr Heimatland wieder sicher ist.
    Ansonsten sind es Wirtschaftsflüchtlinge und für die gilt das Asylrecht nicht.
    Das einmal zu differenzieren sollte Aufgabe der Regierung sein.

    Deswegen frage ich mich auch warum nach Europa geflüchtet wird und nicht in die reichen OPEC Staaten die mehr Geld als Sand haben und wo auch überwiegend die selbe Religion ausgeübt wird.

    Ist ein schwieriges Thema. Aber es ist wie es ist.
    Und für jemanden der wegen Krieg oder Verfolgung flüchtet dem steht meine Tür offen denn ich bin in erster Linie Mensch. Meine Politische Einstellung sowie der Atheismus steht da mal hinten an.

  • Markus

    Zum Thema Terroristen könnte man ergänzen, dass de Maizière neulich erst berichtet hat, dass eventuelle Terroristenströmungen in Zusammenarbeit mit anderen Geheimdiensten beobachtet würden. Trotz intensiver Beobachtung wurde bis jetzt kein einziger gefunden. Siehe z.B. http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22126/terroristen-unter-fluechtlingen-wie-man-mit-fehlalarmen-alarm-schlaegt/

  • Oli

    Die Syrischen Flüchtlingszahlen sind am stärksten durch den „Bürgerkrieg“ angestiegen. Dieser wiederum wurde von westlichen Feinden Assads gestartet und massiv unterstützt. Und in der Zeit vor 2011 gab es schon länger Sanktionen gegen Syrien, da wohl Assads Politik dem „Westen“ nicht passte, die dann zu Versorgungsproblemen der Bevölkerung führte. Assad ist kein Heilsbringer aber die Hauptschuld an den s. Flüchtlingen trägt der „Westen“.

    http://www.dtoday.de/cms_media/module_img/780/390200_1_lightbox_523080d4c06df.jpg

  • Bob Roberts

    Beeinträchtigen die vielen Flüchtlinge die Rechte der Frauen in Deutschland? Die Gleichberechtigung und die Rechte der Frauen werden zynischer weise
    nicht nur im Kontext der Flüchtlingsdebatte argumentativ vereinnahmt.
    Als Rechtfertigung für den Krieg in Afghanistan
    etwa ist die “Befreiung der afghanischen Frauen” noch in guter
    Erinnerung. Ungeachtet der Tatsache, dass der islamische
    Fundamentalismus der Mudjaheddin von den USA unterstützt, die Taliban
    vor 9/11 hofiert wurden und auch Präsident Karzai Allianzen mit Warlords
    und Frauenfeinden schmiedete, wurde der Afghanistankrieg von deutschen
    Politikern parteiübergreifend befürwortet. Die Situation der Frauen in
    Afghanistan ist weiterhin desaströs, der Krieg wird mittlerweile als
    Misserfolg bewertet. Die geheimen und offenen Militäroperation der
    Amerikaner und ihrer Verbündeteten haben die Region destabilisiert. Die
    US-Regierung hat die Entstehung und den Aufstieg der Terrormiliz IS wissentlich in Kauf genommen, die Unterstützung sogenannter “moderater Rebellen” durch die Allianz der USA mit der Türkei, Saudi-Arabien und Katar mündete in Waffenlieferungen
    an mit Al Qaida assoziierte Jihadisten. Diese Ursachen der aktuellen
    Flüchtlingssituation sind selten Gegenstand der Medienberichterstattung.
    Refugees aus Kriegsgebieten wie Afghanistan, die nicht selten vor der
    Gewalt fundamentalistischer Frauenfeinde fliehen, beeinträchtigen die
    Rechte der Frauen in Deutschland? Nein. https://machtelite.wordpress.com/2015/10/04/ardbericht-aus-berlin-entgleisung-fotomontage-zeigt-merkel-mit-tschador/

  • Pingback: FAQ für Besorgte Bürger | Willkommen in Dabringhausen()

  • Qis

    Was für Argumente gibt es gegen das folgende Szenario:

    2015-2017 3 Millionen Flüchtlinge kommen nach Deutschland (wahrscheinlich viel mehr). Die meisten sympatisieren mit der ISIS (laut Umfragen in z.B. dem Flüchtlingslager in Jordanien).
    2018-2025 Die Familien der Flüchtlinge werden hinzukommen. Wir sind bei mindestens 15 Millionen. Wer bezahlt das?
    2020-2040 Die Menschen vermehren sich. Dank fehlender Integration (Ghettos, isolierte Gemeinden) sinkt die Geburtenrate nicht.
    2040-2050 Wir sind bei mindestens 20-30 Millionen Muslimen, die langsam eingebürgert werden.
    2050 Die Mehrheit der deutschen Wähler ist muslimisch. Da der Islam sehr politisch ist, geht es zurück in das Mittelalter.

    Haben in Deutschland geborene Flüchtlingskinder ein Anrecht auf die deutsche Staatsbürgerschaft?

    Kann man nicht erst das Christenproblem lösen, bevor wir auch noch durch den Islam die Bildung und den Fortschritt (im Namen der Toleranz) aufhalten?

    • Qis

      P.S.: Gute Argumente in der FAQ. Kurzfristig habe ich nach dem Lesen keine Bedenken und sehe keinen Grund den altruistischen Trieben der unbesorgen Bürger im Wege zu stehen.

    • Argument 1: Die Anzahl der Flüchtlinge, die monatlich kommen, sinkt bereits wieder.
      Argument 2: Sympathie mit ISIS behauptest du und hast keinen Beweis dafür.
      Argument 3: Wieso sollte ein Flüchtling, der mit ISIS sympathisiert, aus dem Kernland von ISIS und aus allen muslimischen Ländern generell in ein christliches Land fliehen, wenn ihm seine Religion so wichtig ist? Es ist klar, das er hier seine Religion nicht so ausleben kann, wie er es auf der arabischen Halbinsel kann.
      Argument 4: 15 Millionen Flüchtlinge wären alle Menschen die momentan a) innerhalb Syriens auf der Flucht sind, b) in allen umliegenden Ländern in Flüchtlingslagern sitzen und c) in Afghanistan auf der Flucht sind. Das hiesse, das keiner von denen wieder zurück nach Syrien oder Afghanistan wollen würde. Wo die Häuser und Land haben. Wo vielleicht doch noch eine ganze Menge ihrer Freunde sind. Weltweit sind momentan insgesamt 60 Mio Menschen auf der Flucht. Du deutest damit an, das jeder vierte Flüchtende nach Deutschland kommen würde, egal ob er in Bangladesch vor dem Unwetter flieht oder in Mexiko vor der Armut.
      Argument 5: Die Geburtenrate sinkt weltweit seit ca. 20 Jahren, die Weltbevölkerung steigt momentan nur, weil wir älter werden, nicht weil mehr Menscheng geboren werden. Ich stelle einfach mal die Theorie auf, das vermehrter Wohlstand auch zu niedrigeren Geburtenraten führt und wenn man sich die bisherige Entwicklung in Deutschland anschaut, haben sich die Menschen in den Ghettos (ob Hartz4 Ghetto oder Ausländer-Ghetto) nicht wie die Karnickel vermehrt. Insofern kann man das wohl getrost ins Reich der Fantasie schieben.
      Argument 6: Selbst wenn die Mehrheit der Wähler muslimisch wäre, heist das noch lange nicht, dass es zurück ins Mittelalter geht. Genauso wie wir es bis in die heutige Zeit geschafft haben, obwohl die Katholiken wahrscheinlich immer noch die größte einzelne Religionsgemeinschaft in diesem Land sind.

      Nein, hier geborene Menschen haben keinen Anrecht auf einen deutschen Pass. Diese Regelung hast du in den USA, nicht in Deutschland.

      • Qis

        1. Das kann man nicht wissen, da momentan eine Informationsblockade herrscht. Die offiziellen Zahlen sind auch oft geschönt.

        2. Sowas würde man natürlich nie in den deutschen Medien finden. Hier eine Quelle: http://www.1tv.ru/news/world/293470 ab ca. 07:40

        3. Wenn ihm gesagt wird, dass hier Religionsfreiheit herrscht und dass er hier seine Religion voll ausleben kann. Woher soll er wissen, dass es anders ist?

        4. Das ist ein gutes Argument. Da wir momentan keine genauen Zahlen haben, ist es schwer eine Prognose zu machen.

        5. Hier ist eine sehr gute Doku zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=-UbmG8gtBPM Ich zweifle aber stark daran, dass es für die Flüchtlinge in Deutschland Wohlstand geben wird. Was die bisherigen Ghettos angeht – sie sind nicht isoliert und die Mehrheit spricht Deutsch. Gibt es für Flüchtlinge, die isoliert leben, einen Anreiz Deutsch zu lernen? Wenn die Integration gelingt, habe ich keine Bedenken.

        6. Selbst Katholiken leben ihre Religion nicht mehr aus. Wie die Welt aussah, als sie es noch getan haben, wissen wir. Die wenigsten Katholiken würden zu Gewalt, oder gar Mord tendieren, wenn man ihre Religion beleidigt. Was passiert, wenn man sich mit einer Mohammed-Karikatur vor ein Flüchtlingslager stellt?

        • zu 1.: http://www.spiegel.de/politik/ausland/frontex-im-september-kamen-weniger-fluechtlinge-als-im-august-a-1057600.html
          zu 2.: Natürlich kann man (wie immer auf der rechten Seite) damit argumentieren, dass das alles nur triebgesteuerte Tiere und alle dumm sind. Oder man fragt sich, wieso jemand flüchten sollte, wenn er doch die Leute mag, die gerade sein Land einnehmen. Deine Aussage basiert nicht auf Logik oder auf irgend einer Statistik. Und leider bringt mir eine russische Webseite in russisch nichts, da ich kein russisch spreche. Von meinem Misstrauen gegenüber russischen Quellen einmal abgesehen. Deine Aussage ist und bleibt unbelegt.
          zu 3.: Natürlich kann ein Muslim hier seine Religion frei ausüben. Aber es besteht (gerade für einen Islamisten) ein Unterschied ob er in seine schöne große Moschee mit Minaretten und viel Prunk in einem arabischen Land an zentraler Stelle gehen kann, oder ob er alle naselang irgendwelche christlichen Kirchen vorgesetzt kriegt und seine Moschee irgendwo am Bahnhof in einem Hinterhof ist. Es ist aus religiöser Sicht einfach nicht interessant für ihn.
          zu 4.: Was ist an meinen Zahlen ungenau?

          zu 5.: Wohlstand bedeutet in diesem Zusammenhang nicht ein Haus mit Garten, BMW und dicker Brieftasche, sondern alles ab Hartz4. Ich sprach von der weltweiten Geburtenrate und wir diskutieren ja gerade darüber, das es in Deutschland angeblich selbst einem Hartz-Bezieher besser geht als einem Mittelständler in Syrien. Insofern geht es hier nicht um den Wohlstand in Bezug auf München-Freising, sondern um den Wohlstand bezogen auf hungernde Kinder in Somalia.
          zu 6.: Stell dich alternativ mit einem Plakat „Pelz ist total toll“ vor ein Studentenwohnheim und du hast in etwa die selben Reaktionen.

          • Qis

            Meine Aussage basiert sehr wohl auf Logik. Menschen, die mit dem IS sympathisieren, aber eine Familie haben, möchten nicht unbedingt an den Kämpfen teilnehmen. Man schickt die ältesten Söne kämpfen und flieht mit dem Rest der Familie in ein anderes Land. Ich sehe da absolut keinen Widerspruch.

            Russische Quellen beinhalten meiner Erfahrung nach im Schnitt einen größeren Wahrheitsgehalt, als deutsche. In dem Video werden Menschen befragt, die im Jordanischen Flüchtlingslager leben und sich offen zum IS bekennen. Der Bericht kann also nicht komplett erfunden sein.

            Was den Wohlstand und die Geburtenrate angeht, hast du wahrscheinlich richt. Sie wird hoffentlich schnell sinken.

            Wenn man sich mit einem Plakat „Pelz ist toll“ vor eine Menge linker Menschen stellt, wird man sicherlich ein paar blaue Flecken kassieren, aber man überlebt es und muss wahrscheinlich nicht einmal ein Krankenhaus besuchen.

  • FuckU

    Leider ist sogut wie jeder dieser Punkte mir einer sinnlosen und plakativen Antwort versehen, die keinen Bezug zu den Ängsten und Sorgen hat, die mittlerweile von vielen Menschen geteilt werden. Typischer Schwachsinn eines Menschenfreundes, der Realität, Globalisierung, Ökonomie und insbesondere den Menschen als Lebewesen mit naturgegebenen Eigenschaften (Instinkt, Konkurrenzverhalten, Egoismus, usw.) nicht versteht oder durch die rosa-rote Brille sehen möchte. Allein die erste Frage ist unglaublich provozierend – wenn Herr Lenze aufklärend wirken möchte, dann soll er doch bitte aufhören die Leute für blöd zu erklären. Jeder weiß, dass die Flüchtlinge nicht aus Urlaubsländern oder dem Paradies entfliehen. Jeder möchte für sich selbst das Beste! Dennoch ist niemand von uns ein Natur-Samariter! Diese ganze Thema wird doch keinen Meter rational betrachtet. Europa und insbesondere Deutschland hat Kapazitätsgrenzen – irgendwann müssen diese erreicht und am besten vorab thematisiert werden. Selbst dem durchgeknalltestem Ultra-Humanisten müsste klar sein, dass z.B. ein Land wie Schweden nicht 350 Millionen Neuankömmlinge aufnehmen kann. Diese Zahl ist natürlich total absurd, aber vielleicht sollte man irgendwann eine Zumutbare stecken? Abgesehen davon, haben die Leute aus den sogenannten Urlaubsländern KEINEN Anspruch auf Aufnahme in Zentraleuropa, ohne bedingungsloses Entgegenkommen. Man steht hier weder kulturell, politisch noch geographisch in irgendeinem direkten Zusammenhang. Wenn morgen in Frankreich Bomben fallen, wäre es absolut angemeßen und mit Sicherheit für viele nachvollziehbar, wenn wir Abermillionen Franzosen temporär bei uns aufnehmen und Ihnen helfen. Wenn die Zustände es zulassen, würde eine Mehrheit dieser mit Sicherheit wieder in Ihre Heimat (darf man das Wort noch verwenden?) zurückkehren – wer behauptet, dass das ebenso das Ziel der aktuellen Migrationsströme ist, der sollte seinen Gesundheitszustand überprüfen lassen. Angenommen „wir“ müssten aufgrund schrecklicher Ereignisse oder aufgrund von Armut und Hunger fliehen bzw. uns aushelfen lassen, dann hätten wir eben KEIN Recht mit Abermillionen Leuten in Südkorea einzumarschieren, nur, weil es denen verdammt gut geht und die jegliches nationales Ehrgefühl verloren haben. Auf dem Weg dahin liegen eine Vielzahl sichere und kulturell eher ins Bild passende Staaten. Wie man überhaupt die Türkei etc. im Bezug auf die Flüchtlingsaufnahme mit Deutschland vergleichen kann, bleibt mir unerklärlich. Wir verblendet muss man sein, um das als valides Argument anzuführen? Abgesehen davon, dass solche Länder Anreinerstaaten sind und idR. nur als temporäres Auffangbecken gelten, ist es doch logisch, dass der Weg von A nach C eben über B führt. Ich möchte auch nicht wissen, wie die Flüchtlinge dort behandelt werden. Vielleicht sollten man eher erklären, weshalb VAE, Israel, Kuweit, Bahrein, Saudi-Arabien usw. KEINE Flüchtlinge aufnehmen? Kulturell in vielen Hinsichten ähnlich, vermögend, ausreichend Platz usw.

    • Daarin

      Ein sehr schöner Text. Wirklich. Totaler Bullshit, nicht formatiert, mit Fantasiezahlen argumentiert, beleidigend. Alles was man sich von einem Text eines Rechten über Asylbewerber erhofft! Eigentlich habe ich nur zwei Anmerkungen:
      Warum hat „insbesondere Deutschland“ eine Kapazitätsgrenze? Also wieso sollte die sich von der Berechnung her anders gestalten als, sagen wir mal, der von Irland oder Schweden? Meine Vermutung: Es geht ihnen insbesondere um Deutschland weil Sie hier leben und eigentlich ist es Ihnen egal ob sich in Irland die Flüchtlinge die Füße platt treten.
      Und dann: Warum eigentlich habe ich immer das Gefühl dass ich dann stolz auf mein Land sein soll wenn es Menschenrechte und die eigenen Gesetze mit Füßen tritt, also die Dinge die eigentlich das Land ausmachen? Es mag Ihnen nicht bewusst sein, aber wir sind gesetzlich und vertraglich dazu verpflichtet genau das zu tun was wir tun. Und nur weil es andere nicht tun, die kulturell besser passen als das „christliche“ Abendland ist das kein Grund es ihnen gleich zu tun und nebenbei gesagt jeden christlichen Gedanken wie die Nächstenliebe über Bord zu werfen.

      • Dä Vädder

        Auch als nicht rechter darf man die Frage stellen warum Europa und nicht das naheliegende VAE. Kuwait etc…
        Das verstehe ich auch nicht wirklich. Grade die reichen OPEC Staaten.

        • Daarin

          Man darf diese Frage stellen, wenn man sie als Frage stellt. Hier wird sie aber eigentlich als Anschuldigung benutzt, was für mich ein einfaches „Aber die machen das doch auch nicht“ ist. Und das ist Kindergarten!
          Die halten sich nicht an Menschenrechte müssen wir es auch nicht, was den schönen Effekt hat das es keiner muss und man sich einfach ausruhen kann.

          • Dä Vädder

            Nein. Eine Trotzhaltung ist definiriv ist nicht richtig und wirklich Kindergarten. Das Thema wird halt gehypte. Positiv wie Negativ. Eine Neutrale Berichterstattung der Medien bräuchte es. Und Transparenz der Regierung.
            Nur darauf können wir lange warten.

        • anteater

          Die Frage bzgl. der VAE wurde doch in der Presse hinlänglich beantwortet. Die dortigen „Regierungen“ haben geradezu Angst davor, dass jene, die aufgrund von Unzufriedenheit mit der „Regierung“ in Syrien die derzeitige Situation verursacht haben eben auch in den VAE durch das Weitertragen ihrer Gedanken, die sie dort in der Landessprache verbreiten können, die „Regierung“ destabilisieren könnten. Reiner Machterhaltungstrieb also.

      • FuckU

        @Daarin: Ich weiß nicht, auf was Sie sich beziehen? Als Beispiel wurde doch explizit ein anderes Land verwendet. Jedes Land hat irgendwo seine Grenzen! Das gilt für Deutschland und eben auch Irland. Und ja: Ich lebe hier! Das ist tatsächlich irgendwie wichtig – auch, wenn man sich dafür wohl mittlerweile schämen muss. Gleichwohl steht dort nirgendwo, dass es mir egal ist, was in anderen Ländern passiert. Ich würde genauso mit dem Kopf schütteln, wenn in Irland das passiert, was hier aktuell der Fall ist.

        Das sie die Nazi-Keule im ersten Satz auspacken, spricht leider für die jemand, der zu den intoleranten Übertoleranten gehört. Es ist mittlerweile so einfach jeglichen Aussagen den Wind zu nehmen, indem man die Leute als rechts bezeichnet. Ich kenne mich blöderweise besser als Sie und weiß, dass ich kein Nazi bin. Ich träume weder von Imperialismus, Euthanasie, Unterdrückung, Zensur oder Fremdenhass. Sie machen es sich wie viele andere sehr einfach.
        Wer redet den davon, dass man Nächstenliebe über Bord wirft? Habe ich nicht selbst geschrieben, dass Hilfe selbstverständlich ist (am Beispiel von Frankreich)? Es macht aber einen Unterschied in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen. Diese darf man hier mittlerweile nicht mehr hinterfragen, ohne eben als Rechter zu gelten! Die Leute haben vor allem Hilfe vor Ort verdient! Der Staat könnte und sollte Milliarden investieren, um z.B. Syrien zu stabilisieren. Man könnte gleichwohl auf weiten und leeren Flächen in der Türkei ganze Städte errichten – viel Geld in die Hand nehmen, um den Leuten übergangsweise oder dauerhaft zu helfen und ein sicheres Leben zu ermöglichen. Sie millionenfach tausende Kilometer weit entfernt in Hallen zu stecken ist mitnichten zielführend.

