Polizei Berlin hat Angst vor Tätern und ignoriert daher meine Notrufe

Mein Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin, Unter den Linden, zwischen  Brandenburger Tor und Friedrichstraße. Eine gute Adresse. Dennoch hat die Polizei Berlin den Kampf gegen Kriminelle hier aufgegeben und geht nicht mal mehr den Notrufen nach.

Wenn im Sommer die Touristen kommen, kommen auch die Hütchenspieler, Taschendiebe und organisierten “Bettler”-Banden, welche man nicht mit den echten Bettlern verwechseln sollte. Sie versuchen auf allen Wegen, an das Geld der Leute zu kommen, und reagieren äußerst aggressiv, wenn man sie dabei stört. Heute traf ich Unter den Linden Ecke Friedrichstraße auf eine Gruppe Hütchenspieler. Touristen aus Österreich sagten “Also, in Wien  ist das verboten”. Ich sagte ihnen, dass das hier nicht anders sei, dass sich die Polizei aber nicht darum kümmere. Die SoKo dazu wurde abgeschafft, da wir ja kein “Hütchenspieler-Problem” hätten. Während wir uns unterhielten, wurden wir von mehreren der Spieler umstellt, angefahren und schließlich angebrüllt, dass wir ruhig sein sollen. Ich rief um genau 14 Uhr den Notruf der Polizei (110) an und telefonierte 2 Minuten und 54 Sekunden mit meinem Gegenüber. Währenddessen wurde ich angebrüllt, geschubst und in den Magen geschlagen. Hilfe durch die Berliner Polizei kam deswegen nicht. Das mag einige Leser überraschen – für mich ist es normal. Ich habe in diesem Jahr schon viele Notrufe an die Polizei Berlin abgesetzt. Kein einziger sorgte für einen Einsatz. Die häufigste Begründung “Bis wir da sind, sind die weg” oder “wir haben zu viel zu tun“. Immerhin bot man mir einen Rettungswagen an, sofern ich den Ort nicht verlasse. Ich sollte mich melden, wenn die Spieler stationär an einem anderen Ort zu finden sind. Die Touristen waren völlig geschockt, dass die Polizei bei so etwas gar nicht reagiert. Ich konnte ihnen nur sagen, dass das in Berlin leider der Normalfall sei.

Einige hundert Meter weiter traf ich auf eine Streife und redete mit den Polizisten. Diese sagten mir, dass sie sich mit “diesen Leuten” auch nicht anlegen wollen. Die Polizisten waren also nicht weit weg, hatten keinen Einsatz, wurden aber nicht mal informiert und boten auch jetzt keine Hilfe an. Dass man sich mit aggressiven Kriminellen nicht anlegen
will kann ich gut verstehen. Aber das Gewaltmonopol hat nunmal nicht nur Vorzüge. Die Polizisten baten mich aber diesen Vorfall, ohne sie genauer zu erwähnen, publik zu machen. Sie sehen es selber als großes Problem, haben aber offensichtlich Angst vor den Tätern. Ich komme mir vor wie im Drogenkrieg in Mexico.

In dem Fall fällt mir nicht mehr viel ein. Ich bin also als Gewerbetreibender diesem Treiben schutzlos ausgeliefert und kann nicht auf die Hilfe der Polizei hoffen. Erst vor wenigen Tagen wurde das Café Einstein überfallen, in den Kaiserhöfen gibt es bereits privaten Sicherheitsdienst.

Während ich diesen Blogpost schrieb, erhielt ich einen Anruf, dass ebenfalls heute eine Kundin von uns angegriffen wurde; sie flüchtete sich deshalb in den Laden.

Ich werde daher die Stadt Berlin bitten, mir einen Waffenschein auszustellen oder die Kosten für einen bewaffneten Sicherheitsdienst zu übernehmen, bis die Polizei sich wieder in der Lage sieht Notrufe anzunehmen.

Ergänzung (24.07.2012):

Ich halte weder etwas von einer Bürgerwehr, noch habe ich etwas gegen die Polizei (wie mir zur Zeit regelmäßig unterstellt wird). Ich möchte keine Überwachung durch Vorratsdatenspeicherung und keine weiteren Kameras im öffentlichen Raum. Ich möchte mehr gut ausgebildete Polizisten vor Ort. Denn nur die Helfen in diesem und anderen Fällen weiter.

Ergänzung (27.07.2012):

Die Berliner Morgenpost berichtet, dass die Polizei Versäumnisse in diesem Fall einräumt. Gut, dass sowas noch eingeräumt wird. Dann kann man daran arbeiten, dass es nicht erneut dazu kommt.

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  • Ben

    Erst einmal Dir gute Besserung und mein Beileid für diese Erfahrung. De facto aber ist es tatsächlich so, dass in vielen Regionen Deutschlands – und Berlin wird da keine Ausnahme sein – die Polizei massiv überlastet ist. Erstens weil der Nachwuchs an sich bereits fehlt und zweitens fehlt auch den Ländern schlichtweg das Geld um Personal aufzustocken. Neben der finanziellen Situation gibt es aber auch noch ein Problem mit der Präsenz der Polizei im Stadtbild. Viele Deutsche – und ja, ich weiß, dass ich verallgemeinere und über einen Kamm schere – haben ein Problem mit offener Polizeipräsenz und fühlen sich – sobald sie zwei oder drei Beamten auf der Straße sehen – gleich wie in einem Polizeistaat. Man kann das auch wunderbar an der Diskussion um die Videoüberwachung des öffentlichen Raums sehen (der ich auch kritisch gegenüberstehe), mit der in erster Linie auf das Personalproblem reagiert werden soll. Es spielen also zwei Faktoren eine Rolle, damit so etwas passieren kann, was Dir geschehen ist: eine finanziell katastrophale Lage im Bereich der öffentlichen Sicherheit und eine mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber einer (alternativen) Kontrolle des öffentlichen Raums.

  • Mathis

    Naja. Das mit der ueberlasteten Polizei wuerde ich verstehen wenn man nicht immer wieder 3 oder 4 Polizisten zusammen am Laser stehen sehen wuerde die in unnoetigen 30er-Zonen Leute wegblitzen und rausziehen die 40 fahren…

  • http://www.atari-frosch.de/ Sabine Engelhardt

    Komisch, um bei Demonstrationen ilegal zu filmen und mal eben paar Leute zusammenzuschlagen ist offenbar immer genug Personal da. Aber die sind wohl nicht so aggressiv wie die Hütchenspieler.

  • Adlon-Fan

    Oha, die Law-and-Order-Piratenpartei.
    Nachdem jetzt schon Netzsperren “unter Gewissen Umständen” klar gehen, widmet man sich den Hütchenspielern, der wohl ehrbarsten und am wenigsten verlogenen Zunft, die unsere Gesellschaft hervorbringt.
    Schön, dass man sich der wirklich wichtigen Probleme widmet.

  • http://captain-obvious.de David

    Ich bin vor kurzem nach München gezogen, hier scheint das genaue Gegenteil der Fall zu sein. Ich hab in meinem Leben noch nie so viel Polizei gesehen wie hier, zufällige Kontrollen sind an der Tagesordnung, ich wurde selbst auch schon auf dem morgendlichen Weg (zu Fuß in der U-Bahnstation) aus der Menge geholt und überprüft/gefilzt. Da hier gerade ein Kinderschänder sein Unwesen treibt, laufen die auch in meiner Wohnsiedlung ständig Streife, klingelten auch schon mal im ganzen Haus, als sie auf der Suche nach einer Person waren. Ich kann Ben nur zustimmen, ständige, öffentliche Polizeipräsenz finde ich wirklich unangenehm. Klar, es hat ja auch seine guten Seiten, man fühlt sich sicherer und so, wohl fühle ich mich dabei trotzdem nicht. Ich hab mir in meinem Leben noch nie was zuschulden kommen lassen, noch nicht mal Strefzettel oder Geschwindigkeitsüberschreitungen oder sonstwas, trotzdem werde ich mittlerweile jedes Mal nervös, wenn da wieder eine Gruppe Polizisten morgens in der U-Bahn steht.

    Aber auch hier ist das gesunde Mittelmaß wieder die Lösung, man soll sich als ordentlicher Bürger ausreichend beschützt fühlen, aber auch nicht durch ein Übermaß an überfleißigen Ordnungshütern bedroht oder eingeschränkt fühlen.

