Race – Zeit für Legenden

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Race_2016_film_posterIch durfte den Film „Zeit für Legenden“ schon mal sehen. Es geht um die Geschichte von Jesse Owens, den schwarzen Sprinter der bei den olympischen Spielen 1936 für die USA antrat. Die Spiele fanden in Berlin unter den Augen von Adolf Hitler statt. Owens holte zur Schmach der Nazis vier Goldmedaillen.
Bevor Owens nach Deutschland reist, wird die Diskriminierung in den USA thematisiert. Als sich Olympia-Funktionäre über die Rassegesetze in Deutschland aufregen sagt einer „Wann habt ihr denn das letzte mal eine Runde Billiard mit einem Neger gespielt?“ – und das trifft es leider. Aber das ist für die Amerikaner der damaligen Zeit natürlich etwas anderes.

In Deutschland geht es auch um die Freundschaft zwischen dem Nazi-Athleten Luz Long, der Owens vor laufenden Kameras die Hand schüttelt und ihm Verbunden blieb, bis Long 1943 als Soldat stirbt. Auch wenn es nicht im Details so belegt ist, werden freundliche Gespräche und die Kollaboration des späteren IOC Päsidenten Avery Brundage mit den Nazis immer wieder gezeigt.

Am Ende des Filmes sieht man die Gala in New York zu Ehren Owens, zu der er und seine Begleitung durch den Personaleingang gehen müssen. Der Haupteingang war nur für weiße.

Im Original hat der Film den Doppeldeutigen Titel „Race“ – also „Rennen“ oder eben „Rasse“.