        • Dä Vädder

          Geld in die Hand nehmen und in Syrien investieren ist doch erst möglich wenn Obama und Putin ihr Spiel in Syrien gespielt habem. Geld in die Türkei wird für den neu entfachen Disput mit der PKK verbrannt. Da ist das Problem halt Erdogan.
          Wohin man schaut sind die Probleme hausgemacht von Politikern und ihren Machtspielchen. Egal ob Demokratie oder Diktatur.
          Wie hier auch.

          • Felix Reinders

            Die USA statten die „friedliebenden“ Rebellen mit Toyota Pickups aus auf denen Luftabwehrkanonen installiert sind. Vielleicht um die russischen Flugzeuge abzuschießen? Die IS hat schließlich keine solchen Militärmaschinen. Interessant wäre nun zu wissen, wie kommt die IS an genau den gleichen Fahrzeugtyp in solch großen Mengen?! Die Nachfrage bei Toyota war erfolglos, angeblich könnten sie darüber keine Auskunft geben.

            The Pentagon has previously said it was planning to send more than 400 troops, including special forces, to work with opposition forces at sites outside Syria.
            At the same time The Wall Street Journal reported that some rebels will be equipped with pick-up trucks modified with mounted machine guns as well as radios for calling in US airstrikes – an approach modelled on that used to successful effect by Kurdish forces in Kobane last month.
            American and Turkish officials said an agreement on training fighters on Turkish soil would be signed within days.
            „Negotiations have been concluded and an agreement text will be signed with the US regarding the training of the Free Syrian Army in the coming period,“ said Tanju Bilgic, Turkish foreign ministry spokesman, according to Reuters..

        • Daarin

          Ahh… Sie wissen ja doch wo die Return-Taste liegt!

          Wenn Sie nicht wissen worauf ich mich beziehe sollten sie sich vielleicht Ihren eigenen Text nochmal durchlesen. Sie schreiben „Europa und insbesondere Deutschland hat Kapazitätsgrenzen“. Nun hat Deutschland eben keine besonderen Kapazitätsgrenzen, sondern die gleichen wie bei allen anderen Ländern in Europa auch, die richten sich vielleicht nach der Größe oder nach Geld oder was weiß ich, aber sie sind nicht anders zu ermitteln, also besonders, wie irgendwo sonst in Europa.

          Mein erster Satz war „Ein sehr schöner Text.“ Wenn sie das schon als Nazikeule ansehen will ich nicht wissen was sie dann bei „Alles was man sich von einem Text eines Rechten über Asylbewerber erhofft!“ gedacht haben. Außerdem… man kann übertolerant sein? Das dürfen sie mir gerne mal erklären, wenn sie darauf Lust haben. Ich möchte außerdem noch betonen, dass ich sie nicht als Rechts bezeichnet habe. Nicht einmal ihren Text, sondern nur was ich von ihm erwartet habe. Und von Nazi habe ich auch nichts gesagt, wenn sie nicht einmal den Unterschied zwischen politisch Rechts und einem Nazi kennen, wie wollen sie dann entscheiden ob sie einer sind?

          Nennen sie mir einen Grund es mir schwer zu machen. Um es offen zu sagen, das hier dient mehr meiner Unterhaltung als einer wirklichen Diskussion, an deren Gelingen ich bei den meisten Menschen ihres Schlages nicht glaube (Ganz egal ob sie rechts sind, ein Nazi oder einfach nur so versuchen die Opferkeule zu schwingen).

          Und nach etwa zwei Drittel des Textes kommen auch mal Argumente anstatt immer nur „beleidigtsein“. Sie reden davon, dass man Nächstenliebe über Bord wirft, indem sie zuerst fragen warum denn die „eigenen“ Leute den Flüchtlingen nicht helfen und wir das nun tun sollen. Die Nächstenliebe bezieht sich auf alle, nicht nur auf die Menschen die kulturell zur Gesellschaft passen, oder steht in der Bibel (lange nicht mehr in der Hand gehabt) wirklich „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, außer er gehört zu einer anderen Kultur“? Und ja, sie haben geschrieben dass die Hilfe für Frankreich selbstverständlich wäre. Sie haben aber auch geschrieben dass sie für Syrien eben nicht selbstverständlich ist.

          Wenn sie über Bedingungen reden wollen, mal Butter bei die Fische! Welche Bedingungen möchten sie denn Konkret stellen, damit jemand bei uns in Deutschland das Grund- und Menschenrecht Asyl in Anspruch nehmen kann. Meine erste und wichtigste Bedingung können sie schon aus dem letzten Satz ablesen: Es muss sich um einen Menschen handeln. So wie sich das bei Ihnen liest muss er allerdings Christ sein und darf nicht von so weit her kommen. Und wegen Hunger darf er schon gar nicht geflüchtet sein, oder?

          Hilfe vor Ort? Ohh Mann… wissen sie, ich habe einen Freund der ist seeehr weit rechts. Der fordert das jetzt auch. Letztes Jahr um diese Zeit ging es noch darum, dass bei uns die Leute verhungern weil wir das ganze Geld ins Ausland schicken.

          Syrien stabilisieren? Ahh, wir schicken wieder deutsche Soldaten in einen Krieg damit wir hier keine Flüchtlinge ertragen müssen? Einen Krieg den wir nicht gewinnen können, weil es eben die ehemals stabile Regierung ist vor denen die meisten fliehen? Mal davon abgesehen dass das ganze zu allererst einmal eine Eskalation mit sich bringen würde, was eher zu noch mehr Flüchtlingen führt, da die humanitäre Versorgung in der Gegend total zusammen gespart wurde.

          Oder wir sollen das Problem an die Türkei abwältzen, die gerade eine Minderheit bei sich selbst bombardieren, weil die näher dran sind und vielleicht die gleiche Religion haben (vielleicht auch nicht). Es wäre zum Beispiel auch möglich hier auf weiten leeren Flächen Städte zu errichten, so dicht ist Deutschland nun auch nicht besiedelt. Sie erst einmal tausende Kilometer zurück zu bringen oder gehen zu lassen ist übrigens auch nicht Sinn der Übung.

  • Peter

    Kleine Anmerkung von mir: Die jungen Männer, mit denen ich gesprochen habe, sind fast alle nach Deutschland gekommen / geflüchtet weil Sie aus den Gebieten unter Assat kommen und zur Armee eingezogen werden sollen. Die wollen sich einfach nicht in einem sinnlosen Krieg verheitzen lassen. Und da eben nur junge Männer eingezogen werden, kommen genau die zu uns.

  • Chris Mudkips

    Oh ich hätte da noch einen Punkt zu „Die Asylanten bekommen das ganze Geld – für uns ist nichts übrig“
    laut einer relativ aktuellen OECD Studie http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/oecd-legt-vorschlaege-vor-kampf-gegen-steuerflucht/10710626.html entgehen dem Deutschen Fiskus jedes Jahr ca. 160 Milliarden Euro durch Großkonzerne die ihre Gewinne runter rechnen. Wenn man Angst hat das kein Geld mehr übrig ist, könnte man sich doch auch dafür stark machen, dass diese Konzerne und Großunternehmen genau so wie jeder andere Bürger auch ihre Steuern ordentlich abführen.

    • Daarin

      Aber das sind doch keine Großḱonzerne geworden, damit sie ordentlich Steuern zahlen müssen, sie müssen doch Mitleid mit diesen armen Seelen und ihren Aktionären haben!

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  • Martin Jorra

    Wie wär es denn mit einer gleichen faq für Ttip und vorratsdatenspeicherung. Für gen Gemüse und für Waffengesetze wie in USA. Dann kann sich jeder ein Faq aussuchen und alle fühlen sich in irgendwas bestätigt.

    • Dä Vädder

      TTIP und VDS, gute Idee.
      Obwohl unsere Bundeskasper das sowieso durchdrücken.

    • Daarin

      Ich würde vorschlagen sie besuchen blogspot, dort können sie ihr eigenes Blog einrichten und soviele FAQs posten wie sie wollen.

      • Martin Jorra

        Mach ich gleich nachdem ich meinen Roman fertiggeschrieben, meine Biographie signiert und den literaturnobelpreis verloren habe

        • Daarin

          Dann schreiben sie am besten auch eine FAQ wie man ihn verliert.

          • Martin Jorra

            Da ich ihn bekomme noch bevor ich irgendwas geschrieben habe ist es die logische folge, dass er mir nach büchern wie „Bildung durch Einbildung“, „Wandern um Zuwandern“ und „Protestieren gegen Protest“ aberkannt wird.
            Ist ja schliesslich kein Friedensnobelpreis

  • Peter

    Was haben wir mit diesem Krieg zu tun? Ja, was? Gut, es gibt also die Milan, die wohl zu 50% aus D stammen, und die vor 40!!! Jahren nach Syrien geliefert wurden. Und die sollen jetzt allen Ernstes der große Beweis dafür sein, dass Deutschland in diesen Krieg verwickelt ist? Das ist Schwachsinn und zeigt, dass der Autor von der tatsächlichen Lage vor Ort außer ein paar auswendig gelernten Antifa-Sprüchen offenbar nicht den Hauch einer Ahnung hat.

    Im Übrigen geht der Krieg bald ins fünfte Jahr, die Milan dürften mehr oder weniger verfeuert sein. Deutschlands „Verantwortung“ hat sich also zeitnah von selbst erledigt.

    Mit der Hilfe für Flüchtlinge hat das Thema „Waffenlieferung vor 40 Jahren“ eh nichts zu tun, weil helfen muss man Flüchtlingen völlig unabhängig davon.

    • Peter

      Im Übrigen

      „The Syrian MILANs runned out of shelf life in 2008. This doesn’t mean
      the missiles are useless though, but it could affect their performance.“

      http://spioenkop.blogspot.de/2013/06/syria-and-her-milans.html

      Inwieweit die überhaupt noch einsatzfähig sind, ist also unklar.

    • Daarin

      Was hat die Frage was wir mit dem Krieg zu tun haben mit der Flüchtlingspolitik zu tun? Mal davon ab, wir haben dabei geholfen den Irak zu destabilisieren, was zu einem Aufschwung von ISIS geführt hat und so weiter.

      • Peter

        „Was hat die Frage was wir mit dem Krieg zu tun haben mit der Flüchtlingspolitik zu tun?“

        Genau, das habe ich mich auch gefragt. Warum schreibt dieser Enno trotzdem solchen Unfug?

        „Mal davon ab, wir haben dabei geholfen den Irak zu destabilisieren,“

        Das ist eine Lüge.

        • Daarin

          Hätten sie die Güte mich, wenn sie mich schon einer Lüge bezichtigen, genauer einzuweihen was sie meinen?

          • Peter

            Was gibt es denn an „Mal davon ab, wir haben dabei geholfen den Irak zu destabilisieren,“ ist eine Lüge nicht zu verstehen? Hast du Probleme mit der deutschen Sprache?

          • Jo Pa

            Argumente, Belege, Quellenangaben wären schön. Wenn man etwas behauptet, sollte man
            es auch belegen können. Zur Zeit geht mMn die Diskussionskultur den Bach runter 🙁
            Dasselbe gilt natürlich auch für Ihren ,,Kontrahenten“.

          • Daarin

            Nein, aber sie anscheinend mit der Geschichte. Aber war ja klar, dass sie das ignorieren.

      • Felix Reinders

        Wer ist wir?

  • UliB

    Noch was zu den „Kosten“ der Flüchtlinge: Über Amazon, Google und co
    regt sich niemand auf, obwohl die jährlich einige Millionen an
    Steuergeldern am deutschen Staat vorbei-„tricksen“:
    http://www.welt.de/wirtschaft/article118013613/Amazon-zahlt-in-Deutschland-praktisch-keine-Steuern.html

    • anteater

      Apple muss hier unbedingt auch erwähnt werden!

      • bkifft

        Menno, jetzt versau den Hipstern doch nicht ihr neues iPhone, die kognitive Dissonanz „Geiles Trend Teil“ vs. „Globale Ausnutzung“ ist ohnehin schon schlimm genug!

        • anteater

          Doch. Starbucks fehlt noch in der Aufzählung 🙂

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  • stangolem

    „Alle vier Jahren (wenn es gut geht) wählen wir gemeinsam eine Regierung.“
    Falsch: Der Bundestag (Legislative) wird von (Teilen) der Bevölkerung gewählt und wählt selber die Exekutive. Das „Stimmvieh“ hat dabei keinerlei Mitspracherecht. Und dass man Lobbyisten, die Gesetze schreiben, abwählen könnte, wäre mir auch neu.
    „Die meisten Wähler fanden die CDU oder Merkel gut,“ – nicht mal ¼ der Wahlberechtigten hat dieser Meinung Ausdruck gegeben.
    „Es steht dir frei, jemand anderen zu wählen“. Stimmt, die schwarze CDU oder die rote CDU oder die grüne CDU. Es stand einem auch in DDR frei, andere Parteien als die SED zu wählen, aber alle zusammen waren die Kandidaten der „Nationalen Front“.
    Alternative: die Stimme versenken. Bei der letzten Wahl wurden ~15% der Stimmen nicht berücksichtigt.

    • Daarin

      Mit dem ersten Teil haben sie recht, das Zweite stimmt aber nicht, die meisten WÄHLER fanden CDU so gut, dass sie sie gewählt haben. Dass es keine absolute Mehrheit war und schon gar nicht unter den Wahlberechtigten ist nicht das Problem des Autors.

      Aber ich weiß etwas, was ihnen wirklich frei steht: Es steht ihnen frei das Land zu verlassen, wenn sie nicht mehr hier leben wollen.

      • stangolem

        Die TINA-Politik hat sogar eine absolute Mehrheit der Wahlberechtigten bekommen. Namen und Parteien sind austauschbar, es kommt praktisch dasselbe raus. OK, ein paar Nuancen verschieben sich.

        Wie Sie jetzt darauf kommen, mich rausschmeissen zu wollen, versteh ich nicht. Einen Mangel als Mangel zu bezeichnen heißt doch nicht, hier nicht leben zu wollen.

        • Daarin

          Ich will sie nicht rausschmeißen, ich will dass sie entweder das System akzeptieren, es sinnvoll verändern oder aber die Konsequenz ziehen.

          • stangolem

            Ich kann mit dem bestehenden System leben, obwohl es Fehler hat. Die existierenden Alternativen sind meist noch schlechter. Trotzdem lasse ich mir nicht verbieten, meine Meinung zu äußern, wenn das Ideal als Realität verkauft wird. Und real haben wir eine Einheitspartei mit rund 80%-90% Zustimmung, die lediglich in unterschiedlichen Facetten daherkommt.
            Dagegen zu kämpfen ist in den jetzigen Verhältnissen sinnlos, selbst wenn man bereit wäre, sich hochzubeißen (was ich nicht bin). Um an dem Punkt anzukommen, wo man etwas verändern könnte, muss man sich vom System korrumpieren lassen – und dann wäre Veränderung kontraproduktiv.

          • Daarin

            Sie sagen also das System stört sie, aber um es zu verändern (was nicht nur durch ein Durchbeißen in der Politik zu machen wäre) sind sie zu träge und sie wollen in kein schlechteres System?

    • anteater

      Bei der letzten Wahl standen 30 Parteien zur Auswahl. Die Hälfte davon Konservativ oder weiter rechts. Seltsamerweise war es mir möglich, meine Kreuzchen einer anderen Partei als der schwarzen, roten oder grünen CDU zu machen. Und aus meiner Tätigkeit als Wahlvorstand kann ich Ihnen sagen, dass zumindest in dem von mir überwachten Wahlbezirk nur ein Promill der abgegebenen Stimmen nicht berücksichtig wurde (zu viele Kreuzchen). Klar, manche Leute gegeben ungültige Stimmzettel ab, aber sicher nicht unabsichtlich.

  • Blaukraut

    „Die Schlagzeilen von Enteignungen gingen in letzter Zeit viel rum, stimmen aber nicht.“

    Falsche Pressemeldungen also. Wie nannte man das noch gleich? „Lügenpresse“? Vor ein paar Monaten oder Wochen wurde noch gesagt, dass es keine linke „Lügenpresse“ gibt, die Lügen über Pegida und co berichtet. Stattdessen soll es jetzt aber eine rechte „Lügenpresse“ geben? Gut möglich, seltsam ist nur, dass die Berichte von niemandem dementiert werden. Noch seltsamer ist es, dass die selben Zeitungen, die von den Rechten als „linke Hetzte“ bezeichnet wurden und werden, jetzt von den Linken als „rechte Hetze“ bezeichnet werden. Tatsächlich ist die politische Stimmung in den letzten Wochen gekippt, ich bezweifle aber mal, dass traditionell linke Zeitungen von einer Woche auf die andere Propaganda gegen Flüchtlinge betreiben.

    Man kann es doch drehen wie man will: es wurden Mieter aus städtischen Wohnngen geworfen, und es wurden leerstehende Privatwohnungen beschlagnahmt. Und da hilft es jetzt genau so wenig „Lügenpresse“ zu schreien wie schon bei Pegida und co.

    • Schnappi

      Dass Lokaljournalisten darüber nicht berichten, ist normal und bezieht sich nicht auf nur auf das aktuelle Thema. O-Ton eines Lokalredakteurs: Wenn ich das schreibe, bekomme ich aus der Verwaltung keinerlei Infos mehr.
      Aber, den teilweise langjährigen Mietern wurde fristgerecht gekündigt, sie wurden weder rausgeworfen, noch gab es Enteignungen.
      Die Begründungen, z.B. damit die Flüchtlinge zentraler untergebracht werden, ist imho leider kontraproduktiv und führt bestimmt nicht dazu, dass die ehemals städtischen Mieter Verständnis aufbringen.
      Aber das Weglassen oder Verschweigen ist keine Lüge, nur eine geschickte Manipulation.
      Bsp.aus meiner Kommune gefällig: Aus Krätze mit vier Patienten fürs Krankenhaus wurde in der Lokalpresse „Umstrukturierung“.

  • Schnappi

    Leider gibt es hier keinerlei objektive Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen, die mir als Kommunalbediensteten begegnet sind. Diese Menschen müssen auf unsere Kultur und Umgangsformen ausführlich vorbereitet werden.
    Mir persönlich bekannte Probleme in den Unterkünften sind u.a:
    Hygienische Probleme, muslimische Männer putzen meist nicht.
    Fehlender Respekt gegenüber weiblichen Mitarbeitern und Polizistinnen
    Der Umgang mit Lebensmitteln, die nicht den Ansprüchen entsprechen, aber halal sind.
    Ablehnung einfacher Aufgaben, um psychische Erregungszustände durch z.B. Langeweile zu vermeiden.
    Zusätzlich für nicht muslimische Flüchtlinge: „english shopping“ mit Gewaltandrohung, Alkoholkonsum, Schutzgelderpressung
    Und was den Flüchtlingsablehner am meisten wurmen wird: Das Anlehnen an fremde Autos!
    Die beteiligten Helfer gehen auf dem Zahnfleisch und bemängeln durch die Bank die falsche, subjektive Berichterstattung.
    Grundsätzlich sollte man sich aber nichts vormachen, wirkliche Integration funktioniert nicht.
    Wahrscheinlich kennen nur wenige Menschen hier einen Türken, Libanesen oder Russlanddeutschen persönlich, abgesehen vom Nachbarn, Arbeitskollegen oder Pizzaboten. Überlege selber mal!
    Wir können nur friedlich nebeneinander leben, aber nicht miteinander.
    Aber das können wir auch mit diesen Flüchtlingen, 60 Mio. „Wessis“ haben es doch auch mit 17 Mio. „Ossis“ geschafft, obwohl die alle auf einmal da waren.
    Wir werden es auf jeden Fall probieren müssen.