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  • Ben

    @Sabine Engelhardt: Und genau solche “Meinungen” sind Teil des Problems: Aus dem Fehlverhalten einzelner wird regelmäßig ein Bullenstaat-Mythos gestrickt, in dem dann jeder Polizist zum potentiellen Schläger stilisiert wird. Und wenn es nicht der Schläger-Mythos ist, dann wird der Abzocker bedient (siehe Kommentar 2). Die Polizei könnte sicherlich deutlich mehr dazu beitragen, dass man ihr wieder mehr vertraut, aber es gibt eine ungerechtfertigte Antipathie in der Bevölkerung, die stellenweise in offenen Hass umschlägt und die dann eben dazu führt, dass sich die Polizei immer weiter zurückzieht. Die Leidtragenden sind dann Menschen wie Enno.

  • http://fernet-punker.blogspot.com fernetpunker

    Erschütternd. Neulich habe ich eine Aussage gehört, dass die Polizei für die da sei, die zu arm seien, sich einen privaten Sicherheitsdienst leisten zu können. Das hat mich aufhorchen lassen. Seit wann ist die Polizei nur für einen bestimmten Teil der Bevölkerung da? Aber die Strafverfolgung beschränkt sich meinen persönlichen Erfahrungen nach ohnehin nur noch auf Kapitaldelikte wie Mord, Totschlag und vielleicht noch Terrorismus seit dem 11. September 2001. Wenn nicht wirklich schon etwas passiert ist (Leiche), zucken die Behörden mit den Schultern. Für alles andere hat die Justiz einfach keine Ressourcen.

  • CarpeTempus

    Das ist doch vollkommen klar: Berlin hatte die Wahl zwischen Flughafen oder funktionierende Infrastruktur inkl ausreichend Beamte etc. Was macht man da? Richtig: Flughafen bauen, Steuergelder verballern. Ich bin echt fassungslos – anstatt hierzulande mehr Geld für die Polizei zur Verfügung zu stellen und Veranstalter wie den DFB, der jedes Jahr für seine Fußballspiele Hundertschaften der Polizei auf Steuerzahlerkappe einfordert, zur Kasse gebeten wird, schreien stattdessen in schöner regelmäßigkeit realitätsferne, merkbefreite Politiker nach mehr Überwachung, insbesondere im Internet. Kostet ja auch nix und Geld hat der Staat ja sowieso genug, daher kann man das auch für jeden Schwachsinn wie Stopschilder im Internet verbraten. Zum kotzen.

    Ich wünsche Dir gute Besserung und dass Dein Blog die kritische Leserschwelle überschreitet und medial wahrgenommen wird. Ohne Skandale passiert in der heutigen Gesellschaft ja leider nichtsmehr.

  • Anne Meyer

    Erschütternd finde ich deinen letzten Satz – du willst also künftig der Richter sein, der entscheidet wie die Welt – oder zumindest- Berlin zu laufen hat? Was hättest du in der Situation mit einer Waffe getan? Hättest du die Hütchenspieler also erschossen? Weil sie mit einem Trick den Touristen das Geld aus der Tasche ziehen und weil sie dir

  • Anne Meyer

    (entschuldige, übers iPhone zu schreiben erweist sich dann als blöd, wenn man versehentlich auf den Publish-Kopf kommt)

    … in den Magen geboxt haben – selbstverständlich ist das Verhalten der Hütchenspieler in jeder Hinsicht falsch- aber daraufhin gleich an eine Waffe denken wollen?

    Die Berliner Polizei fährt – gerade in Mitte täglich mehrmals zu Einsätzen wegen Hütchenspielern, jedoch können sie auch nicht immer sofort hinfahren, da andere Einsätze Vorrang haben (Verkehrsunfälle mit verletzten Personen, Überfälle, Einbrüche und auch gerade stattfindende Körperverletzungen- deshalb wundert es mich, warum angeblich kein Wagen zu dir

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  • Anne Meyer

    Kommen sollte. Wie genau lief das Telefonat? Was genau wurde gesagt? Ich glaube nicht, dass die Polizei sich weigerte zu euch zu kommen.

    Wie sah der Wagen, mit dessen Besatzung du sprachst aus? Waren das Polizisten, die zum Beispiel die russische Botschaft bewachen sollten (also ein kleiner Wagen – ein Opel (3-türer) zum Beispiel? Oder ein richtiger Funkwagen?

    Du vermischt so vielen miteinander – der Überfall auf das Geschäft ist nicht die Schuld der Polizei. In einer Millionenstadt wie Berlin kann die Polizei – egal wie viele Mitarbeiter man einstellen würde- einfach nicht jeden Laden überwachen.

    (Sorry für den Dreifach-Post m( )

  • Ben

    @CarpeTempus: Ich hab kürzlich mal mit einem Beamten genau über das Thema Fußball und die Kosten gesprochen. Die Antwort war relativ eindeutig: Blöde Idee, die Kosten den Vereinen anzulasten, weil dann a) die Gefahr besteht, dass die Vereine weniger Polizisten “mieten” als notwendig wäre und b) man dann der Fairness halber jeden Einsatz solcher Art – also z.B. auch den Schutz von Demos und anderer Großveranstaltungen – den Veranstaltern in Rechnung stellen müsste.

  • wyrias

    Yes, es geht los. Endlich Hetze gegen die Kriminellsten der Kriminellen, weil das schicke Innenstadtviertel nicht mehr sicher ist. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass die Staatsmacht auch hier nicht mehr hinterherkommt /-kommen will, damit auch die schicken Menschen und Touris nicht mehr unter sich sein können.

    Aber diese Probleme thematisierst du sicher in anderen Blogartikel, alles andere ist eigentlich nur langweiliges Erste-Welt-Problem-Gefasel.

  • Pingback: Die wunderbare Welt von Isotopp

  • SoIstDasNunMal

    Wen wunderts – Berlin ist doch ein Dreckloch, rot regiert und von uns Geberländern finanziert!

  • Schtief

    Also der letzte Satz disqualifiziert eine Unterstützung meinerseits. So ein Bockmist mit dem Waffenschein. Willst du sie abknallen und dann auf Notwehr plädieren.
    Nachher gehst du überall hin wo nach deinen Augen unrecht passiert, pöbelst rum, lässt dich schubsen und knallst sie dann einfach ab.. So ein totaler Bockmist!

  • http://hoohead.hoohost.org hoohead

    Schön, dass auch hier Leute mit Sarkasmus nicht umzugehen wissen – der Autor wird vermutlich keinen Mord begehen, um ein paar Hütchenspieler dingfest zu machen.

    Irgendwie kann ich das gar nicht glaube, dass in Berlin so eine Hilflosigkeit bei der Polizei herrscht … wobei das ist halt dann auch die Kehrseite der Medaille, wenn man Polizeiarbeit ständig anprangert (Polizisten prügeln Demonstranten etc.) – die haben dann einfach keine Lust mehr :P

  • Sebastian

    Ich wohne zwar nicht in Berlin, sondern in Aachen.
    Mir ist letztes Wochenende etwas ähnliches wiederfahren. Ich kam mit einem Freund gerade aus einer Discothek als drei Männer von hinten angelaufen kamen. Einer von ihnen
    schubste mich ohne Vorwarnung in eine Hecke, weil ich angeblich seine Freundin angemacht haben sollte. Zufälligerweise hielt ein Streifenwagen neben uns. Ich war echt froh, da die Männer kräftig gebaut waren und in der Überzahl waren. Jedoch machte der Polizist lediglich die Scheibe runter und sagte: “Jetzt reicht es aber oder sollen wir aussteigen.” Anschließend sind sie einfach weiter gefahren. Dann eskalierte die Situation und einer der Männer schlug mir ins Gesicht. Glücklicherweise konnten mein Kumpel und ich fliehen.
    Es ist ein Witz was heutzutage abgeht. Sie hätten doch wenigstens aussteigen können um die Personalien aufzunehmen. Die Polizisten müssten auch gesehen haben wie ich geschubst wurde. Das war unterlassene Hilfeleistung. Ich fühle mich überhaupt nicht mehr sicher. Es bereitet mir immernoch schlaflose Nächte. Meine Verletzungen sind zwar nicht der Rede wert, aber ich fühle mich von der Polizei echt im Stich gelassen.

  • http://agenturvs.de Dominik Ratzinger

    Schon mal an ne Anzeige wegen ‘Unterlassener Hilfeleistung’ gegen die Polizei (notfalls gegen Vorgesetzten) gedacht?

  • Harald

    “Ich habe in diesem Jahr schon viele Notrufe an die Polizei Berlin abgesetzt. Kein einziger sorgte für einen Einsatz.”

    Soll kein Angriff sein, kenne Dich ja nichtmal, aber vielleicht sind ja die vielen Notrufe ein Grund dafür, dass die das einfach nicht mehr ernst nehmen?
    Wie viele Notrufe setzt denn der Berliner im Schnitt ab?
    Wohne selbst in München und habe noch nie einen abgesetzt.

