Einträge von enno

Es geht auch ohne Hitlergruß

Auf der einen Seite knapp fünfzig Personen, meist ältere Männer. Auf der anderen seite mehr Menschen und durchmischter. Man wirft sich gegenseitig vor Pack und engstirnig zu sein und Deutschland ins verderben zu stürzen. Und man wirft sich gegenseitig vor “Nazi” zu sein. Auf beiden Seiten gab es heute keine Hitlergrüße, keine Hakenkreuze. Ein bisschen […]

Schüsse in Berlin – was tun?

Gestern gegen 17 Uhr ereignete sich eine Schießerei in der Urbanstraße in Berlin Kreuzberg. Ich war zufällig in der Nähe und als einer der ersten vor Ort. Was tut man in so einem Moment? Es war Sonntag nachmittag, ich saß im Cafè Rizz, hatte gerade einen Burger verspeist und wartete auf den Nachtisch, als eine […]

Beliebt, bedroht, beschossen – Leben mit Morddrohungen

Derzeit haben 581 Personen angekündigt, mich töten zu wollen. Wie sie die Reihenfolge festlegen wollen, ist mir unklar – aber wäre für mich dann ja auch das gleiche. Als ich mal beschossen wurde, wurde das auch nicht erst lange in schlechter Rechtschreibung angekündigt. Daher nehme ich diese auch nur bedingt ernst.  Kompliziert wird es, weil […]

Bin ich ein Journalist?

Ich habe jahrelang von Demos aus Kriegsgebieten und von Rüstungsmessen berichtet. Oft wird mein Material geklaut und ohne Quellenangabe verwendet. Dennoch gab es immer wieder Diskussionen, ob ich denn ein „echter“ Journalist sei. Meist, wenn der Gegenseite bei der Diskussion um die Qualität meiner Arbeit andere Argumente ausgingen. Daher wollte ich mir mal die Definition schnappen […]

Eurosatory – Europas Rüstungsmesse

Am Vorabend der Rüstungsmesse Eurosatory sitzen wir im besten Restaurant in Paris. Der Mann mir gegenüber hat eine Visitenkarte, auf der nur sein Name steht. Sonst nichts. Auf die Frage, wie ich ihn dann erreichen soll, antwortet er “du sollst mich gar nicht erreichen” – alle lachen und denken an die Visitenkarten-Szene aus American Psycho. […]

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Zitatgeber der Deutschen Welle dementiert – erfolglos

Die Deutsche Welle berichtet am 21.01.2016: “Der Gouverneur der Provinz von Kirkuk, Nadschmeddin Karim, bestätigte, die kurdische Regierung sei mangels finanzieller Mittel nicht in der Lage, Staatsbedienstete – darunter auch die Peschmerga-Kämpfer – regelmäßig zu bezahlen.”. – Seine Aussage wird neben die Aussage gestellt, die Peschmerga würden die von der Bundeswehr gelieferten Waffen auf dem […]