    • anteater

      Vielleicht gibt es die objektive Auseinandersetzung, zumindest in der Öffentlichkeit, auch nicht, weil dann Leute wie Pegidaraster gleich kommen mit „Haben wir doch gesagt“ etc. Anders gesagt: Ich persönlich bezweifle ganz stark, auch aus Erfahrung, dass mit „besorgten“ Bürgern, Pegidarastern, Asyl-„Kritikern“ und rechteren Zeitgenossen eine objektive, faktenbasierte Auseinandersetzung zur Findung von Lösungen möglich ist. Gegen Hass, Neid, Gier und Ressentiments kommt man nicht wirklich an.

      Jedem, der weiter als von der Wand bis zur Tapete denken kann und will (!), dürften die zu meisternden Schwierigkeiten bekannt sein. Und die Lösungen bzw. Lösungsansätze dafür auch.

      • Qis

        Gegen verblendeten, egoistishen Altruismus kommt man leider auch nicht an.

        • anteater

          Kann gut sein. Persönlich kenne ich niemanden, auf den oder die diese Beschreibung zutreffen würde. Liegt vielleicht daran, dass Egoismus und Altuismus Gegensätze sind. Da braucht es schon eine sehr zerrissene Persönlichkeit, um das unter einen Hut zu bekommen.

  • Gerald Unterrainer

    Nice!
    Danke für diesen Lichtblick der Information. Ich hoffe, dass viele Leute den Weg zu diesem Eintrag finden.
    Sehr gut finde ich auch die Einbundung von Quellen im Text.
    Weiter so!

  • Normalerbuerger

    Hallo! Erstmal Danke für deine nette Zusammenstellung. An ein paar Punkten bist du aber ein bißchen zu sehr Gutmensch. Da solltest du, der Ehrlichkeit halber, auch mal was weniger Wohlwollendes sagen:

    Bei den Flüchtlingen sind ganz viele IS-Terroristen bei

    Komplettes Derailing. 1972 ist lange her. Dass bei den Flüchtlingen eventuell IS-Mitglieder dabei sind ist wohl kein Thema für dich.

    Die Polizei sagt, die Flüchtlinge machen Probleme und zu viel Arbeit

    Da verweise ich mal auf Tania Kambouri, eine Polizistin die sich durchaus gerade wegen Muslime in ihrer Arbeit und persönlicher Unversehrtheit eingeschränkt fühlt http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Notruf-einer-Polizistin-Ich-werde-beleidigt-und-geschlagen-id35769027.html

    Aber die Regierung und die Merkel sind daran Schuld, nicht ich!

    Sorry, das ist lächerlich. Ja schön ich kann mit 1:~60.000.000 Einfluß darauf nehmen. Wow.

    Oh ich kann mich selbst in der Politik engagieren. Leider muss ich Vollzeit arbeiten.

    Wieso liefern wir Bundeswehr-Waffen an den IS / die PKK / die Terroristen da?

    Erst meinst du wir bösen Deutschen liefern ja das Kriegsmaterial, dann ist es okay das an „gemäßigte“ Rebellen zu geben. Die Möglichkeit, dass die ungemäßigten Rebellen das Zeug kapern können und auch machen verschweigst du.

    • Daarin

      Eigentlich wollte ich ja schon bei dem Wort „Gutmensch“ aufhören zu lesen. Warum darf man einen Nazi eigentlich nicht mehr als Nazi bezeichnen, muss sich aber egal von wem immer als Gutmensch beschimpfen lassen?

      IS-Terroristen: Darf ich darauf hinweisen dass bei uns noch immer jeder unschuldig ist bis zum Beweis des Gegenteils?

      Polizei: Eine Polizisten =/= Die Polizei. Wenn sie belastbare Zahlen haben kommen sie bitte wieder.

      Merkel: Sie müssen ja auch nur 1/60.000.000 bezahlen.

      • bkifft

        „Warum darf man einen Nazi eigentlich nicht mehr als Nazi bezeichnen,
        muss sich aber egal von wem immer als Gutmensch beschimpfen lassen?“

        Von Nazi gibts eine feststehende akkademisch–wissenschaftliche Definition, die sich auch in den meisten Wörterbüchern finden lässt; von Gutmensch nicht.

        Damit ist es leicht, falsche „Nazi!“ Bezichtigungen argumentativ fundiert zu widerlegen; beim „Gutmensch!“ nicht. Wobei meiner rein persönlichen Erfahrung nach leider eine sauber Begründete Argumentation mit den Mitmenschen, die „Gutmensch!“ unironisch nutzen, ohnehin unmöglich ist…

    • Schnappi

      IS-Terroristen ist das falsche Wort, eigentlich sind das Kämpfer/Soldaten und damit meist nur gefährlich, wenn sie
      – in einer Gruppe sind
      – Waffen haben
      – jemand führt
      – niemand anderes für sie da ist
      Die Polizei ist überlastet! Der Blitzermarathon ist mangels Personal abgesagt, aber das Buch von Tania Kambouri ist mehrere Jahre alt und wird jetzt gepusht. Was sie schreibt, ist und war schon immer ein Problem.
      Der Tod ist halt immer noch ein Meister aus Deutschland.
      Der böse Rebell schneidet mit dem scharfen Messer den Kopf ab, der gemäßigte mit dem stumpfen.

  • Schnappi

    Enno Lenze, wie rechtfertigst du diese massiven Löschungen? Wurde jemand verunglimpft, dass es zu solcher Zensur kam?
    Die gelöschten Beiträge waren zu 95% konstruktiv, wie ich sie von fefes Lesern erwartet habe.
    Traurig, dass du auch auf diesen bald nihilistischen Zug aufgesprungen bist.
    Die Probleme bleiben, werden größer und sollten diskutiert werden.
    Wenn man überzeugen will, muss man die Kehrseite auch behandeln.
    Keiner dieser verängstigten Bürger gibt sich mit den Antworten der FAQ zufrieden und lässt sich überzeugen, wenn die Realität ausgeklammert wird.
    Im Grunde kann man das hier vergessen, weil z.B. „Felix Reinders“ immer noch erwähnt/zitiert wird und sich Kommentare darauf beziehen.
    Die muss man dann auch löschen, sonst ergibt das hier keinen Sinn. Man kann nicht nur die wohlwollenden (Re)Posts stehen lassen. Moderation scheint nicht deine Stärke zu sein, Verschweigen/Verleugnen schon. Wenigstens weist du jetzt, wie die sogenannte „Lügenpresse“ funktioniert.
    „Diese Liste wird dauernd erweitert“ um was? Auslassungen? Verneinungen? Ignoranz? Friede, Freude, Eierkuchen?
    Ich hoffe, du wirst nicht von der Realität eingeholt.
    Also ist auch das hier bisher nur ein weiterer, wenig hilfreicher Propagandakanal, schade und Tschüss!

    • mischa

      Ich hab die Seite an paar Leute zum Diskutieren weiter empfohlen. Wenn hier tatsächlich konstruktive Beiträge gelöscht werden, dann kann ich die Seite auch löschen :/

    • Jan Schach

      Es ist wie es in den vergangenen Jahren war und leider wohl auch sein wird: ein Maulkorbjournalismus. Alle, die nicht Meinungskompatibel sind fliegen hier raus. Dazu gibt es ein wundervolles Zitat von Berthod Brecht, das sich hier wieder bestätigt
      Welchen Wert hat das denn hier noch? Antwort: Keinen und tschüß!

    • Niemand hält dich davon ab, deine eigene Webseite aufzumachen und dort deine Meinung zu verbreiten. Meinungsfreiheit heisst, das du alles sagen darfst, nicht aber, das andere das für dich weiter verbreiten müssen.

  • Pingback: Surfen im Herbst - Die Coolen Blogbeiträge #41()

  • anteater

    Bezüglich Burka und sonstiger verhüllender Kleidung:

    In der Septemberausgabe von Le Monde diplomatique war ein sehr erhellender Artikel zu lesen. Geschrieben von einer Palästinenserin, glaube ich. Sie beschrieb dort sehr schön, wie frei und fortschrittlich es dereinst dort war, so in den 40ern bis in die, wenn ich mich recht erinnere 60er des vorigen Jahrhunderts. Dies deckt sich mit Berichten, die ich von z.B. US-Amerikanern aus dem Iran oder Afghanistan gelesen habe, übrigens auch Berichte von Frauen. Dazu gibt es auch viele Bilder im Internet. Die Frauen begannen also sich westlich zu kleiden, nix Verschleierung, und besuchten Universitäten in größerer Zahl als es die Männer taten.

    Gut, und dann? Warum scheint es heute wieder anders zu sein? Auch darauf hat die Autorin des Artikels eine Antwort, die zumindest mir einleuchtet. Unsere Freunde, die USA, begannen Staaten zu fördern, die man wohl als religiös fundamentalistisch bezeichnen kann, z.B. Saudi-Arabien und die Emirate. Fortan gab es von dort finanziert Prämien für das Tragen verhüllender Kleidung. Und der Rest ist Geschichte.

    Diese Burkaangst, oder wie auch immer das nenne möchte, beruht doch, wie so vieles auf aktiver Unkenntnis (auch Ressentiments genannt). Man muss sich schon aktiv nicht mit den entsprechenden Menschen und Kulturkreisen nicht auseinandersezten, um die Unkenntnis zu behalten. Glücklicherweise gibt es auch Menschen, welche mit Menschen aus anderen Kulturkreisen kommunizieren. Diese merken dann sehr schnell, dass z.B. die Türken in Istanbul mal viel, viel moderner sind, als viele Türken, die nach Deutschland kamen, welche nämlich häufig aus sehr ländlichen Gegenden stammten. Und auch, dass z.B. Teheran verhältnismäßig westlich ist was den Kleidungsstil etc. angeht.

    Gut, das ist jetzt für die Informations- und Kontaktverweigerer zu viel Text, aber dennoch wollte ich das mal los werden. Und danke für diese tolle Seite!

    • Freeflight

      Als kleine Ergänzung dazu, hier eine Bilderserie aus dem Afghanistan der 50er und 60er Jahre: http://www.theatlantic.com/photo/2013/07/afghanistan-in-the-1950s-and-60s/100544/

      Und hier eine Rede von Gamal Abd el Nasser, ägyptische Staatspräsident von 1956 bis 1970, über die Muslimische Bruderschaft und deren „Forderungen“: https://www.youtube.com/watch?v=TX4RK8bj2W0

      • anteater

        Danke, diese Quellen sind mir auch bekannt, es gibt aber noch eine mit Bildern aus Teheran, soweit ich weiß. Leider setze ich zu wenig Lesezeichen ein.

        Nasser ist ein zweischneidiges Schwert, aber der von Ihnen verlinkte Beitrag ist für die meisten hier sicher erhellend.

        „Dennoch verhandelte Nasser auch mit Israel; seine Gespräche mit dessen Premier Mosche Scharet über eine die Palästinenser einschließende Friedenslösung wurden jedoch von Ben Gurion und durch westdeutsche Waffenlieferungen an Israel sabotiert.“ [Helmut Mejcher: Der arabische Osten im zwanzigsten Jahrhundert. In: Ulrich Haarmann (Hrsg.): Geschichte der Arabischen Welt, Seite 484. Beck, München 1994 via Wikipedia]

        Westdeutsche Waffenlieferungen. Na so was. Deutschland behindert Friedenslösung.

        Dennoch zu Nasser: Frauenwahlrecht (!), freie Bildung, kostenlose medizinische Versorgung.
        So Leute können „wir“ nicht dulden (gell, Herr Gaddafi).

  • Sebastian

    Grundsätzlich hast du mit vielem Recht (natürlich), aber der Punkt „Niemand muss für Flüchtlinge ausziehen“ stimmt so leider nicht

    http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/kuendigung-wegen-fluechtlingen–mieter-in-nieheim–nrw–muessen-wegen-eigenbedarf-ausziehen-6465914.html

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/138561

    und einige andere Beispiele. Das ist teilweise illegal (und natürlich schön doof, weil es die Stimmung anheizt), aber da können die Flüchtlinge natürlich nichts für…

  • CarFreiTag

    Toll – danke!

    Was ich mich noch frage: Wie funktioniert die Nachholung der restlichen Familie? Wie findet man die dann überhaupt und wie kommen sie dann her? Stell ich mir sehr schwierig vor.

  • Pingback: buntklicker.de » Was jeder über Flüchtlinge wissen sollte, …()

  • Björn Weber

    Die Liste gefällt mir richtig gut und beinhaltet einige Punkte, die ich auch gerne mal in der offiziellen Diskussion und Aussagen unserer Politiker hören würde. Zum Punkt „Die Straftaten, vor allem Vergewaltigungen sind durch sie extrem gestiegen“ möchte ich den gleichen Rat geben wie er in der Liste zum Punkt „Wenn die in den Supermärkten einfach alles mit nehmen sagt niemand etwas“ steht. Einfach mal Polizisten selber fragen. Denn die offiziellen Aussagen sind ebenso zu hinterfragen wie irgendwelche Gerüchte.

    Ein anderer Punkt der meines Erachtens diskussionswürdig ist, ist die Kulturinkompatibilität. In Bremen gibt es den Fall, dass sich Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft darüber beschwert haben, dass die nebenan trainierende Damenhandballmannschaft mit kurzen Hosen zu sehen sei. Daraufhin wurde von der Verwaltung darum gebeten, dass die Damen bitte lange Trainingshosen tragen sollen. So ein Zeichen halte ich für sehr gefährlich, denn für solche Freiheiten haben auch Frauen wie Alice Schwarzer lange gegen Kirche und Konservative gekämpft und nun soll das alles wieder aufgegeben werden, damit sich Flüchtlinge nicht gestört fühlen? Auch Burkaschwimmtage in öffentlichen Schwimmbädern halte ich für einen Schritt in die falsche Richtung.

    • Naja, Alice Schwarzer hat sicher nicht dafür gekämpft, das Damenhandballmannschaften halb nackt spielen. 😉

      • buzz

        Nö, die hat nachweislich Steuern hinterzogen und zusammen mit der Bild eine Hetzkampagne und Menschjagd veranstaltet, wofür der Geschädigte mittlerweile das höchste Schmerzensgeld in Germany ever zugesprochen bekam.

  • Sebastian

    sehr schlecht recherchiert! viele Fakten stimmen nicht oder wurden so gedreht DASS sie stimmen.. träum einfach weiter und spar deine Zeit mit solchen FAQs.

    • Ole Jantzon

      Was genau?

    • Charlie Wilson

      Nein, mach bitte weiter Enno, spare Zeit mit weiteren FAQ’s!
      Da du ja nicht stimmende Fakten wahr werden lässt hätte ich eine Bitte an dich:
      Verdreh doch bitte den Herbst zurück in den Sommer – aber ohne die vielen Gewitter! Dann kann der Sebi auch wieder draussen spielen weil ihm dann nicht der Himmel auf den Kopf fällt.

  • Wolfgang

    Niemand engagiert sich um die Millionen alten Menschen, die in zahllosen Altersheimen dahinvegetieren. Für diese Menschen, die in unserer Gemeinschaft seit sechs und mehr Jahrzehnten leben, engagiert sich niemand derer, die sich heute so vollmundig für völlig fremde Menschen einsetzen, bei denen noch dazu eine Frau kaum mehr wert ist als ein Tier. Ich empfinde dies als Schweinerei und lasse mich keinesfalls in die Fremdenfeindliche Ecke stellen. Dieses unsägliche Zerstören kleinerer und grösserer Gemeinschaften muss endlich aufhören. Zuviele Menschen hierzulande haben schon ihren Halt verloren. Engagiert euch besser gegen die ausufernde politische Korruption in unserem Land, helft dabei die EU wieder auf den Stand der EWG zurückzufahren!

    • anteater

      Es ist hinlänglich bekannt, dass Pflegeberufe wegen der eher dürftigen Bezahlung gerade im Verhältnis zu der Belastung hierzulande eher unbeliebt sind. Das hat mit den Flüchtlingen aber herzlich wenig zu tun. Sie werfen da leider Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören. Ich finde es auch traurig, dass die Mehrheit der Wähler hierzulande wieder und wieder Regierungen legitimiert, die den Sozialstaat tendenziell abbauen und die Konzerngewinne erhöhen. Umverteilung von unten nach oben.

      Bewohner von Altenwohnheimen und ähnlichen Einrichtungen werden bestimmt auch von ihren Familien gepflegt, im Rahmen der Möglichkeiten, die auch Flüchtlingen helfen. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass eine Familie sich zwar für Flüchtlinge einsetzt, ihre eigenen „Alten“ hingegen dahinvegetieren lässt.

      Und dass die EU-Kommission völlig andere Interessen zu verfolgen scheint als das Wohl der Bürger Europas finde ich als von der europäischen Idee begeisterter auch schrecklich. Nur, was hat das mit den Flüchtlingen zu tun? Gegen TTIP z.B. konnte man ja erst wieder in großer Zahl auf die Straße gehen. Haben Sie das gemacht?

      In die fremdenfeindliche Ecke werden Sie nur gestellt, wenn Sie fremdenfeindliche Kommentare abgeben. Das sehe ich gerade nicht gegeben. Allerdings schmeissen Sie halt alles durcheinander, also völlig zusammenhangslose Dinge. Überlegen Sie sich doch selbst in was für eine Ecke Sie sich damit begeben. Jedenfalls nicht in die der Menschen, welche Dinge differenziert sehen, würde ich meinen.

  • Wolfgang

    Hier wird schlimmer zenziert als bei den Neocons. Was seid ihr nur für armselige Gestalten, frage ich mich. Damit disqualifiziert ihr euch selbst und zwar komplett! Dabei war mein Beitrag sachlich, entsprach aber nur nicht eurem ideologisch gefärbten Gedankengut. Echt mieser Stil, pfui Teufel!

    • Hmm, bisher wurde hier noch jeder Mist gepostet und in meiner Ansicht ist direkt hier drunter ein weiterer Text von Ihnen. Wieviele Kommentare haben Sie denn geschrieben?

  • Schönes Projekt. Aber rote Links ohne Unterstrich? Gaaaanz schlecht für Accessability: http://www.theaccessibility.com/2010/03/link-accessibility/.

    • Qis

      Die können sich Browserplugins installieren. Kein Grund die Webseite für alle normalen Benutzer hässlich zu gestalten.

      • Seufz. „Normale Benutzer“ wissen noch nicht mal, was ein Browser ist. Geschweige denn, wie man ein Plugin installiert.

        • Mentor54

          Nicht immer von sich selbst auf andere schließen.

          • Doppelseufz. Ich baue schon so lange Webseiten, dass ich noch für IE 5.5 optimieren kann. Du mich auch.

          • Mentor54

            Und ich hatte vor Internet (ab 1995) schon BTX und Compuserve. Und jetzt?

  • Tesserakt

    Zur Frage, ob die Flüchtlinge Arbeitsplätze wegnehmen: Die „andere Seite“ wird meist vergessen, nämlich, dass mehr Menschen auch mehr Nachfrage nach Produkten bedeutet. Letztendlich entstehen auch wieder mehr Arbeitsplätze, um die erhöhte Nachfrage bedienen zu können. Es ist nicht alles immer nur einseitig.

    • bkifft

      Klarer fall für „Ja , aber…“
      Das Verhältnis ist nicht ein neuer Arbeitsplatz je neuer arbeitswilliger Bürger. Zumindest nicht in unserer industrialisierten Gesellschaft.Belastbasre Zahlen zu dem Verhältnis wärn aber mal interessant.

      So oder so ist das aber kein kräftiges Argument zur Asylverweigerung.

      • Tesserakt

        Es sollte kein Argument zur Asylverweigerung sein. Im Gegenteil. Es vergrößert sicht halt nicht nur das Angebot an Arbeitskräften, sondern auch die Nachfrage nach Produkten, was im Nachgang wieder zu einer Nachfragesteigerung an Arbeitskräften führt. Oder anders gesagt: Die Arbeitslosigkeit in einem Land hängt nichtvon der Einwohnerzahl ab.

  • Knopfkopf

    Vielen Dank für diese grossartige Sammlung (bitte mehr davon!)!