  • Hendrik

    Viel Erfolg, insbesondere mit dem Waffenschein.
    Bei der derzeitigen Rechtssprechung bekommt man den oft nur nach etlichen Instanzen und dann auch nur, wenn man Notarzt (kein Scherz), Richter, Staatsanwalt oder Parteivorsitzender der NPD ist (abgesehen vom Sicherheitsgewerbe/Geldtransport).

    Wenn man Waffen nicht gleich völlig verbieten möchte, oder sogar über das Führen von Waffen redet, gilt man gleich als potentieller Mörder, der nur darauf wartet, irgendwelche Leute zu erschießen. (s. Kommentar von Anne Meyer)

  • _flin_

    Was hier für Kommentare stehen, lässt einen nur kopfschüttelnd zurück.

    @15: “die schicken Menschen und Touris” dürfen also alle verprügelt werden? Was hast denn Du für ein kaputtes Weltbild? Jeder, der mehr Geld hat als Du, sich anders anzieht als Du oder nicht wohnt, wo Du wohnst (vielleicht sogar in einem anderen Land ?!) Sollte also keine Rechte haben, noch nicht einmal auf körperliche Unversehrtheit? Hoffentlich bist Du nur ein Troll.

  • Zhangjian

    In Paris und Rom habe ich nichts anderes gesehen, überrascht mich eigentlich nicht, dass es das bei uns in Berlin auch gibt. Vielleicht ist das übertrieben gutbürgerliche Wien auch einfach ein schlechter vergleich. Ich denke die einzige Lösung ist, dass die angrenzenden Gewerbetreibenden gemeinsam einen Wachdienst engagieren der nur dafür da ist um die Leute wegzuschicken.

  • Phil

    Sehr erschütternd diese Story! Ich hoffe, genau die, die immer wieder von “Polizeistaat”, “totaler Überwachung” und andere, schmus reden werden einmal eben Deine Erfahrung machen, bevor sie das nächste mal,unsere eigentlich gut funktionierende Polizei verteufeln und einmal mehr Gelder, Planstellen und Gesetze zu Ungunsten der Polizei zu streichen, ändern oder ablehnen fordern.
    Leider auch in unserem recht ruhigen Land ist eine funktionierende Ordnungsmacht notig.

    Peinlich vor den Gästen aus Österreich!

  • Oliver

    Wenn die Polizei nochmal mit “wir haben keine Zeit” reagiert: Einfach 2 Minuten später nochmal anrufen und denen erzählen, dass Du gerade in Notwehr zwei der Hütchenspieler erschossen hättest. Wetten, dass dann jemand kommt?

  • Philipp

    @Schtief
    Ich glaube nicht, dass der Beitrag eine Verteidigung der Selbstjustiz ist.
    Deinen Kommentar: “So ein Bockmist mit dem Waffenschein. Willst du sie abknallen und dann auf Notwehr plädieren” finde ich unreflektiert, hast du doch gelesen, dass er bei den angriffen verletzt wurde und bei dem schreiben des Textes von einer erneuten Attacke erfahren hat. Er fühlt sich schutzlos und sieht seine einzige Chance in einer Schusswaffe, dem nächsthöheren Mittel der Gewalt, wenn dein Gegenüber im Mob und mit Messern bewaffnet umherzieht. Die Polizei traut sich trotz Schusswaffen nicht, gegen die Täter vorzugehen. Deutschlands Legislative, sowie die Judikative muss hier radikaler reagieren und einen schnellen Schutz für die Bürger schaffen.

  • http://blog.ronniegrob.com/ Ronnie Grob

    Vielleicht sollte auch darauf hingewiesen werden, dass die Berliner Polizei durch jahrelange Einsparungen geschwächt ist und hunderttausende von Überstunden vor sich her schiebt. Bezahlt ist sie übrigens auch am Schlechtesten:

    http://www.gdp.de/gdp/gdpber.nsf/id/DE_Besoldungsvergleich-2011-Unterschied-wird-immer-deutlicher-Berliner-Beamtinnen-und-Beamte-Schluss?open&l=DE&ccm=700003

    Eine Entschuldigung ist das keine, aber auch die Berliner Polizei muss Prioritäten setzen. Jeder, der einen Notruf absetzt, hält sein Problem für das Allerwichtigste. Je weniger Ressourcen da sind und je mehr passiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Polizei erst ausrückt, wenn bereits Blut geflossen ist.

  • chefin

    Was mich immer wieder verwundert, ist wie sehr man Menschen zu Dingen herabstuft, um zu argumentieren. Polizisten sind Menschen wie du und ich. Sie machen einen Job. jeder der arbeitet kennt Kollegen die eher unsympathisch sind, sei es wegen ihrer Faulheit und Schleimereien beim Chef, sei es wegen ihrer Arroganz oder ihrem schlechten benehmen.

    Aber es sind Menschen und sie haben Gefühle. Polizisten haben genauso Angst wie wir. Sie wünschen sich, das ihnen die Bevölkerung auch mal den Rücken stärkt, wenn sie gegen Dinge wie diese Kleinkriminelle vorgehen. Aber sie müssen auch Dinge tun die ihnen nicht unbedingt gefallen. Demos überwachen und eingreifen. Auch dabei haben sie Angst. Weil in 1000 Demonstranten deren Ziele man durchaus verstehen kann, 10 Gewaltbereite verstecken die dann gegen die Polizei losgehen und sich den Schutz der Masse zu Nutzen machen. Und die 1000 Demonstranten sind innerlich eher bereit diesen Menschen zu helfen als den Polizisten.

    Diese Spirale dreht sich nun schon seit den 70er und die Menschen sind inwischen so in ihrem Schubladendenken gefangen, das sie nicht mehr raus kommen.
    Polizei = Böse
    Demonstrant = Gut.
    Dazwischen gibts nix. Und der Typ der gerade Steine wirft hat bestimmt beim letzten Mal den Schlagstock zu spüren bekommen, den kann man verstehen.

    Ja..dieses verhalten nicht auf Notrufe wegen Kleinkriminellen zu reagieren ist nicht in ordnung. Aber aus Sicht der Polizisten(nicht der Polizei) verständlich. Wir sollten da beim nächsten mal genauer drüber nachdneken, wenn wir wieder Polizeistaat rufen und fordern das bei der Polizei mehr gespart werden muss. Ich jedenfalls wünsche mir wieder den Polizisten der Streife läuft im Bezirk und dafür darf gerne auch mal Geld ausgegeben werden. Den man würde im Polizisten auch wieder den Menschen sehen können der er ist.

  • Matt

    Aus eigener Erfahrung ( ich meldete mal eine Messerstecherei unter Vorstadt-Asis im Park bei mir hinterm Haus) würde ich bei Gefahr im Verzug stets eine Vergewaltigung oder zumindest die Sichtung einer Schusswaffe melden – damit die Herren und Damen mit den lustigen Mützen auch zeitnah auftauchen.

    (Als urbaner Mensch ein Tierabwehrspray dabeizuhaben, halte ich schon seit zig Jahren für angemessen. Zivilcourage ist wenig wert, wenn man keine Kampfsportausbildung und/oder ein Pfefferspray dabei hat.)

  • Anke

    Ich saß am Samstagmorgen mit meiner Mutter und meiner Tante draußen im Café des Deutschen Historischen Museums (Unter den Linden). ein paar Meter weiter war auch ein Hütchenspieler zugange, der (offensichtlich von zwei jungen Frauen und einem älteren Herren unterstützt, die sich für Fremde ausgaben) versucht hat, seine “Kunden” auszunehmen.
    Ehrlich gesagt habe ich wenig Mitleid mit denen, die sich auf so ein Spiel einlassen, denn mittlerweile sollte wohl auch dem Dümmsten klar sein, dass man nur verlieren kann. Von verschiedenen Gästen auf das Treiben angesprochen, antworteten die Kellner nur “Die sind jeden Samstag den ganzen Tag hier.” Das ist also allen bekannt, aber offensichtlich auch allen egal. Hier würde die Polizei also auf jeden Fall fündig.

  • http://about.me/sebastiank sebastiank

    Sehe ich das richtig, dass du auch einfach hättest weitergehen können?

  • Hendrik

    @Sebastian:
    Natürlich hätte man einfach abhauen können, aber was ist der Sinn davon? Wenn ich angegriffen werde ist es auch mein Recht mich zu verteidigen und die Polizei zu rufen.

    Wenn jemand in dein Haus einbricht, dann sagst du doch auch nicht “Ja ich kann einfach draußen warten bis sie fertig sind”.

    Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.

  • Markus

    Das ist leider kein Einzelfall.

