Reisestipendium Kurdistan

,

In den vergangenen acht Jahren habe ich viel Zeit in Kurdistan (Irak) verbracht. Vor allem während des IS-Krieges habe ich dort viel mit Politikern, Soldaten und NGOs zu tun gehabt. Aber abseits der Kriege und Konflikte ist die Region einfach schön und die Menschen dort herzensgut. Ich wollte diese Gegend immer anderen Menschen näher bringen – vor allem angehenden Journalistinnen und Journalisten. Etwa kurzfristig kam die Idee auf, ein oder zwei Personen im September diese Chance zu geben. Wenn ihr also Zeit und Interesse habt: Meldet euch!

Recherche- und Reisestipendium für angehende Journalisten

Vergaberichtlinien 

Das Stipendium richtet sich an alle angehenden Journalistinnen und Journalisten, welche sich für Krisen- und Kriegsberichterstattung interessieren. Die Auswahl nimmt Enno Lenze vor. Dessen Entscheidungen sind nicht anfechtbar; der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Bewerbungsrichtlinien
Bewerbungen können nur per Email eingereicht werden. Bewerbungen sind dann vollständig, wenn sie ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf enthalten. 

Umfang des Reisestipendiums 

Das Stipendium umfasst einen zweiwöchigen Aufenthalt in der Autonomen Region Kurdistan inklusive aller anfallenden Kosten. Die Region wird im September 2019 besucht. Während der gesamten Dauer wird man von mindestens einem, oft auch mehreren, erfahrenen Kriegsberichterstattern, Fotografen oder Kameraleuten betreut. Vor Ort werden Medienunternehmen, Journalisten, Politiker, NGOs, Flüchtlingscamps, Museen und historische Stätten besucht. Es gibt immer die Möglichkeit, mit den Personen bzw. Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern (oft den Leiterinnen oder Leitern) der Einrichtungen oder Organisationen zu sprechen. 

Sicherheit

Die Autonome Region Kurdistan ist sehr sicher, es sind daher keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. Über die genaue Lage und mögliche Gefahren informieren wir vor der Reise. 

Update: Die Bewerbungen mussten bis zum 23.08.2019 (23:59 Uhr) abgegeben worden sein. Der Platz ist vergeben.