    Nur ein ganz kleiner technischer Wunsch:

    Kannst Du bitte HTML Anker für die Überschriften setzen,
    so dass man direkt auf einzelne Fragen verlinken kann?

    In HTML geht das einfach mit: Überschrift…
    Es gibt aber bestimmt auch ein WordPress Plugin, welches das automatisch macht.

  • Jul

    Zu “ Somit lieferten Sie es nicht der PKK, keinen Terroristen und auch nicht dem IS. “ – Ja. In der Theorie. Die Bundesregierung hat selbst zugegeben keine Auskunft über den Verbleib der Waffen machen zu können. Forschungen gehen davon aus, dass ein Großteil in den falschen Händen gelandet ist. Man muss bedenken, dass dort auch recht willkürlich einzelne Splittergruppen kooperieren und sich danach wieder trennen. Dabei wird sicher nicht über jede Waffe Buch geführt. Gerade die von uns als „gut“ bezeichneten Gruppen arbeiten auch mit weniger netten zusammen. So wird direkt oder indirekt (von den USA direkt) auch Liwa al-Islam gefördert, welche ihrerseits mit Al Nusra regelmäßig kooperieren. Letztere wurden im Zuge der Russlandkritik sogar teilweise als die guten bezeichnet (wohlgemerkt: es handelt sich um einen radikalen Al-Kaida-Ableger, der der IS in nichts nachsteht, nur nicht so mächtig ist). Die Peschmerga wiederum arbeiten u.a. mit der YPK zusammen, welche ein PKK-Ableger ist. Sie kooperieren auch gelegentlich direkt mit der PKK, wie man z.B. auch auf Wikipedia nachlesen kann. Es ist naiv anzunehmen, dass sie bei gemeinsamen Aktionen nicht auch die Waffen teilen. Es wird wohl kaum jeder ein hübsches Namensschild daran haben, an das sich jeder hält. Es wurde übrigens deutlich mehr, als die MILAN geliefert. Man kann durchaus davon ausgehen, dass mehr Waffen in einem unübersichtlichen Krisengebiet auch mehr Flüchtlinge erzeugen. So oder so ist die Situation inzwischen recht verfahren dort und der Westen trägt dabei ein große Mitschuld. Um die Bürger Syriens ging es letztendlich nie, sie müssen aber darunter leiden.

  • bbforce

    Sie sollen auf Scharia verzichten sobald in EU ankommen dann ist alles gut.
    Übrigens: Nicht alle moslems sind teroristen, aber alle teroristen sind/waren moslems

    • anteater

      Hm, Allaussagen sind ja bekanntlich sehr anfällig dafür widerlegt zu werden (ein Gegenbeispiel reicht, um die Allaussage als falsch zu entlarven). So auch Ihre Allaussage „alle teroristen (sic!) sind/waren moslems“. Mal davon abgesehen, dass Sie die deutsche Sprache durch Rechtschreibfehler und mangelnde Großschreibung „vergewaltigen“/“terrorisieren“/“kulturell zerstören“ (suchen Sie sich etwas aus), hier ein paar Beispiele dafür, dass tatsächlich alle Terroristen Moslems sind oder waren, oder eben nicht:

      Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt, Andreas Baader, Gudrun Enslin, Jan-Carl Raspe, Ulrike Meinhof, Gundolf Köhler etc., pp.

      Das sind jetzt auch nur ein paar Terroristen, es gibt noch mehr davon, die allesamt auch nur auf bundesdeutschem Gebiet tätig waren. Nicht ein Moslem unter ihnen. Seltsam, oder? So viel zu „alle Terroristen sind Moslems“.

      Als Fazit kann man nur hoffen, dass die derzeit hier ankommenden Flüchtlinge zum einen den Umgang mit der deutschen Sprache besser erlernen als beispielsweise Sie und zum anderen in Bezug auf Argumentationstechniken Sie und ähnlich denkende Menschen deutlich überflügeln. Diese Hoffnung ist, glaube ich, berechtigt.

  • John Doe

    Zum Punkt „Deutsche werden aus ihren Wohnungen geworfen“ stimmt nicht: http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingskrise-wenn-mietern-wegen-fluechtlingen-die-wohnung-gekuendigt-wird-1.2664735
    Nur Einzelfälle, jedoch sollte man die in einer objektiven Bewertung nicht unter den Tisch fallen lassen, allein schon im Licht der Glaubwürdigkeit.

  • Ma Ha

    Kann jemand etwas aus eigener Erfahrung zum Integrationswillen der Menschen sagen? Ändern sie ihr Bild der Frau, wenn Sie hier sind – bspw. im Krankenhaus…lassen sie sich von Ärztinnen untersuchen? Lassen sie ihre Kinder hier sozialisieren, bzw ist das überhaupt möglich? Was machen wir dieses Mal besser, um das bilden von Parallelgesellschaften zu verhindern?

    • Jo Pa

      Ich denke, in Syrien gibt es auch weibliche Ärzte und Akademikerinnen, das dürfte für die meisten Flüchtlinge nichts Neues sein.
      Außerdem sind die allermeisten Flüchtlinge keine fundamentalistisch-radikalen Islamisten; sie sehen Frauen also durchaus als gleichberechtigt an. Viele Flüchtlinge wollen ihre Familien nachholen oder haben schon Familienangehörige in den sie (hoffentlich) aufnehmenden Ländern, sind also ,,gekommen um zu bleiben“. D.h., die meisten wollen sich hier integrieren und sich eine neue Existenz aufbauen; eine Parallelgesellschaft lässt sich also einfach dadurch verhindern, dass wir den Menschen mit Akzeptanz begegnen und ihnen bei ihrem Neuanfang helfen.

      • Ma Ha

        Ich mag ja auch nicht pauschalisieren, aber was man so aus dem Bekanntenkreis hört…bspw. hat mein Bekannter für die syrischen Flüchtlinge Arbeit auf dem Feld vermittelt. Als sie beim Bauer im Auto saßen wollten sie aber nur „schwarz“ arbeiten und sind letztendlich wieder ausgestiegen, weil sich der Bauer nicht darauf einlassen wollte.
        Sie wollten wohl keine Steuer in einem christlichen Land bezahlen.

        Gut, ist letztendlich hören-sagen.

        Stimmt es, dass man als Christ in Syrien eine Art Kopfsteuer zahlen muss?

        Ich glaube, dass letztendlich die unterschiedliche Art der Sozialisierung und das andere Glaubenssystem einen Keil in unsere Gesellschaft treiben wird. Dadurch werden Konflikte unvermeidlich.

        Und was ich generell nicht verstehe: Warum nimmt Saudi-Arabien keine Flüchtlinge auf?

        • Sie wollten wohl genauso keine Steuern in einem christlichen Land zahlen wie die vielen anderen tausend Menschen in Deutschland, die schwarz arbeiten. Ich weiss nur nicht, von welchem Land Sie reden, denn Deutschland ist nach meinem Kenntnisstand (leidlich) säkular. So eine Aussage ist also reine Hetze und nicht mehr.

        • Jo Pa

          Hören – Sagen ist immer so eine Sache für sich, man weiß nicht, wo wann was evtl. falsch verstanden
          oder dazugedichtet bzw. frei erfunden wurde. Meiner Meinung nach zu viele Unbekannte, um sich ernsthaft Gedanken zu machen – ich verstehe natürlich trotzdem, wenn andere Leute das tun.

          Soweit ich weiß, dürfen Asylbewerber nicht arbeiten, also ist für diese Menschen sowieso nur
          Schwarzarbeit möglich; das hat also nichts mit Steuerflucht oder Religion zu tun.
          Sobald sie dann das Bleiberecht haben und arbeiten dürfen und das schwarz tun möchten,
          hat das wieder nichts mit Religion zu tun – mit Schwarzarbeit verdient man eben einfach mehr 😉

          Es stimmt, die unterschiedliche Sozialisierung ist eine Riesen-Herausforderung, mMn aber mit viel
          Geduld und Toleranz machbar. Wichtig ist Offenheit und Kommunikationsbereitschaft. Durch Ignoranz
          und Einmauern entstehen tatsächlich Parallelgesellschaften.
          Religion ist in Deutschland (offiziell) Nebensache. Jeder darf seiner nachgehen, solange er keine
          bestehenden Gesetze bricht bzw. übergeht. Das gilt für alle Religionen. Auch hier gilt: tolerantes
          Miteinander im Alltag ist möglich, man muss es halt (vor)machen. In anderen Ländern geht’s auch.

          Und zu Saudi-Arabien: ich kenne mich mit der Flüchtlingspolitik dort nicht aus. Ich frage mich aber,
          ob so viele Menschen freiwillig in ein Land gehen würden , in dem man für seine Meinung, Lebensart,
          politische Ansicht oder Glaubensrichtung mit Kerker, Auspeitschen oder Steinigung bestraft wird.
          Das wäre ja quasi vom Regen in die Traufe. Soll heißen: Wenn schon Fliehen, dann in ein Land, wo
          es wirklich schön ist, zu Leben. Oder wie würden Sie das machen? 😉

          • Peter

            “ Wichtig ist Offenheit und Kommunikationsbereitschaft. Durch Ignoranz
            und Einmauern entstehen tatsächlich Parallelgesellschaften.“

            Genau, und wenn das dann mit der Integration doch nicht so geklappt hat, wird gesagt, dann war Deutschland halt nicht „kommunikativ“ genug. So ist die Schuld wieder richtig verteilt und das Weltbild stimmt und das ist ja das Wichtigste.

      • Peter

        Jedenfalls gilt in Syrien (für Moslems) die Sharia, und das bedeutet, dass die Aussage einer Frau vor Gericht nur halb so viel wert ist wie die eines Mannes und Frauen noch so einigen anderen krassen Einschränkungen unterliegen.

        Quelle: http://www.unicef.org/gender/files/Syria-Gender-Eqaulity-Profile-2011.pdf

        • Es ist ja nett, dass Sie eine Quelle verlinken, aber dann sollte die eben auch gerade das aussagen, was Sie hier schreiben. Direkt der erste Absatz stellt klar, dass das syrische Recht auf einem Mix aus französischer, osmanischer und islamischer Rechtssprechung beruht, wobei sich die islamische Rechtssprechung nur auf Fälle bezieht, die mit so Dingen wie Hochzeit, Scheidung, etc. zu tun haben. Frauen haben in der Tat vor diesen Gerichten keine gleiche Stimme, in allen anderen Fällen jedoch schon. Zu behaupten, da gilt einfach überall die Sharia, ist einfach irreführend.

          • Peter

            Es ist jedenfalls klar, dass in Syrien eine Kultur der Diskriminierung von Frauen herrscht, die sich z.B im Rechtssystem ausdrückt.

            Es erscheint daher reichlich merkwürdig, wenn man angesichts solcher Probleme pauschal „Akzeptanz“ einfordert wie „Jo Pa“. Es gibt schlicht Dinge, für die es keine Akzeptanz geben kann, wenn man kein Frauenhasser ist.

  • Gabi Braun

    Wer durch 10 sichere Staaten flüchtet,ist kein Flüchling….
    Wer illegal Landesgrenzen überschreitet ist ein Krimineller..
    Wer sich egal in welchem Land der Registrierung verweigert,missachtet
    geltendes Recht…
    Wenn viel Länder keine Flüchtling haben wollen,dient es dem Schutz der
    eigenen Bevölkerung
    Fluchtursachen bekämpfen-Waffen spenden
    Kein Asyl-jeder ist zu viel

    • M.A.S.

      Ist PI nicht erreichbar oder warum glauben Sie, diesen Mist hier posten zu müssen?

  • Jan

    Hallo Enno,

    ich würde mich ja sehr freuen, wenn ich für meine Sorgen ‚einfache‘ Antworten finden würde. Daher nutze ich die Gelegenheit gerne und frage:

    (1) Die UNO Bevölkerungsprognose geht von rasanten Wachstumsraten in Afrika aus. Da es bei den Flüchtlingszahlen keine Obergrenze geben soll (Merkel), werden wir dann bei fortgeführten Steigerungsraten in 5 Jahren 10 Mio neue Mitbürger haben?

    Quelle (z.B.): http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/uno-prognose-weltbevoelkerung-im-jahr-2100-11-2-milliarden-a-1045920.html

    Zitat: „Besonders rasant nimmt die Bevölkerung Afrikas zu: Von heute rund 1,2 Milliarden auf fast 4,4 Milliarden Menschen im Jahr 2100.“

    Du schreibst ja selbst ‚Sie haben dort keine Perspektive, keine Zukunft, keinen Job und sehen, dass es den Menschen hier gut geht. Wenn du so ein Leben hättest: Würdest du nicht auch lieber ein besseres haben wollen?‘

    (2) Deutschland ist ein säkularer Staat und für mich als Atheist ist die Vorstellung, Millionen ‚Gläubige‘ ins Land zu bekommen, unabhängig ihrer Religion beängstigend. Besteht nicht die berechtigte Sorge, dass diese Unvernunft auch wieder politische Dimensionen bekommt?

    (3) Zum Thema junge Männer: Du schreibst „Auf dem Weg trifft man nicht nur freundliche Menschen. Es muss also jemand los gehen, der körperlich und geistig stark ist, der die Strecke schafft.“ Ist es nicht recht wahrscheinlich, daß die natürliche Selektion des Stärkeren auf diesem Weg vor allem eher verrohte, gewalterfahrene und -bereite Männder in unser Land bringt? Sollte mir das nicht sorgen machen, vor allem aufgrund der Anti-Gewalt-Erziehung, mit der wir zurecht schon lange unsere Kinder sozialisieren?

    (4) Zwei Drittel haben keinen Berufsabschluss. Wie sollen diese Menschen in unsere ‚auf hochqualifiziert‘ getrimmte Berufslandschaft integriert werden? Wie soll der lange erkämpfte Mindestlohn das aushalten?

    Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-integration-101.html

    Schöne Grüße,

    Jan

    • bkifft

      Das mit dem sekulären Staat braucht aber ein paar Fußnoten:
      -Große Parteien mit „Christlich“ im Namen
      -Einzug der Kirchensteuer durch die Finanzbehörden
      -Zumindest in Bayern: Kruzifixe in vielen öffentlichen Räumen (Gerichtssaal, Klassenzimmer, Amtsstuben. etc.)
      -Eidformel ohne „sowahr mir Gott helfe“ ist die Ausnahme, nicht der Standard.
      -Sendezeit im öffentlich rechtlichen Fernsehn (Übertragung von Gottesdiensten, „Wort zum Sonntag“ auf ARD, „Anschi und Karl-Heinz“ auf alpha)

      Dazu dann wahrscheinlich noch n paar mehr. Stören mich alle zwar eher wenig, saubere Trennung von Staat und Kirche ist das aber nicht.

      • Freeflight

        Was auch kaum jemand weiß: „Religionsunterricht“ ist das einzige „ordentliche Schulfach“ welches namentlich im Grundgesetz erwähnt wird. Nicht Mathematik oder Biologie oder gar etwas anderes nützliches, sondern nur Religion.

        Noch dazu werden christliche Einrichtungen und Institutionen über allerlei Umwege aus dem deutschen Steuersäckle mitfinanziert: http://www.kirchensteuer.de/node/81

        Als „Atheist“ sollten einem diese Umstände bekannt sein, von daher finde ich es etwas Heuchlerisch hier eine „Angst“ vor „Millionen von Gläubigen die kommen werden“ zu schüren. Es sind schon lange Millionen von Gläubigen da, welche fröhlich alle anderen terrorisieren. Ob nun durch unaufgefordertes Hausieren, das laute Läuten von Glocken (am besten schon um 7 Uhr Morgens) oder das erlassen von irgendwelchen Gesetzen welche das Feiern/Tanzen an deren „heiligen Tagen“ verbieten (Taliban lassen grüßen).

        Die Ironie an der Sache: Natürlich wird auch jede andere Religionsgemeinschaft früher oder später versuchen ähnliche Privilegien zu bekommen wie das Christentum sie schon seit einer ganzen Weile genießt. Das wäre natürlich nur fair, alles andere müsste nämlich bedeuten die Rechte der Christen, endlich, mal zu beschneiden.

        • sweh

          Beschneiden musst du dich dann aber auch in deinen Rechten: Es gibt dann für Atheisten (mich eingeschlossen) kein Weihnachten mehr, kein Ostern. Viele Feiertage fallen weg. Dafür darfst du dann am Karfreitag abhotten in der Disko. Aber erst nach der Arbeit. Hoffe, du hast keine Nachtschicht…

          Ach ja: und gegen Sonntagsarbeit spricht dann ja auch nichts mehr. Weg mit den christlichen Werte!

          • Freeflight

            Du versuchst hier ein falsches Dilemma zu konstruieren.
            Es spricht absolut gar nichts dagegen Feiertage auf nicht-religiöser Grundlage zu haben. Ich kann am 24. Dezember auch einfach als „Ich esse gerne festlich und beschenke meine Liebsten“ Tag feiern. Wenn man es richtig fair haben will kann man diese Feiertage ja auf religiöse Feiertage legen.

            Da bleibt dann die Frage: Welche Religion?
            Wenn man es da dann ganz übertreibt hat plötzlich jeder immer frei, weil man ja möglichst jeder Religion gerecht werden will.

            Die 5 Tage/8 Stunden Arbeitswoche hat ihre Ursprünge nämlich nicht nur um „religiösen Milieu“, neben Ökonomischen Gründen waren da nämlich hauptsächlich Arbeitnehmer Bewegungen die treibenden Kräfte. Das dann als „christliche Werte“ zu verkaufen ist ziemlich… dreist.

            Übrigens: Auch Heute schon wird Sonntags gearbeitet, schon eine ganze Weile lang. Die Menschen haben dann halt, idealerweise, an anderen Tagen frei, 5 Tage Woche eben.

      • j0rges

        Mag sein, dass die Trennung zwischen Staat und Kirche in DE nicht optimal ist, aber können wir uns vllt. darauf einigen, dass sie _besser_ ist als in den meisten muslimischen Ländern? Säkularität ist doch nicht Binäres, sondern ein Spektrum.

        Wenn ja, wäre doch dann durchaus die Sorge berechtigt, dass ein Zustrom von Menschen aus weniger-säkularen Staaten dazu führen könnte, auch Deutschland wieder weniger säkular zu machen.

        Solche Zustände sind doch immer nur Verhandlungssache, sie hängen von den Leuten ab, die in diesen Staaten letztlich leben.

    • toleranter Atheist

      Wer als Atheist, Religion als Unvernunft empfindet, steht in der selben finsteren Ecke wie radikal religiöse Menschen. Zum Glück gibt es davon auf allen Seiten nur sehr wenige. Im Menschen den Menschen sehen (einzeln und nicht als Gruppe) und jeden seinen Weg zuzugestehen, insofern dieser nicht in Zwänge für andere mündet.

      • Martin Möller

        > Wer als Atheist, Religion als Unvernunft empfindet, steht in der selben finsteren Ecke wie radikal religiöse Menschen.

        Das ist doch kompletter Humbug. Die einzig rationale Position ist, dass man an etwas, für das es keinerlei Evidenz gibt, nicht glaubt. Tut man es doch, dann ist man unvernünftig.

        > jeden seinen Weg zuzugestehen, insofern dieser nicht in Zwänge für andere mündet

        Wie soll man bei sich widersprechenden Wegen handeln? Der westlichen Welt ist Meinungsfreiheit enorm wichtig, und dazu gehören auch Karrikaturen von Personen, die seit 1400 Jahren tot sind. Sollen wir nun Mohammed zeichnen dürfen oder nicht?

        Was ist mit Kirchenglocken und dem damit gänzlich kulturfremden Gebetsruf von Moschen? Wenn ich gerne keines von beiden hätte, würden Sie dann zugestehen, dass auf mindestens die Gebetsrufe verzichtet wird, bestensfalls aber auch noch auf Kirchenglocken?