    Mein (älterer) Vater wurde vor einigen Monaten am hellichten Tag in Karlsruhe von einem weitaus jüngerem Mann unter absolut nichtigem Vorwand gedemütigt und angegriffen. Er hat nach den ersten Schubsen und Gewalttätigkeiten schon 110 angerufen und dringend um Hilfe gebeten, weil er jetzt gerade angegriffen wird. Es wurde ihm aber nur mitgeteilt, dass keine Streife frei sei.
    Überhaupt, so schlimm kanns ja nicht sein, ob er das bitte nicht selbst regeln könnte. Am besten solle er halt “danach” mal zur Dienststelle kommen und dann kann er Anzeige erstatten. Ach, Sie brauchen jetzt sofort Hilfe? Nein, wie gesagt, niemand frei.

    Überhaupt ist die Polizeitruppe in meinen Augen total weich geworden. Direkt vor meiner Firma hat neulich ein Typ im getunten Golf einem Motorradpolizisten so richtig die Vorfahrt genommen. Dabei laute Musik an, das Handy am Ohr und überhaupt zu cool für den Straßenverkehr. Der fast vom hübschen Polizeimopped gefallene Polizist winkt ihn sofort ran. Ich schau aus meinem Bürofenster und denk noch, gut so, jetzt ist der Schnösel dran. Vorfahrt genommen, Handy am Ohr.
    Aber was war? Der Typ legts Handy weg, lächelt entschuldigend, der Polizist ermahnt ihn nur, ohne abzusteigen und fährt weiter. Der Typ nimmts Handy wieder ans Ohr guckt in den Rückspiegel dem Polizist nach und lacht sich kaputt, während er telefonierend weiterfährt.

    Sind nur die Dinge, an die ich mich gerade erinnere. Mein Vertrauen in die Fähigkeiten und den Willen unserer Polizei ist seit einiger Zeit schon mehr als erschüttert.

  • Tim

    Eine gute Adresse. Dennoch hat die Polizei Berlin den Kampf gegen Kriminelle hier aufgegeben” – warum soll denn die Polizei in den vermeintlichen “Nobelmeilen” besser und schneller sein, als z.B. im Märkischen Viertel? Welche elitäre Erwartungshaltung steckt dahinter? Das geschilderte ist ein Berlin-weites Problem.

    Im Übrigen ist “Unter den Linden” im Regierungsviertel eine der weniger guten Adressen. Da gibt es ansprechendere und nettere Straßen.

  • Freeflight

    @_flin_
    Was für eine blödsinnige Antwort auf einen durchaus gerechtfertigten Kommentar.
    Zustände, wie die hier im Artikel beschriebenen, herrschen in vielen deutschen Städten und bestimmten Bezirken schon seit Jahrzehnten.

    Und diese Zustände werden nicht besser sondern schlimmer, da vielerorts die Polizei meist nur nach dem “Präsenz zeigen” Prinzip aufgestellt ist. Problemviertel werden meist weitgehend umfahren bzw. mutwillig ignoriert nach dem Motto “Pack schlägt sich, Pack verträgt sich”.

    Dieser Umgang und diese Art miteinander zu leben ist für viele Menschen in diesem Land nun mal akzeptierte alltägliche Realität geworden. Das diese Zustände sich nun schon auf prestigeträchtigere innenstädtische Bereiche ausweitet, ist nur die Konsequenz daraus dieses Problem so lange vernachlässigt zu haben. Willkommen im Alltag der “Unterschichten”…

  • http://www.lelei.de Chris

    War es nicht auch Berlin, wo die Polizei mit dem ÖPNV zu Einsätzen gefahren ist, weil sie kein Geld mehr für die Fahrzeugflotte hatten?

  • Alexander

    Ich sehe das mit der Polizei zwiespältig, einerseits habe ich eine grundlegende Abneigung gegen den ganzen Sicherheitswahn, Polizeiwillkür usw. Andererseits ist mir klar, dass die Polizei nicht nur ein notwendiges Übel ist, sondern ein wichtiges gesellschaftliches Element. Trotzdem fällt es mit schwer die Polizei zu akzeptieren, wenn ich solche Vorfälle mitbekomme. Leider ist das kein Einzelfall, auch nicht nur in Berlin. Ich erinnere daran, wie die Polizei das faktische Gewaltmonopol an Rocker in Leipzig übergeben hat, die dann sogar angefangen haben den Verkehr zu regeln, Straßenkontrollen zu machen und ähnliches.
    Aufgabe der Polizei ist es vorrangig Menschen zu schützen, nicht nur die “Bürger”, sondern jeden und überall. Genau in solchen Fällen, wo sich irgendwelche Banden aus reiner Gewinngier Stadtviertel unter sich aufteilen, das Gewaltmonopol an sich nehmen usw. muss die Polizei schon aus dem Grund einschreiten, weil eines der höchsten Güter an sich gefärdet ist, nämlich die Grundfesten des demokratischen Rechtsstaates. Lässt man diese Banden gewähren, selbst wenn sie formal kaum Schaden anrichten mögen, so sorgt es doch dafür, dass das Gewaltmonopol nicht mehr auf Seiten des demokratisch legitimierten Staates liegt, sondern mal hier und mal da. Denkt man das zu Ende, ist dann letztlich alles egal. Die Polizei ist nur noch eine Gang von vielen, die gesamte Gewaltenteilung ad absurdum geführt, Wahlen kann man sich auch sparen und führt wieder das Recht des Stärkeren ein. So ähnlich läufts in Somalia und vielleicht sehen das manche auch als Erfolgsmodell, anders kann man das nicht erklären…

  • Simon90L

    Da lob ich mir mein Bayernland! Solche Berichte sind ein Armutszeugnis für Deutschland. Was mich jedoch noch mehr anekelt sind einige Kommentare welche versuchen den Fall runterzuspielen. Das zeigt ganz klar, dass es sich hier nicht nur um ein ökonomisches Problem handelt, sondern es auch an der “Berliner-Denke” liegt. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Polizei (in einer Großstadt) innerhalb von 2-3 Minuten vor Ort ist. Dazu braucht man weder Kamera noch Polizeistaat. Auch die beschriebene übertriebene Polizeipräsenz in München kann ich nicht nachvollziehen. Die Polizisten sind zumindest auf normaler Streife Freund und Helfer (wurde nach dem Volksfest sogar schon kostenfrei nach Hause gefahren). Eure grundsätzliche Polizeifeindlichkeit kann ich wirklich nicht nachvollziehen und sind vlt. auch ein Grund für das Verhalten der Polizei in Berlin.

  • christoph

    ” Ich komme mir vor wie im Drogenkrieg in Mexico.”

    Kirche, Dorf, usw.

  • Jemand

    Heist das im Umkehrschluss – das Polizisten nicht mehr gegen Demonstranten vorgehen, wenn die nur gewaltbereit genug sind?

  • M aus B

    wundert mich alles gar nicht, wenn der verfasser am notruftelefon genauso rüberkommt wie in seinem beitrag

  • BerndL

    Mir ist so etwas auch mal passiert, das war für mich die zweitschlimmste Erfahrung meines Lebens. Das schlimmste war folgendes:
    Vor einem Jahr hab ich mir für ca. 300 Euro die Casio EX-S770 Kamera gekauft. Diese war im Sommer schon schrott, weil irgendwie Sandkörner in die Kamera gekommen sind. Fand ich schon wunderlich, weil ich nur in Strandnähe war. Kostete mich dann 100 Euro Reperatur, weil Casio dafür keine Garantie übernehmen wollte. Vor zwei Monaten hab ich sie zurückbekommen. Heute dann der nächste Schaden: Das Display ist kaputt. Einfach so. Ohne Display ist die Kamera aber weitgehend wertlos. Mal schauen, was Casio sagt und ob diesmal die Garantie wenigstens zieht. Ich ärgere mich nur, dass ich soviel für eine Kamera ausgegeben habe, die innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal kaputt ist. Und mich jetzt wieder mit dem Casio-Support rumärgern darf. Nochmal bin ich nicht bereit, Geld dafür auszugeben.

  • _Flin_

    @Freeflight: Soso, ein blödsinniger Kommentar.

    Wenn sich jemand darüber freut, dass es “schicke Menschen und Touris” trifft und endlich “schicke Stadtviertel nicht mehr sicher” sind, dann kann ich mir nur an den Kopf langen. Du magst das vielleicht gut finden. Ich persönlich finde solch eine Neid-Einstellung einfach nur ekelerregend. Sich nicht darum zu kümmern, dass sich etwas bessert, sondern sich darüber zu freuen, wenn es anderen schlechter geht, weil sie dann näher am eigenen Niveau sind.

    Das ist nicht Unterschicht, das ist unterirdisch.

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  • http://hannes.de Hans Gustav P.

    …jetzt lasst doch mal die armen Hütchenspieler in ruhe… die machen auch nur ihren Job!!! Enno hätte sich einfach nicht einmischen sollen!!!