    • Jo Pa

      Hallo Jan,

      zu (1): Was ich sagen will, ist komplex, ich versuch’s aber mal kurz und bündig, damit das hier im Rahmen bleibt 😉
      Armut fördert Geburtenraten ( http://www.deutschlandfunk.de/hohe-geburtenraten-vor-allem-in-armen-laendern.769.de.html?dram:article_id=114841 ). Wo Staaten arm sind, bleibt meist das Bildungssystem auf der Strecke,
      gedeiht Korruption und gibt es Konflikte, die oftmals gewaltsam ausgetragen werden. Also wenig Chance auf Besserung,
      und keinesfalls eine Situation, in der Menschen bleiben wollen, also: Revolution oder – Flucht. Flucht in die Länder, von denen
      man weiß, dass sie Wohlhabend sind (also EU). Die EU wiederum tut nichts, um an dieser Situation etwas zu ändern, im Gegenteil:
      Sie unterdrückt/ zerschlägt Revolutionen (v.a. Frankreich), fährt eine Außenpolitik, die mit korrupten Despoten kooperiert
      und schottet sich gleichzeitig ab. Vor allem Wirtschaftlich: sie subventioniert eigene Landwirte, da diese sont global nicht
      Wettbewerbsfähig wären, diese produzieren mehr als der heimische Markt verlangt, die Überproduktion (zB Tomaten) schwemmt
      afrikanische Märkte zu subventionierten Niedrigstpreisen, die Bauern dort können ihre eigene Ware nicht mehr verkaufen (und
      dürfen es nichtmal Eportieren dank EU-Gesetz) (Bsp.-Quelle: Süddt. Zeitung Nr.97 vom 28.4.05, Seite 3).
      Solange Afrika (vor allem eben die ehemaligen Kolonien) weiter daran gehindert wird, selbst am Weltmarkt teilzuhaben und
      seine Innenpolitik selbst zu bestimmen, wird es dort weiter Armut und Krisen und als Folge mehr Menschen und somit mehr
      Flüchtlinge Richtung Europa geben. Sprich, es liegt an UNSEREN Politikern, die UNS vertreten [sollen 🙁 ].

      Liebe Grüße,

      Jo

      • Jan

        Hallo Jo,

        vielen Dank für die ausführliche Erläuterung. Ich sehe das sogar auf ganzer Linie genau so. Aber: Meine Frage bezog sich auf die Konsequenz. Die (Bildungs-)Armut wird leider zu massivem Bevölkerungswachstum führen, der aktuell geebnete Weg führt nach Europa. Wenn dieser offen bleibt, ist die Konsequenz – wie auch immer die dazugehörige Schuldfrage aussieht – ein kollabierendes Europa. Die Frage nach dem konkreten Ausweg sehe ich einfach nirgends beantwortet.

        Jan

  • Ruru Hesse

    Vielleicht sollte noch hinzu „Was kosten die Flüchtlinge?“. Und die Antwort – 630€ x 12 Pro Jahr und Nase (7650€/a) * 800.000 Flüchtlinge – also 6,05 Milliarden / a – wer jetzt denkt, das sei viel – im Schnitt erwirtschaftet jeder Einwanderer der ersten Generation in Deutschland einen Steuerbeitrag von 1500€ / a – und was sind schon 6 Milliarden pro Jahr im Vergleich mit einer HSH Nordbankrettung, die – völlig diskussionslos und alternativlos binnen 24h – 100 Milliarden gekostet hat. Für die Rettung einer Bank könnte man ALLE Flüchtlinge in D 16,5 Jahre versorgen ( und die wollen eigentlich schnellstmöglich arbeiten).

    • Ma Ha

      Die gesamte „Bankenrettung“ hat den deutschen Steuerzahler seit 2008 schlappe 236 Mrd gekostet…

    • Ernst Rübikow

      Für die Einwanderer der ersten Generation gab es damals in der noch jungen Republik auch genügend einfache manuelle Tätigkeiten im Überfluss. Diese niedrig qualifizierten Arbeiten sind fast alle weggefallen, Arbeit gibt es nur durch Verdrängungskampf, Lohnabbau oder Schuldenfinanziert. Welche Möglichkeit schwebt Ihnen da so vor?
      Wo Sie grade bei Küchenmathematik sind: Wo ist der Posten Bankenrettung eigentlich in den Haushalten der vergangen Jahre versteckt? Der taucht da nämlich nicht auf….

  • j0rges

    Hi, super Idee, das mit der FAQ! Ich füge hier nochmal 4 weitere Fragen an, die nicht von mir sind, die ich aber ziemlich gut gestellt finde. Wäre cool, wenn Du die auch aufnehmen und beantworten könntest! Danke 🙂

    (1) Kanzlerin und Vizekanzler betonen, Deutschlands Außengrenzen ließen sich nicht sichern. Falls das so ist: Wie sollen sich dann wohl die viel längeren und viel komplizierteren Außengrenzen der EU sichern lassen? Wenn diese sich aber durchaus sichern ließen: Warum sollte man dann nicht auch – wie in der Vergangenheit – die viel kürzeren und überschaubareren deutschen Außengrenzen sichern können?

    (2) Wenn sich die Außengrenzen der EU aber auch nicht sichern lassen: Ist es dann nicht wahrscheinlich, dass die Einwanderung in die EU (und dort: v.a. nach Deutschland) solange anhalten wird, bis wir in der EU (oder zunächst einmal: in Deutschland) solche Zustände haben, die es auch Kriegsflüchtlingen nicht mehr als attraktiv erscheinen lassen werden, in die EU oder nach Deutschland auszuwandern?

    (3) Falls aber am Ende unserer „Politik offener Grenzen“ ziemlich unattraktive Lebensverhältnisse stünden, jedenfalls deutlich schlechtere Lebensverhältnisse als bislang: Aus welchen Gründen sollten dann die Bevölkerungen der EU-Staaten eine solche „Politik offener Grenzen“ weiterhin unterstützen oder wenigstens ertragen? Und wäre es wohl wünschenswert, zum Zweck der Durchsetzung einer „Politik offener Grenzen“ an der Demokratie Abstriche zu machen?

    (4) Falls die Lösung unserer Einwanderungsprobleme darin besteht, die Ursachen für Auswanderungswünsche und Flüchtlingsströme zu beseitigen: Haben wir plötzlich einen solchen Zuwachs an politischem Können und an Ressourcen erhalten, dass uns in den nächsten Jahren zu erreichen möglich sein wird, was die westlichen Staaten jahrzehntelang gerade nicht geschafft haben – nämlich in Afrika und im Nahen bis Mittleren Osten für Frieden, für stabile Demokratien und für florierende Volkswirtschaften zu sorgen? Falls wir aber auch fortan nicht so viel mehr können als in der Vergangenheit: Wie vernünftig ist es dann, sonderliche Hoffnungen darauf zu setzen, es würde uns in überblickbarer Zeit gelingen, die Fluchtursachen zu beseitigen?

    Quelle: https://www.facebook.com/WJPatzelt/posts/1683971131833026

    • zu 1) Die Außengrenzen Deutschlands liessen sich natürlich sichern, allerdings ist die Frage ob wir so etwas wollen, denn es würde ein Ausstieg aus Schengen bedeuten und der Bau einer Mauer mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen sowie Grenzübergängen und allem was das für Reisen und die Wirtschaft bedeutet. An den EU Aussengrenzen machen wir dies teilweise bereits, siehe die spanischen Enklaven in Afrika.

      zu 2) Zum einen lassen wir ja nicht einfach jeden hier rein. Asyl kriegen nur Leute, die in ihrem Heimatland verfolgt werden. Wirtschaftliche Gründe sind kein Asylgrund. (Deswegen ist aus meiner Sicht erstmal uninteressant wieviele Leute täglich über die Grenze kommen. Wenn das eine Million Menschen dieses Jahr werden, davon aber nur die Hälfte Asyl bewilligt kriegt und der Rest wieder abgeschoben wird, haben die eine nette Rundreise gemacht, mehr aber auch nicht.) Zum anderen überleg dir mal, was für dich alles passieren müsste, damit du in ein fremdes Land auswandern würdest. Zu guter letzt empfehle ich diesen Artikel: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/fluechtlinge-fischer-im-recht/komplettansicht

      zu 3) Wenn dem wirklich so wäre, dann gäbe es nur den Grund der christlichen/humanistischen Nächstenliebe dies zu ertragen. Abstriche an der Demokratie sollte man nicht machen. Nur ist das eine sehr hypothetische Frage, denn bisher haben die Flüchtlinge ausser einem vollen Münchner Bahnhof und von Nazis angezündeten Häusern relativ wenig negative Effekte auf uns gehabt. Gleichzeitig werden wahrscheinlich die staatlichen Investitionen wegen den Flüchtlingen und das Engagement eher unsere Wirtschaft stützen.

      zu 4) Da die Welt nicht am deutschen Wesen genesen sollte, müssen die ihre Probleme letztendlich selber lösen. Wir müssen aber gleichzeitig dafür sorgen, das wir nicht mehr Öl ins Feuer giessen. Das könnte jedoch schmerzhaft für uns werden, denn es heisst, das wir dafür Geld zur Verfügung stellen müssen und unsere Wirtschaft so umbauen müssen, das wir über unseren Exportüberschuss nicht aus den anderen Ländern das Geld abziehen. Für solche Sachen ist der Schmerz bei uns aber aus meiner Sicht noch lange nicht groß genug.

      • j0rges

        Zu 1) Das heißt dann aber: Die Sicherung der EU-Außengrenzen ist genauso unschön/martialisch/schwer machbar/keine Lösung wie die der deutschen Außengrenzen, richtig?

        Zu 2) Wenn bei einer Million nur die Hälfte Asyl kriegt, müssten wir also 500.000 abschieben. Du meinst, das wäre ein leichtes und politisch durchsetzbares Unterfangen? Bislang wird ein Bruchteil dieser Zahl abgeschoben. Man müsste also massiv Abschiebe-Personal aufstocken, samt unschöner Fernsehbilder wie schreiender Kinder mit Familien, die in Flugzeuge gesteckt werden.

        Ah, und was passieren müsste das ich in ein fremdes Land auswandere: Ein paar bessere Zukunfts- und Jobchancen würden völlig genügen. Lebte auch schon mal eine Zeit lang in Spanien.

        Das schien übrigens auch den 2 Millionen Polen so zu gehen, die ab 2004 vor allem nach UK/Irland auswanderten.

        Es genügt einfach, dass der Unterschied zwischen Hier und Dort groß genug ist – und es machbare (legale oder illegale) Möglichkeiten gibt.

        Zu 3) OK, also Du meinst, es würde dann genügen, den anderen Europäern zu sagen: Jetzt seid doch einfach mal guten Christen! Wenn ja, warum scheint das bislang eher nicht zu klappen?

        Und wenn Flüchtlinge „unsere Wirtschaft stützen“, wäre es dann nicht ein gutes Konjunktur-Programm, sie in wirtschaftliche schwache Gebiete, wie zB Griechenland zu schicken? Ich meine, es macht doch keinen Sinn, ihnen jetzt Deutsch beizubringen, wenn doch griechische Wirtschaft viel mehr eine Stütze braucht als die deutsche.

        Zu 4) Das verstehe ich nicht ganz. Du meinst, der Wirtschaft Pakistans, Iraks und Afghanistans ginge es besser, wenn Deutschland keinen Exportüberschuss hätte? Die deutsche Autoproduktion würde dann quasi (langsam) in diesen Ländern entstehen?

        • zu 1) Wie gesagt, wir machen das schon in manchen Bereichen. Wir haben bisher ja auch ertragen, dass die Leute zu tausenden im Mittelmeer ertrunken sind. Ob wir das wollen? Ob das zu martialisch ist? Für mich ja, aber ich kann nicht einschätzen, wie andere das sehen. Und aus wirtschaftlichen Gründen können wir uns keine Mauer um Deutschland leisten.

          zu 2) Ja, bisher wird nur ein Bruchteil dieser Zahl abgeschoben. Ich weiss ja auch nicht, ob diese Zahl überhaupt stimmt. Das ist ja das, worauf ich hinaus will. In den Medien wird von einer Million ankommender Menschen gesprochen, aber die erhalten ja nicht alle automatisch Asyl. Wir können aus meiner Sicht ja erst dann darüber sinnvoll diskutieren, wenn wir wissen wieviele hier bleiben und wieviele abgeschoben werden. Aber das abgeschoben werden wird, auch im großen Stil, ist bereits jetzt klar. Wir müssen halt in der Tat dort massiv das Personal aufstocken.

          zu 3) Ich sprach nicht von den anderen Europäern, sondern von uns. Ich möchte nicht für die anderen Staaten sprechen, da ich deren Situation zu wenig kenne. Ich denke nur, dass wir sehr viel mehr aufnehmen können, wenn wir wollen und für mich ist ein gutes Argument die Aufklärung und der Humanismus, der unseren Staat in den letzten 70 Jahren geprägt hat. Die große Frage in den nächsten Monaten wird sein, ob dies wirklich ein Wert ist, auf dem unser Staat basiert, oder ob das nur ein Wunschtraum von mir ist und wir wieder zu archaischen Umgangsformen zurück gehen.

          zu 4) Deutschland hat 2013 Waren im Wert von 1,1 Billionen Euro exportiert, aber nur für etwa 900 Milliarden importiert. Die Differenz sind 200 Milliarden. Wir sind Exportweltmeister! Das heisst aber auch, das es einen Importweltmeister geben muss. Dieser Exportüberschuss heisst ja im Endeffekt nichts anderes, als das wir in der Höhe dieses Betrags Gelder aus anderen Ländern abziehen. Die müssen dafür also entweder ihre Reserven angehen (was so gut wie niemand hat) oder eben Kredite aufnehmen um unsere Waren zu bezahlen. Und dann kommt eben sowas wie die Griechenlandkrise dabei raus. (Die Griechen haben z.B. von uns im Gegenzug für politische Zugeständnisse in Europafragen Schiffe und Panzer gekauft. Auf Kredit.) Wir ziehen also irgendwo diese 200 Milliarden jedes Jahr ab. Primär natürlich aus den anderen EU-Ländern, da sie unsere größten Handelspartner sind, aber auch aus vielen anderen Ländern. Dieses Geld kann dort dann nicht mehr für andere Dinge eingesetzt werden, weil es aus deren Wirtschaftskreislauf fehlt. Schaut man sich dann an, dass Afghanistan und Syrien ein gemeinsames Bruttoinlandsprodukt von weniger als 100 Milliarden haben, dann heisst das, dass Syrien und Afghanistan von dem was wir jedes Jahr an Überschuss produzieren 2 Jahre lang nichts produzieren müssten und sich darauf konzentrieren könnten ihre Probleme zu lösen. Der letzte Satz ist natürlich Quatsch, da wir diese 200 Milliarden nicht an Gewinn haben und das ja auch nicht so einfach verteilen könnten, aber ich hoffe es ist klar, das wir jedes Jahr Werte im Umfang von mehreren Staaten aus der Welt abziehen und hier bei uns horten.
          Ich habe keine einfache Antwort darauf, wie man dieses Ungleichgewicht beheben kann, ich bin kein VWLer. Aber ich sehe hier ein Symptom für ein Problem.

          • j0rges

            1) Na hier könnten die Erfahrung aus Australien interessant sein: Konsequente No-Boats-Politik – und keinen einzigen ertrunkenen Flüchtling im letzten Jahr. Dagegen Europa: Mit Beginn der Hilfsmaßnahmen gab es sogar einen _Anstieg_ der Toten: http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/fluechtlinge-drei-verschiedene-blicke/3/

            2) Warum soll klar sein, dass bald massiv abgeschoben wird? Es könnte doch auch sein, dass weiterhin so prozentual wenig abgeschoben wird und die Leute einfach im Land bleiben.

            3) Verstehe ich Dich richtig, dass Du demnach eine Nicht-Aufnahme von vielen Flüchtlingen für „archaisch“ hälst? Wenn ja, sind für Dich also Israel und Kanada archaische Länder?

          • zu 1) Ähm, willst du ernsthaft Australien und Europa miteinander vergleichen? Alleine der Streckenunterschied ist so enorm, dass du gar nicht sagen kannst, ob jemand ersoffen ist oder nicht, weil die Leute im Zweifelsfall in Amerika oder Indien angespült werden. Dazu hat Australien eine äusserst humane Art, die Flüchtlinge ausserhalb ihres Staatsgebiets zu internieren, die viele mit den KZs bei uns vergleichen. Zu glauben, die Leute würden es nicht versuchen, ist ein Wunschtraum. Nur werden bei den Australiern keine toten Kinder an den Strand gespült, sondern vorher von den Haien gefressen oder sie kommen in anderen Ländern an.

            zu 2) Es ist klar, das abgeschoben wird, weil nunmal viele Leute hier kein Asyl bekommen werden. Und Leute, die kein Asyl bekommen, werden abgeschoben. Nur haben wir zum Glück einen Rechtsstaat, welcher erlaubt solche Beschlüsse noch einmal überprüfen zu lassen. Das erlaubt uns, das wir unsere Meinung noch einmal ändern, aber heisst leider auch, dass es sich etwas hinzieht. Kurz gesagt: Da über den Asylstatus der Leute noch nicht entschieden wurde, kann auch noch nicht abgeschoben werden.

            zu 3) Bitte lies noch einmal meine letzte Antwort. Ich habe mich explizit auf Deutschland bezogen, denn nur hier kann ich etwas verändern und nur hier hat erst einmal meine Aktion eine Auswirkung. Unabhängig davon halte ich Israel in der Tat für archaisch. Kanada hat ein Asylrecht wie wir und nimmt Asylsuchende auf wie wir. Nur haben sie basierend auf der geografischen Lage das Problem so gut wie nicht. Insofern weiss ich nicht, worauf du da hinaus willst. (Ehrlich gesagt scheinst du immer noch Wirtschaftsflüchtlinge und Asylsuchende in einen Topf zu werfen und auch den Unterschied hierbei nicht zu kennen. Schade.)

          • j0rges

            1) Dass es immer noch australische Bootsflüchtlinge und Todesopfer gibt – vermutest Du das nur, oder weißt Du es auch aus irgend einer Quelle?

            2) Richtig. Die Realität ist also, dass der allergrößte Teil der abgelehnten Asylbewerber bislang NICHT abgeschoben wird. (Immerhin ein Punkt, wo wir uns einig sind. 🙂 )

            3) Wenn Kanada also ein Asylrecht hat wie wir, genügt es dann also für einen Syrer, irgendwie (illegal) nach Kanada zu kommen – sobald er kanadischen Boden betreten hat, wird er Asyl bekommen wie er es derzeit in Deutschland bekommt?

            Worauf ich hinauswill: Ich bezweifle genau das. Viele andere Länder, die als weithin demokratisch gelten, sind viel strikter in ihrem Asylrecht. Es stimmt auch nicht, dass Deutschland durch die Genfer Flüchtlingskonvention rechtlich gezwungen ist, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Es gibt allein das Verbot, jemand in ein bedrohendes Land zurückzuschicken. Wenn aber Deutschland Flüchtlinge (auch Asylsuchende) nach Österreich zurückschicken würde, wäre das völlig legal (Falls ich mich hier irre, korrigiere mich gern und nenne mit die Stelle der Konvention).

  • alien

    Vergiss doch nicht wer ihre Heimat bombadier.

  • Patrick

    Schöne Liste!
    Nur das bedingungslose Gehorsam auf die Regierung finde ich höchst fragwürdig. Das würde ebenfalls jeglichen TIPP Aktivismus und ähnliches „verbieten“ mit dem Argument die Regierung wurde gewählt, also hat man deren Handeln zu unterstützen.

    • bkifft

      Oha. Du hast noch nicht mitbekommen, dass „Nazis“ (genauer: NPD, AfD, PEGIDA, …) gegen TTIP sind, und wir (also alle nicht „Nazis“) das Freihandelsabkommen deshalb toll finden? Ist ja schließlich auch das wort „frei“ drin!

  • Pingback: Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website()

  • Bastian

    Super FAQ. Kleiner Typo: „Sie wollen ihren glauben sicher niemandem aufzwingen.“ -> Hier müsste Glauben groß geschrieben werden.