  • Max

    Ich finde viele der Kommentare hier extrem übertrieben.

    Berlin ist eine der sichersten Großstädte der Welt und die Kriminalitätsrate geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Ein Grund dafür ist, das eben nicht jeder eine Waffe tragen darf. Meine Erfahrung ist das die Leute Angst haben die Überheblich und Intolerant sind, weil sie mit ihrem Verhalten regelmäßig anecken und irgendwann auch an jemanden geraten der sich das nicht gefallen lässt. Dann sollen aber andere wieder ihren Kopf hinhalten. Am Ende sind diese Leute auch zu feige eine Anzeige zu machen und als Zeuge auszusagen.

    Natürlich ist bei der Berlin Polizei nicht alles perfekt, es sollte Tatsächlich der Etat aufgestockt werden und es gibt auch einige, besonders für Demonstrationen abgestellte, Einheiten die zu Gewalt neigen, aber gerade in den Fällen ist in den letzten Jahren doch auch ein Umdenken in der Justiz zu bemerken das solche Dinge nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden, sondern auch Strafen nach sich zieht.

    Also so grauenhaft es hier von einigen dargestellt wird ist es nun wirklich nicht.

  • Bernd Moerken

    Hauptsache sie kriegen die bösen Kiffer.

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  • pauleberber

    @imon90L:

    Das die Polizeitdurchaus auch Freund und Helfer sein kann, das stimmt schon, ich habe auch nie Probleme hier in Kölle mit den Jungs. Aber nach Bayern will ich nicht! Obwohl man auch hier als Mützen (im Sommer) oder Kappenträger, was nicht auf mich zutrifft, viel öfter beim Autofahren aus dem Verkehr rausgewunken wird, wenn ich sowas aber lese, dann danke!

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/polizeikontrolle-in-muenchen-reine-schikane-1.1250339

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/drogenkontrollen-der-muenchner-polizei-eine-nicht-uebliche-kontrolltiefe-1.1349840

    Oderr wenn ich höre das die Polizei dem Arbeitgeber bescheid sagt das es da ein Drogenkonsumprobloem gibt und jugendliche deshalb Ihren Job verlieren.

    Wenn man halt kein angepasster Typ ist, ist man direkt verdächtigt und vom Polizisten vorverurteilt!

    Meiner Meinung nach sollte die Polizei dann eingreifen wenn sie gerufen wird oder Leute sich zu gefährlich Verhalten (besoffene Autofahrer etc pp) aber ansonsten soll sie den normalen Bürger bitte in Ruhe lassen und einfach mal von der Unschuldsvermutung ausgehen.

    Dafür brauchen man gut ausgebildete Polizisten, Kameras sind da nicht wirklich notwendig und wenn man sich die ganze Biometriescheiße reinzieht ist eine allumfassende Kameraüberwachung VIEL ZU KRASS! Wir laufen schon die meiste Zeit mit nem Peilsender rum, als ob das nicht genug wäre. Und die Vorratsdatenspeicherund, einfach mal 82 MIllionen Leute unter Generalverdacht zu stellen das ist ein unding.

    http://www.dubistterrorist.de/

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  • StarFire

    @Simon90L
    Bayern ist auch nicht pauschal sicher.

    Situation bei mir in der Straße:
    - Russisches Bordell (Autoschiebereien, Waffen- und Drogenhandel)
    - nächste Parallelstraße sitzen die Neo-Nazis
    - vorherige Parallelstraße sitzt ein arabischer Familienclan
    - 3 Querstraßen weiter sitzt in einem teuren, italienischen Restaurant der Mafia-Don und hält Hof. (Manche Gäste kommen nur wegen dieser bizarren Show).

    … und wenn jetzt einer sagt, ich soll doch einfach wegziehen, dann kennt er die Lebensrealität vieler Leute in Deutschland nicht.

    Den meisten Leuten scheint nicht klar zu sein, daß gleich neben ihrer heilen und friedlichen Welt das Verbrechen stattfindet. Guckt ja keiner hin. Kaum jemand weiß, daß Deutschland von der Mafia unterwandert ist und Kontakte in höchste Politikerkreise hat, niemanden interessiert, daß es Familienverbände wie den “Miri-Clan” gibt, die von der Polizei nicht behelligt werden, kaum jemanden interessiert, deaß es in allen größeren Städten Bereiche gibt, in die die Polizei nie reinfährt – wo also Banden, Clans und andere Gruppierungen herrschen.

    Mich entsetzt die blatante Naivität und teilweise offenkundige Blindheit mancher Kommentatoren hier. Kommt mal bitte aus Euren bonbonrosa Privatuniversen raus und seht Euch die Realität an.

    Die Medien berichten nur über Mord- und Totschlag. Genau 1x und das knapp 24 Stunden lang. Danach ist der Fall vergessen, außer er war besonders sensationell und ausgefallen. Einbruch, Raub, Körperverletzung, … das interessiert schon lange niemand mehr, obwohl die Chance, Opfer eines Angriffs mit Körperverletzung zu werden bei ca. 1 : 500 liegt. Findet man als 5-Zeiler, wenn überhaupt, auf Seite 15 unter “Vermischtes”.

    Aber hier schreiben ein paar Leute, daß es für sie besser ist, wenn man brav das Opfer spielt, als sich gegen Übergriffe/Angriffe zu wehren. Das Gesetz erlaubt mir, mich zu wehren (StGB § 32), versagt mir aber die nötigen, effizienten Mittel dazu. Die Verbrecher wissen das und das ermuntert sie. Und der grassierende, blinde Pazifismus in der Bevölkerung (weggucken, dann passiert schon nix; bloß keine Gewalt), tut sein übriges dazu.

    Wenn dann aber einer von den Naivlingen mal Opfer einer Straftat wird, dann ist das Geschrei groß.

    Die Parallelgesellschaften sind längst da und die kriegt man auch nicht mehr weg. Der Staat und die Bürger haben zu lange weggesehen. Die Polizei ist ausgedünnt, unterbesetzt und kriegt von allen Seiten auf den Deckel. Irgendwann wird der deutsche Michel aufwachen und sich wundern, daß auf der einen Seite seine Bürgerrechte weg sind und auf der anderen Seite sein Viertel von der Mafia kontrolliert/regiert wird und der Staat nichts dagegen tut.

  • StarFire

    Ach ja – weil ich grade noch gelesen habe, daß hier unterstellt wird, daß Enno “Selbstjustiz” üben will. Es gibt gravierende Unterschiede zwischen Notwehr und Selbstjustiz. Wer das in einen Topf wirft (wie das die Medien und Politiker gerne machen und uninformierte Bürger diesen Unsinn blind nachplappern), der sollte sich dringend mal über die Gesetzeslage informieren.

  • Anne Meyer

    @StarFire Notwehr wäre es, wenn er in dieser Situation (sprich die Angreifer sind augenscheinlich selbst unbewaffnet) zurückschlagen würde und Abstand zwischen sich und den Angreifer mit Hilfe von Pfefferspray beschaffen will. Wer jedoch mit einer Waffe (Ob nun Schuss oder Stich) am Mann durch die Stadt läuft und diese in einer solchen Situation ziehen will, hat nicht die Absicht die Situation unblutig zu klären, sondern nimmt ggf. auch den Tod des anderen in Kauf.
    Er wurde in den Magen geboxt und es gab Drohhaltungen, ja, aber ein Grund für Waffen ist das bei weitem nicht.
    Aber zum Glück darf er, selbst mit Waffenschein, nicht einfach so mit einer Waffe im Hosenbund durch die Stadt laufen und jedem, der ihn bedroht oder handgreiflich wird, die Waffe an den Kopf halten.

    Was wäre denn die Konsequenz, wenn Leute künftig, weil es in Großstädten so viele Besrohungen gibt, mit Waffen am Gürtel umher laufen dürften? Sie würden sich mächtig und stark fühlen. Vermutlich würden solche Personen Angriffe gänzlich provozieren (sich zum Beispiel an die Hütchenspieler stellen und ewig laut mit anderen darüber plaudern, die Hütchenspieler werden dadurch erfahrungsgemäß aggressiv, der Waffenmensch steigert sich in die provozierende Haltung weiter hinein, der Hütchenspieler will zuschlagen, doch da ist ja noch die Waffe…)
    Mal im ernst: eine Schusswaffe ist kein Instrument zur Notwehr, sondern zum töten.

    Der Gesprächsverlauf mit der Polizei würde mich noch immer interessieren, denn ich bezweifel, dass die Polizei bei einem gegenwärtigen Angriff bzw. bei einer gegenwärtigen Schlägerei sich weigert zu kommen. Was genau hat der Polizist am Telefon gesagt warum sie nicht kommen?