    <3

  • schliemanns

    völlig naive fragen, völlig naive antworten! friede freude eierkuchen ne?!
    hier wieder eine vollblut-gehirnwäsche-website. ich frage mich ob es die menschen wirklich gibt die solche auftritte wie diesen hier ernst nehmen?!
    leider ist DAS HIER das kondensat der mainstream-medien-mafia die mit kriminellen, durch und durch korrupten politikern und bänkern gemeinsame sache ,machen! diese seite hier ist einer der schleimigen tentakel der NATO-USA-Kriegs-Oligarchen-Kapitalismus-Strauchdiebe welche unsere schöne erde mehr und mehr zu einem von müll, radioaktivität und armut verseuchten kriegsschauplatz verwandeln. kranke köpfe die sich egoistisch und mit linkischem blick die (blutigen) hände reiben. zum kotzen!
    was für ein sinnloses, unethisches fragen-antwort-spiel!
    und na klar….assad ist schuld…..
    arrrrrrrggggggggg….pfui!

    • Charlie Wilson

      Mist, ein Warschauer Pakt – UDSSR – Friedens – (den Oligarchen müssen wir streichen der wäre doppelt) – Kommunismus – Gesetzestreuer hat das obige Machwerk durchschaut. Wir müssen die New World Order jetzt doch schneller angehen. Ich habe heute morgen im Fulda Gap persönlich die ersten Brücken gesprengt und meinen Keller zum Internierungslager ausgebaut – wir müssen jetzt schnell zuschlagen und uns die Sowjetunion holen, solange sie noch so unverstrahlt, sauber und vor Wohlstand strotzend unser unmoralisches Wohlstandskartell bedroht.

  • schliemanns

    wenns bis jetzt noch keiner geschnallt hat: unruhen in ballungszentren, moslems gegen juden, türken gegen kürden, marroks gegen holländer (ausgangssperre!) unruhen in deutschland, immer mehr, die medien berichten nur nicht!
    der maidan ist schneller da als ihr das euch nur vorstellen könnt!
    und das ist erwünscht! europa wird geflutet, es wird mehr unruhen geben, sie werden größer, bald wir das militär eingreifen müssen, natürlich zum schutz der eigenen bevölkerung, mahr überwachung, aufruhr, notstandsgesetze und ganz schnell ist syrien, der krieg, hier bei uns…

    • matzregensburg

      Sie haben die tatsächlich angstmachenden Unruhen (die Ausschreitungen vor Flüchtlingsheimen, Brandanschläge, Angriffe auf Helfer usw.) sicher nur versehentlich nicht erwähnt. Oder die tatsächlich, nachweislich in Deutschland aktiven Terroristen, die Menschenleben auf dem Gewissen haben (NSU).
      Und wer wünscht sich denn bitte einen Bürgerkrieg in Deutschland? Am ehesten wohl die „Blut und Ehre“-Fanatiker, damit sie dann endlich wieder mit Waffengewalt auf Ausländer und Andersdenkende losgehen können…

      • schliemanns

        mein lieber freund, unruhen in deutschland wünschen sich sehr wohl gewisse kreise um hochfinanz, usa, eu-korrupniks usf… seien sie nicht so naiv! sie glauben dann wohl auch an das märchen vom maidan der aus dem volk kam?! oder die proteste in syrien, die kamen auch aus dem volk ihrer ansicht nach?! oder die ganzen „farbenrevolutionen“? glauben sie wirklich die kamen aus dem volk?! dann würde ich mich an ihrer stelle aber mal genauer informieren: daniele ganser wäre vielleicht ein anfang für sie.
        wachen sie auf!

        • matzregensburg

          Haben Sie zu diesen Theorien auch belastbare Fakten? Ansonsten breche ich die Diskussion hier ab.
          Die Suchergebnisse zu Herrn Ganser sind interessant, jetzt kann ich ihre Beiträge auf jeden Fall besser einordnen. Danke.

  • Holz

    Warum werden für Obdachlose und hartz 4 Empfänger keine Wohnräume besorgt ? So ein Aufwand wurde für Deutsche noch nicht betrieben. Ich kenne eine Hartz Familie, die mit 2 Kleinkindern einen ganzen Winter ohne Heizung auskommen mussten. Das ändrete sich erst, als sich jemand erbarmte und die Gasschulden für diese Familie übernahm. Und der Staat war das nicht.

    • matzregensburg

      Quelle dafür, dass Obdachlose und Hartz IV-Empfänger keinen Wohnraum bekommen, übrigens unabhängig von der Staatsbürgerschaft? Und dass sich da niemand drum kümmert? Da müssen ja verdammt viele Leute in den Sozialämtern, Wohnungsbaugesellschaften und Jobcentern den ganzen Tag Däumchen drehen. Das wäre ein echter Skandal, und das mit unseren Steuergeldern!!
      Der konkret von Ihnen genannte Fall klingt nach einem rechtswidrigen Vorgehen von Seiten des Gasversorgers, besonders wenn Kleinkinder im Spiel sind. Flüchtlinge haben damit auf jeden Fall nichts zu tun.

    • Bitte lassen Sie die Obdachlosen da raus. Es gibt eine ganze Reihe an Angeboten für Obdachlose, so das diese nicht auf der Straße leben müssen. Die Obdachlosigkeit hat meist viele Gründe, aber in den seltensten Fällen liegt es daran, dass die Leute keine Unterstützung kriegen.

      Ich will damit natürlich nicht sagen, dass es genug oder die richtigen Angebote für Obdachlose gibt, aber Obdachlose gegen Flüchtlinge auszuspielen ist dumm. Vor allem, weil ohne Unterbringung durch den Staat die Menschen aus Syrien nicht nur Flüchtlinge sondern auch noch zusätzlich Obdachlose sind.

  • Pingback: Eine neue FAQ zum Thema Flüchtlinge | Für ein tolerantes und weltoffenes Cottbus()

  • Pingback: FAQ für Besorgte Bürger - Aerar()

  • Illoinen

    Ich wundere mich, und bin sehr erstaunt, dass ausgerechnet in den Ländern, wo doch der Bildungstand am höchsten sein soll, freie Presse, Radio und TV verfügbar ist, dass es ausgerechnet hier ein „Tal der Ahnungslosen“ geben, welche die Zusammenhänge nicht sehen, können oder wollen? Solange der Westen mit gerade einmal 10% der Weltbevölkerung, den Rest der Welt als seine Kolonien betrachtet, und auch so behandelt, braucht sich niemand im Westen über Flüchtlinge und Terroristen beschweren. Die Ursachen von Flucht, und das entstehen von Terror, ist in erster Linie die aggressive Außenpolitik des Westens. Solange der Westen Waffenlieferungen in Krisen gebiete nicht stoppt, den Verkauf an Despoten, solange der Westen nicht aufhört andere Länder zu destabilisieren, nicht aufhört einseitige Handelsabkommen zu schließen, die schon seit Jahrzehnten, dazu geführt haben und führen, dass Millionen ihre Existenzen verloren haben und verlieren, weil sie mit den hochsubventionierten Waren aus dem Westen, nicht konkurrieren können. Obwohl dort weniger als 2, Dollar pro Tag verdient werden? Wenn der Westen nicht aufhört Völkerrechtswidrige Kriege zu führen, Drohneneinsätze durch den Westen, täglich Menschen töten, meistens Unschuldige. Wenn der Westen nicht aufhört, vor den Küsten von Afrika und anderswo auf der Welt, die Meere leer zu fischen, Folter und Entführungen fanden und finden täglich statt. Solange täglich noch immer einhunderttausend Kinder an Hunger und deren folgen von Hunger sterben, solange sollte sich niemand über Flüchtlinge beschweren. Niemand im Westen protestiert vor den Palästen der Mächtigen diesen Wahnsinn zu stoppen? Wie schrieb schon Jean Ziegler in seinem Buch: “ Der Westen ein Imperium der Schande“

    • Ernst Rübikow

      Ich bin es leid für die Außenpolitik der USA verantwortlich gemacht zu werden. Ich bin kein USAler noch habe ich die Kriegstreiber gewählt. Ich werde keinen Cent aufbringen um deren Müll aus der Weltgeschichte zu räumen.

      Der böse Welthandel: Wie lange braucht eigentlich der Mensch um zu begreifen, dass es nicht lohnt Hühner zu produzieren wenn ein anderer auf der Welt es viel billiger kann? Wie lange hat der Westen gebraucht um zu begreifen dass Textilproduktion eventuell sich nicht lohnt, weil der Chinese es viel billiger kann? Haben Sie damals protestiert als Asien uns mit Billiggütern überflutet hat, und die jahrhundertealte heimische Produktion vor die Hunde ging?
      Natürlich nicht, sie haben wie jeder andere auch die Ersparnis mitgenommen und das freiwerdende Geld woanders ausgegeben. Prinzipiell kann sich Afrika wie jeder andere Kontinent auch selbst versorgen, ansonsten würden sich dort nicht mittlerweile über eine Milliarde Menschen tummeln. Hunger ist dort ein Symptom von Krieg, Nepotismus oder schlicht Unwetter, aber ganz gewiss nicht mein bös‘ Tun, oder subventionierte Hühner.

      Überfischung, da gebe ich Ihnen recht. Ein hässliches Thema welches unbedingt angegangen gehört. Aber das Politbüro in Brüssel hat wohl andere Dinge zu tun…..

  • Ziegenpower

    Auch wenn es nur 2% vom Staatshaushalt sind, die Steuern werden dann auch um mindestens um 2% steigen. Es folgenden dann auch noch weitere Kosten. Wohnungen müssen gebaut werden, die Leute brauchen eine Krankenversicherung, teilweise geht das Asylrecht gleich in die Rente über, bei den nachfolgenden Verwandten geht das Spiel wieder von vorher los usw..
    Soweit mit der primitiven Rechnung von nur 2%.

    2. Es werden Asylanten in aktive Kasernen untergebracht.
    3. Es werden Leute aus Sozialhilfewohnungen geworfen.
    4. Es ist gesetzlich so geregelt, dass es auch Zwangenteignungen von Häusern und Wohnungen geben darf. Gab es auch schon mal bei den Ungarnrückkehrern.
    5. Die Übergriffe der Asylanten untereinander spannt die Polizei sehr stark. Die Vrrgewaltigungen sind sehr stark angestiegen. Die Übergriffe der Rechten sind derzeit nicht das Problem. Das ist polizeilich und politisch schon des öfteren veröffentlicht worden.
    7. Die IS sowie auch die Taliban wurden von der CIA gegründet und auch mit Waffen versorgt (kann man alles nachlesen). Darum ist auch Amerika dagegen, dass der Krieg durch die Russen schnell beendet wird. Je länger der Krieg dauert, je länger verdient USA mit den Waffenlieferungen daran. Warum wurden diese Woche erst 50 Tonnen Waffen und Munition, für die IS im Kampf gegen die Russen abgeworfen? Das sind die Fragen.
    8. Sobald ein sicheres Land von einem Flüchtling durchquert wird, gilt er im nächsten Land als Wirtschaftsflüchtling. Die Frau Merkel hat bereits vor der Wanderung der Asylanten erklärt, wir brauchen 1,4 Millionen Altenpfleger aus dem Ausland. Es war also vorher schon geplant.
    9. Eine Schätzung geht von 7% Syrier aus. Alle anderen aus Syrien, haben leider ihren Ausweis verloren. Somit sind sie bis zum Gegenbeweis auch Asylempfänger.

    Die Fragen und Antworten sind was für Leute, die die Bildzeitung als Bildung sehen. Diese Fragen und Antworten sind einfach nur primitiv und nicht durchdacht.
    Solche Fragen und Antworten braucht kein Mensch.
    Informiert euch einfach mal richtig und bereit euch mal vor.

    • DerKeiler

      1. über die Kosten kann man sicher streiten, aber woher haben Sie das mit den Steuererhöhungen?
      2. Ja, bitte gerne -schließlich habe ich die Kasernen schon bezahlt (dann müssen vom Staat auch nicht so viele Wohnungen gebaut werden, das sollte Ihnen eigentlich entgegenkommen;-)
      3. nein – da ALG II – Bezieher ein Recht auf Wohnraum haben ist das auf jeden Fall eine Milchmädchenrechnung für die Kommunen, die dann zusätzlich die Umzugs/Räumungskosten zahlen müssten.
      4. Zwangsenteignungen sind ein probates Mittel um Mietwucher und der künstlichen Verknappung von Wohnraum zu begegnen.
      5. kurz: Bullshit
      7. Ganz einfach: Damit Assad und Putin nicht gewinnen. Darth Vader hat den Todesstern in Auftrag gegeben – hab ich gelesen.
      8. Jaaaaah genau! Dann fehlen uns doch noch ein paar hunderttausend.
      9. Ja – Ihre Schätzung. In Wirklichkeit sind aber unter den Flüchtlingen schockierende 0% Syrier, es finden sich aber auch kaum Albanianer oder Nigrianer.
      Zu Ihrem Schlusswort: Anfangs haben Sie völlig recht, genau darum geht es hier!

      • Ernst Rübikow

        Zu Punkt 5, alleine Hamburg, 1000 Einsätze:

        http://www.welt.de/politik/article146732114/Ueber-1000-Polizeieinsaetze-in-Hamburger-Fluechtlingsheimen.html

        Nachtragshaushalt wird sicher kommen, da Schäubles Fetisch der schwarzen Null dieses Jahr nicht befriedigt werden kann….

        • DerKeiler

          Hallo Ernst,

          die MOPO schreibt:

          „Insgesamt gab es laut der Senatsanfrage an die 1.000 Polizei-Einsätze. Darunter aber auch viele sogenannte „Auftragsfahrten“, bei denen Bewohnern Papiere gebracht werden oder jemand befragt werden musste etc. Das geht aus einer Senatsanfrage des CDU-Abgeordneten Dennis Gladiator hervor.“
          Ich behaupte nicht, das Vertriebene keine Straftaten begehen – die Hysterie mit der „Ziegenpower“ – und Sie (die Anfrage wird denke ich die Tage auf Bürgerschaft-hh.de eingestellt, war eben noch nicht drin), an dieses Thema herangehen ist Bullshit. Wenn Sie wissen möchten, warum die Polizei in HH überlastet ist sollten Sie mal die Anfragen zum Thema „Iris P“ und „Maria B“ durchlesen – oder aktuell die zum Thema „KoZe“ – Sie werden überrascht sein!
          Zum anderen Punkt: Mein Zivildienst in einer Tagespflegeeinrichtung mit Pflegedienst liegt nun bereits einige Jahre zurück – doch auch damals schon waren dort sehr viele Migranten verschiedenster Glaubensrichtungen beschäftigt. Und wenn wir nicht die Kohle für all die arbeitslosen Altenpflegerinnen (sind zu 70% Frauen) haben ist es im übrigen nur gut wenn die muslimische Minderheit sich zurückhält – wegen Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen und so… sollte Ihnen doch in die Karten spielen oder nicht?

          • Ernst Rübikow

            Hallo Herr Keiler,
            Ihr letzter Absatz spielt mir überhaupt nicht in die Karten,da diese Minderheit sich Überfall fernhält, sei es nun Forschung, Entwicklung, Umwelt-, Tierschutz,Kultur im allgemeinen oder speziellen.

            Zu den „Einsatzfahrten“: Der Knackpunkt ist „darunter“. Ja wie viel denn nun? Und Aufgabe der Polizei ist es nicht Anwohner nach fehlenden Papieren für deren Aufenthaltsstatus oder sonstigen bürokratischen Formalen zu fragen, die kommen weil strafrechtlich etwas vorlag. Ich kann mich nur auf das beziehen was Presse oder Polizei mir sagt, und bei denen direkt vor Ort sinkt die Bereitschaft, und genau da liegt der Zündstoff; jeder am Frieden interessierte muss genau dort ajpacken!

            Ich verbleibe mit freundlichstem Gruße

          • DerKeiler

            Hallo,

            dann lesen Sie doch einfach die Anfrage, diese wird als pdf bald jedem zugänglich sein anstatt hier schon mal in vorauseilender Hysterie zu handeln. Insbesondere da Sie ja so am Frieden interessiert sind…

            Wenn sich Minderheiten von Überfällen fernhalten kann ich das im übrigen nur begrüssen!

    • Zu den Steuern: Also haben wir in den letzten 50 Jahren also immer einen ausgeglichenen Haushalt gehabt und nie Schulden gemacht? Alle Ausgaben des Staates waren immer mit Steuereinnahmen gedeckt? Wieso haben wir uns dann 2003 über 9% unseres Staatshaushalts von den Banken geliehen? Wenn ich Ihre Aussage richtig lese, hätten wir also in der Zeit 10% mehr Steuern zahlen müssen. Das ist gelinde gesagt Bullshit.

      Zu der Aussage, es habe einen massiven Anstieg der Vergewaltigungen gegeben: Habe ich hier schon mehrfach erläutert, ist ebenfalls Bullshit.

      Zu den rechten Übergriffen: Doch, sie sind das Problem. Nicht nur, das es viel zu viele sind, sondern auch das sie viel höhere Schäden anrichten. Wenn sich zwei Flüchtlinge auf die Moppe hauen und die Polizei geht dazwischen, tut den Flüchtlingen eine Woche lang die Nase weh und dann ist gut. Wenn ein „besorgter Bürger“ eine Flüchtlingsunterkunft anzündet, zerstört er Werte von mehreren hunderttausend Euro, die Flüchtlinge können dort nicht mehr wohnen und die Kommunen müssen noch mehr Menschen in ihren Sozialwohnungen kündigen um diese Leute unterzubringen. Nebenbei gäbe es kaum Übergriffe zwischen den „Asylanten“ (ein furchtbares Wort), wenn wir diese Menschen nicht auf engstem Raum zusammen pferchen würden.

      Mir Ihren eigenen Worten: „Informiert euch einfach mal richtig und bereit euch mal vor.“

  • druidin

    Und jetzt mal die rosarote Brille ab.Danke

  • Jochen Tofall

    Es werden langjährige Mieter aus ihren Wohnungen gekündigt, ein Beispiel ist NIeheim. Es gibt noch mehr authentische Berichte in den Medien die nicht gefälscht sind und einer NAchprüfung standhalten.

    • Ole Jantzon

      Kann ich dazu bitte einen Link haben?

      • bkifft

        https://www.google.de/webhp?hl=de#q=nieheim+mieter&tbm=nws

        Auch Quellen über bild und pi news Niveau.

        • Ole Jantzon

          Danke! Aber ich glaube diesen Fall sollte man tatsächlich als einzelnen Ausrutscher einer überforderten Behörde verstehen (wie auch Freeflight erklärt) und nicht als den beginn von Massenhaften Enteignungen, wie es auf diversen einschlägigen Portalen schon getan wurde.

          • bkifft

            Leider doch nichht wirklich ein Einzellfall (auch wenn definitv nicht „DER ANFANG VOM ENDEEEEEEE!!!!!!“): http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingskrise-wenn-mietern-wegen-fluechtlingen-die-wohnung-gekuendigt-wird-1.2664735

            Dort werden mehrere bis viele Fälle angeführt (z.B. auch dass Privateigentümer ihre günstig Mieter loshaben wollen, um den Wohnraum zu besseren Konditionen an den Staat vermieten zu können).

            Und je häufiger socleh Einzelfälle passieren, um so schneller ändert sich die Meinung des Volkes. „Refugees welcome“ wird jetzt schon immer mehr zu einem „Meh, egal“. Und darauf folgt sicher irgendwann ein „Also langsam reichts jetzt dann schon mal.“.

            Und wenn die Mehrheit kippt, kippt auch Merkel. 2017 und so…

          • Ernst Rübikow

            Die Mehrheit ist schon lange nicht mehr (bzw war es nie) für eine unbegrenzte Aufnahme. Glühendfanatische Schildchenhochhalter traf ich hauptsächlich in universitären Kreisen, jüngeren Rentnern, bzw Arbeitslosen. Der Rest der Bevölkerung hat schlicht keine Zeit dazu und muss die Kohle ranschaffen, erst für den Staat, und dann die Familie.
            Ich merke in Gesprächen eher folgende Tendenzen. Jüngere eher pro Asyl. Wer selber schon begriffen hat dass erstmal gearbeitet werden muss bevor etwas verteilt werden kann ist skeptischer und zögerlicher.
            Wer Transferleistungen erhält, sei es BAföG oder Diäten, tendiert eher zur Staatsmeinung.

    • Freeflight

      Nieheim ist bisher der einzig bestätigte Fall dieser Art, alle anderen (Dresden, Leipzig) haben sich bisher als rechte Enten entpuppt.

      Und selbst in Nieheim ist nicht alles so dramatisch wie es scheint, es ist nämlich eher unwahrscheinlich das diese Kündigungen überhaupt rechtlich legitim sind, da wird ein Gericht das letzte Wort haben.

      Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund hält das Vorgehen der Stadt rechtlich für höchst problematisch: „Wenn es so ist, dass die Stadt Eigenbedarf anmeldet, ist das nicht rechtens. Eigenbedarf können nur natürliche Personen anmelden, keine Kommunen.“

      Quelle: http://www.derwesten.de/politik/buergermeister-erhaelt-nach-wohnungs-kuendigung-morddrohungen-id11123044.html

      Auch ansonsten wirkt das ganze eher halbgar, mit einer betroffenen Mieterin hat man sich schon darauf geeinigt das diese noch bis August 2016 in der Wohnung bleiben könne, so dramatisch kann die Situation also nicht sein.

      Die ganze Aktion wirkt eher so als will der Bürgermeister dort ein bisschen das Feuer schüren nachdem er jetzt sicher im Amt ist, der wurde nämlich im September erst in seinem Amt bestätigt.

      • Ole Jantzon

        Auch wenn es zynisch ist: Ich fürchte die sind nur überascht davon dass es so viele Flüchtlinge bis nach Deutschland schaffen, nicht davon dass sie fliehen.

  • Annie Blackmore

    Unter dem Punkt:“Was haben wir mit dem Krieg zu tun?“ sollte man vielleicht noch erwähnen, dass die amerikanischen Stützpunkte auf deutschem Boden die US-Kriege im Nahen Osten und die Drohnenmorde in Pakistan und mindestens 5 anderen Ländern erst möglich machen. Solange wir den Aufenthaltsvertrag nicht kündigen, sind wir Mittäter.

    • Ernst Rübikow

      Hiesse im Umkehrschluss, dass jeder Syrer für Assad verantwortlich, also Mittäter ist (der Typ wurde gewählt!) oder jeder wenn wir schon bei Kollektivschuldverteilen sind, jeder Moslem für den IS. Dass das nicht klappt und logisch Sülze ist leuchtet ein.

  • Klaudia Niermand

    Ehrlich, ich habe keinen Bock auf schwarze oder dunkelhäutige Typendie arabisch sprechen und sic h bedrohlich vor jeder Frau aufbauen. Nicht in unserer Nachbarschaft. Es kotzt jeden an, wenn man einkauft und man sieht ständig diese Frauen,verhüllt, die ihren Männern die Einkäufe schleppen. Die Kinder laut, lärmend. Ekelhaft.

    • Jo Pa

      Achso, deutsche Kinder sind natürlich brav und still. Wenn nicht, kriegen sie was auf die Mütze, nech?

      Und deutsche Frauen schleppen ihren Männern nicht die Einkäufe… wenn der Mann nicht mal mit einkaufen
      geht, sondern lieber daheim bleibt und die Couch vollfurzt während er sich über die 3 Schwarzen aufregt, die er schonmal
      gesehen hat, zählt das nicht, oder? Und ,,unsere Nachbarschaft“… tja, das war einmal. Willkommen im globalisierten 21. Jahrhundert! Machen Sie das Beste draus, Rückgängig machen ist nicht, und vom vielen Echauffieren kriegt man nur
      Magengeschwüre! 🙂

  • Das letzte Aufgebot

    Hallo, ich hab nen Vorschlag zur Ergänzung. Oft werde ich mit dem Vorurteil konfrontiert daß die Einreise von Syrern nach Deutschland illegal sei und Merkel(tm) damit Gesetze breche. Deshalb würde ich dieses gerne hier aufgenommen wissen. Deutschland macht in diesem Fall nämlich von der Ermessensklausel Artikel 17 Dublin III gebrauch, wodurch es das Dublin-Prozedere für Syrer seit dem 25ten August ausgesetzt hat und deren Anträge direkt hier in Deutschland bearbeitet statt sie auf andere Länder zu verweisen: Gesetzestext http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32013R0604&qid=1399150600127&from=DE Ankündidung: http://www.asylumineurope.org/news/24-08-2015/germany-halt-dublin-procedures-syrians#sthash.fCvdAICE.uxfs&st_refDomain=t.co&st_refQuery=/AlIm1vtwTU die Außerkraftsetzung des Dublinverfahrens für Syrer, Albaner, Kosovaren, Montenegriner, Serben, Kroaten, Tunesier, die meisten Schwarzafrikaner etc werden eh abgeschoben, ist somit nicht illegal.

    • bkifft

      Soweit zumindest mir bekannt ist, ist die Einreise der meisten Flüchtlinge nach DE aber illegal. Sie sind nicht Bürger der BRD, eines Schengenstaates oder haben Visas (Visae?) bzw. sonnstige Einreisegenehmigungen. Und nein, nur weil Frau Merkel was sagt ist das noch lang nicht geltendes Recht. Glücklicher weise wirds ja aber nicht verfolgt.

      Siehe dazu z.B. auch http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-kripogewerkschaft-will-illegale-einreise-entkriminalisieren-a-1050152.html

      • Ernst Rübikow

        Millionenfacher Rechtsbruch interessiert in diesem Staat keinen mehr, die so arg verfolgten marschieren durch kriegsgebeutelte Staaten wie Griechenland, Türkei, Tschechien, bis nach Finnland mittlerweile, die Kugeln und Bomben im Nacken, höher und nördlicher, durch den Eurotunnel muss es sein, unbedingt, und wenn es auch den Kopf kostet, alles für den Familie…. Die Deutschen haben damals fast 8 Millionen Menschen geopfert um sich vom Faschismus zu befreien, bitter gebüßt um dann die Früchte zu erten, und nun begrüßen wir eine Million wehrfähige Männer und Fachkräfte, deren einzige Spezialität in Fahnenflucht besteht. Jede Woche kommt eine Divisionsstärke hier an, die alle Frau und Kinder zurücklassen musste, wer das glaubt leidet an so unheilbarer kognitiver Dissonanz daß jede Diskussion darüber sinnlos ist. Wer vor Krieg flüchtet „und seine Familie zurückläßt“ geht doch nicht vom Irak bis nach England oder Schweden! Wer dieses Schicksal trägt sucht sich den nächsten, sicheren Platz, aber doch nicht zwei Monatsmärsche entfernt!

        • bkifft

          Wow. Deutschland hat sich selbst von Hitler befreit? Und hatte von Anfang an keinen Bock auf 1000 Jahre Reich? Ist das jetzt Version 3.4 der Deutschen Geschichte?

          Die Familien werden nicht im Kriegsgebiet zurückgelassen, sondern in Lagern. Und wenn man seiner Familie eine bessere Zukunft geben möchte als X-Jahre Zelten dann mach man(n) sich eben allein auf die Reise eine neue sichere Heimat zu finden.

          • Ernst Rübikow

            Von Selbstbefreiung schrieb ich nirgends. Ich sprach von der kollektiven Verantwortung die Konsequenzen seines Handelns zu tragen. Und wer vor islamischem Terror flieht, und hier Allahu skandierend das von uns bezahlte Heim zu klump schlägt ist weder Fachkraft noch Bereicherung, sondern einfach nur Last die uns aufgebürdet wird, und diejenigen in Verruf bringt, die wirklich Asyl benötigen.

            Nach Ihrer Darstellung müsste ja halb Syrien entvölkert sein, wenn die ganzen Familien in Lagern ausser Landes sind. Dass das natürlich Unsinn ist sieht man an den Bildern aus den besetzten Gebieten, auch da geht das Leben normal weiter, ich sehe dort Mann und Frau, jung und alt. Warum sollte der IS menschenlose Landstriche erobern?

            Die Frage bleibt nach wie vor unbeantwortet warum der Treck karawanenartig immer weiter gegen Norden zieht. Kann man in Italien nicht gut leben? Warum werden die letzten Ersparnisse riskiert anstatt mit etwas Finanzpolster innezuhalten und was auf die Beine zustellen?

          • bkifft

            „Die Deutschen haben damals fast 8 Millionen Menschen geopfert um sich vom Faschismus zu befreien“

          • Ernst Rübikow

            Zu der ostdeutschen Emigration. Jetzt verstehe ich: die Ostdeutschen haben ihre Ersparnisse eines Jahre damit verblasen rüber zu machen, die Familie zurückgelassen, Sozialhilfe zu beantragen, sich über das schlechte Essen zu beklagen, zu 70% angefangene Ausbildungen abzubrechen, auch nach Jahren immer noch kaum Westdeutsch sprechend, und bei jedem Ossiwitz laut schreiend „Sozialismus für immer!“ zu schreien.
            Der Vergleich hinkt nicht nur, der hat noch nicht mal Beine. Natürlich waren es wirtschaftliche Gründe und Lebensqualität! Aber dafür mussten sie auch nicht von vorne bis Händen gepampert werden, sprachen deutsch bereits in der ersten Generation, und brachten erforderliche Qualifikationen mit.

          • Thomas

            „Aber dafür mussten sie auch nicht von vorne bis Händen gepampert werden, sprachen deutsch bereits in der ersten Generation, und brachten erforderliche Qualifikationen mit.“
            Ja – und es hat uns nur 1.000.000.000.000 € gekostet.

          • Ernst Rübikow

            ….und der westdeutschen Wirtschaft, einmalig bis dato, über Nacht 17 Millionen neue Verbraucher beschert, in einem ansonsten völlig gesättigten Markt.
            Nun zeigen Sie doch mal wo Ihre Fantasiesumme sich eigentlich niedergeschlagen hat?

            http://investing.curiouscatblog.net/wp-content/uploads/2010/03/government_debt_percent_gdp_1990-2008.png

            Die Schulden sind sehr moderat gewachsen, im Vergleich zu ähnlichen Volkswirtschaften sogar weniger stark.
            Zur Erinnerung, die Wirtschaft stagnierte schon Ende der 80er, Deutschland alleine erlebte damals einen Mini-Boom. Im Gegensatz zu den Flüchtlingen brachte der Osten auch Werte mit: ausgebildete Leute, Infrastruktur, Patente, Grundstücke, Sachvermögen etc.

          • Thomas

            Hallo mein türkischer Arbeitskollege hat (für mich sehr treffend) gesagt:

            „Diese PEGIDA – Arschlöcher marschieren durch Fußgängerzonen die ich bezahlt habe!“

            Ich muss Ihnen aber Recht geben, das war tatsächlich eine Fantasiezahl, mehr hier:

            https://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_der_deutschen_Einheit
            Bleiben Sie anständig
            Thomas

          • Ernst Rübikow

            Es laufen auch graue Wölfe und al-quds Deppen durch Fußgängerzonen die Pegidisten (Claudia Roths, Nazis etc) bezahlt haben. Auch wenn der Vergleich eingängig und griffig erscheint, so geht er doch an der Realität etwas vorbei. Die härtesten Phrasen gegen Neuankömmlinge hörte ich von Migranten die bereits hier sind, um die endliche Teilbarkeit des Kuchen wissen, und die weder „Skrupel noch Zweifel plagen“.

            Die Zahl der innerdeutschen Konflikte nimmt zu, und das beunruhigt die Bürger. Es ist unübersichtlich geworden. Jeder Migrantenteil bringt seine eigenen Loyalitäten und Konflikte gegen jeden anderen Teil. Irgendwann geht das ganze hoch weil dem Menschen Einfachheit leichter zugänglich ist. Diese Zeiten sind alles andere als klar…..

          • Thomas

            Bevor ich mich jetzt mit Ihnen auf eine längere Diskussion einlasse – Sie posten hier nicht noch zufällig als Martin Möller oder? Dann können wir das Gespräch nämlich der Übersichtlichkeit halber lieber „zuhause“ in diesem Thread weiterführen – oder sind Sie Beide Brüder im Ungeiste?

          • Ernst Rübikow

            Nein ich bin kein Martin Möller, erschreckt es Sie zu wissen, daß mehr als eine Person es wagt ihnen Paroli zu bieten 😉 Selbst wenn ich es wäre, welchen Vorteil hätte ich es zu verleugnen oder bestätigen?

            Davon abgesehen finden ich es nachwievor daneben die Wiedervereinigung und Flüchtlinge in so vereinfachender Kostenaufrechnung miteinander zu vergleichen….

          • Thomas

            Ah – na dann ist ja gut. Mir kam nur so der Gedanke. Ich hatte Ihnen schließlich auch als „DerKeiler“ hier in anderer Sache schon mal die Möbel gerade gerückt (haben Sie sich die erwähnten Anfragen in der Zwischenzeit mal angesehen?) . Ich werden Ihnen aber leider nicht viel meiner kostbaren Zeit widmen können, der Herr Möller benötigt meine Hilfe derzeit dringender als Sie (erzählen Sie es nicht weiter – aber der Mann hat echte Probleme). Das liegt aber nicht daran, das Ihre Postings weniger schlimm sind – er war einfach nur eher da und braucht einfach die Aufmerksamkeit. Bleiben Sie anständig.
            Thomas

          • bkifft

            Die Jahresersparnisse eines DDR Bürgers waren vor der gutmütigen Umtauschaktion und dem Begrüßungsgeld effektiv vier Mark achtzig West, also knappe vier Bananen.

            Zur Behauptung „sprachen deutsch[sic] bereits in der ersten Generation“: Gebürtige Sachsen sprechen kein Deutsch. Nicht mal jetzt in der Zweiten Generation („Öööf zwöööf dröööf“).

            Und „Alahu snackbar!“ ist mir um Welten lieber als Achim Mentzel. Ersteres ist nämlich direkt vorbei und schmerzt nicht länger als ein viertel Jahrhundert.

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  • Jürgen Brehme

    einfach super, die klare Haltung, die dahinter steht.

  • Arne Arne

    Die Idee finde ich super, lieber aufklären als ausgrenzen, aber es gibt in meinen Augen gleich am Anfang etwas zu überarbeiten!

    Gleich im ersten Abschnitt „Warum gibt es diese FAQ?“ sprichst du über die eigentlichen Rezipienten des FAQ, als wären es bildungsscheuen Rechts-Sympathisanten. Entweder, ich fühle mich nicht angesprochen und brauche das FAQ höchstwahrscheinlich nicht zu lesen oder ich habe nach dem Abschnitt schon keinen Bock mehr.

    • Thomas

      Hallo Arne – welche Einleitung würde Ihnen denn besser gefallen?

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  • hätte gerne eine Möglichkeit auf die einzelnen Fragen direkt zu verlinken..so mit # 😉 – Danke

  • MrMunch

    Hallo,

    einige provokative Fragen, aber ich hoffe, dass ihr jede einzelne davon beantworten könnt:

    1) Es heißt ja, wir sind noch nicht am Limit und können noch mehr aufnehmen. Allerdings sagen NRW und Bayern das genaue Gegenteil: Sie sind am absoluten Limit. Aber in diese beiden Bundesländer sollen ja (aufgrund ihrer Wirtschaftsstärke) sogar noch die meisten Asylbewerber untergebracht werden. Wie geht es dort weiter? Wie soll dort die Lage in den Griff bekommen werden?
    2) Wie soll die Integration der Asylanten in dünnbesiedelten Gebieten stattfinden? Warum werden in einem 500-Einwohner-Dorf 1000 Asylanten untergebracht? Wer soll diese denn integrieren?
    3) Birgt eine hohe Asylantenquote in solch dünnbesiedelten Gebieten nicht die Gefahr, dass sich Parallelgesellschaften herausbilden, die nach ihren eigenen Regeln leben?
    4) Warum werden unberechtigte Asylanten nicht konsequent abgeschoben? Warum kann der Großteil nach dem Abschiebungsbescheid untertauchen und wie will die Politik dies in den Griff kriegen?
    5) Jans Frage wurde noch nicht beantwortet und interessiert mich auch sehr: „Zwei Drittel haben keinen Berufsabschluss. Wie sollen diese Menschen in unsere ‚auf hochqualifiziert‘ getrimmte Berufslandschaft integriert werden? Wie soll der lange erkämpfte Mindestlohn das aushalten?“. Zusätzlich muss bei der Beschäftigungsfrage noch berücksichtigt werden, dass die meisten kein deutsch sprechen und es einige Zeit dauern wird bis sie es lernen.
    6) Wie wirkt sich die Integration von Moslems im Alltag aus?
    6a) Wird es extra Schwimmbäder und Saunen für Moslems geben?
    6b) Dürfen (Schul-)Kantinen kein Schweinefleisch mehr anbieten? Muss der Sportunterricht bereits für Grundschüler nach Geschlecht getrennt werden? Bzw: kurz gefragt: Müssen unsere (Grund-)Schüler Rücksicht auf den muslimischen Glauben nehmen und sich dementsprechend anpassen?
    6c) Polygamie und Kinderehe von Moslems: Werden diese in Deutschland annuliert?
    7) Warum wurde es zugelassen, dass es bereits Auswirkungen auf den Alltag gegeben hat und warum wird mit den Menschen nicht gesprochen?
    7a) In einer Grundchule bei mir um die Ecke wurden Flüchtlinge direkt (Zaun an Zaun) neben einer Grundschule untergebracht: Den Eltern wurde dies 4 (!!) Tage zuvor erst mitgeteilt: Warum gab es keine Diskussion bzw. zumindest ein Aufklärungsgespräch darüber? Warum wird man vor vollendete Tatsachen gestellt?
    7b) Warum wird überhaupt eine Unterkunft neben einer GRUNDschule geplant? Wieso geht das auf Kosten von Kleinkindern? Die erleben doch die Konflikte innerhalb und gegenüber der Unterkunft hautnah mit.
    7c) In einer anderen Schule (ebenfalls Zaun an Zaun zu einer Flüchtlingsunterkunft) wurde von den Mädchen verlangt, die Schultern zu bedecken und keine Miniröcke zu tragen aus Rücksicht auf die Moslems – und das mitten im Hochsommer. Warum müssen WIR uns anpassen? Und wird dies so weitergehen, wenn die gläubigen Moslems auf die gleiche Schule gehen wie unsere Kinder?
    8) Warum lese ich in der Zeitung (sz-online) in den letzten Wochen immer mehr von Verbrechen, die von Ausländern verübt wurden (insbesondere 3 Vergewaltigungen mitten am Tag in den letzten 3 Wochen) wohingegen es diese Häufung noch vor einem Jahr nicht gegeben hat – wenn doch behauptet wird, dass die Kriminalitätsrate der Asylanten nicht höher sei als die der Deutschen? Und dabei achte ich immer darauf, ob ich auch in gleichem Maße Verbrechen von Deutschen finde um mich selbst widerlegen zu können, werde aber leider nicht fündig.
    9) Warum muss Deutschland soviele Flüchtlinge aufnehmen und die anderen Länder so wenig – insbesondere aufgrund der Tatsache, dass man durch mehrere Länder durchreisen muss bis man in D. ankommt?
    10) Was kann ich JETZT tun um gegen diese Politik vorzugehen? Demonstrieren? Hat ja bei TTIP auch nicht funktioniert – und da waren es 3 Mio Gegner bzw. 250k auf den Straßen.

    Ich freue mich über hilfreiche Antworten auf all diese Fragen!

    • Thomas

      Hallo MrMunch,

      ich versuche Ihnen mal in aller Kürze zu antworten:

      1) von NRW wäre mir das neu, bei Bayern ist es ganz einfach: um Ängste in der Bevölkerung zu schüren. Oft sind bei diesen Aussagen verkürzt die Erstaufnahmeeinrichtungen gemeint bzw. werden Einzelaussagen von Wirrköpfen, Rechtspopulisten o.ä. generalisiert.