  • ZornigerBuerger

    Sollte ich einmal in diese Situation kommen dass die Polizei nicht auf meinen Notruf reagiert schnappe ich mir einen Baseball-Schläger oder eine Kanone und schlachte die Leute mitten auf der Straße ab!

    Hütchenspieler, nehmt euch in Acht! Von mir gibts Blei zwischen die Augenbrauen!

  • http://www.twitter.com/stimmviech stimmviech

    Die Gutmenschen-Enno halte ich für einen- entwickeln sehr rasch sogenannte Naziphantasien, wenn die Gewalt mal in ihr Biotop eindringt. Das wird in Zukunft viel intensiver passieren, ich bin mal gespannt, wann GutmenschIn Anne Meyer zur Notwehrphilosophie findet. Vermutlich, wenn Herren mit Migrationshintergrund ihr mittels nonverbaler Kommunikation den in der uns ja bereichernden Migrantenkultur gänzlich anderen Stellenwert der Frau erörtern.
    Wären alle Deutschen so rechts wie ich, gäbe es diese Probleme nicht.

  • http://www.twitter.com/stimmviech stimmviech

    Bezüglich Deiner Ergänzung: die Polizei hat genügend Mitarbeiter, nur werden die halt in einer extremkapitalistischen und damit zerfallenden Gesellschaft eingesetzt gegen die Mittelschicht. Und die Auswahl der Polizisten ist eine Negativauswahl, Engagement ist keinesfalls Einstelkungsvoraussetzung, zusätzlich wird es von der Polizeiführung noch abgezüchtet.
    Ich weiß das alles, komme deshalb mit eigenen Mitteln klar und Ermittlungsverfahren gegen mich sind bisher eingestellt worden. Ein Beispiel:
    Es ist ein Zeichen einer zerfallenden Gesellschaft, daß die Exekutive die Rechte des Bürgers nicht mehr schützt, ja den Bürger belehrt, wenn er nicht klar käme , doch auf seine Rechte zu verzichten. Die GEZ in Gestalt zweier knastattoobeschrifteter Herren, respektierte vor einem halben Jahr das Hausrecht in meinem Laden nicht. Nicht nur das, man kündigte mir auch in knasttypischer Ausdrucksweise an, meinen Mund zu verunstalten. Durch einen entschlossenen Griff zum Paketmesser davon überzeugt, meinen Laden unter Wiederholung der Drohungen doch besser zu verlassen, dachte ich, der Vorgang sei geklärt. Aber die von der GEZ herbeigerufene Polizei belehrte mich eines besseren. Die Tatwaffe möge ich sofort herausgeben, forderte mich die weibliche Polizeifachkraft auf. Derweil belehrten mich zwei Polizeiherren, ein Notwehrrecht gegen eine Drohung gebe es gar nicht, denn die Drohung mit einer einfachen Körperverletzung sei keine Straftat( richtig, aber ein Notwehrrecht gibt es trotzdem, denn da geht es um den Schutz von Rechtsgütern). Und : ich sei sehr unfreundlich, und wenn ich meinen Laden nicht ohne Begehung von Straftaten führen könne, müsse ich eben zumachen.
    Nun kenne ich ja die Haupstadt und das Niveau der dort tätigen Staatsdiener, außerdem war ich selbst mal einige Jahre in Haft und seiß daher, daß die Polizei nicht unbedingt immer Freund und Helfer ist.
    Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen mich eingestellt, die Herren von der GEZ hatten vielleicht doch das eine oder andere Knastattoo zuviel. Und das Messer habe ich auch zurück.  Fazit: die innere Einstellung muß ein wenig unbürgerlich sein, wenn man in Zeiten des kulturellen Niedergangs überleben will.

  • StarFire

    Liebe Anne,

    Deine Phantasieszenarien, Deine Annahmen und Vorurteile seien Dir unbenommen. Aber bitte unterhalte Dich mal mit einem (Fach-)Juristen über das Thema Notwehrrecht.

    Wenn ich mal wieder die Polizei rufen muß, weil sich 100 Meter weiter ein paar Leute gegenseitig die Kauleisten polieren oder Ad-hoc-Operationen mit Steakmessern auf offener Straße proben, dann kommen die Beamten im allgemeinen erst 3o Minuten später, wenn alles vorbei ist, um ein Protokoll aufzunehmen. DAS ist der Alltag auf Deutschlands Straßen. Dazu kommen immer häufiger Angriffe auf Feuerwehr und Krankenwagen. In viele Bezirke geht kein Sanitäter mehr ohne Stichschutzweste rein.

    Als nächstes: Erkläre mir mal, warum Gewalttaten, Überfälle, Vergewaltigungen, etc. in den US-Städten/County’s/Staaten, in denen Waffenscheine ausgegeben werden, innerhalb von wenigen Wochen so enorm stark zurückgehen? (Raub/Überfall -86% und Vergewaltigungen -78% z.B. in Atlanta, obwohl sich nur ca. 4.000 Frauen und knapp 6.000 Männer einen Waffenschein besorgt haben – bei gut 5 Mio. Bürgern in Stadt und Umland). Komischerweise wird mit den legalen Waffen keinerlei Unfug getrieben. Statistik gefällig? Bitteschön -> Die sogenannten “amerikanischen Verhältnisse”

    Die Verbrecher wissen nicht mehr, wer nun bewaffnet ist und sich wehren könnte, und wer nicht. Also lassen sie oft von ihren Absichten ab, denn auch Verbrecher machen eine Kosten-/Nutzen-Analyse. Und komm’ mir nicht damit, daß die Gesetzesbrecher dann aufrüsten würden. Denn die haben längst aufgerüstet und sind jederzeit eskalationsbereit, schließlich halten sie sich nicht an Gesetze und Verbote. Auch die Annahme, daß das mitführen einer Waffe einen Menschen gleich zum leichtsinnigen und unkontrollierbaren Psychopathen macht, zeugt von wenig Menschenkenntnis und grundsätzlichem psychologischen Grundwissen – belegt aber einiges über Deine persönlichen Ängste und Befürchtungen. Auch hier gibt es gute Studien darüber, daß Waffenbesitzer und Waffenträger zu den sehr gesetzestreuen und verantwortungsbewussten Menschen zählen, die ihre Macht nicht mißbrauchen.

    Das Thema ist sehr komplex und es ist sicher nicht leicht sich da einzuarbeiten, vor allem, so lange man sich mit aller Gewalt an die von Politik und Medien vorgegebenen Vorurteile klammert.

    Eine Schußwaffe ist das einzige Instrument zur Notwehr, das von Verbrechern als solches ernstgenommen wird. Fast alle erfassten Notwehrsituationen mit Schußwaffen in anderen Ländern enden damit, daß der Angreifer aufgibt oder flieht, wenn eine Waffe ins Spiel kommt. Geschossen wir äußerst selten. Auch dazu gibt es umfassende Statistiken.

    Die Behauptung: “More Guns = More Crime” stimmt nicht. Das Gegenteil ist richtig: “More Guns = Less Crime” muß es heißen. Und dazu braucht man nicht mal über den Großen Teich schauen, denn das gilt auch für Deutschland.

    Aber halte Du nur an deinen Phantasien und Vorurteilen fest, wenn Dir danach ist, und hoffe, daß die Realität Dich nie einholt. Ich habe mehrfach den Blick hinter die Kulissen gewagt – meist unfreiwillig – und ich kenne genügend Polizisten und auch Rettungsdienstpersonal um mir ein Urteil erlauben zu können.

    Bist Du Pirat? Dann informiere Dich und verlasse Dich nicht auf das, was Du zu wissen glaubst.

  • Pingback: Wild-West unter den Linden: Geschäftsmann will sich bewaffnen! | Thriller, Tod & Teufel

  • http://www.twitter.com/stimmviech stimmviech

    Deutschland ist ja das Land der Illusionen. Man will als Reflex auf die Grausamkeiten des eigenen Volks im dritten Reich nun immer der Gute und Friedliche sein. Wie man am Blogschreiber, den ich auch so einschätze und anders als mich nicht für einen vieljährigen Rechtswähler halte, sieht: diese Einstellung wird erst korrigiert- und dann aus Schreck über die eigene Courage sogar wieder halb zurückgenommen- wenn das eigene Geschäft und die eigene Gesundheit bedroht werden. In diesem Sinne braucht die Anne Meyer noch ein wenig mehr Berlinerfahrung. GutmenschIn Susanne Leinemann hat diese Bereicherungserfahrung schon gemacht http://www.tagesspiegel.de/berlin/jugendgewalt-der-ueberfall/3591590.html

  • http://www.undergroundparty.de Rosario Costantino

    ich denke nicht das die polizei den einsatz bei einem notfall verweigert. eingehende telefonate werden mitgeschnitten. solltest du erwähnt haben das du gerade zusammengeschlagen wirst und sie sich weigern dir einen streifenwagen zu schicken sondern nur einen notarzt bin ich mir sicher dass das sehr ernste konsequenzen für den polizisten nach einer dienstaufsichtsbeschwerde hat.

    was allerdings – leider – wahr ist , ist das die personaldecke dank vieler einsparungen die durch die politik veranlasst wurde etwas dünn ist und es dauern kann bis die polizei vor ort ist.

    was möchtest du mit einem waffenschein machen? die spieler erschiessen? einen waffenschein zu bekommen ist fast unmöglich für einen “normalen” bürger-vielleicht hast du die möglichkeit eine waffenbesitzkarte zu bekommen. die berechtigt dich aber nicht mit geladener waffe wie john wayne durch berlin zu laufen.

    die adresse ist sehr gut und bestimmt habt ihr umsatzeinbussen durch kriminelle aller art. es mag nicht im sinne des erfinders sein , aber schliesst euch zusammen und teilt die kosten für einen privaten sicherheitsdienst. einige einschlägig gekleidete männer die die hütchenspieler filmen und die polizei jedesmal rufen werden die spieler sicher aus dieser ecke vertreiben. löst das problem nicht grundsätzlich aber verschiebt es aus “eurem revier”.

    bin kein polizist war nie polizist aber finde man kann deren arbeit vertrauen -und das früher alles besser wahr ist nicht ihre schuld. dort werden stellen eingespart. geld für ausrüstung und co ist nicht ausreichend vorhanden. das täglich streifefahren rund um die uhr wurde eher wegen der hohen benzinkosten eingespart als aus anderen gründen. have a nice day:)

    rossi

  • Pingback: Versagertum in Deutschland... - Seite 7

  • UMadBro

    Die Polizei ist nicht dazu da, die Sicherheit des einzelnen Buergers zu gewaehrleisten. Sie ist dazu da, die oeffentliche Ordnung zu erhalten. Diese Ordnung ist auch dann erhalten, wenn das Verbrechensopfer nachgibt, ausweicht oder das Verbrechen eben einfach ueber sich ergehen laesst. Dann gibt es keine unschoenen Szenen und auch die Kosten fuer den oeffentlichen Haushalt bleiben gering. In der Praxis muss also, und das ist schon laenger so, Recht dem Unrecht weichen. Um des Friedens willen. Abraten kann ich nur von jeglichem Vertrauen ins Notwehrrecht. Diese wird inzwischen weitestgehend als Selbstjustiz eingestuft und entsprechend geahndet.

  • Marko

    Hallo zusammen,

    also ich bin weder Pazifist, noch rechts. Hier meine Meinung: ich brauche keine Schußwaffe, um mich effektiv zu verteidigen. Ich praktiziere schon seit frühster Jugend asiatische Kampfsportarten (derzeit Kickboxen), Sollte mich ein Hütchenspieler “in den Magen boxen” zerschlage ich ihm mit einem Hantkantenschlag den Kehlkopf, mit einem Drehkick das Schlüsselbein, mit einem Faustschlag das Nasenbein. Sollte er danach noch stehen gibts nen Handkantenschlag auf den solar plexus. Also nehmt Euch in Acht, Ihr Halunken. Mit mir ist nicht zu spaßen…
    Sollten viel mehr Leute so machen. Das ist Notwehr. Und wenn jemand ein Messer zieht, darf ich den sogar völlig kampfunfähig machen und mehr…

  • Marko

    und das würde ich auch… und an die linken Pazifisten hier im Forum, die mich stoppen wollen… bitteschön, versucht es… Ihr seit dann die Nächsten…

  • Marko

    das Gleiche würde ich machen, wenn Nazis mich anpöbeln, oder punks, oder whoever

  • Murat

    Hast recht Marko!

    Ich bin Ausländer, aber mich stören Hutchenspieler auch. Muss nicht sein.
    Und Notwehr ist nicht verboten.

    Grusern, Murat

  • Murat

    Sigdi, amanakuidum Alder!

    Dem hutchenspiel-laan würd ich seign unso. dem is Swuchteln, weissu.

    slagn un nomaaaal alder.

  • Pingback: Enno Lenze über ignorierte Notrufe und die Angst der Berliner Polizei vor Kriminellen | Angst im Netz | Furcht

  • http://www.twitter.com/stimmviech stimmviech

    Andernorts ist die Polizei auch nicht engagierter: Ein meldeauflagenpflichtiger Sexualstraftäter kam Meldeterminen nicht nach http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=rhpMsg_thickbox.html&path=/rhp/lokal/lud/lan&id=9219317
    Reaktion der Polizei: man ” wolle noch überlegen”.
    Braucht man jetzt nicht mehr: er lag tot in seiner Wohnung. Es hätten dort aber auch tote Kinder liegen können, daß wäre der Polizei auch nicht aufgefallen.
    Denn: Polizei= Nullengagement. Höchstens wird man repressiv aktiv gegen “störende” Bürger, die einfach nur ihre Rechte einfordern oder ausüben.

  • Pingback: Aktuelles 25. Juli 2012 — neunetz.com

  • @marko

    http://seidseit.de/

    beim rest ist wohl keine besserung mehr möglich.
    du krasserkickboxkampfsportler du… lol

  • http://twitter.com/pulegon pulegon

    Waffenschein = absolutes NoGo.

    Ich gehe davon aus, das du bisher keine Waffe geführt hast und ich gehe weiter davon aus, das dich diese Vorfälle nicht kalt lassen.
    Das heißt erstens, das es mehrere Monate brauchen dürfte, bis du eine Waffenbesitzkarte und später den Waffenschein bekommst, wenn überhaupt. Ein Waffenschein ist keine Bildzeitung, die man für 60 cent am Kiosk bekommt, das sind streng geprüfte Teile.
    Und zweitens gibt man einem Menschen, der in einer emotionial aufgewühlten Verfassung ist, keine Schusswaffe in die Hand.

    Sicherheitsdienst? Meinetwegen, die wissen wie man sich auch ohne Schusswaffe seiner Haut erwehrt.
    Schon das du auf die Idee eines Waffenscheins kommst, zeigt wie sehr dich das mitnimmt und das zeigt auch ganz deutlich, das du keine Waffe in die Hand nehmen solltest.

    Persönlich hast du mein Mitgefühl und ich hoffe auch sehr, das die Polizei/deren Vorgesetzte endlich den Hintern hoch bekommen.
    Beste Grüße

  • Pingback: Intermezzo (359) « Blue Archive

  • http://www.DeineMutter.de.vu Leser

    Entschuldigung,

    aber es ist kein Geheimnis, dass die Polizei nur noch erscheint, wenn Personenschaden auftritt. Habe das so in HH, BRB und B erlebt. Also muss man beim Anruf so etwas behaupten, egal ob es zutrifft oder nicht.
    Ein Schlag in den Magen sollte da eigentlich ausreichen.

    Vielleicht hätten Sie direkt am Telefon Selbstjustiz vorschlagen sollen.

  • http://www.twitter.com/stimmviech stimmviech

    Soso, die Polizei will sich verbessern. Da muß sie aber noch viel tun, denn heute morgen gegen 10/30 bin ich mal über den Tauentzien. Da waren mehrere Gruppen von Hütchenspielern aktiv. Von der Polizei war nichts zu sehen. Aber bei dem schönen Wetter würde es mich nicht wundern, wenn der polizeiliche Krankenstand gerade sehr hoch ist.

  • http://www.eden-borkum.de Bullensohn

    Moin Enno!

    Wenn Dir der Staat für Dein Steuergeld keinen Schutz mehr bieten
    will, obwohl er es in der der Vergangenheit konnte, so solltet ihr zusammenlegen
    und privat für Sicherheit sorgen.

    Mit Securitymännchen auf Mindestlohneniveau wird das IMHO nichts.
    Wer mit Peanuts bezahlt wird von Affen bedient.
    Ich kann von guten Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Rockern -oder was die
    Zielgruppe dafür hält:-)!- berichten.

    Kennst Du zufällig einen Mopedfahrer?
    Vielleicht sogar einen Irren, dem bei 300nochwas die Reisschüssel;-)~ platzte?
    Solchen Leute würde ich zutrauen, entsprechende Rocker-Häuptlinge zu besuchen und
    nach einer Lösung zu fragen.
    Das wäre eine WIN-WIN-WIN-Situation für alle Beteiligten.
    Und die Loser des Monates sitzen dann in der Entscheidungsebene Eurer lokalen
    Executive.