      2) in dünn besiedelten Gebieten kann es sich hier auch m.E. nur um Erstaufnahmeeinrichtungen handeln. (Fun Fact: es stehen 1,7 Millionen Wohnungen in Deutschalnd leer.) Zweiter Teil: Integragtion ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft: also Sie und Ich, wir alle.

      3). Parallelgesellschaften sind ja grundsätzlich nicht schädlich – glaubt man diversen Wirrköpfen haben sich in Ostdeutschland eben diese bereits gebildet („Wir sind das Volk“ skandiert von Rechtsextremen, damit wir uns nicht falsch verstehen) – wie geht man dagegen Ihrer Meinung nach am Besten vor?

      4). Es finden ja bereits Abschiebungen statt – durch den starken Anstieg der Fallzahlen stagnieren jedoch die Asylverfahren. Zweiter Teil. Ich glaube nicht, das so viele untertauchen, und selbst wenn; ganz einfach: wir leben nicht in einem Überwachungsstaat, in dem vom jeden jederzeit der Aufenthaltsort bekannt ist.

      5).Vielleicht wollen viele Vertriebene gar nicht so lange in Deutschland bleiben, wenn z.B. der Krieg in Sytiern ein für sie zufriedenstellendes Ende nimmt. im weiteren, auch nicht alle Deutschen haben einen Berufsabschluss oder sind hochqualifiziert. Trotzdem verfügen wir aber über ein erprobtes Ausbilldungssystem, das auch z.B. Millionen von (nicht nach diesem System ausgebildeten) Bürgern Ostdeutschlands und Millionen von Immigranten bzw. Aussiedlern integrieren konnte.

      6). Es leben bereits mehrere Millionen Muslime in Deutschland – wo sehen Sie die Probleme?
      6a). Wenn dann werden diese von Muslimen betrieben und finanziert – diese Frage finde ich ehrlich gesagt etwas merkwürdig.
      6b) kurz: nein. Es sind bereits Millionen Deutsche völlig unbeschadet mit muslimischen Kindern zu Schule gegangen – wo liegt das Problem?
      6c) https://de.wikipedia.org/wiki/Polygamie#Polygamie_in_Deutschland

      7) welche – und von wem erwarten Sie eine Ansprache?
      7a). Weil Vertriebene keine Aussätzigen sind, da bedarf es keiner Warnung.
      7b) wenn alle sich anständig verhalten, passiert rein gar nichts – daher wird Kindern auch nichts angetan.
      7c). In welcher? (wenn Sie mir ein Beispiel nennen wollen: alles unter einer Presserklärung der zuständigen Schulbehörde auf deren Website können Sie getrost ins Reich der Sagen und Mythen verbannen). s. 6c).

      8.) 80 % selektive Wahrnehmeung – 20 % sensationsgeile Medien

      9) Das ist tatsächlich eine gute Frage – hat aber mit den von Ihnen geäusserten Ängsten nicht im geringsten etwas zu tun, hier geht es m. E. einfach ums Geld (und davon haben wir im Vergleich zu anderen Ländern sehr, sehr, sehr, sehr viel – und das wissen auch andere europäischen Länder).

      10) A: Melden sie sich freiwillig bei einer der kurdischen Milizen oder der Freien syrischen Armee. Nachdem Sie dort Kampferfahrung gesammelt haben treten Sie in den höheren (deutschen) Polizeidienst ein und helfen auf internationaler Ebene bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität (und damit meine ich Korruption, Waffenhandel, Schleuser, Geldwäsche etc.) oder B: engagieren Sie sich bei einer politischen Partei Ihrer Wahl und verhelfen dieser zu einer Mehrheit (hatte Enno oben schon erwähnt). und setzen dort Ihre Meinung durch.

      • MrMunch

        Vielen Dank für Ihre Mühe! Zu den Punkten, auf die ich gleich *nicht* eingehe, bedanke ich mich recht herzlich und gebe sie gerne weiter. Zu ein paar Dingen sind aber noch Fragen bzw. Anmerkungen offen:

        1) „Es gibt kaum noch Container. Es gibt auf dem Markt keine Betten mehr.
        Und es gibt keine sanitären Einrichtungen.“ Gleichzeitig kommen immer
        mehr Flüchtlinge, die Verfahren stapeln sich bei der zuständigen
        Bundesbehörde. „Das kann so nicht bleiben“, so Kraft. http://www.fr-online.de/flucht-und-zuwanderung/fluechtlinge–hannelore-kraft-schlaegt-alarm,24931854,31748040.html In NRW ist die Not also auch schon sehr, sehr groß. Und noch eine provokante Frage: Ist Horst Seehofer nun ein „Wirrköpf“ oder ein „Rechtspopulist“?
        2) zweiter Teil) Schon klar, dass wir offen auf die Asylanten zugehen müssen, aber es muss doch auch Leute geben, die sich regelmäßig & längerfristig um diese Leute kümmern. Stichwort: Gesetze sowie gesellschaftl. Regeln und Normen näher bringen. Der Staat investiert m.M.n. viel zu wenig in solche Personen.
        3) Grundsätzlich nicht, aber Ghettos, in denen die Polizei nicht ernst genommen und Selbstjustiz verübt wird, sind ein Problem (bspw. Berlin-Neukölln, Duisburg-Marxloh). Wenn nun viele Menschen auf kleinem Raum konzentriert sind, von denen die meisten sehr arm sind (Armut -> Neid -> Kriminalität) birgt es ein potentielles Risiko. Nicht zwangsläufig, aber mit einer höheren Wahrscheinlichkeit als in einem Gebiet, in dem diese Leute in der Unterzahl sind.
        6a) Entschuldigung, die Frage hätte ich besser ausformulieren sollen:
        Wird es extra Schwimmbäder und Saunen für Moslems geben – oder müssen unsere Frauen sich „denen“ anpassen und dürfen keine Bikinis mehr tragen? Aber die Antwort haben sie ja bereits gegeben.
        7b) „Wenn“ … das Ganze ist nur ein paar Wochen her. Da war den Behörden schon lange bekannt, dass sich in dieser Gegend mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit gewaltbereite Leute zusammenfinden, die gegen diese Unterkungt vorgehen. Außerdem wird doch auch immer von allen gesagt, dass bei Menschen verschiedenster Herkunft, die auf engstem Raum unter widrigen Bedingungen zusammenleben müssen, ein hohes Gewaltpotential entsteht. Sowas muss eine Behörde doch voraussehen können – und das kritisiere ich jetzt ausdrücklich nur im Zusammenhang mit der Tatsache, dass es sich wie gesagt um Kleinkinder handelt, die diese Konflikte mit ansehen müssen. Dazu kommen ja auch noch die ganzen Sicherheitsleute rund um die Schule: So eine Präsenz macht Kleinkindern doch Angst.
        8) Und kann die selektive Wahrnehmung nicht auch anders herum funktionieren, indem man sagt „diese Verbrechen von Ausländern sind alles bloß Ausnahmen“. Letztlich kenne ich keine Statistik die besagt, ob die Kriminalitätsrate unter Ausländern höher oder gleich zu der der Deutschen ist. Somit kann sich keiner von uns beiden sicher sein, ob sich seine Wahrnehmung näher an der Wahrheit befindet. Aber man sollte so fair sein und sagen: „Ich weiß nicht ob ich mit meiner Theorie richtig liege, von daher schließe ich deine Theorie nicht aus“. (das schreibe ich jetzt, weil es aufgrund der Kürze Ihrer Antwort den Anschein hat, als wollten sie mir dies als Fakt verkaufen)

        • Thomas

          Hallo Mr Munch,
          1. dieser Artikel ist bereits ´vom 08.09. – trotzdem nimmt NRW weiter Flüchtlinge auf.
          2. da haben Sie sicher Recht – allerdings m. E. nur, wenn Sie sich auf unsere gesamte Gesellschaft beziehen. Allerdings kann ich Ihre Ängste nicht wirklich nachvollziehen (auch zu 3)). Ich weiß nicht, wie es um Ihr persönliches Umfeld bestellt ist, ich bin allerdings sehr sicher, das wir in einem der sichersten Länder auf der ganzen Welt leben – kein Vergleich z.B. zu Syrien.
          7b. Sie können doch nicht Vertriebene dafür verantwortlich machen, das Nazis vor ihren Unterkünften Straftaten begehen. Das es dort intern zu Ausschreitungen kam ist sicherlich richtig, es ist aber keinesfalls so, das es in oder vor jeder Unterkunft so ist.
          8. Das ist nur meine persönliche Meinung. Wenn Ihnen dieses Thema am Herzen liegt, würde Ich Ihnen empfehlen den Blog von Stefan Niggemeier zu lesen, der sich wie kein zweiter mit diesem Thema auseinandersetzt (die selektive Wahrnehmung betrifft auch Journalisten, wodurch sich der Effekt imho noch verstärkt).

          • MrMunch

            Erneut vielen Dank!
            2) Dies ist keine „Angst“ sondern eine Kritik an der Politik. Meine Aussage ist lediglich, dass viel mehr Geld für Integration bereitgestellt werden sollte. Es gibt viele Leute (ich kenne ein paar) die sich vorstellen können, neben ihrer Arbeit sich noch um Flüchtlinge zu kümmern (Regeln und Normen näher bringen etc.) aber eben nicht für lau. Wieso kann der Staat nicht die finanziellen Mittel aufbringen, um eine Vergütung auszuzahlen? Diese Leute verlangen ja auch kein Ingenieursgehalt, aber eben eine finanzielle Anerkennung. (Wer arbeitet schon für umsonst?)
            7b) Wo habe ich die Vertriebenen dafür verantwortlich gemacht? Wie (2) ist das wieder eine Kritik an der Politik. Man wirft doch nicht einfach einen Dartpfeil auf eine Stadtkarte wenn man die nächste Flüchtlingsunterkunft plant, sondern man muss eine Risikoabschätzung machen, wo eine Unterkunft die wenigsten Probleme verursacht und die Anwohner die geringsten Einschränkungen zu befrüchten haben. Diese Entscheidung ist im genannten Fall m.M.n. zu kritisieren.
            8) Vielen Dank für den Hinweis.

          • thomas

            Hall MrMunch,

            2). Da kann ich Ich Ihnen Recht geben – vor der Vertriebenenkrise wurden jahrelang gegen Warnungen und besseres Wissen zahlreiche Projekte eingestellt bzw. deren staatliche Unterstützung gestrichen, ebenso wurden in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes Stellen eingespart, da die Asylbewerberzahlen zurückgingen. Dies ist m.E. auch auf die soziale Kälte der CDU-FDP – Legislatur zurückzuführen. Daher hat mich auch der plötzliche Sinneswandel von Frau Merkel sehr angnehm überrascht.
            7b) Aufgrund der schnell ansteigenden Zahlen von Vertriebenen müssen alle Beteiligten leider erstmal auf die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten zugreifen, dies geht natürlich bei kommunalem Eigentum am schnellsten. Vergessen Sie aber bitte nicht, das die meisten der jetzt in den Medien gezeigten Unterkünfte i.d.R. keine Dauerlösungen sind, sondern Erstaufnahmeeinrichtungen bzw. Notlösungen. Nach Beendigung des Asylverfahrens ziehen die Vertriebenen teils in ganz normale Wohnungen.

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  • Holger Winterstein

    schwacher Argumentationsleitfaden

  • Marcus C.

    Ich selbst wohne einige Hundert Meter Luftlinie von einer Flüchtlingsunterkunft entfernt, hier sind Anfang August 2015 die ersten Flüchtlinge eingezogen. Sicher fühlt man sich erst etwas unwohl – man liest ja so einiges in den Medien über das „für“ und „wider“. Hier ist, was ich berichten kann:

    Die Flüchtlinge fallen in unserem Stadtteil nicht besonders auf, weder durch ihre Anzahl noch durch ihr Benehmen. Sie können sich benehmen, bedrängen einen nicht und sie bedanken sich auch, wenn man sie an der Supermarkt-Kasse vorlässt. Am Spielplatz neben unserem Haus sitzen regelmäßig Familien, die Kinder spielen und die Erwachsenen unterhalten sich in angemessener Lautstärke.

    Seit August 2015 fährt die Polizei nicht verstärkt bei uns Streife, auch kam es bisher zu keinen Ausschreitungen oder Plünderungen. In Supermärkten wird die Ware bezahlt und nicht geklaut, auch braucht man Abends keine Angst haben, auf die Straße zu gehen. Es kommt zu keinen Raubüberfällen, Frauen werden nicht vergewaltigt und Kinder werden nicht entführt. Kurz gesagt: all die Gefahren, auf die unsere „besorgten Bürger“ so hinweisen, sind nicht eingetreten! Und ich gehe auch stark davon aus, dass es so bleiben wird.

    Diese Menschen wollen nur eins: in Frieden leben und endlich Ruhe und Sicherheit. Mein Unwohlsein ist mittlerweile komplett verschwunden, ich fühle mich mit Flüchtlingen in der Nähe genauso sicher wie ohne. Unser Viertel ist das beste Beispiel dafür, dass man nicht zwingend „miteinander“ leben muss. Es reicht auch ein „nebeneinander“, in dem man sich gegenseitig toleriert.

  • Pingback: FAQ für Besorgte Bürger – Leibis Blog()

  • Ruth Wächter

    Hier werden die Asylanten und Flüchtlinge sehr positiv beschrieben, es wird geworben um Wohlwollen. Was jedoch ist mit Berichten und Erfahrungen wie diesen hier – von einer Polizistin?
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/polizistin-klagt-ueber-aggression-mehr-respekt-13825651.html

  • Pingback: Mein Jahr 2015 – Enno Lenze()

  • Lektor

    „Davon ab assoziieren heute viele Deutsche eine Coca Cola Werbefigur (den Weihnachtsmann) mit diesem Fest, statt das Christkind.“ Der Satz enthält Fehler schriftlicher Natur. Eine bessere Fassung ist IMHO „Davon abgesehen assoziieren heute viele Deutsche eine Coca-Cola-Werbefigur (den Weihnachtsmann) mit diesem Fest statt des Christkindes.
    Sonst ein toller und sehr sinnvoller Text.

  • Pingback: Rassistische Fake-Profile auf Facebook – Enno Lenze()

  • Sven Schuberth

    Gut geschrieben!
    Zu Punkt 21 noch eine Anmerkung: Wenn dir ein, „ungebildeter Flüchtling, der nicht mal unsere Sprache spricht“, deinen Arbeitsplatz wegnehmen kann, dann musst du wirklich sehr schlecht in deinem Beruf sein…

  • Tony Schnurrpfeil

    Das Böse ist wirklich zurück. Die Ideologie zeigt ihre häßliche Fratze. Eine atemberaubende Mischung aus Selbsthass, Lüge und Hetze. Getarnt als Aufklärung. Ekelhaft.

  • Jana

    Eine tolle Idee, diese Seite, auch wenn ich nicht besonders viel Hoffnung habe, dass viele Leute hier landen, bei denen ein informierterer Denkprozess etwas bewirken kann.
    Die Zustände hier hätte ich noch vor wenigen Monaten für unmöglich gehalten. Und damit meine ich nicht die Flüchtlingsproblematik, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der unglaublich dümmliche und verallgemeinernde Hetzparolen neuerdings zur Schau gestellt werden.
    In einem durchschnittlichen Chat eines durchschnittlichen Spiels muss nur einer anfangen, mit braunen Sprüchen um sich zu werfen, und Leute, die ich 5 Minuten vorher noch für wenigstens halbwegs denkfähig gehalten habe, stimmen lauthals zu und gehen geschlossen auf einen los, wenn man es wagt zu sagen, dass diese Sprüche so gar nicht toll sind. Da wird man dann zur Stasi erklärt, die Meinungsfreiheitskeule wird rausgeholt und jedes vernünftige Argument niedergebrüllt. Das durfte ich in letzter Zeit verdammt oft erleben, obwohl einmal schon zu viel wäre.
    Meine Lieblingsstelle ist immer die, wo jemand damit anfängt (und das scheint neuerdings zum Standard zu gehören) sich darüber auszulassen, welche Familie in der Nachbarschaft mit x Kindern (hier bitte würfeln um eine Zahl einzutragen) ja schon ewig eine Wohnung sucht, während die Asylanten ein Haus am anderen hingestellt bekommen. So viel Dummheit ist wohl mit keinen Mitteln mehr beizukommen.
    Ich durchdenke schon, wohin wir mal flüchten wollen, damit unser Kind nicht in so einer Umgebung aufwachsen muss 😉

    Und ganz eigentlich wollte ich nur was über Factorio lesen, als ich wegen deiner Signatur hier gelandet bin 🙂

  • geraud

    Unglaublich, aber wahr Gott ist immer groß. Nach mehreren Versionen meiner Bewerbung von der Bank, erhielt ich ein Darlehen durch eine sehr nette Dame. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an ihr per E-Mail an: marilinetricha@mail.ru es Darlehen in Höhe von € 3.000 bis € 3.000.000.000 bis jemand in der Lage zur Rückzahlung es mit Interesse an einer niedrigen Rate von 2 bietet % nicht, dass die Nachricht zweifeln. Dies ist eine perfekte Realität. Verbreiten Sie das Wort an Freunde und Familie, die in Not sind.

    Rückzahlung beginnt fünf Monate nach Ihrer Kredit-Empfang

    Gott segne Sie.

  • geraud

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  • Julia Lukas

    Wie ich mein Wunschdarlehensbetrag von einem zuverlässigen und Vertrauen Loan Company (adrianfinancefirm@yahoo.com)

    Hallo an alle, mein Name ist Janie Lukas, ich lebe in Sachsen, Deutschland. Hier bin die Güte Gottes auf mein Leben zu bezeugen, wie er mich von Adrian Finance Firma bekam mein Darlehen zu machen {(adrianfinancefirm@yahoo.com)} bin eine Witwe mit zwei Kindern, das Leben war für mich die Hölle, weil es kein Geld zu kümmern sich um mich und meine Kinder nach dem Tod meines Mannes. Ich entschied mich für ein Darlehen zu suchen, so dass ich ein Geschäft starten können, aber leider war ich zwei Mal von verschiedenen internationalen Kreditgeber betrogen worden, die behaupteten, die Kreditgeber direkt in diesem Forum hier zu sein, dachte ich, ihre Kreditvergabe war real und ich angewendet, aber sie nie gab mir Kredit. Ich verlor die Hoffnung auf Darlehen Kreditgeber im Internet und war verwirrt und frustriert, bis ein Freund von mir vorstellen, mich zu Herrn Alexander Adrian der Geschäftsführer Adrian Finance Firma, die mich mit einem Darlehen von meinem Wunsch helfen versprochen, und er tat es wirklich, als er ohne jegliche Verzögerung versprochen, obwohl ich Zweifel hatte, aber wollte es nur einen Versuch zu geben und zu meiner größten Überraschung der Darlehen war Übertragung auf mein Bankkonto. Ich hätte nie gedacht, es gibt immer noch zuverlässig und echte Darlehen Kreditgeber, bis ich Herrn Alexander Adrian traf, der mir wirklich geholfen, mit einem Darlehen in Höhe von $ 190,000.00usd und änderte mein Leben zum Besseren. Ich weiß, dass es noch viele Darlehen-Sucher sind da draußen, suchen nicht mehr und kontaktieren Sie den gottesfürchtige Mann für ein Darlehen heute. Herr Alexander Adrian, seine Fürsorge und Verständnis. wenn Sie in der Notwendigkeit einer dringenden Darlehen oder die Finanzierung wollen für Ihre Projekte schnell und schnell, so fühlen sich frei Adrian Finance Firma per E-Mail-Adresse zu kontaktieren: {adrianfinancefirm@yahoo.com} durch Unternehmens-Websites: http: //www.adrianfinancefirm. bravesites.com/. Ich glaube, er wird Ihnen helfen, weil er eine Menge Leute auf der ganzen Welt, dank geholfen hat.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Mr.Samsul Alam

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  • Jonas

    Lieber Enno,
    der Weihnachtsmann ist nicht von Coca Cola erfunden, sorry.
    Nur so als Anmerkung am Rande. 😉

    VG