    Ein shitstorm,
    ausgelöst z.B. durch eine Schlagzeile in Euren Boulevardmedien vom Typ

    “Gewerbetreibende engagieren $BöserRockerClub”,

    weckt vermutlich auch den ein oder anderen Schlafsack der örtlichen Beamtenkaste.

    Gruss aus dem Revier von Harry & Toto! :-)
    l.

  • Ficxgo4ari

    Argumenten wie “Der Polizei mangle es an Nachwuchs” kann ich nicht zustimmen.
    Drei meiner Freunde haben sich dieses Jahr vergeblich in drei verschiedenen Städten um einen Posten bei der Polizei beworben.
    Alle drei sind sehr sportliche Gymnasiasten und haben einen Abischnitt von
    ca. 2,0 +/- 0,3.
    An allen Polizeistationen an denen sie sich beworben haben gab es immer auch ca. 15 zu vergeben Stellen über 100 Bewerber!!!! Und wenn da sogar meine Freunde nicht gut genug sind, frage ich mich wirklich was die Polizei für ein Problem haben.

  • http://www.schulzeux.de Samuel Mostow

    Lieber Herr Lenze,

    ich hoffe es geht Ihnen besser? Da auch viele andere Medien über Ihren Fall berichten, scheint sich schon etwas geatn zu haben:
    http://polizeinewsberlin.de/4354/201207/schwerpunkteinsatz-gegen-huetchenspiel-schoeneberg/

    Auch wenn es aktionistisch wirkt, zugegeben.

  • Pingback: Froschs Blog » Blog Archive » Im Netz aufgefischt #71

  • http://www.twitter.com/stimmviech stimmviech

    Die Polizei schläft weiter. Die Hütchenspieler am Tauentzien nicht. https://mobile.twitter.com/stimmviech/status/229907817652449280

  • envy

    Die texanische Lösung (sorry – zu lang zum Übersetzen):

    A man was going to bed one night when his wife told him that he had left the light on in the shed. She could see the light was on from the bedroom window. As the man looked for himself he saw that there were people in the shed taking things.

    The man phoned the police, but they told him that no one was in the area to help him at that time, but they would send someone over as soon as they were available.

    He said “OK,” hung up, and waited one minute, then phoned the police back. “Hello” he said, “I just called you a minute ago because there were people in my shed. Well, you don’t have to worry about them now ’cause I’ve shot them.”

    Within five minutes there were half a dozen police cars in the area, an Armed Response unit, the works. Of course, they caught the burglars red-handed.

    One of the officers said: “I thought you said that you shot Them!” The man replied, “I thought you said there was nobody available!”

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  • Murat@web.de

    Alder ich brauch keine Bullen. Ich lös mein problemen selber. hab ich hand und fus un gut is. brauch ich kein bullen. bin ich korregde kickbox-murat.

  • Murat@web.de

    un hutchenspeeler luft wenn dem dem murat sid…

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  • Jürgen

    Polizei bietet in Deutschland reichlich freien Raum für Straftaten. Vorranig in Berlin!
    Kein Wunder das alle hier her kommen wollen.
    Den Kommentar von Dominik Ratzinger (23. Juli 2012 um 04:40) :
    “Schon mal an ne Anzeige wegen ‘Unterlassener Hilfeleistung’ gegen die Polizei (notfalls gegen Vorgesetzten) gedacht?” find ich gut.
    Eine Untätigkeits-Anzeige ! In jedem Fall immer die Medien heranziehen.
    Stellungnahmen (sog. Entschuldigungen) sind keine Lösung.
    Derzeit habe ich ein ähnliches Ereignis am Hals – Mal schauen wie weit ich komme.
    Lieben Gruß

  • Murat@web.de

    Alder dont panic. brauch ich nich bullern. auch nich rockern un so. dem hutchenspeeler had respekt vor dem korregde laaan. dem siiht swans ain un gud is.

  • markuta

    also ich hab einiges gelesen und könnt viele erlebnisse dazufügen > die meisten notfällen geschahen in der schweiz wo ich auch von der polizei in stich gelassen wurde. zumindest wurde nicht wirklich geholfen, eingegriffen, glauben geschenkt und sie kamen auch zu spät.
    .-.

    aus einer toilette in ner bar wo ich ein mädchen hingerettet hatte von ihrem prügelnden und sie bedrohenden typen rief ich die polizei an – sie sollen sofort kommen denn ‘ihr typ’ habe sie aus der damentoilette wieder rausgezerrt. zuvor hat die junge frau mir schrei-weinend erzählt dass er sie oft schlägt. die polizeitstation ist in dieser kleinstadt zufälligerweise keine 200 m entfernt. ich wartete unendlich lange…. etwa ne halbe stunde. draussen sah ich wie der typ sie wieder einzigelte von weitem und auf sie einredete im dunkeln. dann kamen 2 polizisten im schlendertempo angewalt und ich ihnen entgegen – erklärte was geschah – ebenso im schlenderwalk gingen sie zu den 2 weiter weg in die dunkelheit, kamen sogleich zurück und sagten – das mädchen hätte gemeint, sie brauche keine hilfe.
    ich erzählte verdutzt dass sie mir verzweifelt gesagt hätte dass er sie oft schlägt und sie angst habe und sie bestimmt nicht vor ihm – ihn verraten würde – sie sollen nur sie mitnehmen damit sie alleine aussagen kann udn nicht in seiner gewalt. aber sie waren schon am abwatscheln und meinten ‘ach, das ist ne private angelegenheit’… ich war schockiert. … und einemal wurde ich verfolgt (hatte nen stalker, schlimm) auf meinem weg zur uni am durchdrehen vor angst weil er mich grad verfolgte – ich sah nen polizisten und erklärte mich, bat um seine begleitung nur bis zu schule damit ich da reinkann – ich werde verfolgt etc. – und der meinte, er hätte jetzt keine zeit. ich bat und flehte, es sei schlimm und ich hätte sehr angst. aber nix. er ging weiter.

    also… schweiz, deutschland. hochzivilisierte länder aber überall dasselbe. sie tun bestimmt viel, die polizisten, die polizei – ich will niemanden schlechtmachen. aber meine erlebnisse sind leider auch so.

    einst brannte ne mülltonne und ich rief an (in berlin wo ich jetzt lebe) und siehe da – innerhalb von 10 min. war die polizei da.

  • Ivica_Drulovic&Goran Prpo@yahoo.com

    leider ist das Alltag. Wir haben daher eine kroatische Allianz für Freiheit gegründet, die das Ziel hat, bei Übergriffen auf Kroaten zeitnah, hart und nachdrücklich zu reagieren. Wir sind eine Selbstschutzorganisation, man könnte auch sagen Bürgerwehr, von Kroaten für Kroaten hier in Berlin. Betroffene Kroaten können sich gerne an uns wenden.

  • Holger Kaul^

    AN ALLE, DIE HIER JAMMERN!
    Jahrelang habt ihr CDU, GRÜNE, KOMMUNISTEN, FDP und SPD gewählt oder seid den Urnen b.d. Wahl sogar ferngeblieben! Nun beschwert ihr euch über die Ergebnisse des ungehinderten u. zügellosen Treibens! Dieselben Parteien, die Polizeistellen als “zu teuer” abbauen. Dieselben Parteien, die eine uzngehemmte Einwanderung (Hier: Tourismus a. Österrreich!) oder den unkontrollierten Grenzverkehr ermöglichten. Dieselben Parteien, die aber genug “Zivilcourage” haben, in Zeiten von Hartz 4 und “prekären Beschäftigungsverhältnissen”sich selbst ungehindert am Volk zui bereichern!
    FAZIT: Löffelt die Suppe aus, die ihr euch eingebrockt habt, ihr Klappstühle!

  • http://www.gse-securitymitteldeutschland.jimdo.com GSE.Security

    Hallo ich würde dir gerne helfen in dem wir eine citystreife gründen sprich meine firma stellt die streife allerdings natürlich nicht um sonst sondern jeder gechäftsmann beteiligt sich an den kosten für die mitarbeiter die ich einsetze wenn du genau wissen willst wie das funktioniert melde dich über meine HP.: http://www.gse-securitymitteldeutschland.jimdo.com denn das was ablaufen tut geht nicht aber nur so haben wir eine chance gegen die vorgehen zu können da wir sie vorläufig festnehmen können und der polizei übergeben somit ist sie gezwungen was zu machen da wir dann auch strafantrag gegen die bande stellen

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  • Berliner

    Das ist leider Berlin!

    Wenn du heute irgendwo das Auto falsch parkst, hast du keine 5min später ein knöllchen an der Backe…Aber wenn es darum geht gegen kriminelle Strukturen vorzugehen, wo der Profit nicht so sprießt, wie beim Falschparken, dann passiert hier schon lange gar nichts!